BU: „Wer bei der Prämienkalkulation zu weit geht, erkauft sich Neugeschäft auf Kosten der Stabilität“

Der Wettbewerb in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nimmt an Schärfe zu. Anbieter unterbieten sich zunehmend mit aggressiv kalkulierten Tarifen, die die durchschnittlichen Prämien teils um mehr als 40 Prozent unterschreiten. Parallel dazu lockern viele Versicherer ihre Risikoprüfung, indem sie Abfragezeiträume verkürzen. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle BU-Stabilitätsrating des map-report. Führender Anbieter mit map-Bewertung ist die Continentale. Top-Noten erhalten aber auch andere.

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BGH-Urteil zu Stornogebühren: Debeka erringt Teilerfolg, doch das letzte Wort ist nicht gesprochen

Zehntausende ehemalige Debeka-Kunden, die auf eine schnelle Rückerstattung ihrer Stornogebühren gehofft hatten, müssen sich weiter gedulden. Der BGH hat das Verfahren an das OLG Koblenz zurückverwiesen. Zwar rügten die Karlsruher Richter die mangelnde Transparenz der Klauseln nicht – sie halten das komplexe Berechnungsmodell für zulässig –, doch die inhaltliche Prüfung steht noch aus.

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DVfVW-Jahrestagung: Wie sind kritische Risiken versicherbar?

127 Jahre alt, ehrwürdig und dennoch „jung“ geblieben. Traditionsbewusst und doch neugierig. Forschung, Lehre und Praxis im Dauer-Dialog. Mehr muss man nicht sagen, um den DVfVW, den Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft – oder kurz den „Deutschen Verein“ – zu beschreiben. Prägende Versicherungswissenschaftler treffen auf erfahrene Versicherungsvorstände. Themenschwerpunkt war die Finanzierbarkeit von Versicherungsprodukten. Vor-Ort-Eindrücke des Branchenexperten Moritz Finkelnburg.

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Morningstar DBRS: Iran-Krieg belastet Underwriting für politische Risiken in Europa und den USA

Der Iran-Krieg hat eine Kettenreaktion in der globalen Versicherungswirtschaft ausgelöst, die weit über die unmittelbare Konfliktzone hinausreicht. Während die physischen Auseinandersetzungen regional begrenzt bleiben, führen die geopolitischen Verwerfungen zu einer Verunsicherung in den Märkten für Terrorismuspolicen und Versicherungen gegen politische Gewalt - insbesondere in Europa und Nordamerika, schreibt Morningstar DBRS in einer Analyse. Die Branche steht vor der Herausforderung, ihre Risikoakkumulation neu zu bewerten, weil die Gefahr politisch motivierter Gewalt gegen westliche Interessen weltweit signifikant gestiegen ist.

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Altersvorsorge-Reform: Julia Wiens warnt Lebensversicherer vor zwei Hauptrisiken

Die oberste Versicherungsaufseherin der Bafin, Julia Wiens, sieht mit Blick auf die anstehende Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge zwei mögliche Risiken auf die Lebensversicherer zukommen: Zum einen könnte die Liquidität der Anbieter unter Druck geraten, wenn zu viele Riester-Kunden auf einmal in die neue System-Welt wechselten, zum anderen müsste bei einem Kostendeckel von 1,5 Prozent für Standardprodukte sichergestellt sein, dass Versicherer trotzdem noch profitabel arbeiten könnten.  

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Erste Tarifrunde für den Außendienst endet ohne Ergebnis

Die Vorzeichen standen naturgemäß auf Konfrontation, als sich die Verhandler des AGV mit den Gewerkschaften Verdi sowie dem kleineren Deutschen Bankangestellten-Verband am gestrigen Montag in den Räumlichkeiten der BarmeniaGothaer zusammenfanden. Es war der Auftakt zu den Tarifverhandlungen für den angestellten Außendienst gemäß Teil III des Manteltarifvertrages (MTV). Die mehrstündigen Gespräche endeten wie erwartet ohne Ergebnis. Die Zielvorstellungen liegen derzeit weit auseinander.

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Sachverständige uneins über Neustart der geförderten Altersvorsorge

Die Meinungen über die Reformpläne der Bundesregierung zur Neubelebung der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge gehen weit auseinander – das machte die öffentliche Anhörung des Finanzausschusses am Montag deutlich. Das Meinungsspektrum der acht geladenen Sachverständigen reichte von der Hoffnung auf einen „epochalen Wandel“ bis zu Warnungen vor einem „sozialpolitischen Desaster“. Ein Augen- und Ohrenzeugen-Bericht.

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WTW beobachtet Aufschwung im weltweiten M&A-Markt

Die globale M&A-Landschaft hat im vergangenen Jahr ihren Erholungskurs gefestigt. Laut einer aktuellen Analyse von WTW und dem M&A Research Centre der Bayes Business School wurden 2025 weltweit 726 Deals mit einem Volumen von jeweils über 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Dies entspricht einer Steigerung von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert eine Rückkehr zum Aktivitätsniveau der Vor-Pandemie-Zeit.

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Chubb führt US-Rückversicherungsprogramm zur Absicherung des Schiffsverkehrs an

Das von den USA geplante Rückversicherungsprogramm, das den zum Erliegen gekommenen Handel durch die Straße von Hormus wiederbeleben soll, wird vom US-Versicherer Chubb angeführt. Das teilte die zuständige staatliche Entwicklungsbank DFC mit. Beim weltweit drittgrößten Rückversicherer Hannover Rück wird die Initiative unterdessen zurückhaltend kommentiert.

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Bafin erläutert Regeln für Cyber-Rückstellungen

Die Versicherungsaufsicht Bafin hat mit der Aufsichtsmitteilung 01/2026 (VA) Leitlinien für die bilanzielle Behandlung von Cyber-Stand-alone-Versicherungen veröffentlicht. Im Kern geht es um die systematische Bildung von Schwankungsrückstellungen für die relativ junge Versicherungsart, die ab dem Berichtsjahr 2025 erstmals als eigenständiger Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) geführt werden muss.

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Moody’s: Iran-Krieg erhöht Risiken für Spezialversicherer

Der Konflikt rund um den Iran verschärft die Risikolage für internationale Spezialversicherer erheblich. Besonders betroffen sind Anbieter von Policen für Schifffahrt, Luftfahrt sowie politische Gewalt. Zu dieser Einschätzung kommt ein Bericht der Ratingagentur Moody’s Ratings. Zugleich erwarten die Analysten, dass die finanziellen Folgen für große Versicherungsgruppen beherrschbar bleiben könnten – vorausgesetzt, die militärische Eskalation bleibt zeitlich begrenzt.

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Ergo-Manager Christian Gründl: KI befördert nicht den Untergang des klassischen Versicherungsvertriebs, sondern entlastet ihn

Christian Gründl, Chef der Ergo Beratung und Vertrieb AG, glaubt nicht, dass künstliche Intelligenz (KI) eine Bedrohung für klassische Versicherungsvermittler darstellt. „Wir haben immer noch Produkte, die verkauft werden müssen und die nicht gekauft werden“, sagte Gründl auf einer Fachtagung – an dieser Prämisse ändere auch die KI nichts. Vielmehr sieht der Ergo-Manager in KI-Tools ein wichtiges Werkzeug, um Vermittler von administrativen Aufgaben zu entlasten.  

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Aon experimentiert mit Kryptowährungen

Der Versicherungsmakler Aon hat erstmals die Zahlung von Versicherungsprämien mittels Stablecoins veranlasst. Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an einen stabilen Referenzwert gekoppelt ist – meist an eine staatliche Währung wie den US-Dollar. Aon spricht von der „ersten bekannten“ Zahlung dieser Art unter großen internationalen Maklern und sieht darin einen möglichen Vorboten für tiefgreifende Veränderungen in der Finanzinfrastruktur der Branche.

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US-Rückversicherungsprogramm für Schiffe in der Golfregion stößt auf Skepsis

Die US-Regierung hat ein staatlich gestütztes Rückversicherungsprogramm angekündigt, um den Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder in Gang zu bekommen. Der Iran-Krieg hat den Schiffsverkehr in der Region nahezu zum Erliegen gebracht, sodass der Ölpreis erstmals seit Februar 2022 auf über 100 Dollar gestiegen ist. Fachleute sind allerdings skeptisch, dass die Maßnahme ausreicht.

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Iran-Krieg und Versicherungsmarkt: „In der aktuellen Lage wird die Risikotransparenz zum zentralen Verhandlungsfaktor”

Die jüngsten Ereignisse im Iran und die militärische Eskalation in der Golfregion sind für viele Menschen mit Sorge, Betroffenheit und auch persönlicher Angst verbunden. Hinter den Meldungen stehen Schicksale, Unsicherheit und menschliches Leid. Zugleich entsteht für Unternehmen und Risikoverantwortliche ein Handlungsauftrag, die Lage auf kurzfristige Marktreaktionen in einzelnen Sparten und in die mittel- bis langfristige Stabilität der großen internationalen Versicherungsprogramme in Sach- und Haftpflicht zu bewerten. Eine Analyse von Alexander Skorna und Niclas von Bernstorff.

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Blockade der Straße von Hormus: Analysten bezweifeln, dass US-Versicherungspläne die Krise lösen können

Mit dem Iran-Krieg ist die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz zum Erliegen gekommen. Versicherer haben den Schutz gegen Kriegsrisiken entweder eingeschränkt oder die Raten für Schiffe, die im Golf operieren, kräftig nach oben gezogen. Während die US-Regierung mit staatlichen Garantien versucht, den Warenstrom wiederzubeleben, warnen Experten vor der Unzulänglichkeit dieser Maßnahmen. Ein aktueller Bericht von Morningstar DBRS legt dar, warum direkte staatliche Eingriffe ins Versicherungsgeschäft das Problem eher verschärfen könnten.

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Gallagher Re: „Der Bedarf an Absicherungen gegen Cyber-Extremrisiken wächst“

Der Rückversicherungsmakler Gallagher Re zeigt in einem aktuellen Whitepaper unter dem Titel „Cyber and Property Combined Covers: Buying the Tail More Efficiently" auf, wie die Kombination von Cyber-Extremrisiken mit unkorrelierten Sach-Katastrophenrisiken die Preise senken und die Effizienz für Zedenten steigern könnte. Während in den Rating-Märkten bereits Transaktionen stattfinden, könnte eine skalierbare und langfristige Lösung im Bereich der Insurance-Linked Securities liegen, schreibt das Unternehmen.

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Moody´s: „Auswirkungen des Iran-Konflikts vorerst begrenzt, Risiken steigen bei anhaltenden Störungen“

Die Ratingagentur Moody’s erwartet für Versicherer im Golf-Kooperationsrat (GCC) kurzfristig nur begrenzte Auswirkungen durch den aktuellen Iran-Krieg. Während die direkten Schadensmeldungen minimal bleiben dürften, könnten eine anhaltende Instabilität und sinkende Vermögenswerte die Branche langfristig unter Druck setzen.

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Iran-Krieg: S&P prognostiziert erhebliche versicherte Verluste und weitreichende Auswirkungen für Rückversicherer

Die Ratingagentur S&P Global Ratings erwartet, dass der Konflikt im Nahen Osten die Ergebnisentwicklung der globalen Rückversicherer im Jahr 2026 belastet. Insbesondere im Spezialgeschäft dürfte die Branche mit zusätzlicher Unsicherheit und spürbaren Ergebnisschwankungen konfrontiert sein. Die Kapitalausstattung der Rückversicherer sei aber stark genug, um ein mögliches Risiko einer Verschlechterung der Kreditqualität abzufedern.

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Kfz-Policen: Verivox rechnet vor, wie hoch die Aufschläge für ältere Fahrer sind

Mit zunehmendem Alter steigen die Prämien in der Kfz-Versicherung deutlich. Nach Modellrechnungen des Vergleichsportals Verivox zahlt ein 85-jähriger Autofahrer unter identischen Tarifmerkmalen für eine Vollkaskopolice bis zu 172 Prozent mehr als ein 55-Jähriger. Bereits ab 65 Jahren beginnen Versicherer, altersbedingte Zuschläge zu erheben.

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Branchenstimmung kühlt ab

Die Stimmung in der deutschen Versicherungswirtschaft hat sich zum Jahresende 2025 eingetrübt. Nach den aktuellen Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests für das vierte Quartal geht das Geschäftsklima spürbar zurück. Zwar beurteilen die Unternehmen ihre derzeitige Lage noch als solide, doch die Prognosen für das Jahr 2026 fallen zunehmend vorsichtig aus. Einen heftigen Stimmungsdämpfer gab es in der Schaden- und Unfallversicherung.

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Urteil mit Sprengkraft: Kevin Spacey, „House of Cards“ und die Angst der Versicherer vor dem Präzedenzfall

In Los Angeles hat der Prozess um den finanziellen Kollaps der Erfolgsserie „House of Cards“ begonnen. Im Zentrum steht die Frage, ob der tiefe Fall von Weltstar Kevin Spacey ein Fall für die Assekuranz ist. Die Produktionsfirma MRC behauptet, Spaceys Sexsucht sei im Rahmen der Versicherungspolice als gedeckte Krankheit einzustufen. Die einstige Allianz-Tochter Fireman’s Fund hält dagegen.

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HSBC startet Verkaufsprozess für Leben-Geschäft in Singapur

Die britische Großbank HSBC hat den Verkaufsprozess für ihr Lebensversicherungs-Produktgeschäft in Singapur eingeleitet, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Mit der Transaktion soll ein Unternehmenswert von über einer Milliarde US-Dollar angestrebt werden. Die Bank sondiere bereits das Interesse potenzieller Käufer.

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Neuberger Berman prüft Ausbau des Versicherungsgeschäfts

Der Vermögensverwalter Neuberger Berman zieht laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters die Erweiterung seines Engagements im Versicherungsgeschäft in Betracht. Die Amerikaner sollen unter anderem die Gründung einer eigenen Einheit, über die sich Lebensversicherungsbestände erwerben ließen, prüfen.

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Nachhaltigkeitsberichterstattung: „Die Vorschläge sind bisher noch viel zu komplex und verursachen hohen Umsetzungsaufwand“

Der Rat der Europäischen Union hat heute das Nachhaltigkeits-Omnibus-Paket beschlossen und wichtige Änderungen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung auf den Weg gebracht. Künftig sollen Unternehmen erst ab einer Größe von mindestens 1.000 Mitarbeitern und einem Nettoumsatz von 450 Millionen Euro berichtspflichtig sein. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen begrüßt die Entscheidung, übt aber auch Kritik.

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Im Alltag sicher, unterwegs oft brenzlig – Versicherer fordern schärfere Regeln beim Transport von Lithium-Batterien

Der Branchenverband GDV hält die Vorschriften, die für Transport und Lagerung von Lithium-Batterien gelten, für zu lax und fordert daher strengere Auflagen. Für die Batterien, die sich laut GDV inzwischen zur Brandursache Nummer eins auf Containerschiffen entwickelt haben, sollte demnach eine eigene Gefahrgutklasse gelten. Außerdem fordern die Versicherer „klar abgegrenzte Lagerbereiche, bauliche Trennungen und ausreichend Abstand“, um verheerende Kettenreaktionen im Ernstfall einzudämmen.

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Verdi verhandelt mit AGV über KI-Transformation: Ergo-Tarifvertrag soll als Vorbild dienen

Die Ergo streicht im Zuge der KI-Transformation 1.000 Stellen in den nächsten fünf Jahren. Die Gewerkschaft ver.di setzte beim sozialen Rahmenplan den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und den Erhalt großer Verwaltungsstandorte durch. Ähnliches will sie für die gesamte Branche erreichen. Denn Ende März stehen Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) an.

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Französischer Senat holt sich Cyberdeckung von Descartes

Descartes Insurance hat die Ausschreibung des französischen Senats für die Absicherung der digitalen Risiken der Institution gewonnen. In Partnerschaft mit dem Makler Foch Assurances, welcher als Zuschlagsempfänger des Dienstleistungsauftrags hervorging, setzte sich das Unternehmen mit seiner Flaggschiff-Lösung „Cyber Shutdown Cover“ durch.

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Warum IT-Architekturen in den Fokus der Regulatorik geraten

IT-Architekturen bilden das Rückgrat moderner Versicherungsunternehmen – fachlich, prozessual und zunehmend auch regulatorisch. Mit der wachsenden Bedeutung digitaler Geschäftsmodelle und ihrer technischen Basis rücken sie stärker in den Fokus der Aufsichtsbehörden. Warum die Branche die Regulatorik auch als Chance begreifen sollte, erläutert Christian Nölke, Principal Consultant der adesso SE, in einem Gastbeitrag.

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Monte dei Paschi nimmt Mediobanca von der Börse

Wer Mediobanca kontrolliert, kontrolliert Generali – und damit den einflussreichsten Investor Italiens. Seit gestern ist bekannt, dass Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) die volle Kontrolle über Mediobanca übernimmt. Was mit der Marke und der Börsenplatzierung geschieht, wurde auch geregelt.

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IKT-Risiken: Ein Fall für die Geschäftsleitung

Eine aktuelle Studie der PPI AG zu den IKT-Risiken in der Versicherungsbranche zeigt, dass der Vorstand vermehrt in der Verantwortung steht – vor allem in Bezug auf Betriebs- und Reputationsrisiken. Die Versicherer sollten diese Herausforderung konsequent adressieren, schließlich sichern sie damit ihre langfristigen Kundenbeziehungen, betont PPI.

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ADAC: Prämien von weit über 1.000 Euro für Vollkasko-Versicherung bei „normalen“ Autos keine Seltenheit mehr

Nach Berechnungen eines vom ADAC beauftragten Sachverständigen summieren sich selbst vergleichsweise geringe Kfz-Schäden schnell auf mehrere Tausend Euro. Der Verkehrsclub macht dafür unter anderem die zunehmend komplexe Bauweise moderner Autos verantwortlich. Das hat spürbare Folgen für die Versicherungsprämien. Vollkaskobeiträge von mehr als 1.000 Euro pro Jahr seien inzwischen auch bei „normalen“ Fahrzeugen keine Ausnahme mehr.

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OLG Köln stärkt D&O-Versicherer im Greensill-Fall – was folgt daraus?

Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat mit einem richtungsweisenden Urteil die Position eines D&O-Versicherers gestärkt, der einen Vertrag aufgrund arglistiger Täuschung anfechten wollte. Dabei handelt es sich nicht um irgendeine D&O-Police, sondern um jene, die die früheren Manager der insolventen Greensill-Bank schützen sollte. Dass das Kölner Urteil außerdem an zentralen Vertragsklauseln rüttelt, hat die D&O-Experten Bastian Finkel und Ulrich Ruchatz von der Kanzlei Bach Langheid Dallmayr (BLD) zu einer rechtlichen Einordnung veranlasst.

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WTW Pensions übernimmt deutsche Pensionsverpflichtungen von Areva

Die WTW Pensions Holding sichert sich die deutschen Pensionsverpflichtungen des ehemaligen Kerntechnikkonzerns Areva. Mit der Transaktion baut die WTW-Rentnergesellschaft ihre Position in einem Segment aus, das bislang von Versicherern dominiert wird, nun aber zunehmend auch spezialisierte Strukturen hervorbringt.

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Cyberangriff legt US-Versicherer Beacon Mutual lahm

Ein Cyberangriff hat Beacon Mutual, den größten Anbieter von Arbeiterunfallversicherungen im US-Bundesstaat Rhode Island, für mehrere Tage außer Gefecht gesetzt. Unbefugte Angreifer verschafften sich Zugriff auf das Netzwerk des Versicherers und zwangen das Unternehmen, zentrale Systeme für sechs Tage vom Netz zu nehmen. Der Vorfall ereignete sich bereits im Januar. Mittlerweile laufen die Systeme wieder. Ob Daten abgeflossen sind und Lösegeldforderungen gestellt wurden, ist nicht bekannt.

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Debatte über Aussetzung der Beratungspflicht: BVK reagiert verärgert auf GDV-Vorstoß

Es sollte ausdrücklich „keine Kampfansage“ an die Vermittlerschaft sein – doch der jüngste Vorstoß des Versichererverbandes GDV kommt beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) gar nicht gut an. BVK-Präsident Michael Heinz spricht von einem „Frontalangriff“, den der GDV auf Verbraucherschutz und Berufsstand, unternehme. Anlass ist die Forderung des GDV, die gesetzliche Beratungspflicht beim Vertrieb eines möglichen Altersvorsorge-Standardprodukts auszusetzen.

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Zurich steht vor Beazley-Übernahme

Nach langem Hin und Her kommt die Zurich bei der geplanten Übernahme des britischen Spezialversicherers Beazley einen entscheidenden Schritt voran. Beide Seiten haben sich grundsätzlich auf die finanziellen Eckpunkte eines möglichen Barangebots verständigt. Zurich hebt den Angebotspreis erneut an und erhält mittlerweile Rückendeckung vom Verwaltungsrat von Beazley.

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Warum unzufriedene Versicherte die Bafin-Schlichtungsstelle meiden sollten

Die Verbraucherschlichtungsstelle bei der Finanzaufsicht Bafin verzeichnete 2025 einen Anstieg der Eingaben um rund 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt trudelten 1.521 Beschwerdeschreiben bei der Frankfurter Behörde ein. Dabei bezogen sich lediglich 3,7 Prozent der Anträge auf Streitereien mit Versicherern. Warum die Quote so niedrig ist, hat aber nichts mit dem vermeintlich tadellosen Verhalten der Branche zu tun, wie ein Bafin-Sprecher gegenüber VWheute klarstellte.  

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Mid-Transformation Challenges: Leveraging Ambidextrous Leadership for Sustainable Change

Companies must constantly adapt to remain competitive. However, many are facing unexpected challenges during transformations initiated in recent years. Especially in the middle of transformative processes, initial enthusiasm might wane, while the benefits are not yet fully realized, and skepticism arises. This article examines the challenges that arise during mid-transformation processes and how Ambidextrous Leadership can help foster sustainable change.

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Kfz-Versicherer bekommen Kunden-Unmut zu spüren

Waren am Ende die satten Preiserhöhungen schuld? Fakt ist, dass die Kfz-Versicherer in Deutschland im vergangenen Jahr so viel Kunden-Ärger auf sich gezogen haben, wie keine andere Sparte: Rund 7.500 Beschwerden, die 2025 bei Versicherungsombudsfrau Sibylle Kessal-Wulf eintrudelten, drehten sich um Kfz-Haftpflicht- oder Kaskoversicherungen. Ohnehin war die Berliner Schlichtungsstelle mit insgesamt fast 30.000 Eingaben so stark beschäftigt wie nie zuvor.

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China will großen Versicherern unter die Arme greifen

Die chinesische Regierung plant eine milliardenschwere Kapitalspritze für die großen Versicherer des Landes. Einem Medienbericht zufolge soll die Rekapitalisierung über den Verkauf von Sonderstaatsanleihen geschehen, der umgerechnet rund 29 Mrd. US-Dollar einbringen würde. Hintergrund der Maßnahme sind offenbar sinkende Solvabilitätsquoten bei vielen staatlich kontrollierten Versicherern.

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Ferma fordert Reform der EU-Vergaberichtlinien: Versicherungen sollen ausgenommen werden

Der europäische Dachverband der Risikomanager Ferma drängt auf eine grundlegende Reform der EU-Vergaberichtlinien. In einem aktuellen Positionspapier fordert der Verband die Europäische Kommission auf, Versicherungspolicen künftig vom Anwendungsbereich der Public Procurement Directives (PPD) auszunehmen. Die Vorschriften regeln, wie öffentliche Auftraggeber, etwa Staaten, Ministerien, Kommunen oder öffentliche Unternehmen, Aufträge vergeben müssen.

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Berliner Fintech Timeless Investments zieht gegen Mannheimer Versicherung vor Gericht

Das Berliner Fintech Timeless Investments reicht beim Landgericht Berlin Klage gegen die Mannheimer Versicherung ein, berichtet das Manager Magazin. Auslöser ist ein Uhrenraub aus dem Jahr 2022. Die Gesellschaft hatte die gestohlenen Wertgegenstände versichert, weigert sich bislang aber, den Schaden des Start-ups zu begleichen.

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Sturm Éowyn kostet Versicherer 765 Millionen Euro

Der Züricher Schadenanalyst Perils hat seine vierte und finale Schadenbilanz zum Wintersturm Éowyn vorgelegt. Der Sturm hatte am 24. und 25. Januar 2025 die Britischen Inseln getroffen. Nach Angaben der unabhängigen Organisation beläuft sich der versicherte Marktschaden auf 765 Millionen Euro. Zuvor hatte Perils die Schäden auf 619 Millionen Euro (sechs Wochen nach dem Ereignis), 696 Millionen Euro (nach drei Monaten) und 747 Millionen Euro (nach sechs Monaten) geschätzt.

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Baobab schraubt Cyberkapazitäten auf eine Milliarde Euro hoch

Der Berliner Assekuradeur Baobab hat seine Kapazitäten in der Cyberversicherung erweitert. Durch einen Vollmachtvertrag mit dem Lloyd’s-Syndikat des französischen Rückversicherers Scor erhält das Unternehmen zusätzliche Zeichnungsbefugnisse für das Cyberprodukt „CyberSafe“. Die Vereinbarung gilt für Deutschland und Österreich und erhöht die maximale Zeichnungskapazität auf ein Prämienvolumen von bis zu einer Milliarde Euro.

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