Kaskoschäden-Regulierung lässt bei ADAC, Allianz und Huk-Coburg zu wünschen übrig
Vor allem die steigenden Preise für Ersatzteile treiben die Kfz-Versicherer stark um. (Bildquelle: R+V/iStock)
Zusätzlich zur vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung schließen Millionen Autofahrer den Kaskoschutz ab. Für das teure Geld bekommen sie aber nicht immer den Service, den sie sich erhoffen. Das zeigt eine neue Umfrage unter 2.000 Kaskokunden von acht großen Versicherern, die Stiftung Warentest durchführte. Die größten Kfz-Player wie Huk-Coburg und die Allianz bekommen dabei nicht die besten Zufriedenheitswerte.
Die aktuelle Ausgabe der Stiftung Warentest nimmt die Tarife der Kfz-Versicherer unter die Lupe. Herausgesucht wurden etwa die günstigsten Policen, VWheute berichte. Der Kaskoschutz hat seinen Preis, im Schnitt rund 333 Euro pro Jahr, hebt die Zeitschrift mit Verweis auf GDV-Daten hervor.
Wie zufrieden sind die Kunden aber damit? Deshalb wurden 2.000 Autofahrer von acht Assekuranzhäusern zu ihren Erfahrungen bei der Kostenübernahme nach einem Kaskoschaden am Auto und allgemein zur Zufriedenheit mit ihrem Versicherer befragt. Die Umfrageteilnehmer sollten Stellung nehmen, ob
- die Entscheidung des Versicherers zum Schadensfall für sie nachvollziehbar war
- die Höhe der Kostenerstattung aus ihrer Sicht angemessen war
- der Versicherer schnell genug auf die Schadenmeldung reagierte
- die Kommunikation mit dem Versicherer schwierig war
Herausgekommen ist, dass etwa die Sparkassenversicherung in allen vier Punkten besser war als die ADAC-Versicherung. Die Befragten konnten bei den jeweiligen Punkten ihre Zufriedenheit anhand von Punkten zeigen: 1 steht für sehr schlecht, fünf für sehr gut.
Die Ergebnisse:
- 4,2 SV Sparkassenversicherung
- 4,1 DEVK
- 4,1 Generali
- 4,1 WGV
- 4,0 Huk24
- 4,0 Huk-Coburg
- 3,9 Allianz
- 3,7 ADAC Autoversicherung
Autor: VW-Redaktion
