Die KI-Trennlinie: Was Versicherungsvorstände in der Transformation jetzt entscheiden müssen

Der 2026er-Branchenkonsens lautet „Skalieren statt Pilotieren“. Entsprechend hoch sind die Investitionen in KI. Doch Skalierung ohne strategische Roadmap und grundlegende organisatorische Transformation erzeugt keinen nachhaltigen Wert, warnen die Expertinnen Beate Heinisch und Prof. Dr. Ulrike Vogelgesang im Gastbeitrag für VWheute. Wie führende Unternehmen in der KI-Transformation vorgehen und was das für die Dynamik der Branche bedeutet, beleuchtet dieser Beitrag.

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Ralf Becker über KI: Hype oder Haltung?

Wer die aktuelle Debatte rund um künstliche Intelligenz (KI) verfolgt, gewinnt schnell den Eindruck, dass die entscheidenden Weichen für die Zukunft bereits gestellt sind. Insbesondere Versicherer sowie Makler und Risk Consultants gelten in dieser Debatte als Nachzügler. Entsprechend dringlich fällt der Rat aus, den Anschluss an die KI-Entwicklung schnellstmöglich herzustellen. Doch stimmt das tatsächlich, oder braucht es eine differenziertere Einordnung dieser Entwicklung? Ein Gastbeitrag von Ralf Becker, geschäftsführender Gesellschafter bei Funk.

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Ergo-Vorstand Gründl knallhart beim Lead-Management: „Das ist gefühlt die härteste Bestrafung, die wir momentan verhängen können“

Kein „Free Lunch“ für Vermittler: Wer digitale Leads vom Konzern will, muss liefern – andernfalls zieht die Ergo die Reißleine. Christian Gründl, Chef der Ergo Beratung und Vertrieb AG, gewährte auf einer Fachkonferenz tiefe Einblicke in die Steuerung des Düsseldorfer Versicherers und erklärte, warum KI die AO nicht fressen, sondern vor dem Demografie-Schock retten wird. Die Voraussetzungen dafür: ein radikales Datenmanagement, echter Omnikanal und der bewusste Verzicht auf eine eigene Direktmarke.

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ALH-Vorstand Pape: „PE-Investoren sind positiv für die Branche und für Endkunden“

Palettenweise Post statt Dunkelverarbeitung? Auf der ITW-Vertriebskonferenz sprach ALH-Manager Christian Pape Klartext über den Zustand der Branche. Seine These: Erst der Druck von Private-Equity-Investoren zwingt die Versicherer zu echter Professionalität. Auch die Strukturvertriebe erhielten von ihm viel Lob als Retter gegen die Vergreisung des Vertriebs. Neben Einblicken in die neue KI-Strategie erklärte er, warum die ALH bewusst auf eine eigene Digitalmarke verzichtet, wie alte Host-Systeme die Digitalisierung behindern und warum der Versicherer aus Oberursel dennoch die „Challenge“ gegen Trade Republic und Co. selbstbewusst annimmt.

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„Die zu erwartende Intensität durch KI wird die Entwicklungen der vergangenen 80 Jahre in den Schatten stellen“

Es gehörte Mut und Optimismus dazu, ein Jahr nach dem totalen Zusammenbruch in Deutschland einen Fachverlag und eine Zeitschrift für die Versicherungsbranche zu gründen, schreibt Ferdinand Graf Wolff Metternich, Branchenkenner und Geschäftsführer des Verlags Versicherungswirtschaft anlässlich des 80-jährigen Jubiläums der Versicherungswirtschaft. Als 1946 die ersten Hefte der Zeitschrift erscheinen, stand die Branche vor dem Nichts. Kriegsschäden, Hunger und Flüchtlingselend, die sich abzeichnende Teilung des Landes und die Unsicherheit über die Zukunft: Die klassischen Versprechen der Versicherung – Stabilität, Berechenbarkeit, langfristige Vorsorge – waren durch eine Realität radikaler Unsicherheit ersetzt. Auch jetzt und in Zukunft agiert die Branche in einem bewegten Marktumfeld.

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„Eine Blackbox-KI im Vertriebsprozess wird in der Assekuranz nicht funktionieren“

Während an den Märkten über den Niedergang etablierter Tech-Giganten spekuliert wird, sehen die adesso-Manager Jörg Treiner und Jochen Wehr das genaue Gegenteil. Im Doppelinterview sprechen Sie über die Chancen situativer Deckungen, die harten regulatorischen Hürden von IDD und VVG im KI-Zeitalter und warum intelligente Bots die etablierten Kernsysteme nicht überflüssig machen, sondern sie im Gegenteil zur kritischsten Schicht überhaupt erheben.

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VWClub über KI-Readiness der Versicherer: „Wir haben nicht die Manager und nicht die Vorstände, die damit umgehen können“

Deutsche Versicherungsvorstände werden nicht müde, ein Loblied auf die künstliche Intelligenz zu singen: Doch wie gut kann die Branche KI wirklich? Tech-Experte Marco Adelt befürchtet, dass die Führungsebene einer erfolgreichen KI-Strategie im Wege stehen könnte. Versicherungs-CEO Stefanie Schlick betonte im „VersicherungswirtschaftCLUB“: „KI kann uns besser machen“ – sofern auch das Top-Management bereit sei, „ständig dazuzulernen“. Ob Mitarbeiter der Versicherungsbranche bald um ihren Job bangen müssen, galt es ebenfalls zu diskutieren.

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Kommentar: „Versicherer sollten KI nicht zur Drohkulisse aufbauen“

Die Zahlen des Arbeitgeberverbandes AGV wirken wie ein Beruhigungsmittel für die Statistik: 215.600 Angestellte im Jahr 2025, ein Zuwachs von 3.400 Kräften im Vergleich zum Vorjahr. Höher war der Wert das letzte Mal vor mittlerweile 16 Jahren mit 216.400 Angestellten. Ist also alles fein in einer Branche, die derzeit getrieben wird von den Potenzialen und Versprechen der Künstlichen Intelligenz und deren Marktführer wie Allianz oder Ergo Stellenstreichungen planen? Oder bereitet sich die Assekuranz gerade darauf vor, in Zukunft statt mit 215.000 Mitarbeitern mit 180.000 oder weniger auszukommen? Ein Kommentar von Michael Stanczyk, Chefredakteur Versicherungswirtschaft und Versicherungswirtschaft-heute.

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Dirk Schmidt-Gallas im Interview: „Beim Thema KI haben wir noch nicht mal die Spitze des Eisbergs gesehen“

Dr. Dirk Schmidt-Gallas begleitet die Assekuranz seit fast 30 Jahren. Nach dem Internet erlebt er nun mit der KI die zweite große technologische Disruption seiner Karriere. Der Senior-Partner und Gründer der globalen Versicherungspractice bei Simon-Kucher spricht im ersten Teil des VWheute-Interviews über den Veränderungsdruck der Vermittler, warum KI-Initiativen am Return on Investment scheitern und warum der Hebel im Operating Model liegt und nicht im Tool.

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Agentic-AI End-to-End Claims-Management: Was steckt dahinter?
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Das Schadenmanagement zählt zu den operativ anspruchsvollsten Bereichen der Versicherungswirtschaft. Trotz zahlreicher Optimierungsinitiativen wie Lean Six Sigma, Business-Process-Re-Engineering oder Robotic Process Automation blieb die Komplexität hoch, da jede neue Lösung zusätzliche Regeln erforderte, schreiben die Experten Andreas Decker und Roy Heiderich. Fortschritte durch generative KI mit großen Sprach- und Bildmodellen beschränkten sich meist auf Einzelschritte. Nun revolutioniert eine neue Generation von AI Agents das Schadenmanagement, indem sie erstmals den gesamten Schadenzyklus eigenständig steuern.

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ROI-Erwartungen: Wenn KI zur Kostenfalle wird

Zwischen KI-Ambitionen und ROI-Erwartungen (Return on Investment) klafft eine Steuerungslücke. KI-Unschärfen, schwer quantifizierbare Risiken und volatile Prognosen vernebeln Priorisierung und Investitionsentscheidungen. Wie gelingt es Versicherern, belastbare Entscheidungslogiken, verlässliche ROI-Kriterien und nachhaltige Wertschöpfung zu etablieren? Eine Analyse.

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Verdi verhandelt mit AGV über KI-Transformation: Ergo-Tarifvertrag soll als Vorbild dienen

Die Ergo streicht im Zuge der KI-Transformation 1.000 Stellen in den nächsten fünf Jahren. Die Gewerkschaft ver.di setzte beim sozialen Rahmenplan den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und den Erhalt großer Verwaltungsstandorte durch. Ähnliches will sie für die gesamte Branche erreichen. Denn Ende März stehen Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) an.

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Besseres Kundenerlebnis: „Das Versprechen generativer KI in der Versicherungswirtschaft ist erheblich“

Von der Produktauswahl bis zur Schadenregulierung verändert generative künstliche Intelligenz (KI) grundlegend, wie Kundinnen und Kunden entlang der Customer Journey mit Versicherern interagieren. Auf der einen Seite setzen Versicherer generative KI ein, um ihre Interaktionen mit Kunden zu verbessern; auf der anderen Seite nutzen Kunden zunehmend frei verfügbare generative KI-Tools, um ihre eigenen Versicherungsentscheidungen vorzubereiten. Diese wechselseitige Anwendung verändert die Customer Journey in allen Phasen – und wirft neue Fragen zu Vertrauen, Transparenz und Wertschöpfung auf. Eine wissenschaftliche Analyse.

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Deutsche Manager sehen KI als Risiko Nummer eins

Die Stimmung unter den führenden Entscheidungsträgern der G20-Staaten wird schlechter. Wie die Executive Opinion Survey 2025 des Weltwirtschaftsforums zeigt, rechnen sie zunehmend mit einem wirtschaftlichen Abschwung und befürchten zugleich, dass staatliche Leistungen wie Bildung, Sicherheit oder Infrastruktur künftig nicht mehr verlässlich funktionieren. Die Ergebnisse wurden heute von den strategischen Partnern der Studie, der Zurich Insurance Group und Marsh McLennan, vorgestellt.

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Künstliche Intelligenz: „Trotz hoher Nachfrage ist die Versicherbarkeit von Gen-AI-Risiken derzeit eingeschränkt“

Gen AI stellt einen bedeutenden Fortschritt in der künstlichen Intelligenz dar. Im Gegensatz zur traditionellen KI, die Daten analysiert, um Prognosen oder Klassifizierungen zu erstellen, ist Gen AI in der Lage, neue Inhalte zu generieren – von Texten und Bildern über Programmcodes bis hin zu Sprache. Während traditionelle KI auf bestehenden Datenmustern basiert, erzeugt Gen AI Ergebnisse, die nicht explizit im Trainingsmaterial enthalten sind. Das birgt auch Risiken. Die Versicherungswissenschaftler Martin Eling, Ruo (Alex) Jia und Tianyang Wang beleuchten die Lage.

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Allianz-Investmentchefin warnt: KI könnte Zahl börsennotierter Unternehmen um ein Fünftel schrumpfen lassen

Die rasante Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) dürfte nach Ansicht von Virginie Maisonneuve, Chief Investment Officer für globale Aktien bei Allianz Global Investors, tiefgreifende Folgen für die Wirtschaft haben. Unternehmen, die sich nicht anpassen, stünden vor einem „sehr, sehr brutalen digitalen Darwinismus“, sagte sie am Mittwoch auf dem Bloomberg Investment Management Summit in London.

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Helvetia entlastet Telefonie-Personal mit KI

Die Deutschlandtochter der Helvetia arbeitet an der Kundenkommunikation via Telefon. Wie, beleuchtete Projektmanagerin Simone Krüger auf einer Fachveranstaltung in Karlsruhe. Mithilfe generativer KI werden eingehende Anrufe automatisiert bearbeitet, Anliegen vorab klassifiziert und Gespräche im Anschluss dokumentiert. Mitarbeiter sollen von administrativen Aufgaben entlastet werden. Im Optimalfall greifen sie erst bei komplexen Fällen ein.

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Warum KI das Rückgrat des Maklervertriebs der Zukunft bildet

Die Versicherungswelt befindet sich im Umbruch – stärker, schneller und tiefgreifender als je zuvor. Der Nachwuchsmangel, die schleppende Digitalisierung und steigende Erwartungen von Maklern und Kunden setzen Versicherer unter Druck. Wer im Wettbewerb bestehen will, muss Prozesse neu denken. Künstliche Intelligenz (KI) liefert dabei die Werkzeuge, um den Maklervertrieb nicht nur effizienter, sondern auch zukunftsfähig zu gestalten. Ein Gastbeitrag von Andreas Stollenwerk.

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Plötzlich mehr Platz im Werbebudget: Die Effizienzgewinne deutscher Versicherer im Marketing durch KI-Einsatz

Werbekampagnen mit KI-generierten Videos und Bildern zu erstellen, ist für manche Versicherer inzwischen selbstverständlich. Die Einsparungspotenziale sind immens. Personal abbauen, will aber kein Assekuranzhaus, wie eine VWheute-Umfrage unter den größten Playern offenbart. Taugt aber auch die Qualität der neuen KI-Inhalte etwas? Laut Marketing-Experte Robin Kiera generieren deutsche Versicherer lediglich Standard-Social-Media-Posts mit KI. "Leider fehlt oft die menschliche Qualitätskontrolle. Ergebnis: austauschbarer Einheitsbrei, der niemanden interessiert."

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Allianz-Vorständin Lucie Bakker im Interview: „Die teilweise hohen Rückstände in der Schadenbearbeitung zeigen, dass nicht alle Versicherer die Kundenzentrierung ernst nehmen“

Die Allianz scheint eine der Ersten in der Versicherungsbranche zu sein, die mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) bereits sichtbare Erfolge im Geschäftsbetrieb vorweisen kann. Dr. Lucie Bakker, Vorständin für das Ressort Schaden in der Allianz Versicherungs-AG, nennt im Exklusiv-Interview zahlreiche Beispiele, wo man mit dieser Technologie die Touchpoints drastisch reduziert hat. Allerdings müsse bei der Implementierung ein Mindset-Change erfolgen. Da sei mit ein Grund, warum nicht alle Versicherer diesen Weg einschlagen. "Silos aufzubrechen, ist echt harte Arbeit", berichtet sie aus Erfahrung.

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KI im Recruiting: „Viele hoffen, dass Technik automatisch bessere Ergebnisse bringt – das klappt nicht“

Schnellere Prozesse, bessere Matches – so lautet das Kernversprechen, wenn es um den Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Personalgewinnung geht. Experten überrascht es nicht, dass KI im Recruiting dankend angenommen wird. Doch auch Kritik kommt auf. Am menschlichen Urteilsvermögen will die Branche zwingend festhalten.

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Treibende Kraft der Transformation: Perspektiven von KI in der Versicherungsbranche

KI entwickelt sich zu einer treibenden Kraft der Transformation. Ihre Einsatzmöglichkeiten in Versicherungsunternehmen reichen von der Produktentwicklung über Vertrieb, Underwriting und Betrieb bis hin zum Schaden- und Leistungsmanagement. Konkrete Ergebnisse verdeutlichen bereits das mittel- und langfristige Potenzial von KI, und die Voraussetzungen für eine Skalierung dieser ersten Erfolge sind gegeben, schreibt Dr. Clemens Frey, Partner bei Roland Berger, im Gastbeitrag. „Das wirtschaftliche Interesse ist ausgeprägt, Rechenkapazitäten sind vorhanden, und regulatorische Vorgaben – etwa in DORA und im EU AI Act – sind zunehmend konkret.“

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Analyse: Wie KI zum Erfolgsfaktor wird

Versicherer entwickeln derzeit mit Begeisterung eigene KI-Lösungen. Im Hype um künstliche Intelligenz wollen sie die Konkurrenz mit ihren Innovationen übertrumpfen. Der öffentliche Applaus motiviert sie zusätzlich. Sollte die Branche im KI-Rausch aber nicht besser auf umfassende Kooperationen statt auf Eigenentwicklungen setzen? Oder braucht sie KI-Services aus dem Regal?

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Versicherer müssen sich für KI-Regulierung auf steigende Kosten einstellen

Mit Anwendungen in den Bereichen Preisgestaltung, Underwriting, Schadenmanagement, Betrugserkennung und Vertrieb gilt künstliche Intelligenz in der Versicherungsszene zunehmend als integraler Bestandteil der Wertschöpfungskette. Die Ratingagentur Fitch glaubt, dass die steigenden regulatorischen Anforderungen zu höheren Betriebskosten für die Versicherer führen werden. Falls mit der Regulierung solide Betriebsstandards zustande kämen, wäre das für die Branche dennoch von Vorteil, heißt es.

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Axa-Vizechef Frédéric de Courtois: „KI ist nicht dazu da, den Versicherer zu ersetzen“

109 Mrd. Euro sollen in Frankreich in künstliche Intelligenz fließen. Seit Montag findet im deutschen Nachbarland ein KI-Gipfel statt, der sich mit wichtigen Fragenstellungen zum Thema befasst. „Wir befinden uns an einem entscheidenden Punkt, an dem unser traditionelles Fachwissen auf die unendlichen Möglichkeiten von AI trifft“, erklärt Axa-Manager Frédéric de Courtois vor dem Hintergrund der Veranstaltung. „Nicht nur um unsere Führungsposition zu behaupten, sondern um sie neu zu erfinden.“

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AI Act: Wie Versicherer durch Weiterbildung eine KI-Kultur aufbauen

Ab dem 2. Februar 2025 gilt Artikel 4 des AI Acts und bringt klare Anforderungen für Unternehmen mit sich, die künstliche Intelligenz einsetzen. Mitarbeitende, die mit KI-Systemen arbeiten, müssen laut AI Act „über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenzen verfügen“. Versicherungsunternehmen stehen damit vor der Herausforderung, ihre Teams in kurzer Zeit auf den neuesten Stand zu bringen.

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Wo die Branche bei KI an ihre Grenzen kommt

Wenn über künstliche Intelligenz gesprochen wird, sind die Versicherungsmanager plötzlich mitteilungsbedürftiger als sonst. Dann ist meistens auf Knopfdruck zu hören, wie weit fortgeschritten die Technik in den Häusern ist. Tatsächlich gibt es akute praktische Probleme. Eine Befragung von Deloitte und dem Insurtech-Hub Munich, die VWheute vorab vorliegt, zeigt auf, dass die Mehrheit der Versicherer Probleme hat, KI in bestehende Systeme zu integrieren.

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KI: Branche sollte mutiger werden

Überall in der Versicherungsbranche ist Künstliche Intelligenz (KI) längst im Einsatz. Doch noch immer gibt es Hemmschwellen – auch im Management. Dabei können die Prozesse bei Kundenansprache und Schadenabwicklung nur mit KI beschleunigt werden. Zudem hilft die KI den Fachkräftemangel auszugleichen, wie die Diskussionen auf der Tagung „Handelsblatt Insurance Summit 2024“ zeigten.

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KI: Viel Potenzial, große Fallhöhe

Versicherer sind es gewohnt, Chancen und Risiken zu analysieren und die richtige Balance zwischen beiden zu finden. Beim Thema Künstliche Intelligenz stellen sich allerdings ganz neue Herausforderungen, bei gleichzeitig riesigem Innovationspotenzial und einem entsprechend hohen Anwendungsdruck. Warum, erörtert Gastautor Elischa Göttmann.

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Allianz: Kein genereller Ausschluss bei KI-Schäden

KI-Schäden werden kommen und mit ihnen neue Absicherungsbedürfnisse der Industrie an die Branche. Rückversicherer Munich Re, der bereits gesonderte Policen dazu anbietet, ist der Überzeugung, dass künstliche Intelligenz immer Fehler machen werde, „egal wie gut sie ist“.  Im VersicherungswirtschaftCLUB betonte auch der Münchener Nachbar Allianz seine Offenheit zur Absicherung von KI-Schäden.

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Wie KI in der Schadenbearbeitung Kapazitäts- und Kompetenzlücken überbrückt

Bereits in den letzten Jahren haben die Versicherer bei der Schadenabwicklung große Fortschritte durch den Einsatz automatisierter Prozesse gemacht. Die Entwicklung hat die Effizienz gesteigert, Fehler reduziert und die Bearbeitungszeit verkürzt. Es braucht keine Glaskugel, um zu prognostizieren, dass die flächendeckende Einführung neuer Technologien im Bereich der künstlichen Intelligenz – die in den nächsten Jahren stattfinden wird – einen bedeutenden Wandel in der Schadenbearbeitung herbeiführt, der erhebliche Chancen, aber auch spezifische Herausforderungen mit sich bringt. Ein Gastbeitrag.

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FOG-Symposium: „Investoren übersehen, dass KI auch in der Portfolioverwaltung funktioniert. Es bräuchte nur ein ChatGPT-Momentum“

Wie wird Künstliche Intelligenz die Finanzbranche verändern? Dieser Frage widmete sich ein Symposium der Forschungsgesellschaft (FOG) „Geld – Banken – Bausparkassen – Versicherungen“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) e. V. Im Assetmanagement waren die Erkenntnisse durch die Vorträge von Günter Jäger (Gründer von Plexus Investments), Prof. Dr. Maxim Ulrich (Leiter der KIT AI-Finance Forschergruppe) sowie zwei prämierte Abschlussarbeiten besonders für Versicherer relevant.

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Swiss Re: KI-Algorithmen können zu Fehldiagnosen führen

Das Swiss Re-Institut hat analysiert, welche Bereiche künftig besonders von möglichen KI-Risiken betroffen sein könnten. Das Modell des Rückversicherers basiert auf Textmining, um vergangene KI-Vorfälle zu bewerten, kombiniert mit zukunftsorientierten Patentdaten. Zu einem ernsthaften Problem könnte künstliche Intelligenz für viele Branchen werden, einige wird es stärker treffen als andere.

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Makler PMA investiert in KI

Die PMA Finanz- und Versicherungsmakler GmbH schließt das Jahr 2023 mit einer Unternehmensrendite von fünf Prozent ab. Der Netto-Gesamtumsatz belief sich auf rund 35 Mio. Euro, woraus sich ein Ergebnis vor Steuern von 1,7 Mio. Euro ergab. Ein großes Thema beim Makler aus Münster ist die künstliche Intelligenz.

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Wie KI die Finanzfunktion der Versicherer prägen wird

Unternehmen sammeln erste Erfahrungen mit KI, erproben Use Cases und haben Task-Force-Teams in Fachbereichen oder sogar unternehmensweit installiert. Einige siedeln das Thema direkt im Vorstand an, um die notwendige Durchschlagskraft im Unternehmen zu entwickeln, beobachtet KPMG-Expertin Jana Behr in VWheute. Wohin die Reise mit der KI letztendlich gehen wird, ist noch nicht eindeutig zu beantworten – auch, weil sich zur Aufbruchstimmung Skepsis gesellt. Doch der Anfang ist gemacht und gerade in der Finanzfunktion ist das Potenzial der KI groß. Eine Chancenanalyse.

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ADAC-Versicherung-Chefin: „In manchen Ländern ist das Klinikwesen ein Stück weit Piraterie“

In Zeiten von Inflation, Dauerkrise und KI-Hype bekommt die Schadenregulierung bei der ADAC Versicherung einen noch höheren Stellenwert als ohnehin schon. Kernfrage: Können die Münchener ihrem „ADAC Way“ in der Auto- und Reisversicherung treu bleiben, ohne dass dabei Effizienz und Nachhaltigkeit unter die Räder kommen? Unternehmenschefin Claudia Tuchscherer sprach auf dem MCC-Kongress in Köln Klartext – und brachte den Gästen auch ein „Wohlfühlthema“ mit.

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Clara, haftest du für deine Beratung?

Nach sieben Monaten im Testbetrieb hat die Helvetia ihren KI-Chatbot Clara nun zum „Standardservice“ aufgewertet. Verbraucher dürfen die digitale Assistentin nun in allerlei verschiedenen Sprachen zu Versicherungs- und Vorsorgethemen befragen. VWheute hat es ausprobiert – und festgestellt: Wenn es ernst wird, duckt sich die Schweizerin gerne charmant weg.

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Ex-Ergo-Manager Harald Christ verdient Millionen an Verkauf von Berliner Start-up

Harald Christ beweist auch als Unternehmer ein gutes Händchen. Der ehemalige FDP-Schatzmeister und Ergo-Vorstand ist vor zwei Jahren mit seiner Firma Christ & Company beim Start-up G2K eingestiegen. Google und Microsoft wollten das Berliner KI-Unternehmen nun kaufen. Doch ein anderes US-Unternehmen erhielt den Zuschlag und füllt damit das Konto von Christ mit Millionen.

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Tech-Hype in der Assekuranz: Kann die Branche in den nächsten fünf Jahren wirklich 160 Milliarden Dollar einsparen?

Technologien wie Künstliche Intelligenz, Analytics und Co. werden in der Versicherungswirtschaft zum erfolgskritischen Faktor. Ein gutes Beispiel ist das Underwriting: Wenn die Branchenakteure hier den Schalter auf KI und Automatisierung umlegen, würden Mitarbeiter-Ressourcen sinnvoller genutzt und Betriebskosten drastisch gesenkt werden. Laut einer Untersuchung von Accenture könnte das in den kommenden fünf Jahren weltweit zu gigantischen Effizienzgewinnen führen. Eine Analyse von Markus Heyen.

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Montagskolumne mit Ramin Niroumand: „KI erweitert Anwendungsbereich für Versicherer auf regelbasierte Daten“
 Top-Entscheider exklusiv 

Künstliche Intelligenz (KI) birgt ein enormes Transformationspotenzial für Industrie und Gesellschaft. In der Montagskolumne schreibt Ramin Niroumand für VWheute, dass im Versicherungssektor die Chancen von KI insbesondere darin liegen, Effizienz zu steigern, Kundenservice zu verbessern und Risiken und Betrug besser zu analysieren und sogar zu verhindern. 

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KI-Gesetz: EU überrumpelt Europas Versicherer

Der Europarat hat seinen gemeinsamen Standpunkt, die "allgemeine Ausrichtung", zum Gesetz über Künstliche Intelligenz festgezurrt. KI-Systeme, die auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht und in der Union genutzt werden, sollen dadurch sicherer gemacht werden und die geltenden Rechtsvorschriften über Grundrechte und Werte der Union beachten. Lebens- und Krankenversicherungen werden als „High Risk“ eingestuft. Das sorgt für Unmut.

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Die Zukunft beginnt heute: Data- und KI-driven Insurance Business als Wachstumstreiber

Versicherer verfügen aufgrund ihrer Tätigkeit prinzipiell über ein datengetriebenes Geschäftsmodell. In den letzten Jahren wird aber immer deutlicher, dass sie im Vergleich zu anderen Branchen eher zögerlich bei der Aktivierung und Nutzung dieser Datenassets agieren. Die Versicherer erschienen in dieser Hinsicht lange zu vorsichtig, obwohl Risikobeurteilung ihre Kernkompetenz ist. Inzwischen ziehen datengesteuerte und KI-unterstützte Entscheidungsfindung und damit daten- und KI-gestützte Geschäftsmodelle Schritt für Schritt in die Assekuranz ein.

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Adesso-Experte Breiter: „Die Ansprüche hinsichtlich der vielfältigen Datenströme und neuartigen Anbindungen an Versicherer werden sich weiter verändern“

Die Wechselperiode in der Kfz-Versicherung steht an. Experten rechnen mit einer großen Pendelbewegung der Kunden, was die Kfz-Unternehmen unter starken Wettbewerbsdruck setzt. Für künftigen Erfolg sind Flexibilität und Kreativität in Denken und Systemen zentral, weiß Marc Breiter, Leiter des Produktmanagements Kfz bei adesso insurance solutions. Ein Gastbeitrag.

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Loadsure will mit KI-Frachtversicherung den Schiffsmarkt aufrollen

Steht die Schifffahrtsversicherungsbranche vor einer Neuordnung? „60 bis 90 Prozent der im Transit befindlichen Fracht“ sei entweder un- oder unterversichert, sagt Loadsure-CEO Johnny McCord. Dieser „globalen Krise“ will er mit einer „Holistic Freight Protection“ begegnen, indem er kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus den kalten Fängen der Versicherer löst, die den Kleinen unpassende Großunternehmensdeckung überstülpen wollen.

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Ineffizienz könnte Versicherer bis 2027 etwa 330 Mrd. Dollar kosten

Bis zu 170 Milliarden Dollar an Versicherungsprämien könnten in den nächsten fünf Jahren durch schlechte Erfahrungen bei der Schadenregulierung gefährdet sein, warnt die Strategieberatung Accenture. Aufgrund von ineffizienten Prozessen bei der Risikoprüfung drohen der Branche im gleichen Zeitraum weitere 160 Milliarden Dollar.

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Deutschen Versicherern droht KI-Debakel

Tokio Marine, Admiral und Ageas: Einige der weltweit größten Versicherer haben KI in ihren Schadenprozessen in ganz Europa, den USA und Asien eingesetzt, um die Effizienz zu steigern und ihren Millionen Kunden ein besseres Serviceerlebnis zu bieten. Der Nutzen von KI ist unbestritten. Und doch sind die Auswirkungen der Technologie auf die deutsche Versicherungswirtschaft bisher praktisch gleich null, schreibt Tractable-Experte Mario Vierschilling im Gastbeitrag für VWheute. Woran liegt das?

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