Lloyd’s of London rutscht wieder in die Gewinnzone

Konzernsitz von Lloyd's of London. Quelle: Lloyds

Lloyd’s of London ist 2019 wieder in die Gewinnzone gerutscht. So erzielte der britische Versicherungsmarkt im vergangenen Jahr einen Gewinn von 2,5 Mrd. Pfund (etwa drei Mrd. US-Dollar). Zum Vergleich: Im Vorjahr schrieb Lloyd’s noch einen Verlust von einer Milliarde Pfund (2017: 2,5 Mrd.).

Die Combined Ratio sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozentpunkte auf 102,1 Prozent. Die Aufwendungen für die Auszahlung von Versicherungsleistungen stieg laut Lloyd’s auf 23,0 Mrd. Pfund (2018: 19,7 Mrd. Pfund). Die Bruttobeitragseinnahmen blieben weitgehend stabil bei 35,9 Mrd. Pfund (2018: 35,5 Mrd.).

Mit Blick auf die Corona-Krise betonte CEO John Neal: „Ich bin zuversichtlich, dass Lloyd die vor ihm liegenden Herausforderungen bewältigen kann, und zeige damit die unübertroffene Fähigkeit des Marktes, Menschen, Unternehmen und Länder auf der ganzen Welt als Reaktion auf die weitreichenden Auswirkungen von Covid-19 zu unterstützen“.

So dürfte sich die Absage bzw. die Verschiebung verschiedener Veranstaltungen wie der Fußball-Europameisterschaft oder der Olympischen Spiele auch in der diesjährigen Bilanz wiederfinden. Nach Aussage von Neal dürfte es jedoch noch sechs bis acht Wochen dauern, bis erste Schadenschätzungen durch den Corona-Virus abgegeben werden könnten.

Autor: VW-Redaktion

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