Lloyd’s erhöht Frauenquote, aber bezahlt weibliche Führungskräfte schlecht

Der in London ansässige Markt hat in der Vergangenheit Probleme mit sexueller Belästigung und Alkoholkonsum zugegeben. Deshalb wurde vor zwei Jahren ein Kulturbericht mit Zielen für Verbesserungen vorgestellt. Nun meldet Lloyd's of London, dass ein Viertel seiner Unternehmen die Zielvorgabe von 35 Prozent Frauen in Führungspositionen erreicht hat. Die bloße Existenz von mehr weiblichen Managern ist aber keine Garantie, dass sich das Verhalten der Männer verändert hat.

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Lloyd’s-CEO Neal zieht Lehren nach Fahrradunfall: „Es wird immer etwas schiefgehen“ und deshalb sind Versicherungen ein „zeitloses und unverzichtbares“ Produkt

Das Risiko aus dem Leben zu verbannen, funktioniert für Lloyd's-CEO John Neal nicht. "Manchmal muss man nur zur falschen Zeit am falschen Ort sein, wie ich kürzlich bei meinem Fahrradunfall feststellen musste." Auf dem Marsh McLennan Rising Professionals' Global Forum stellt er fest, dass "das Bewusstsein für Versicherungen und ihren Wert noch nie so hoch wie heute war". Das zeigte sich seiner Meinung nach auch während der Pandemie. "Wenn etwas Unerwartetes passiert, wenden sich die Menschen an diejenigen, die im Risikomanagement tätig sind."

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Aus Angst vor Klimaaktivisten hält Lloyd’s of London seine Hauptversammlung virtuell ab

Seit Lloyd’s of London die Einladungen für die Jahreshauptversammlung am 19. Mai verschickt hat, habe sich „das Risiko von Störungen deutlich erhöht“, erklärte Chairman Bruce Carnegie-Brown. Konkret befürchtet der Versicherungsmarkt erneute Proteste der Klimaaktivistengruppen „Extinction Rebellion“ und „Mothers Rise Up“ und verlegt kurzerhand die Hauptversammlung ins Netz.

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Lloyd’s of London schließt sich vor Klima-Aktivisten ein

Lloyd's of London war am Dienstag gezwungen, seinen Hauptsitz zu schließen und auf Fernhandel umzustellen, nachdem die Klimagruppe Extinction Rebellion, eines der bekanntesten Gebäude der Stadt verbarrikadiert hatte. Der größte Versicherungsmarktplatz der Welt erlebt fast jedes Jahr solche Protest-Aktionen. Neu daran ist wohl, dass die Mitarbeiter nicht den Hauptsitz betreten konnten.

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Bestechungsskandal erschüttert Londoner Versicherungsmakler

Übermäßiger Alkoholkonsum, Frauenfeindlichkeit und nun droht dem Londoner Versicherungsmarkt der nächste Skandal: Das britische Serious Fraud Office (SFO) ermittelt seit Jahren gegen mehrere Versicherungsmakler wie Marsh, Jardine Lloyd Thompson (JLT) und Tysers Insurance Brokers, die sich womöglich mit Bestechung und Korruption Geschäfte in Südamerika sicherten. Es geht um den staatlichem Versicherungsfonds in Ecuador und die Frage, wie stark Lloyd's of London darin verwickelt ist.

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„Mobbing, Diskriminierung, sexuelle Belästigung“: Lloyd’s brummt Atrium Millionenstrafe auf

Jahrelang kam es laut Medienberichten bei Lloyd's zu alkoholträchtigen Ausschweifungen und Missverhalten gegenüber Angestellten. Das Unternehmen gelobte Besserung. Jetzt können die Londoner ihr Wissen in der Praxis anwenden, denn beim Syndikatsmitglied Atrium Underwriters kam es ebenfalls zu Mobbing und Belästigung. Es wurde eine Millionenstrafe ausgesprochen.

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Ukraine-Krieg: Welche Versicherer besonders hohe Schäden erwarten

Deutsche Erstversicherer scheinen bislang kaum vom Ukraine-Krieg betroffen zu sein, auch Rückversicherer wie Munich Re erwarteten keine signifikanten Auswirkungen auf ihr Geschäft. Dennoch rechnen Experten derzeit mit Belastungen von etwa vier Mrd. Dollar für die Branche, denn für gestrandete Flugzeuge, zerstörte Schiffe und zerbombte Gebäude muss jemand haften – unabhängig vom Kriegsausschluss. Besonders einige Lloyd's-Underwriter, die politische Risiken zeichnen, haben das Nachsehen. Der Rest fürchtet hingegen mehr die Schwankungen am Kapitalmarkt.

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Lloyd’s erwägt Umzug aus London und baut Führungsstruktur um

Das von Richard Rogers entworfene Lloyd’s Building ist seit 1986 der Hauptsitz des traditionsreichen Versicherungsmarktes Lloyd's of London. Bis zur Pandemie war es noch üblich, dass die Underwriter an Schreibtischen sitzen, die "Boxen" genannt werden, während die Makler Schlange stehen, um sie zu sehen und Deckungsoptionen zu besprechen. Die flexible Arbeitswelt macht einen Umzug unabdingbar. Ein Deal mit dem Eigentümer des Gebäudes, dem chinesischen Versicherer Ping An, muss her.

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„Black Lives Matter“: Lloyd’s of London bereut seine Rolle im Sklavenhandel

Lloyd´s of London hat eine bittere Vergangenheit. Im 18. und 19. Jahrhundert förderte der heutige Versicherungsmarkt den atlantischen Sklavenhandel. Eine „beschämende Rolle“, wie man heute zugibt. Jetzt kommt die Entschuldigung. Im Zuge der „Black Lives Matter“-Bewegung wolle man Zeichen pro Gleichberechtigung setzen und entsprechende Hilfsorganisationen finanziell unterstützen.

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Oscar-Fieber: Als Lloyd’s of London an Aliens glaubte und ein dickes Geschäft platzen ließ

Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ gilt als einer der besten Science-Fiction-Filme. Den Erfolg seines Meisterwerks konnte nur die Entdeckung von echten Aliens vermiesen, dachte zumindest Regisseur Kubrick und wollte sich dagegen in den 1960er Jahren versichern lassen. Lloyd’s of London sah außerirdisches Leben hingegen als sehr wahrscheinlich an.

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Britische Aufsicht verlangt von CEOs Vorgehen gegen schädliche Unternehmenskultur und Übergriffe

Stellen sie sich folgendes vor: Frank Grund greift Ende des Jahres zu Briefpapier und Füller, um Norbert Rollinger, Klaus-Peter Röhler, und Achim Kassow einen Brief zu schreiben, in dem er einen stärkeren Kampf gegen sexuelle Übergriffe und eine offenere Unternehmenskultur in deren Häuser fordert. Wer das für unvorstellbar hält, muss nur nach England schauen.

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Lloyd’s of London fährt satten Gewinn ein

Der Versicherungsmarkt Lloyd’s of London hat im ersten Halbjahr 2019 einen satten Gewinn eingefahren. Demnach lag der Vorsteuergewinn bei 2,3 Mrd. Pfund (2,6 Mrd. Euro). Im Vorjahreszeitraum waren es gerade einmal 0,6 Mrd. Pfund. Die Bruttobeitragseinnahmen belaufen sich auf 19,7 Mrd. Pfund (22,7 Mrd. Euro – VJ: 19,3 Mrd. Pfund).

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