Bessere bAV-Rahmenbedingungen: Unterstützungskassen sehen Politik in der Pflicht

Der Bundesverband pauschaldotierte Unterstützungskassen fordert vom Gesetzgeber, den Zugang zum fünften bAV-Durchführungsweg zu erleichtern. So animiere das versicherungslastige bAV-System dazu, Liquidität aus den Unternehmen abfließen zu lassen, lediglich das Modell der U-Kassen stärke mit seinen Innenfinanzierungseffekten die Kapitalausstattung der Unternehmen.

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Glyphosat: Bayer muss weniger Schadenersatz leisten

In den juristischen Auseinandersetzungen um den Unkrautvernichter Glyphosat hat ein Berufungsgericht in den USA die Schadenersatzzahlungen für den Bayer-Konzern deutlich gesenkt. So muss die Tochterfirma Monsanto im Fall eines an Krebs erkrankten Klägers nur noch 20,4 Mio. Dollar Schadenersatz zahlen.

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Microservices: Wie Versicherern der Weg in die Cloud gelingen kann

Fast alle Versicherer investieren derzeit dreistellige Millionenbeträge in den Umbau ihrer Anwendungslandschaft. Der Grund hierfür ist, dass vorhandene selbst entwickelte Bestandsführungs- und Schadensysteme in die Jahre gekommen sind und aktuelle Anforderungen an Flexibilität, laufende Kosten oder Innovationsfähigkeit nicht erfüllen können. Meistens werden die Legacy-Systeme durch Standardsoftware vom Markt ersetzt, die dabei oftmals umfangreich an die Bedürfnisse des Versicherers angepasst wird. Am Ende des Migrationsprojekts werden die teilweise noch in COBOL programmierten Altanwendungen durch Software, die in einer zukunftsfähigen Programmiersprache entwickelt wurde, abgelöst. Ein Gastbeitrag.

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Neue gesetzliche Regelung bei Unfällen mit Anhänger

Neue gesetzliche Regelung bei Unfällen mit AnhängerWelche Versicherung zahlt bei einem Unfall mit Anhänger? Hier sorgt der Gesetzgeber ab 17. Juli mit einer Neuregelung für mehr Klarheit: Zuständig ist in der Regel die Versicherung der Zugmaschine. Die R+V, die die Nachricht meldete, senkt deshalb die Haftpflicht-Tarifbeiträge für Anhänger.

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Weinstein-Vergleich geplatzt: Auf Versicherer könnten höhere Entschädigungen zukommen

Die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft hatte 2018 gegen Harvey Weinstein, dessen Bruder sowie die Produktionsfirma Klage eingereicht. Anfang Juli wurde von einer Einigung gesprochen, die Vergleichssumme von 18,87 Mio. Dollar stand im Raum – für jede Frau waren zwischen 7.500 und 750.000 Dollar geplant. Einige Opfer lehnten das Angebot indes ab und nun lässt auch ein Richter den Deal platzen.

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Lange überfällig: Regierung begleicht erste Entschädigungsforderungen an Thomas-Cook-Urlauber

Viele VWheute-Leser haben sich über die Kommentar-Funktion beschwert, dass sie immer noch auf das Geld von der Bundesregierung warten. Am 6. Mai wurde das Anmeldeportal für Thomas Cook-Ausgleichszahlungen freigeschaltet. Ende Juni haben sich fast 57.000 betroffene Pauschalreisende registriert. „Die ersten Auszahlungen würden unmittelbar bevorstehen“, heißt von der Regierung. Bei der Zurich dauerte die Abwicklung schneller.

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BSV: Warum das branchenkritische LG-Urteil angreifbar ist

In der Juristerei gibt keine eindeutigen Ergebnisse – zumindest gilt das für Bundesgerichtshof-Vorstufen. Das Landgericht Mannheim sprach unlängst in der Betriebsschließungsversicherung (BSV) ein Urteil gegen die Branche, das vielfach aufgegriffen wurde. Die beiden KPMG-Anwälte Ulrich Keunecke und Frank Püttgen haben in der Versicherungswirtschaft dargelegt, warum das Urteil Mängel aufweist und damit weiteren Prozessen Vorschub geleistet. Am Ende wird wohl das BGH finalisieren müssen.

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Neuer Muh-Fall: Österreich Kühe weiter auf Feldzug gegen deutsche Touristen

VWheute ist der Kuh-Experte der Versicherungswelt. Kein Thema ist redaktionell so präsent und gern gesehen wie die gefleckten Milchlieferanten, ihre perfiden Attacken und der verzweifelte Kampf von Politik und Bauern, dem boshaften Treiben Einhalt zu gebieten. Ok, das war ein wenig übertrieben, doch das mit den überwiegend freundlichen Paarhufern nicht zu spaßen ist, hat aktuell eine Frau aus Nürnberg erfahren.

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Gelingt den Insurtechs der iPhone-Effekt für die Versicherungsbranche?

Jeder möchte innovativ sein, doch keiner möchte der Erste sein. Diesen Satz hört man oft in der Versicherungsbranche – womöglich zu oft. Viele fragen sich, wann der Big Bang die Versicherungsbranche erreicht. Wann entern disruptive Akteure die Branche? Wann kommt der iPhone- oder Uber-Moment für die Versicherer? Bei Insurtechs wächst jedoch die Erkenntnis, dass Sie die Branche nicht revolutionieren müssen. Bei vielen etablierten Versicherern ist der Bedarf nach Partnerschaften mit Startups sehr groß. Daher stellt sich für Startups häufig die Frage, ob Sie bestehende Versicherer ersetzen wollen oder lieber diese in der Transformation ins digitale Zeitalter begleiten möchten.Ein Gastbeitrag von Fabian Nadler.

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Hiscox-Chef appelliert an Aufsichtsbehörde: „Zweite Corona-Welle soll kein Versicherungsfall werden“

Wie in den USA steigen auch wieder in Großbritannien die Zahl der Corona-Neuinfektionen. Ein erneuter Lockdown von Geschäften und Restaurants ist wahrscheinlich. Der britische Spezialversicherer Hiscox will angesichts vieler juristischer Auseinandersetzungen bereits klarstellen, dass die Betriebsschließungsversicherung bei einer zweiten Welle nicht greift.

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„bAV-Beifang“ zur Grundrente: Mehr Förderung der Niedrigverdiener

Vor wenigen Tagen hat der Bundestag grünes Licht zur Grundrente gegeben. Der Bundesrat hat am Freitag den Plänen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zugestimmt. Das Gesetz enthält auch einige Neuregelungen in der betrieblichen Altersversorgung (BT Drs. 19/18473 und 19/20711). Diese Neuregelungen betreffen die Förderung der Niedrigverdiener und treten schon am Tag nach der Verkündigung des Gesetzes im Bundesgesetzblatt, also noch diesen Sommer, in Kraft.

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Verkehrsverbände gründen neues Versorgungswerk für die Verkehrswirtschaft

Die deutschen Logistikverbände haben ein neues Versorgungswerk für alle Unternehmen in den Bereichen Spedition und Logistik, Lagerhaltung, Güterverkehr, Entsorgung und Personenbeförderung gegründet. Das gemeinsame „Versorgungswerk der Verkehrswirtschaft e.V. (VVW)“ soll die bisherigen Einzelaktivitäten der Verbände zur sozialen Absicherung der Beschäftigten ihrer Branchen bündeln.

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Versicherer zahlt 200 Mio. Euro für eingestürztes Kölner Stadtarchiv
 VWheute Sprint 

Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs vor elf Jahren kommt auch die Versicherer teuer zu stehen. So zahlt allein die Baufirma Bilfinger rund 200 Mio. Euro, die vollständig vom Versicherer übernommen werden. Mit der Zahlung seien sämtliche zivilrechtlichen Forderungen abgegolten, die im Zusammenhang mit dem Einsturz des Stadtarchivs Köln diskutiert worden, heißt es vom Unternehmen.

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Corona: Sind wir auf die bevorstehende Pandemie psychischer Gesundheitsprobleme vorbereitet?

Die gegenwärtige COVID-19-Pandemie betrifft Millionen von Menschen. Weltweite Lockdowns, Social Distancing, Isolation älterer und gefährdeter Menschen, Verluste von Arbeitsplätzen, gesundheitliche Ängste und Trauer verlangen der Weltbevölkerung einiges ab. Aber welche Schäden hat die psychische Gesundheit der Menschen dabei genommen? Ein Gastbeitrag von George Eleftheriou.

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Lufthansa und Betriebsrenten sind gerettet: Beschäftigten und Pensions-Sicherungs-Verein atmen auf

Schon am Vorabend pfiffen es die Spatzen von den Dächern: Großaktionär Hans Hermann Thiele wird auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Lufthansa das „Rettungspaket“ nicht blockieren. Nun hat die dritte historische Hauptversammlung nach der Wiedergründung der Lufthansa 1953 und der Privatisierung 1997 das sogenannte Stabilisierungspaket verabschiedet. Besonders die Sicherung der Betriebsrenten war lange unsicher.

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Trump: Obamacare soll verfassungswidrig werden

US-Präsident Donald Trump hat sich wieder einmal auf „Obamacare“ eingeschossen. Nachdem er die von seinem Amtsvorgänger eingeleitete Reform des US-Gesundheitswesens nicht mit politischen Mitteln abschaffen konnte, soll nun die Justiz seinen Willen durchsetzen. Medienberichten zufolge will er noch in dieser Woche beim Obersten US-Gericht beantragen, das Gesetz für verfassungswidrig erklären zu lassen.

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Finanzminister Scholz kritisiert Bafin und fordert härtere Finanzgesetze

Olaf Scholz liest VWheute. Im gestrigen Schlaglicht war der Wirecard-Skandal und das offene und ehrliche Fehlereingeständnis von Bafin-Chef Felix Hufeld ein Thema. Im Zuge des Lärms hatten mehrere Verbände ihre Kritik an der Bafin geäußert, vor allem aus dem Grund, die Übertragung der Aufsicht für Vermittler an die Bonner zu verhindern. Nun stimmt der Minister in die Kritik-Fanfare ein.

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GDV plädiert für nachhaltige Infrastruktur

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen Gesetzesentwurf verabschiedet, um die Kommunen infolge der Corona-Krise finanziell zu entlasten. Zudem wollen die Europäische Union (EU), der Bund und die Länder ein milliardenschweres Investitionsprogramm in eine nachhaltige und digitale Infrastruktur vorantreiben. So fordert der GDV mit anderen Wirtschaftsverbänden und Kommunen eine „Initiative nachhaltige Infrastruktur Deutschland“ (INID).

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Falsch beraten: Zum Risiko von Vermögensschäden bei beratenden und gutachterlichen Berufen

Im modernen Wirtschaftsleben ist die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen selbstverständlich. Dabei geht es nicht nur um den anwaltlichen Rat eines Rechtsanwaltes oder um steuerliche Gestaltungsfragen, die mit einem Steuerberater besprochen werden. Es geht auch um Dienstleistungen von Unternehmensberatern, Sachverständigen und Gutachtern sowie von Werbeagenturen und Finanzdienstleistern. Gemeinsam ist allen diesen Berufsgruppen ein Haftungsrisiko für eine falsche, nicht oder unvollständig erbrachte Leistung gegenüber ihrem Auftraggeber.

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