Gothaer wächst bei Einnahmen, „Bernd“ weitgehend rückversichert

Die Flutschäden durch das Mega-Tief „Bernd“ hat die Gothaer Versicherung deutlich getroffen. „Wir rechnen mit einem Schaden von rund 530 Millionen Euro“, sagte der Konzernvorstandsvorsitzende Oliver Schoeller anlässlich der Vorstellung erster Geschäftsergebnisse für das Jahr 2021. Dennoch wuchs das Unternehmen und lässt die Elementarbeiträge unangetastet. Zum Schluss hatten die Kölner noch ein Energieprojekt-Ass im Ärmel.

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Frauenoffensive bei der Gothaer

Die Gothaer Allgemeine Versicherung hat ab 1. Januar 2022 gleich vier Frauen in der obersten Führungsebene. Uta Buchholz (47) wird Geschäftsführerin des Gothaer Schaden Centers. Wilma Rauschmaier (53) übernimmt die Leitung des Kompetenzcenters Schaden (KCS) und Stefanie Schütz (34) wird Leiterin des neu geschaffenen Kompetenzcenters Entwicklung. Claudia Hartmann-Machelett (56) war zum 1. August ins Managementteam der Gothaer Allgemeine als Leiterin des Digital Office berufen worden, das nun zum Kompetenzcenter GoSMART wird.

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Gothaer: Assekuranz muss Risiken übersetzen
 VWheute Sprint 

Das Risiko von Naturkatastrophen wächst durch den Klimawandel, wird aber vielfach nicht richtig verstanden. Risikotechnische Begriffe müssen nach Einschätzung von Matthias Land übersetzt werden. „Viele, auch in der Assekuranz, verstehen nur einzelne Teile“, sagt der Chefaktuar Schadenversicherung im Gothaer-Konzern. Bei der Elementarschadendeckung geht es üblicherweise um die Versicherung seltener, aber meist existenzbedrohender Naturgefahrenereignisse – etwa der Jahrhundertflut. „Aussagen zur Jährlichkeit oder Wiederkehrperioden sind äußerst problematisch und nur scheinbar einfach zu verstehen“, sagt Land.

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Halbjahresfazit: Thomas Bischof sieht die Gothaer auf dem Weg zum „führenden Partner für den Mittelstand“

Der Lockdown verändert alles. Bei Thomas Bischof hat er unter anderem zu einer veränderten Sicht auf Job und Familie geführt, der letztlich in seinem Wechsel von der Württembergischen zur Gothaer resultierte. Die Pandemie erschwerte auch die Einarbeitung für ihn – und seine Vorstandskollegin Sylvia Eichelberg. Wie er die Situation meisterte, seine neue Aufgabe mit neuem (Produkt-)Fokus anging und warum er beim VVaG die „Kraft der Gemeinschaft“ spürt, erklärt er im Gespräch.

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Gothaer sieht gute Chancen für das Mittelstandsgeschäft
 VWheute Sprint 

Die stärkere Ausrichtung auf die vor allem mittelständisch geprägten Unternehmerkunden hat sich für die Gothaer 2020 ausgezahlt. „Wir sind insbesondere im Mittelstandssegment gewachsen und blicken sehr zuversichtlich auf die kommenden Jahre“, sagte Konzernvorstand Oliver Schoeller am Freitag in der Bilanzpressekonferenz. Der Konzern ist im letzten Jahr – wie im Dezember tendenziell prognostiziert – um 0,7 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro Bruttobeitrag gewachsen und hat nach Steuern 72 Mio. Euro (2019: 115 Mio. Euro) verdient.

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So verändert die alternde Gesellschaft die Versicherungswelt

„Länger zuhause leben“ ist der Wunsch der meisten Menschen. Altersgerechter Umbau, Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen machen es möglich, länger in der eigenen vertrauten Umgebung zu bleiben, selbst wenn Unterstützung oder Pflege nötig werden. Die älter werdende Gesellschaft stellt die Versicherer vor Aufgaben, ohne deren Lösung die Bedeutungslosigkeit droht. Ein Beitrag der VWheute-Redaktion in Zusammenarbeit mit der Gothaer Versicherung.

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Vertrieb international: Kluft zwischen Vermittlern und Kunden wächst wegen Covid-19

In Amerika hat die Disruption ein Zuhause. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat, mit China, internationale Großkonzerne hervorgebracht, die das Leben von Milliarden Menschen verändert haben. Nun ist offenbar der Versicherungssektor an der Reihe, ordentlich durch geschaukelt zu werden. In Großbritannien zeigen sich ähnliche Tendenzen. Ist es wahrscheinlich, dass gerade Deutschland dem Trend trotz?

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Gothaer-Experte Knop über Sterbetafeln: „Kritik, man müsse über 100 Jahre alt werden, um sein Geld zurückzuerhalten, zu kurz gesprungen“

Immer wieder werden die Versicherer für ihre angeblich „überzogenen Lebenserwartungen“ kritisiert, die die Versicherten benachteiligen. Rafael Knop, Leiter Leben Mathematik bei der Gothaer, wischt das vom Tisch, die Kalkulation wäre gesetzlich vorgegeben und die Versicherten an den entstehenden Gewinnen beteiligt. Mit welchen Tafeln er warum arbeitet und ob und wie die älter werdende Bevölkerung Einfluss auf die Produktgestaltung hat, erklärt er im offenen Gespräch.

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Vorsicht Risiko: So rüsten sich Versicherer für die zweite Coronawelle

„Pläne nach dem Shutdown: So wollen Versicherer an den Start gehen“ titelte VWheute im April. Es sieht nicht so aus, als wäre der Neustart in Bälde nötig und möglich, die Krise frisst sich fest. Die Branche ist besorgt aber weiter selbstbewusst, einige rechnen mit Einbußen, wenn es nicht zu einer post-Corona-Erholungsphase kommen sollte. Ihre Vermittler und Kunden werden die Unternehmen weiter unterstützen.

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Das Spiel der Chefsessel: Gothaer und Württembergische besetzen Spitzenpositionen neu

Der Aufsichtsrat der Gothaer Allgemeine Versicherung AG hat Thomas Bischof mit Wirkung zum 1. Januar 2021 zum Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens berufen. Der Manager verlässt die W&W aus familiären Gründen. Zeliha Hanning (41) übernimmt den Vorstandsvorsitz der Württembergische Versicherung AG und Jacques Wasserfall (45) den Vorstandsvorsitz der Württembergische Lebensversicherung AG und der Württembergische Krankenversicherung AG.

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Sonderausstellung im Versicherungsmuseum „200 Jahre Feuerversicherung aus Gotha“

Das Deutsche Versicherungsmuseum Ernst Wilhelm Arnoldi in Gotha trägt nicht nur den Namen dieses großen Versicherungsgründers, sondern stellt jetzt seine Leistungen in den Mittelpunkt einer Sonderausstellung. In ihr geht dabei vor allem darum, zu zeigen, wie Arnoldi es in kurzer Zeit geschafft hatte, ein Netz von Agenturen im damaligen Deutschen Bund aufzubauen, um Verträge für die am 2. Juli 1820 gegründete „Versicherungsbank des deutschen Handelsstandes“ vermitteln zu lassen.

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Gothaer plant großen Wurf beim Thema Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit wird beim Gothaer-Konzern künftig eine noch stärkere Rolle spielen als bisher. „Die Hauptverwaltung in Köln-Zollstock wird in Kürzen klimaneutral sein“, kündigte Finanzchef Harald Epple an. Alle Kapitalanlagen werden nach ökologischen und sozialen Aspekten sowie Kriterien der Unternehmensführung (ESG-Kriterien) investiert. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Unternehmensgruppe wurde zudem die gemeinnützige Gothaer Stiftung gegründet, deren Fokus auf dem Thema Nachhaltigkeit liegen wird.

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Mit Feuer und Flamme: Eine Zeitreise durch 200 Jahre Gothaer

Der runde Geburtstag der Gothaer am 2. Juli 2020, bietet einen guten Anlass, an die Gründungsidee des Unternehmens zu erinnern. Denn obwohl die Gründung schon 200 Jahre zurückliegt, ist die Idee aktueller denn je: Die Gothaer wurde 1820 von Kaufleuten für Kaufleute gegründet – der Einzelne sollte im Schadenfall nicht allein dastehen, sondern das Kollektiv sollte helfen. Ein Gastbeitrag von Gothaer-Chef Oliver Schoeller.

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