Mercer arbeitet mit Pension-Buy-out-Spezialist Vedra zusammen

Strategische Hebel bedienen. Bildquelle: Karolina Grabowska auf Pixabay

Die Marsh-McLennan-Tochter Mercer schließt eine Partnerschaft mit dem Pension-Buy-out-Spezialisten Vedra Pensions. Inhaltlich geht es darum, deutsche Unternehmen bei der Übertragung ihrer Pensionsverpflichtungen auf externe Risikoträger zu unterstützen. Das Modell gewinnt in Deutschland an Bedeutung.

Beim Pension Buy-out übernimmt ein externer Anbieter das Management für die zukünftigen Pensionszahlungen eines Unternehmens. Dieses Konzept hat sich in etablierten Märkten wie Großbritannien, den USA und Kanada durchgesetzt und genießt dort eine hohe Nachfrage. Der Trend spiegelt das wachsende Interesse von Unternehmen wider, Pensionsrisiken zu reduzieren und ihre Bilanzen zu entlasten.

Mercers Kooperationspartner Vedra ist seit 2016 in der Umsetzung von Pension-Buy-out-Transaktionen in Deutschland aktiv. Der Ursprung des Hauses geht auf die erste Übernahme von Pensionsplänen der ehemaligen AEG Telefunken Nachrichtentechnik zurück. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Monheim am Rhein.

Im Rahmen eines Pension Buy-outs übernimmt Vedra Pensions als alleiniger Risikoträger sämtliche Pensionsverpflichtungen eines Unternehmens und leistet zusätzlich einen Eigenkapitalbeitrag. Unter dem Dach der in Deutschland ansässigen Holdinggesellschaft Vedra Pensions garantiert das Unternehmen die Erfüllung aller gegenwärtigen und künftigen Rentenzahlungen an Rentner und Begünstigte.

Neben der Unterstützung bei Pensionslösungen berät Mercer deutsche Arbeitgeber auch in den Bereichen Portfolioaufbau, Kapitalanlage, Treuhandlösungen und Outsourced-Chief-Investment-Officer-(OCIO)-Konzepte.  „Pension Buy-out-Lösungen werden in Deutschland immer häufiger nachgefragt“, sagt Carsten Strube, Leiter Pensions bei Mercer Deutschland. „Diese Zusammenarbeit stellt einen Meilenstein dar. Sie bietet Unternehmen, die ihre Verpflichtungen auslagern, die Möglichkeit, ihre finanzielle Stabilität zu verbessern.“

Autor: VW-Redaktion