„Rentenpaket ist untragbar“: 32 Verbände schreiben Brandbrief an Regierungsparteien

Die Rentenpläne von Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) haben eine breite Koalition von 32 Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden auf den Plan gerufen. In einem scharfen Brandbrief an die Fraktionsspitzen von CDU/CSU und SPD – der BILD vorliegt – bezeichnen die Verbände, die nach eigenen Angaben rund 17 Millionen Beschäftigte vertreten, die geplanten Gesetzesvorhaben als „untragbar“. Ein Mitunterzeichner ist Michael H. Heinz, Präsident beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V.

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Insurtechs in der DACH-Region: Die Zeit der „Gießkannen-Finanzierung“ ist vorbei

Das Marktumfeld für Insurtechs im deutschsprachigen Raum befindet sich im Umbruch. Angesichts einer fortschreitenden Marktkonsolidierung, vorsichtigerer Investoren und internationaler Konkurrenz reicht technologische Innovation allein nicht mehr aus, um sich zu behaupten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Insurtech-Übersicht der Versicherungsforen Leipzig.

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UN-Versicherungsforum fordert internationale Taskforce für Klimaresilienz

Angesichts wachsender Klimarisiken haben Versicherungsexperten auf einem UN-Forum im Umfeld der UN-Klimakonferenz 2025 (COP30) eine tiefgreifende Neuorientierung gefordert. Eine Taskforce soll den Plänen zufolge Versicherer mit Regierungen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen, um „ein gemeinsames Fundament für klimaresiliente Versicherungssysteme zu schaffen“.

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„Konfrontativer kann es kaum sein“: Die Argumente für und gegen die Rechtsberatung durch Versicherer

In den letzten Wochen tobte ein teilweise erbitterter und auch sprachlich aufgeladener Streit zwischen dem bayerischen Justizminister Georg Eisenreich und der Anwaltschaft bzw. deren Kammern. Es ging um sehr viel, nämlich um eine Grundfeste des deutschen Rechtsberatungsmarktes. Der für viele überraschende Vorschlag aus Bayern zur Erlaubnis der Rechtsberatung und Rechtsvertretung durch Rechtsschutzversicherer wurde auf der Justizministerkonferenz am Freitag diskutiert, jedoch letztlich abgelehnt, womit sich die „empörte“ Anwaltschaft am Ende durchgesetzt hat. Aber es ist nur ein Pyrrhussieg, kommentiert Rechtsanwalt Andreas Heinsen.

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Hurrikan Melissa: Moody’s RMS schätzt versicherte Schäden auf bis zu fünf Milliarden Dollar

Moody’s RMS schätzt die versicherten Schäden durch den Hurrikan Melissa auf dem privaten Markt auf drei bis fünf Milliarden US-Dollar. Die wahrscheinlichste Schadenshöhe liegt demnach bei rund 3,5 Milliarden Dollar. Betroffen ist vor allem Jamaika, das von dem Hurrikan der höchsten Kategorie 5 am stärksten getroffen wurde. Für andere Karibikinseln wie die Bahamas, Haiti sowie die Turks- und Caicosinseln geht Moody’s RMS von nur geringen versicherten Verlusten aus.

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Investments in Insurtechs gehen zurück, Deal-Zahl am Tiefpunkt

Im dritten Quartal 2025 betrug das globale Insurtech-Funding 1,01 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht, berichtet Gallagher Re und bezeichnet diese Entwicklung als neue Ära der Stabilität und Reife. Das zeige auch die Investitionsbereitschaft des Silicon Valley und der Rückversicherer. Bei der Anzahl der Deals gab es den niedrigsten Wert seit dem zweiten Quartal 2020. Fast drei Viertel davon flossen in Unternehmen, die sich auf künstliche Intelligenz (KI) konzentrieren.

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Marktwende in Florida: Staatlicher Rückversicherer Citizens verliert Führungsposition

Der strauchelnde Versicherungsmarkt Floridas zeigt erste klare Anzeichen einer Stabilisierung. Der staatlich geschaffene Versicherer der letzten Instanz, Citizens Property Insurance, hat seine Position als größter Wohngebäudeversicherer im Bundesstaat verloren. Dieser Rangwechsel gilt als wichtiger Meilenstein für die Rückkehr zu einem stabilen, marktbasierten Versicherungssystem.

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Swiss Re: Energiewende in Billionenhöhe verändert globale Risikolandschaft

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re rechnet damit, dass die weltweite Energiewende bis 2040 Investitionen von rund 80 Billionen US-Dollar erfordert. Laut einer neuen Analyse des Unternehmens wird der Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft die Risikomärkte für Investoren und Versicherer tiefgreifend verändern. Der Wandel markiere den Übergang von einer „Experimentierphase“ hin zum breiten industriellen Einsatz neuer Technologien.

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Milliardenschwere Klagen: Buffett-Tochter PacifiCorp droht Liquiditätsengpass und Herabstufung

Die dem Investor Warren Buffett gehörende Versorgungsgesellschaft PacifiCorp hat am Montag eine ernste Warnung ausgesprochen: Dem Unternehmen drohen erhebliche Liquiditätsengpässe und der Verlust des Status als Investment-Grade-Unternehmen. Grund ist die drastische Beschleunigung der Prozesse im Zusammenhang mit den verheerenden Waldbränden in Oregon vom Labor Day Wochenende 2020. Buffett räumte vor Monaten ein, dass es Fehler bezüglich der Brandhaftung von PacifiCorp gab.

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Verisk beziffert Schäden für Hurrikan Melissa auf bis zu 4,2 Milliarden Dollar

Hurrikan Melissa auf Jamaika hinterlässt neben heftigen Zerstörungen auch seine Spuren in der Assekuranz. Nach Schätzungen der Extreme Event Solutions Group des Analyseunternehmens Verisk belaufen sich die versicherten Schäden an Onshore-Immobilien auf 2,2 bis 4,2 Milliarden US-Dollar. Die Schäden resultieren vor allem aus extremen Windgeschwindigkeiten und daraus folgenden Überschwemmungen entlang der Zugbahn des Sturms. Der größte Teil des modellierten Schadens ist auf den Wind zurückzuführen.

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Übernahmekrimi in Australien: Versicherungsmakler AUB Group erhält milliardenschweres Angebot

Der schwedische Finanzinvestor EQT hat ein offizielles Übernahmeangebot für die australische AUB Group, einen der größten Versicherungsmakler des Landes, vorgelegt. Das Angebot bewertet das Unternehmen mit 5,25 Mrd. Australischen Dollar (etwa 3,41 Mrd. US-Dollar). EQT hat schon Erfahrung mit Investments in Assekuranzhäuser.

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Hurrikan „Melissa“ als Druckmittel in den kommenden Verhandlungsrunden

Hurrikan "Melissa" hat als Kategorie-5-Sturm bei seinem Landgang auf Jamaika immense Schäden verursacht. Kuba und Haiti wurden auch verwüstet und er zieht weiter in Richtung Bahamas. Erste Schätzungen zu den versicherten Schäden und den Folgen für Rückversicherer gaben die BMS Group, AM Best und Willis Re ab.

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BVK warnt vor Fehlanreizen im Vertrieb, BDVM vor Deckungsnotstand

Die Verbände BVK und BDVM haben auf der Dortmunder Branchenmesse DKM vor bekannten und weniger bekannten Gefahren im Vermittler- und Maklermarkt gewarnt. Während der BVK auf die Risiken vertriebsorientierter Vergütungsmodelle hinwies, gab sich der Bundesverband Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) zum wiederholten Male alarmiert über die wachsenden Engpässe bei der Absicherung gewerblicher Risiken und bei der Schadenregulierung.

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Assekurata: Lebensversicherer treten gegen Banken, Onlinebroker und Fondsplattformen an

Die deutsche Lebensversicherungsbranche steht erneut vor tiefgreifenden Veränderungen, analysiert Assekurata-Experte Lars Heermann. Nach Jahren der Niedrigzinsen sorgt die Zinswende zwar für neue Spielräume, doch zugleich wächst der Druck durch Regulierung, Technologie und Demografie. Anbieter müssen ihre Geschäftsmodelle neu ausrichten und sich im Wettbewerb nicht nur gegen klassische Konkurrenten, sondern zunehmend auch gegen Banken, Fondsplattformen und digitale Player behaupten.

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„Die Vollkasko bleibt das Sorgenkind der Versicherer“

Nicht alle Kfz-Versicherer haben die Gewinnzone erreicht, deshalb steigen die Preise für die Kfz-Versicherung auch in diesem Jahr. Über alle Versicherungsarten hinweg sind die Prämien für Tarife aus dem günstigen Preissegment sieben Prozent teurer als im letzten Jahr, analysiert der Vergleicher Verivox. Am stärksten erhöhen die Versicherer die Preise für die Vollkasko. Hier liegen die Prämien acht Prozent über Vorjahr. Die Teilkasko legt um sechs Prozent zu, die Haftpflicht um fünf Prozent.

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Solvency-II-Komplexität: Senkung der Körperschaftsteuer belastet Versicherer

Die am 11. Juli 2025 durch den Bundesrat beschlossene Steuerreform verspricht eine deutliche Senkung der Körperschaftsteuer. Der Satz soll ab 2028 bis 2032 sukzessive von derzeit 15 Prozent auf 10 Prozent reduziert werden. Die Aktuare von MSK warnen: Was für Unternehmen zunächst wie eine steuerliche Entlastung aussieht, bedeutet für Versicherer unter Solvency II mehr Berechnungsaufwand bei der Bewertung latenter Steuern.

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Lebensversicherern gelingt Trendwende bei Bruttoprämien

Nach mehreren schwierigen Jahren zeigt die deutsche Lebensversicherungsbranche wieder Wachstum. Der aktuelle Map-Report von Franke und Bornberg belegt, dass sich der Markt 2024 nach drei rückläufigen Jahren erholt hat. Dennoch sorgen hohe Kosten, Stornoquoten und stille Lasten für Unruhe. Das aktuelle Rating führte LV1871 an.

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Kollaps von First Brands erschüttert Schattenbankenmarkt

Die Insolvenzen des Autozulieferers First Brands und des Autokreditgebers Tricolor machen Banken und Kreditversicherer nervös. Die Börse reagiert mit heftigen Ausschlägen, schließlich drohen Milliardenschäden. Viele der Forderungen sollen in mehreren Tranchen als Collateralised Loan Obligations (CLOs) verbrieft worden sein – eine Parallele zur Subprime-Krise 2008, die zum Kollaps von Lehman Brothers führte. Ebenso erinnern die aktuellen Ereignisse an den Greensill-Fall.

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Proteste in Baden-Baden: Klimagruppen werfen Rückversicherern Greenwashing vor

Baden-Baden ist Erneuerungszeit. Das nehmen sich auch die Aktivisten in Baden-Baden zu Herzen und erneuern im Rahmen des Rückversicherungstreffens ihre Forderungen an die Rückversicherer. Diese sollen keine neuen fossilen Projekte mehr absichern und bestehende Engagements schrittweise beenden. Bei einigen Teilnehmern stoßen die Proteste durchaus auf Verständnis.

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Gericht stärkt Rechte von BU-Versicherten – Dachdecker darf nicht auf einfachere Tätigkeiten verwiesen werden

Berufsunfähigkeitsversicherer müssen bei der Einstellung von Rentenzahlungen künftig noch genauer hinsehen. Das Thüringer Oberlandesgericht (OLG) hat entschieden, dass ein ehemaliger Dachdeckergeselle seine Berufsunfähigkeitsrente weiterhin erhält – obwohl er zwischenzeitlich als Lagerarbeiter und später als Hausmeister gearbeitet hatte.

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Kaskoschäden-Regulierung lässt bei ADAC, Allianz und Huk-Coburg zu wünschen übrig

Zusätzlich zur vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung schließen Millionen Autofahrer den Kaskoschutz ab. Für das teure Geld bekommen sie aber nicht immer den Service, den sie sich erhoffen. Das zeigt eine neue Umfrage unter 2.000 Kaskokunden von acht großen Versicherern, die Stiftung Warentest durchführte. Die größten Kfz-Player wie Huk-Coburg und die Allianz bekommen dabei nicht die besten Zufriedenheitswerte.

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Stiftung Warentest sieht viel Einsparpotenzial beim Kfz-Wechsel

Trotz des Preisanstiegs bei Kfz-Policen sinken die Kündigungsquoten bei Online-Vergleichsportalen. „Womöglich motiviert unser Vergleich von 161 Autoversicherungen ja doch noch mehr Autofahrer zu einem Wechsel“, schreibt die Stiftung Warentest in ihrer neuesten Ausgabe. Sowohl die großen als auch die kleinen Kfz-Anbieter haben laut der Zeitschrift günstige Tarife. Ein Überblick.

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Aon-Studie: Diese Anforderungen stellen Beschäftigte an Betriebsrenten  

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) in Deutschland kommt bei Weitem nicht so voran, wie es sich bAV-Befürworter wünschen – seit Jahren hinkt der Verbreitungsgrad der Betriebsrenten den Erwartungen hinterher. Woran das liegt und welche Anforderungen die Bundesbürger an einen bAV-Vertrag stellen, hat das Makler- und Beratungsunternehmen Aon nun in einer großen Umfrage ermittelt.

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Lebensversicherer drücken Kosten

Vor einer Woche präsentierte Metzler Ratings ihre Analyse zu den Bilanzen der 28 größten deutschen Lebensversicherer. Auch Morgen & Morgen nahm 13 Bilanzkennzahlen von 61 Gesellschaften unter die Lupe – davon erhielten 15 die Bestnote, fast genauso viele landen aber auch im Mittelfeld. Bei den Kostenkennzahlen, Bewertungsreserven und der Zinszusatzreserve gibt es gute Nachrichten. Die Stornoquote steigt das vierte Jahr in Folge.

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Polykrise und Vertrauensverlust: Axa-Chef Buberl warnt vor einer fragmentierten Welt

Die Welt driftet auseinander – politisch, sozial und ökonomisch. Diese bittere Erkenntnis zieht die weltweite Studie „Future Risks Report 2025“ des Versicherers Axa. Vor allem in Deutschland ist die Sorge vor politischen und sozialen Spannungen groß, wie der Bericht zeigt. Auch in Frankreich, dem Heimatmarkt der Axa, ist die gesellschaftliche Spaltung immens. „Fragmentierung ist kein Schicksal“, betont Konzernchef Thomas Buberl und nimmt die Versicherer in die Pflicht.

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Welche Cyberpolicen in Zukunft gegen KI-Schäden helfen

Auf dem von Prof. Dr. Christian Armbrüster (Freie Universität Berlin) ausgerichteten 7. Berliner Cyberversicherungstag referierte Beazley-Manager Christian Taube über neue Cybertrends, KI-Risiken und die Grenzen der Verteidigung. „Ich habe im Urlaub in die Glaskugel geschaut“, sagte er und stellte fest: "Leider ist vieles von dem eingetreten, was wir vorhergesagt haben.“

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Wie die Landeskrankenhilfe zurück in die Spur fand

In den 1990er- und 2000er-Jahren verzeichnete die Landeskrankenhilfe (LKH) große Erfolge. Doch in den Jahren danach ließ die Innovationskraft spürbar nach, Investitionen in neue Produkte und digitale Services gingen zurück. LKH-Vorstandsvorsitzender Dr. Matthias Brake und Miriam Hahn, Programmleiterin des Transformationsprogramms, erläutern in einem Gastbeitrag, wie der private Krankenversicherer wieder zurück in die Spur fand.

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Bedingungen bei Bergbauversicherungen: „In einem weichen Markt ist nichts ausgeschlossen“

Die Versicherungsmärkte im weltweiten Bergbausektor sind so weich wie seit Jahren nicht mehr – und das, obwohl die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen für die Energiewende rasant steigt. Die Prämien befinden sich „im freien Fall“, Kapazitäten sind reichlich vorhanden, konstatiert das Makler- und Beratungsunternehmen Willis in einem Bericht. Darin rufen die Fachleute die Versicherer dazu auf, ihre Bedingungen gründlich auf den Prüfstand zu stellen.

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Indien erwägt nationales parametrisches Versicherungsmodell

Indien gehört zu jenen Ländern auf der Welt, die vom Klimawandel besonders hart getroffen sind. Um die Belastungen zu mildern, erwägt die Regierung in Neu-Delhi nun, ein landesweites parametrisches Versicherungsmodell einzuführen. Ziel ist es, Entschädigungszahlungen nach extremen Wetterereignissen deutlich zu vereinfachen.

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Kommunale Gebäude unzureichend gegen Klimaschäden abgesichert

Schulen, Bürgerhäuser oder Sporthallen: Viele kommunale Einrichtungen in Deutschland verfügen über keinen ausreichenden Versicherungsschutz gegen Naturgefahren. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung der Universität Hohenheim im Auftrag des GDV. Angesichts zunehmender Risiken durch Starkregen und Überschwemmungen sehen Experten darin eine wachsende Belastung für Städte und Gemeinden.

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Drei Platzhirsche dominieren Werbemarkt der Direktversicherer

Die Werbeausgaben im Direktversicherungsmarkt steigen. Allerdings verteilen sich die Zuflüsse verstärkt auf drei dominierende Anbieter: Allianz Direct, Europa und die Deutsche Familienversicherung (DFV) haben den Markt nahezu unter sich aufgeteilt, wie eine aktuelle Analyse des Marktforschungsinstituts Research Tools ergab.  

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Private Krankenversicherung wird auch 2026 deutlich teurer 

Die rund neun Millionen privat Krankenversicherten in Deutschland müssen sich zu Jahresbeginn 2026 erneut auf einen Prämienanstieg von über zehn Prozent einstellen. In der Krankenvollversicherung rechnet der PKV-Verband mit einem durchschnittlichen Anstieg von 13 Prozent, im Vorjahr lag der Durchschnittswert bei außergewöhnlich hohen 18 Prozent. Auch die private Pflegepflichtversicherung verteuert sich teils deutlich. Der PKV-Verband verweist indes auf den Langzeitvergleich, wonach die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung zwischen 2005 und 2025 stärker angezogen hätten als bei den Privattarifen.

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DORA in der Versicherungspraxis – Erkenntnisse vor der ersten Prüfungssaison

Gut acht Monate nach vollständiger DORA-Wirksamkeit zum 17. Januar 2025 finden aktuell bereits IT-Prüfungshandlungen in Versicherungsunternehmen statt, häufig vorgelagert zur eigentlichen Jahresabschlussprüfung. Parallel hierzu befindet sich jedoch der IDW-Standard EPS 528 mit Stand August 2025 erst in Konsultation (1). Im Gleichklang wurde die PrüfV zwecks Konkretisierung der Berichtspflichten zu den Prüfungspflichten aus DORA-, Taxonomie- und Offenlegungsverordnung zum 23. Juli zur Beratung gestellt (2). Für die beaufsichtigten Versicherungsunternehmen und ihre Prüfer ergibt sich daraus eine deutlich erkennbare Spannweite hinsichtlich regulatorischer Anforderungen und aktuellem Prüfungsrahmen: Eine Analyse mit konkreten Handlungskonsequenzen liefert Markus Priller in einem Gastbeitrag.

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„Leider führen die Pläne der Koalition in eine Sackgasse“

Nachdem das geplante Rentenpaket II zusammen mit der Ampelkoalition untergegangen war, blickte die Finanzszene gespannt darauf, was die neue Koalition von Union und SPD bezüglich einer Rentenreform in den Koalitionsvertrag schreiben würde. „Diejenigen, die darauf gehofft hatten, dass nun endlich eine Kapitaldeckung eingeführt werden würde, sind enttäuscht worden“, schreibt Robert Peres, Vorsitzender der Initiative Minderheitsaktionäre, im Gastbeitrag für VWheute.

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Versicherungsstreit: Richter weist 400-Millionen-Dollar-Klage wegen Brandschäden an Kunstwerken ab

Ein New Yorker Gericht hat die Klage des Investors und Kunstsammlers Ronald O. Perelman gegen mehrere Versicherer abgewiesen. Perelman hatte 400 Millionen Dollar für fünf Gemälde gefordert, die nach eigenen Angaben 2018 bei einem Brand in seinem Anwesen in East Hampton beschädigt worden seien. Involviert waren prominente Versicherungshäuser.

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Versicherer deklassieren IT-Branche beim Webauftritt

Die deutschen Versicherer präsentieren sich digitaler, als es selbst viele Branchenangehörige erwarten würden. So kommt eine Untersuchung des Sekretariatsdienstleisters ebuero zu dem Schluss, dass die Websites der hiesigen Versicherer im Vergleich mit Krankenhäusern, Kommunen, Rechtsanwälten und sogar IT-Dienstleistern den besten Eindruck hinterlassen. Die Ausnahme bildet eine leicht zu übersehende Web-Disziplin, in der alle untersuchten Versicherer maximal schlecht abschneiden.

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Runder Tisch statt x-te Rentenkommission: bAV-Experten fordern Bundesregierung zu „Reset“ in der Altersvorsorge auf

Der Eberbacher Kreis, ein Zusammenschluss führender Rechtsanwälte für betriebliche Altersversorgung (bAV), fordert die Bundesregierung zu einem „Reset in der Alterssicherung in Deutschland“ auf. Der gleichlautende Kongress, der am Dienstag in Berlin tagt, lehnt „eine Rentenkommission bisheriger Prägung“ ab und tritt stattdessen für schnelle und umfassende Reformen ein, „um den Anstieg immer weiterer Leistungen aus dem Bundeshaushalt zu bremsen“, so der Appell.

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Neptune Insurance peilt Milliardenbewertung bei Börsengang in New York an

Der US-Anbieter von Hochwasserversicherungen Neptune strebt bei seinem geplanten Börsengang in den Vereinigten Staaten eine Bewertung von bis zu 2,76 Milliarden Dollar an. Das teilte das in Flordia ansässige MGA am Montag mit. Einige Altaktionäre wollen zusätzlich 18,4 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 18 und 20 Dollar veräußern und damit bis zu 368,4 Millionen Dollar erlösen.

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Bank of England stellt Offshore-Rückversicherungen der Lebensversicherer infrage

Die Bank of England verschärft ihren Ton gegenüber britischen Lebensversicherern, die verstärkt auf komplexe Offshore-Strukturen zurückgreifen, um Kapitalanforderungen bei der Übernahme von Firmenpensionsverpflichtungen zu drücken. In einer Grundsatzrede bei einer Veranstaltung in London kündigte Vicky White, Direktorin für Aufsichtspolitik bei der BoE, mögliche Beschränkungen solcher Konstruktionen an.

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R+V-Angstindex fällt auf Rekordtief, finanzielle Sorgen dominieren weiterhin

Seit 1992 befragt das R+V-Infocenter jährlich in persönlichen Interviews hierzulande rund 2.400 Männer und Frauen nach ihren größten politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Ängsten. Das Ergebnis: Die Furcht vor Inflation ist bereits zum 15. Mal in Folge die größte Sorge der Bevölkerung. Danach folgt das Thema Migration. Auf Platz drei liegt die Angst vor Steuererhöhungen oder Sozialkürzungen (49 Prozent), auf Platz vier die Sorge vor unbezahlbarem Wohnraum (48 Prozent). Trotz globaler Krisen ist das allgemeine Angstniveau so niedrig wie selten zuvor.

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BVK: Aktivrente greift bei Altersvorsorge zu kurz

Die von der schwarz-roten Koalition beschlossene „Aktivrente“ wird nach Einschätzung des BVK keine Lösung für die Probleme der Altersvorsorge bieten. Zwar erlaube das Modell rund 25.000 Aktivrentnern, ab 2026 zusätzlich bis zu 2.000 Euro steuerfrei zu verdienen – bei gleichzeitigem Rentenbezug. Der richtige Ansatz zur nachhaltigen Finanzierung des Rentensystems sei das nicht.

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Tod von US-Versicherungsmanager Brian Thompson: Gericht weist zwei Anklagepunkte gegen Luigi Mangione zurück

Ein Richter im US-Bundesstaat New York hat zwei Terrorismusanklagen gegen Luigi Mangione, den mutmaßlichen Mörder des UnitedHealthcare-Chefs Brian Thompson, fallen gelassen. Die Anklage wegen Mordes zweiten Grades bleibt jedoch bestehen.

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