BVK-Präsident Heinz zieht Bilanz: „Positiv ist auf jeden Fall, dass die Einführung einer Bürgerversicherung keine Berücksichtigung im Koalitionsvertrag gefunden hat“

Die Versicherungs- und Vermittlerbranche stehen unwägbare Zeiten bevor, sowohl in politischer als auch pandemischer Hinsicht. Aufgrund der Corona-Pandemie hatten auch die Vermittler Einkommenseinbußen, wie die Corona-Umfragen des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) in 2020 ergaben: 18 Prozent der Teilnehmer mussten im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr Bestandsverringerungen hinnehmen. Diese Quote liegt im Vergleich zu den vorherigen BVK-Studien um 5 Prozentpunkte höher. Es wird sich zeigen, welche Maßnahmen in Deutschland ergriffen werden, um wieder halbwegs ein normales Geschäftsleben zu ermöglichen. BVK-Präsident Michael H. Heinz berichtet.

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Klatsch, Tratsch und Big Business auf der DKM

Die DKM erfindet sich derzeit neu: Neben dem hybriden Veranstaltungsformat präsentiert sich die Leitmesse der Versicherer in einem neuen Look. Oder anders formuliert: kein medialer Bombast mehr mit überdimensionalen Leinwänden und Promis in Dauerschleife, keine Oldtimer oder Schweizer Skihütten mit „Kunstschnee“ aus Wattebällchen. Vielmehr präsentiert sich die Messe in einer eher ungewohnten Nüchternheit. Die Themen sind dennoch weitgehend die alten.

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Karriereziel Vertrieb: Wer „performt“ gewinnt, wer schwächelt fliegt

Der Job ist anspruchsvoll, der Weg nach oben oft voller Tücken. Wer eine Karriere im Versicherungsvertrieb anstrebt, muss gute Nehmerqualitäten mitbringen und von Anfang an wissen, worauf er sich einlässt. Das gilt nicht nur für den oft kritisierten Strukturvertrieb. Für qualifizierte Spezialisten und „Performer“ kann sich das am Ende auszahlen. Im anderen Fall erfolgt die harte Landung. Ein Insiderbericht.

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Kongressgeflüster: Nach dem „Gruß aus der Brüsseler Küche“ fürchten Verbände den Regulierungsnachschlag

Bei den Verbänden herrscht nach der Bundestagwahl beträchtliche Verunsicherung, welche politischen Entwicklungen auf die Versicherungs- und Finanzanlagenvermittler zukommen. Die Verbände fürchten deutliche Verschlechterungen für die Branche. Übereinstimmung gab es zwischen dem Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) und dem AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung, dass eine sogenannte Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Bündnis90/Die Grünen für die Anliegen der Vermittlerschaft deutlich positiver wäre. Das Fazit zogen die Lobbyisten in einer Diskussion auf dem MCC-Kongress „VersicherungsVertrieb der Zukunft 2021“.

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Digitaler Vertrieb: BVK-Präsident Heinz schießt gegen Oletzky und Asmussen

BVK-Präsident Michael H. Heinz zeigt sich „erstaunt“ von den Worten Torsten Oletzkys in dessen Montagskolumne bei VWheute – aber auch vom Vorgehen des GDV. Oletzky sei einer der Ersten, die öffentlich den Aussagen von Jörg Asmussen beipflichten und mehr Standardisierung und kostengünstige digitale Vertriebsmodelle bei der Riester-Rente fordern. Asmussen müsse sich die Frage gefallen lassen, wem er sich mehr verpflichtet fühlt, der Politik oder den Versicherern.

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Branchenpuls: bAV, BVK und Generali

Die nächste Woche ist kurz, die Themenpalette lang. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) spricht über die Sicherheit der Betriebsrenten, die Generali über die Dividende und der BVK über mangelnde Wertschätzung der Vermittlerarbeit. Alles sowohl Wochen- wie Zukunftsthemen.

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BVK-Präsident Heinz: „Dass der GDV die wichtige Beratungsleistung der Vermittler zur Disposition stellt, ist ein inakzeptabler Dammbruch“

Mit „überrascht“ ist die aktuelle Stimmungslage des BVK wohlwollend umschrieben. Am Dienstag zeigte sich GDV Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen gegenüber Riester-Kritikern bei einem „einfachen, digital vertriebenen und kostengünstigen Standardprodukt“ gesprächsbereit. Ein solches Vehikel würde wohl ohne Berater auskommen. Dass der GDV die „wichtige Beratungsleistung“ der Vermittler zur Disposition stellt, ist für BVK-Präsident Michael Heinz ein „inakzeptabler Dammbruch“.

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Bafin-Aufsicht in der Kritik: 13.000 DVAG-Vermittler könnten ihre Zulassung abgeben

Der Wirecard-Skandal zieht weite Kreise. Auch die Aufsicht erlebte hier einen Moment der Schwäche. Präsident Felix Hufeld räumte Fehler ein. Kritiker aus der Branche nehmen das mit Kusshand an, zweifeln offen an der aktuellen Leistungsfähigkeit der Bafin und schießen an anderer Stelle gegen die Pläne, ihr die Kontrolle über die Vermittler zu übertragen. Die politische Entscheidung ist derzeit ausgesetzt. Die Vermittler selbst werden Experten zufolge wohl die Flucht ergreifen.

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Cross-Selling-Offensive der Versicherer: “Verbrauchern wird das Geld aus der Tasche gezogen“

Harald Peschken hält von der aktuellen Cross-Selling-Offensive der Versicherer nicht viel. Besonders kritisch wird es für den Präsidenten des Bundesverbandes der Versicherungsberater (BVVB), wenn es um komplexe und nicht standardisierte Produkte geht. Das gehe am Interesse des Kunden vorbei. Im Interview mit dem Magazin Versicherungswirtschaft erklärt er warum.

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Eisen- oder Federhandschuh: Wie hart schlägt die Krise bei den Maklern ein?

Überwältigende 86 Prozent der Makler spüren die Auswirkungen der Corona-Krise. Für 41 Prozent hat sie sogar einen „gravierenden Einfluss“ auf das Geschäft, zeigt eine Studie. Muss der Alarmknopf gedrückt werden; einige Stimmen am Markt widersprechen der Hiobsbotschaft und berichten gar von Zuwächsen. Eine weitere Studie sieht zwar auch Rückgänge, allerdings mit anderen Ausprägungen. Das Bild ist konfus.

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