Singuläre Flutabsicherung und besserer Kundenkontakt: Swiss Re nimmt Versicherer bei Elementarschäden in die Pflicht

Mit klaren Worten eröffnete die Swiss Re das Baden-Baden Reinsurance Meeting 2021 per Online-Konferenz. Der Klimawandel ist in (Mittel-)Europa angekommen, erklärte Beat Kramer, Head Property Underwriting EMEA. Verstanden haben die Konsequenzen aber nicht alle, denn das Handeln des Staates bei Naturkatastrophen sei mindestens in Teilen kontraproduktiv, sagt Frank Reichelt, Managing Director Swiss Re Deutschland. Er schlägt einen Wechsel in der Informations- und Produktpolitik vor.

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Montagskolumne: Stefan Knoll spricht Klartext über Katastrophenvorsorge und gesellschaftliche Inkompetenz
 Top-Entscheider exklusiv 

“Erst bauen wir die Sirenen ab, dann besiedeln wir die Überflutungsgebiete, dann warnen wir zu spät und dann sind wir kollektiv überrascht.” Stefan Knoll (DFV) spricht in der Montagskolumne einmal mehr Klartext; diesmal zu Katastrophenschutz, Cyberabwehr und kollektivem Desinteresse an zentralen Themen wie nationale Sicherheit.

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GDV-Schadenexperte Hauner: “Katastrophen führen dazu, dass die Anfragen zunehmen”

Mit der Flutkatastrophe im Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat die Diskussion um eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden an Fahrt aufgenommen. “Der Reflex liegt nahe, aber eine Versicherungspflicht wäre nur ein Pflaster auf der Wunde. Man muss die Ursachen beseitigen. Eine Pflicht rettet keine Menschenleben und verhindert keinen einzigen Schaden”, konstatiert GDV-Schadenexperte Oliver Hauner.

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Sidecar hilft Munich Re mit um 50 Mio. reduzierter Kapazität

Vor vielleicht zwei Jahrzehnten pflegten sich professionelle Rückversicherer ihre Kapazität speziell für Naturkatastrophen im Retrozessionsmarkt innerhalb der eigenen Branche zu suchen. Mittlerweile aber gestatten neue Risikotransferkonstrukte auch nicht-Versicherern auf das fehlenden Eintreten von Naturkatastrophen in einem bestimmten Jahr zu setzen. Munich Re besorgt sich berits seit 2014 unter der biblisch inspirierten Bezeichnung Eden Re II in folgenderweise Kapazität:

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Schadenmodellierung: Aon will Versicherern Falschkalkulationen ersparen

Mit dem „Progressive Modeling“-Ansatz sollen Versicherer relevante Informationen zu ihrer Naturgefahrenexponierung über einen deutlich längeren Zeitraum erhalten als bisher. Aon verspricht einen weitreichenderen „Blick in die Zukunft“, der Versicherungsgesellschaften dabei hilft, regulatorische Anforderungen vorausschauender zu erfüllen und die Unternehmensstrategie nachhaltig zu steuern. Es ist auch eine Antwort auf den von der Bafin eingeforderten Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken. Ein Gastbeitrag.

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