„Spiegel TV“ berichtet, wie Versicherer den Flutopfern im Ahrtal die Entschädigung verweigern

Es „besteht nur Versicherungsschutz für Schäden durch Überschwemmung infolge Starkregen. Kein Versicherungsschutz besteht hingegen für Schäden, die durch eine Sturmflut oder Flut verursacht werden“, lautet ein Ablehnungsschreiben. Die Unwetterkatastrophe im Juli 2021 fordert allein im Ahrtal 133 Menschenleben. Diejenigen, die überlebten, haben ihre Häuser verloren und streiten mit der Versicherung, berichtet eine Spiegel TV-Reportage.

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Rückversicherer tragen die Hauptlast der Flutschäden in Australien

Wochenlanger Regen hat an der Ostküste Australiens zu verheerenden Überschwemmungen geführt. Die versicherten Schäden belaufen sich bislang auf etwa zwei Mrd. Dollar und steigen von Tag zu Tag. Die Bilanzen der Erstversicherer dürften verschont bleiben, die Hauptlast werden Rückversicherer stemmen müssen, so eine Analyse von der Ratingagentur AM Best.

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Hannover Rück beziffert Flutschäden auf bis zu zehn Mrd. Euro
 VWheute Sprint 

Die Flutkatastrophe im Rheinland und in der Eifel in diesem Sommer dürfte die Versicherer teurer zu stehen kommen als bislang erwartet. Michael Pickel, Vorstand der Hannover Rück, sagte am Montag beim Branchentreffen in Baden-Baden, dass der versicherte Schaden werde allein in Deutschland „eher bei zehn als bei neun Mrd. Euro“ liegen werde. Die Munich Re rechnete zuvor mit einem Schaden von bis zu acht Mrd. Euro Schaden in Deutschland und mehr neun Mrd. in ganz Europa.

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Nach Flutkatastrophe: GDV-Hauptgeschäftsführer Asmussen warnt vor steigenden Reparaturkosten

Der Wiederaufbau in den von der Flutkatastrophe heimgesuchten Gebiete stößt auf neue Schwierigkeiten. Das Kernproblem: steigende Materialpreise und Lieferschwierigkeiten. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen warnt bereits vor steigenden Kosten. R+V-Vorstandschef Norbert Rollinger lehnt indes eine Versicherungspflicht gegen Elementarschäden entschieden ab.

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Montagskolumne mit Frank Reichelt: Die Flut als Weckruf für die Branche
 Top-Entscheider exklusiv 

„Werden wir unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung als Branche gerecht?“ Die durch das Tief „Bernd“ ausgelösten tragischen Ereignisse in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz mit über 170 zu beklagenden Todesopfern sind uns allen noch im Bewusstsein, sie bestimmen nach wie vor die täglichen Nachrichten, schreibt Frank Reichelt in der VWheute-Montagskolumne.

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Montagskolumne von Torsten Oletzky: Wie Flut und Versicherungspflicht zusammenhängen
 Top-Entscheider exklusiv 

„Die Bilder der Flutkatastrophe haben uns alle erschüttert“, schreibt Torsten Oletzky in der heutigen Montagskolumne für VWheute. Angesichts des unvorstellbaren menschlichen Leids in Folge der Unwetterereignisse falle es schwer, eine Diskussion über die resultierenden Versicherungsfragen zu führen. „Auf Dauer werden wir aber nicht umhin­kom­men, diese Fragen zu klären.“

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Branchenpuls: Hacker, Olympia, Flut und HJ.-Berichtssaison

Hochwasser(-Schäden), Olympia und Hacker waren und sind die Themen der vergangenen und kommenden Woche. Es benötigt keinen Propheten, um zu erkennen, dass die Diskussion um die Pflichtversicherung, Hacker sowie Olympia unter Corona das Medien- und Branchengeschehen prägen werden. Die ersten Halbjahreszahlen der Großen werden zeigen, wie sehr die ersten sechs Monate noch coronaspätfolgengeprägt waren.

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Hochwasser: Moodys prophezeit heftigen Combined-Ratio-Anstieg und Probleme im Zukunftsgeschäft

Die Folgen der Wasserflut werden Betroffene und Versicherer noch lange beschäftigen. Der Analyst Moodys prognostiziert einen Anstieg der combined-ratio im Bereich Property and Casualty (P&C) um bis zu neun Prozent. Das Geschäft der Branche sei langfristig in Gefahr. Derweil berichtet die Vereinigte Hagel von großflächigen Verwüstungen von landwirtschaftlich genutztem Boden.

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Schadenprognose: GDV rechnet mit fünf Mrd. Euro Flutschäden, Aktuare liegen weit darunter

Eine laufende Betrachtung ist die Königsdisziplin der Schadenprognose. Aus diesem Grund sind sie eher Orientierung statt Faktenfels. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Einschätzungen variieren; eine solche Differenz wie zwischen GDV und MSK gibt es allerdings selten. Derweil tobt die Diskussion um eine Versicherungspflicht weiter und der Bund (sowie Gothaer) haben Hilfen für die Geschädigten angekündigt.

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Aon-Deutschlandchef Thofern: „Prämien für Elementarschutz wachsen mit den Immobilienpreisen und sind dennoch zu niedrig“

Damit Versicherer mit Elementarversicherungen wieder Gewinn machen, müssten die Prämien laut Jan-Oliver Thofern um 10 Prozent steigen. Der Co-Geschäftsführer des Versicherungsmaklers Aon Deutschland sieht die Pflichtversicherung gegen Naturkatastrophen kritisch. Für Kunden würden die Prämien ohnehin steigen, „denn mit dem Klimawandel werden auch die Frequenz und die Intensität der Schäden zunehmen“, erklärt Thofern im Interview mit dem Spiegel.

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