Allianz Motor Day: Grenzen der Selbstfahrerei und der Kampf um Daten im Mittelpunkt

Assistiert, automatisiert oder autonom: In diversen Ausbaustufen wird derzeit die “new mobility” an allen technischen Fronten vorangetrieben, speziell im Bereich Elektroantrieb. Auch wenn die Möglichkeiten noch nicht in der Gesellschaftsbreite angekommen sind, die Versicherungswirtschaft befasst sich intensiv mit dem Topos. Ein Beispiel dafür ist der 9. Allianz Motor Day in München gewesen, wo zugleich der 50. Geburtstag des Allianz Zentrum für Technik zelebriert worden ist.

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Assekurata-Experte Wittkamp: “Hohe Elementarschäden sprechen klar gegen eine Prämiensenkung bei Kfz”

Die Kfz-Versicherer haben im letzten Jahr spürbar von der Corona-Pandemie profitiert. Allerdings hat die Hochwasserflut im Juli 2021 die Branche wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Dennis Wittkamp, Fachkoordinator Schaden-/Unfallversicherung bei Assekurata, sprach mit der Versicherungswirtschaft über das neue Mobilitätsverhalten nach Corona, das Schadenrisiko von Elektroautos, die Zukunft der Telematiktarife und warum die Allianz nicht an der Huk-Coburg vorbeikommt.

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Bernd kostet Kfz-Versicherer 200 Millionen Euro

Der GDV präzisiert seine Schadeneinschätzung der durch das Tiefdruckgebiet „Bernd“ ausgelösten Flutkatastrophe. Der Verband geht von versicherten Schäden zwischen 4,5 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro aus. In einer ersten Schätzung hatte der GDV eine Größenordnung von vier bis fünf Milliarden Euro nur für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen genannt.

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Actineo: Weniger Personenschäden im Jahr 2020

Für die Kfz-Versicherer war 2020 dank Corona ein durchaus lukratives Jahr. Laut einer Analyse der Gen Re hat die Pandemie den Autoversicherern in Deutschland einen Sondergewinn von 5,8 Mrd. Euro beschert. Demnach lag die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) im Jahr 2020 bei nurmehr 87,5 Prozent. 2019 lag sie noch bei 98,4 Prozent. Allerdings nahmen die Fahrradunfälle im letzten Jahr um 15 Prozent zu.

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Huk-Vorstand Jörg Rheinländer: Wird Kfz bald zur neuen Mobilitätsversicherung?

Nichts ist so beständig und gleichzeitig so wandelbar wie die Kfz-Versicherung. Denn sie ist technikoffen. Egal ob Fahrassistenzsysteme oder autonom fahrendes Auto, Verbrenner oder E-Auto, das Grundprinzip bleibt gleich: Schädigt das versicherte Fahrzeug eine andere Person oder fremdes Hab und Gut, dann bezahlt die Kfz-Haftpflicht den Schaden auf der Grundlage der vereinbarten Versicherungsbedingungen und des Gesetzes. Von Huk-Vorstand Jörg Rheinländer.

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Pandemiegewinner Kfz-Versicherung: Aktuare erwarten bis 2030 deutlich niedrigeres Schadenvolumen

Die geringere Mobilität in der Pandemie sorgt bei den deutschen Kraftfahrtversicherern nach Einschätzung von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) auch 2021 für einen hohen Gewinn. „Die Situation ist sehr rosig“, sagte MSK-Experte Ralf Assenmacher am Donnerstag bei einer hauseigenen Veranstaltung der aktuariellen Unternehmensberatung. Er prognostiziert für 2021 rund zwei Milliarden Euro abgewickeltes Anfall-Ergebnis für das gesamte K-Geschäft. Prozentual wären dies 6,6 Prozent der Beiträge. Die Zahl der Risiken in diesem Bereich wird allerdings steigen.

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Kfz: Ohne Corona-Effekt würde die Combined Ratio bei 103,5 Prozent liegen

Die Kraftfahrtversicherer würden 2021 ohne die Corona-Sondersituation bei der Schadenentwicklung versicherungstechnisch rote Zahlen schreiben. “Covid-19 bescherte der Branche 2020 mit einer Combined Ratio von 87,5 Prozent das beste Ergebnis seit der Deregulierung”, sagte Marco Morawetz, der das Consulting des Rückversicherers General Reinsurance AG leitet, auf der BusinessForum 21 “Kfz-Versicherung im Fokus”. Für 2021 warnt er vor sinkenden Durchschnittsbeiträgen im Neu- und Ersatzgeschäft. Benedikt Kalteier, Chef der Cosmosdirekt-Versicherungen, berichtete von besserem Pricing durch mehr Datennutzung.

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Kfz-Versicherung: Schlüsseleinwurf bei Werkstatt grob fahrlässig?

Alltäglich, aber nicht klug. Viele Kunden stellen ihr reparaturwürdiges Auto außerhalb der Öffnungszeiten vor der Werkstatt ab und werfen den Schlüssel in den dazugehörigen Briefkasten. Manchmal ist das Auto dann weg, bevor die Reifen Werkstattboden berührten. Doch der Schlüsseleinwurf ist nicht gleichbedeutend mit grober Fahrlässigkeit, wie ein Urteil zeigt, dass alle Versicherer und Kunden kennen sollten.

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Schadenexperte Matthew Whittall: “Komplette Dunkelverarbeitung und Drohnenbilder sind derzeit Fiktion”

Die Innovation Group steuert Kfz-Schäden für etwa ein Drittel des Marktes und steht somit in der Mitte des hochkochenden Disputs zwischen Werkstätten und Versicherern. Zum heutigen Start des neuen Prozessmanagement-Tools, das Handling der Schadenbearbeitung über eine Online-Plattform erlaubt, sprach VWheute mit Deutschland-CEO Matthew Whittall. Der Fachmann erklärt, warum hundertprozentige Dunkelverarbeitung weiter Zukunftsmusik ist, es wegen Corona dauerhaft weniger Unfälle geben wird und warum Kosten nicht alles sind. Er weiß auch, warum die viel gelobte Bild- und Scantechnologie kein Allheilmittel ist.

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“Profite auf Kosten der Werkstätten”: Kfz-Versicherer erneut mit Preisdumping-Vorwürfen konfrontiert

Werkstätten und Kfz-Versicherer werden so schnell keine Freunde mehr. Nachdem zuletzt Abzockvorwürfe u.a. vom Karosserieverband aufgekommen waren, fordert nun der Bundesverband der Partnerwerkstätten (BVdP) mehr Unterstützung bei der Hygienekosten in Folge der COVID-Pandemie. Der Verband spricht von “Profiten auf Kosten der Werkstätten” und Preisdumping. Alles Vorwürfe, die die Branche bereits kennt, insbesondere die Allianz kommt schlecht weg.

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“Versicherer lassen Werkstätten ausbluten”: ZKF-Präsident Börner legt im Kfz-Streit nach

Ohne Corona würde diese Woche der Kongress 14. BF21-Kongress “Aktives Schadenmanagement” stattfinden. Sprechen würde unter anderem Peter Börner, Präsident des Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZVK). Sein Beitrag wurde mit Spannung erwartet, sind doch die Kfz-Versicherer dem Vorwurf ausgesetzt, die Werkstätten auszupressen. Im Gespräch hält er den Vorwurf aufrecht und erklärt, warum der prognostizierte Unfallrückgang eine Mär ist.

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Wo Kfz-Versicherungspreise keine Rolle spielen: Das sind die Boliden der A-Promis

Stars und Fahrzeuge gehören zusammen: Roger Moore im Lotus Esprit S1, Michael J. Fox im DeLorean DMC-12 oder für die (etwas) jüngere Generation Paul Walker im Toyota Supra. Doch auch privat lassen die Stars gerne Chrom blitzen, ein Blick auf Instagram genügt. Heute ist es bei Berühmtheiten allerdings schick, Autostolz und Umweltbewusstsein zu kombinieren. Elektromotor statt Benzinschleuder ist angesagt, was sich allerdings noch nicht bis zu den Rappern durchgesprochen hat. Ein Auto ist bei den A-Promis besonders beliebt.

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Kfz-Statistik: Kaum Raum für Preissenkungen

Der Trend in der Kraftfahrthaftpflichtversicherung zu weniger, aber teureren Schäden hat sich 2019 fortgesetzt. Von je 1.000 PKW hatten 2019 statistisch 60 (62) einen Haftpflichtschaden. Durchschnittlich kostete jeder Schaden 3.680 (3.593) Euro, also rund zweieinhalb Prozent mehr als im Vorjahr. Dank der geringeren Schadenhäufigkeit blieb der für die Prämienkalkulation wichtige Schadenbedarf bei 222 Euro.

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Aktuare prognostizieren für die K-Sparte das beste Ergebnis seit 15 Jahren

“Klima- und Mobilitätswandel sowie Digitalisierung sind die Megatrends, die auch die Kfz-Versicherung nachhaltig beeinflussen werden”, glaubt Onnen Siems, Geschäftsführer von Meyerthole Siems Kohlruss. Im Doppelinterview mit Caren Büning, Mitglied der Geschäftsleitung bei der SCOR Rückversicherung Deutschland, wirft er für VWheute einen Blick in die Zukunft der Kfz-Versicherung.

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