Im Alltag sicher, unterwegs oft brenzlig – Versicherer fordern schärfere Regeln beim Transport von Lithium-Batterien

Der Branchenverband GDV hält die Vorschriften, die für Transport und Lagerung von Lithium-Batterien gelten, für zu lax und fordert daher strengere Auflagen. Für die Batterien, die sich laut GDV inzwischen zur Brandursache Nummer eins auf Containerschiffen entwickelt haben, sollte demnach eine eigene Gefahrgutklasse gelten. Außerdem fordern die Versicherer „klar abgegrenzte Lagerbereiche, bauliche Trennungen und ausreichend Abstand“, um verheerende Kettenreaktionen im Ernstfall einzudämmen.

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Axa-Studie mahnt Versäumnisse von Hausbesitzern bei Extremwetter-Schutz an   

Viele Hausbesitzer in Deutschland sind auf Naturgefahren wie Starkregen, Hochwasser und Überschwemmungen schlecht vorbereitet. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie des Versicherers Axa. Erst kürzlich hatte der Branchenverband GDV davor gewarnt, dass die Versicherbarkeit in Hochrisikoregionen ohne zusätzliche Sicherungsmechanismen an Grenzen stoße.

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Makler-Beben an der Wall Street: OpenAI lässt erstmals Versicherungs-KI auf ChatGPT zu

Vor einer Woche kam es zu einem massiven Ausverkauf bei Software-Aktien. Auslöser war ein neues Tool des KI-Start-ups Anthropic. Anleger befürchteten, dass KI-Agenten künftig traditionelle Software-Anwendungen und SaaS-Modelle ersetzen könnten. Auch für die Assekuranz bahnt sich eine Revolution an: Denn OpenAI hat erstmals eine von einem Versicherer entwickelte KI-Anwendung für ChatGPT zugelassen. Der Schritt gilt als Meilenstein für die digitale Versicherungsvermittlung. Die Aktien der Broker Marsh, Aon, Willis Towers Watson und Co. brachen in der Folge ein.

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Debatte über Aussetzung der Beratungspflicht: BVK reagiert verärgert auf GDV-Vorstoß

Es sollte ausdrücklich „keine Kampfansage“ an die Vermittlerschaft sein – doch der jüngste Vorstoß des Versichererverbandes GDV kommt beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) gar nicht gut an. BVK-Präsident Michael Heinz spricht von einem „Frontalangriff“, den der GDV auf Verbraucherschutz und Berufsstand, unternehme. Anlass ist die Forderung des GDV, die gesetzliche Beratungspflicht beim Vertrieb eines möglichen Altersvorsorge-Standardprodukts auszusetzen.

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Versicherer sehnen sich nach Reformen und erwarten keinen Konflikt mit Vermittlern

Die Beitragseinnahmen der deutschen Versicherungswirtschaft sind im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 254 Mrd. Euro gestiegen. Die robusten Zahlen vermögen die Stimmung in der Branche jedoch kaum zu heben. Hauptgrund: Insbesondere bei Altersvorsorge und Regulierung gibt es unzählige politische Baustellen. Zudem droht die lahmende Wirtschaft allmählich auch auf den Vertrieb durchzuschlagen, wie die GDV-Spitzenvertreter Norbert Rollinger und Jörg Asmussen vor der Presse erläuterten. Dass sich der GDV mit Blick auf ein mögliches Online-Standardprodukt dafür stark macht, die Beratungspflicht zu kippen, könnte womöglich Ärger mit der Vermittler-Lobby nach sich ziehen.

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Stromausfall in Berlin: Versicherer wollen rasch regulieren und fordern widerstandsfähigere Infrastruktur

Der großflächige Stromausfall im Südwesten Berlins trifft Zehntausende Haushalte und zahlreiche Betriebe – und beschäftigt inzwischen auch die Versicherer. Die Gesellschaften stünden bereit, „versicherte Schäden für Bürger und Betriebe rasch zu regulieren“, kündigte Jörg Asmussen vom Branchenverband GDV an. Zugleich forderte er die Politik dazu auf, kritische Infrastrukturen besser zu schützen. VWheute fragte nach, mit welchen Schäden der Verband durch das Ereignis rechnet.

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Renten-Revolution im Kabinett: Versicherer und Vermittler kritisieren handwerkliche Details

Die Bundesregierung hat gestern ein massives Reformpaket zur Altersvorsorge geschnürt. Mit dem neuen Altersvorsorgereformgesetz, den Eckpunkten für eine „Frühstart-Rente“ und der Einsetzung einer neuen Rentenkommission reagiert die Politik auf den wachsenden demografischen Druck. Wer einen alten Riester-Vertrag hat, soll diesen entweder weiterführen oder ins neue System wechseln. Der GDV fordert deutliche Korrekturen im parlamentarischen Verfahren – ebenso wie der Votum-Verband, der die Streckung der Abschlusskosten über die gesamte Vertragslaufzeit als "systemfremd" bezeichnet.

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EU-Kleinanlegerstrategie: Versicherer und Vermittler bleiben skeptisch

Die EU-Kleinanlegerstrategie – in Brüssel auch als Retail Investment Strategy (RIS) geläufig – nimmt Formen an: Nach jahrelangem Ringen haben Europäisches Parlament, Rat und Kommission nun ihre Trilog-Verhandlungen abgeschlossen. Doch das Echo aus der hiesigen Versicherungs- und Vermittlerbranche fällt verhalten aus. Das neue Regelwerk ist aus Sicht der Versicherungswirtschaft trotz erreichter Vereinfachungen „immer noch zu kompliziert“. Vermittlerkreise begrüßen, dass ein drohendes Provisionsverbot „endgültig vom Tisch ist“, monieren jedoch „eine ganze Palette“ neuer Regularien, die den Vertrieb „noch mehr belasten werden“.

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Munich Re-Chefvolkswirt Menhart macht deutscher Wirtschaft Hoffnung

Die deutsche Wirtschaft werde „deutlich an Fahrt gewinnen“, ist der Chefvolkswirt des Rückversicherers Munich Re, Michael Menhart, überzeugt. Als größte Sorge für die kommenden Monate bezeichnete er die „Unberechenbarkeit der US-Politik“, wie er im Gespräch mit GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen und den Chefökonomen von Allianz und Swiss Re ausführte. Jérôme Haegeli von Swiss Re glaubt, dass Europa im Gegensatz zu den USA mehr Spielraum habe, die Konjunktur zu stützen.

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Gute Stimmung bei Versicherern

Die in Deutschland tätigen Versicherer blicken auf ein solides drittes Quartal 2025 zurück, entsprechend positiv fiel die Stimmung aus. Das Geschäftsklima hat sich leicht verbessert, wie der aktuelle ifo Konjunkturtest für die Versicherungswirtschaft zeigt. Gleichzeitig trüben sich die Erwartungen für die kommenden Monate ein.

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Überarbeitung der Riester-Rente: Verbände begrüßen Reformschub – und warnen vor neuen Risiken

Nach der Verabschiedung des Rentenpakets nimmt sich das Bundesfinanzministerium als Nächstes die steuerlich geförderte private Altersvorsorge vor – sie soll einfacher, günstiger und flexibler werden. Wie das gehen soll, steht im neuen Referentenentwurf. Die am Freitag vorgelegten Reform-Vorschläge haben hektische Betriebsamkeit bei Vermittler-, Versicherer- und Fondsbranche ausgelöst. Ein Blick in deren Reaktionen zeigt: Die Branche ist nervös und fürchtet um ihre Stellung, während die Fondsindustrie frohlockt.

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GDV präsentiert mit Elementar Re eigene Rückversicherungslösung

Die deutsche Versicherungswirtschaft hat pünktlich zur Ministerpräsidentenkonferenz ein eigenes Konzept für eine flächendeckende Elementarschadenversicherung in Deutschland vorgestellt. „Elementar Re“ soll die gut 400.000 Wohngebäude, die hierzulande in Hochrisiko-Gebieten liegen, mit bezahlbarem Versicherungsschutz versorgen. Der Branchenverband GDV will das Modell mit einem staatlichen Sicherungssystem und härteren Bauvorschriften unterlegen. Viele Details sind aber noch zu klären, wie ein Pressegespräch des GDV in Berlin offenbarte.   

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GDV kontert Kritik an Ablehnung des französischen Modells: „Am Schluss entscheidet immer Paris, ob diese Katastrophe eine Naturkatastrophe ist oder nicht. Und nur dann bekommen Sie auch Geld“

Das neue Konzept der Versicherungswirtschaft für eine flächendeckende Elementarschadenversicherung hat umgehend Widerspruch bei der Umweltorganisation Urgewald ausgelöst. Die Klimaaktivisten, die nicht zum ersten Mal mit der Branche aneinandergeraten, hätten sich ein stärker solidarisches Modell nach französischem Vorbild gewünscht. Beim Branchenverband GDV versteht man die Kritik nicht – das CATNAT-System in Frankreich sei völlig überholt und nur deshalb zulässig, weil es bereits vor der EU-Deregulierung 1994 bestanden habe, entgegnete GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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Debatte um Abgrenzung zur AfD: So positioniert sich der GDV

In der Debatte, wie es Wirtschaftsverbände mit der AfD halten sollten, hat sich nun auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zu Wort gemeldet. In einer Stellungnahme gegenüber VWheute betonte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen, dass für den Verband „ein klarer Grundsatz“ gelte.

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EU-Kommission reformiert PEPP – Versicherer und Vermittler reagieren wohlwollend

Die EU-Kommission wagt mit dem „Supplementary Pension Package“, das im Kern eine grundlegende PEPP-Reform beinhaltet, einen Neustart bei der ins Stocken geratenen privaten Altersvorsorge in Europa. Die deutsche Versicherer- und Vermittlerbranche will dem offenbar nicht im Wege stehen – doch nicht alle PEPP-Geburtsfehler scheinen aus Branchensicht beseitigt.

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Nachhaltigkeitsangaben sollen verständlicher werden

Die EU-Kommission hat einen Entwurf zur Überarbeitung der Offenlegungsverordnung (SFDR) vorgelegt. Damit sollen die Nachhaltigkeitsinformationen zu Finanzanlageprodukten – darunter kapitalbildende Lebensversicherungen – deutlich verschlankt und für Versicherungsnehmer besser verständlich werden. „Heute kommen in vielen Fällen schon einmal 20 bis 30 Seiten zusammen“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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Daniela Rode über KI-Regulierung: „Es wäre uns als Branche immens wichtig, dass Regressionsmodelle keine KI im Sinne des AI-Acts sind. Man muss wirklich die Kirche im Dorf lassen“

Künstliche Intelligenz wird mannigfaltig bei Versicherern eingesetzt. Deshalb sei die Zeit mittlerweile vorbei, in der die Bafin jeden einzelnen Use-Case bei den Unternehmen anschaut, sagte Sebastian Schnitzler auf der Konferenz der Aufsichtsbehörde. Dennoch sieht sich die Versicherungsbranche durch die EU-KI-Verordnung (AI Act) mit der Gefahr einer Doppelregulierung konfrontiert. Daniela Rode, Vorständin bei der Signal Iduna, forderte eine praxistaugliche Aufsicht und eine klare Definition des Begriffs KI.

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Weniger Geldautomatensprengungen – doch Ausmaß laut GDV „weiter hoch“

Die Zahl der Geldautomatensprengungen in Deutschland ist 2024 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Die vom Bundeskriminalamt (BKA) erfassten Fälle fielen um 40 Prozent auf bundesweit 269, wie der Branchenverband der Versicherer GDV meldete. „Prävention wirkt“, kommentierte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen den Rückgang. VWheute hat in Berlin nachgefragt, wie es um die versicherten Schäden bestellt ist und mit welchen Policen sich Banken gegen Geldautomatensprengungen absichern können.

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Bafin-Aufseherin Wiens schaut auf IT-Sünder, extreme Kfz-Rabatte, stellt aber auch Entlastungen für kleine Versicherer in Aussicht

Versicherer klagen über zu viel Regulierung. Insofern interessierte die Assekuranz auf der Jahreskonferenz der Versicherungsaufsicht 2025 in Bonn vor allem, was die Bafin in Sachen Entbürokratisierung unternimmt. Julia Wiens lieferte viele Antworten dazu und klärte auf, ob das "Kleinbanken-Regime" auch für die Versicherungsbranche anwendbar ist. Im Rahmen der sogenannten Wohlverhaltensaufsicht erkennt sie bei Kfz-Versicherern extreme Preisdifferenzierungen und Rabatte. "Wir wollen, dass die Ausreißer am Markt erwischt und ermahnt werden." Währenddessen prüft die Bafin weiterhin die IT der Versicherer, rund zehn Untersuchungen schafft die Behörde im Jahr. Weitere Fälle mit Kapitalaufschlägen schließt Wiens daher nicht aus.

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Gesetzentwurf zu Pflichtversicherung „soll sehr zeitnah vorgelegt“ werden

CDU/CSU und SPD wollen eine verpflichtende Elementarschadenversicherung für Wohngebäude einführen. Diskutiert werden Lösungen mit einer staatlichen Rückversicherung und eine Opt-out-Regelung. Der GDV rechnet fest damit, dass die Bundesregierung das Vorhaben noch in dieser Legislaturperiode umsetzt. Auf der Ministerpräsidentenkonferenz, die am Freitag zu Ende ging, wurde die Forderung nach einer bundesgesetzlichen Pflichtversicherung zwar erneuert, aber nicht konkretisiert.

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Generali-Vorstand Rothaufe lobt neuen Anlauf zur Riester-Reform: „Maßgeblicher Schritt, um die privatwirtschaftliche Rente noch mal deutlich in den Vordergrund zu stellen“

Die private Altersvorsorge steht in Brüssel und Berlin wieder auf der politischen Agenda: Die EU-Kommission will Mitte November ihre Vorschläge zur Stärkung der kapitalgedeckten Altersvorsorge auf den Tisch legen und der Koalitionsausschuss will endlich eine Reform der Riester-Rente auf den Weg bringen. Was von den Plänen zu halten ist, diskutierte Generali-Vorstand Uli Rothaufe mit Philipp Eckhardt von der Denkfabrik Centrum für Europäische Politik (CEP) in Berlin.

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Peter Schwark folgt auf Morgenstern als DIA-Sprecher

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge findet einen Nachfolger für den zum 30. September ausgeschiedenen Sprecher Klaus Morgenstern. Künftig leitet der frühere GDV-Mann Peter Schwark die inhaltliche und kommunikative Ausrichtung des Instituts. Die Aufgabe beim Beratungsunternehmen Teckpro, wo er seit Februar dieses Jahres in der Geschäftsführung sitzt, behält er bei.

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Kommunale Gebäude unzureichend gegen Klimaschäden abgesichert

Schulen, Bürgerhäuser oder Sporthallen: Viele kommunale Einrichtungen in Deutschland verfügen über keinen ausreichenden Versicherungsschutz gegen Naturgefahren. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung der Universität Hohenheim im Auftrag des GDV. Angesichts zunehmender Risiken durch Starkregen und Überschwemmungen sehen Experten darin eine wachsende Belastung für Städte und Gemeinden.

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„Weckruf für die Luftfahrt“: Ransomware-Angriff auf Collins Aerospace rückt Cyberversicherung in den Brennpunkt

Der Cyberangriff auf den US-amerikanischen IT-Dienstleister Collins Aerospace sorgt weiterhin für Turbulenzen an mehreren europäischen Flughäfen. Fragen nach der Sicherheit kritischer Infrastrukturen werden laut – und auch nach der Absicherung gegen solche Störungen. Der Vorfall sei ein „Weckruf für die Luftfahrt“, betonte der Cyberversicherungsexperte Andrew Saula gegenüber VWheute. Auch der Industrieversicherer HDI Global, der Branchenverband GDV und ein Sprecher des BER-Flughafens ordnen die aktuelle Lage auf Anfrage der Redaktion ein.

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Geschäftsklima der Versicherer hellt sich auf – nicht so in der PKV

Die Stimmung in der deutschen Versicherungswirtschaft hat sich im zweiten Quartal 2025 verbessert. Das ergab der aktuelle Ifo-Konjunkturtest des Branchenverbands GDV. Die Aufhellung des Geschäftsklimas ist vor allem den Schaden- und Unfallversicherern zu verdanken. Während die Lebensversicherer eine leicht verschlechterte Stimmungslage aufweisen, die zumindest immer noch über dem langjährigen Durchschnitt liegt, stürzt die Gemütsverfassung in der PKV regelrecht ab.

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Versicherer besorgt über hohes Brandrisiko auf Schiffen

Verheerende Brände auf See bereiten der internationalen Schifffahrt zunehmend Sorge und damit auch der Versicherungswirtschaft. Der Branchenverband GDV nimmt die aktuellen Zahlen der Nordic Association of Marine Insurers (Cefor) zum Anlass, um verbindliche internationale Vorgaben für Brandmeldesysteme und Löschtechnik auf Containerschiffen zu fordern. Laut Cefor wurden 2025 vier Großschäden durch Feuer gemeldet, die jeweils mit über 20 Mio. US-Dollar zu Buche schlugen.

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Neue Typklassen: Für wen die Kfz-Versicherung teurer oder günstiger wird

Große Sprünge sind die Ausnahme, trotzdem sorgt die jährliche Neuberechnung der Auto-Typklassen auch diesmal wieder für Bewegung im Kfz-Versicherungsmarkt: Mehr als zehn Millionen Autofahrende in Deutschland müssen sich auf Änderungen einstellen, teilte der Branchenverband GDV mit. Wie sich die neuen Einstufungen finanziell auswirken, zeigen Modellrechnungen des Vergleichsportals Verivox. Obwohl viele Kfz-Versicherer noch in den roten Zahlen stecken, rechnet Verivox-Geschäftsführer Aljoscha Ziller mit „großen Sparmöglichkeiten" für Autofahrer in der anstehenden Wechselsaison.

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Deutsche Versicherer reagieren verstimmt auf EU-Pläne zu Solvency II

Die deutsche Versicherungswirtschaft hadert mit den von der EU-Kommission geplanten Änderungen an der Solvency-II-Verordnung. Der Branchenverband GDV findet in einer Stellungnahme deutliche Worte für den Kommissionsentwurf: Dieser setze die „langfristige Stabilität aufs Spiel“, da keine ausreichenden Sicherheitspuffer vorgesehen seien, warnte der Verband. Auch bei den vorgesehenen Erleichterungen für kleinere Versicherer sieht der GDV „erheblichen Nachbesserungsbedarf“.

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BVK und GDV begrüßen Betriebsrentenreform, unterscheiden sich aber bei Verbesserungswünschen

Das Bundeskabinett hat den Entwurf zum zweiten Betriebsrentenstärkungsgesetz abgesegnet – und das stößt bei der Versicherungsbranche auf breite Zustimmung. Die bAV-Reform befinde sich „auf einem guten Weg“, erklärte der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Gleichzeitig mahnt der BVK die Bundesregierung, die Rolle der Vermittler in der bAV-Beratung nicht zu unterschätzen. Der Versichererverband GDV hätte sich wiederum eine Absenkung der Beitragsgarantie gewünscht.

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Neue Regionalklassen: Hinter der Stadtgrenze fährt es sich günstiger

Mehr als zehn Millionen Autofahrer müssen sich hierzulande auf Veränderungen bei ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung einstellen. Grund hierfür ist die alljährliche Neuberechnung der Regionalklassen für die Kfz-Versicherung durch den Branchenverband GDV. In einigen Gegenden dürfte es für Versicherte teurer werden – nicht immer erscheint das nachvollziehbar, wie das Vergleichsportal Verivox am Beispiel Berlin vorrechnet.

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Neuer Anlauf zur bAV-Reform erfreut Branchenvertreter

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) soll nach dem Willen von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) attraktiver und zugänglicher werden. Mit ihrem nun vorgelegten Gesetzentwurf will sie vor allem Beschäftigte mit geringem Einkommen und kleinere Unternehmen für die bAV gewinnen. Laut den Plänen soll auch das Sozialpartnermodell von einer Öffnung profitieren. Aus der Versicherungs- und Vermittlerbranche gibt es lobende Stimmen zu dem Vorstoß.

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GDV und Insurance Europe fordern Nachbesserungen bei Solvency II-Entwurf

Die Branchenverbände GDV und Insurance Europe haben den von der EU-Kommission vorgelegten Entwurf zum Solvency II-Review als Schritt nach vorn begrüßt, zugleich aber als nicht weit genug gehend kritisiert. Zwar bringe die Überarbeitung der Delegierten Verordnung zu Solvency II Fortschritte – etwa bei der Stärkung langfristiger Investitionen und des Abbaus bürokratischer Hürden. Doch die Maßnahmen reichten nicht aus, um Europas Versicherer im internationalen Wettbewerb zu stärken, monieren die Branchenlobbyisten in Berlin und Brüssel.

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Anwalt Krämer über Ahrtal-Opfer, die um die Neuwertspitze kämpfen: „Teilweise muteten die Verlängerungsablehnungen willkürlich an“

Der Bonner Anwalt Markus Gerd Krämer versucht auch vier Jahre nach der Ahrtal-Flut für seine Mandanten Entschädigungssummen von Versicherern zu erstreiten. Neue Fälle erhielt er, weil die 3-Jahres-Frist für die sogenannte Neuwertspitze abgelaufen ist. Nicht alle Versicherer hätten die Frist verlängert. Wie viele offene Fälle er noch hat und wie weit die Schadenregulierung bei den Assekuranzhäusern Provinzial, R+V, Ergo, Generali, Signal Iduna, Huk-Coburg, Alte Leipziger, Axa und Debeka fortgeschritten ist, hat VWheute in Erfahrung gebracht.

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Versicherer begrüßen CSRD-Vereinfachungen – Vermittler warnen vor Substanzverlust

Die Bundesregierung hat einen Referentenentwurf vorgelegt, der die europäische Nachhaltigkeitsberichterstattungsrichtlinie (CSRD) in deutsches Recht überführt – doch während es der hiesigen Versicherungswirtschaft nicht schnell genug gehen kann mit den geplanten Entlastungen, warnt der Vermittlerverband AfW davor, übers Ziel hinauszuschießen: Maklern drohe ein „Rückschritt, der neue Probleme schafft“.

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GDV korrigiert Beitragsprognose

Die deutschen Versicherer zeigen sich für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlicher als noch zu Jahresbeginn. Der GDV hebt seine Prognose für die Beitragseinnahmen kräftig an. Spartenübergreifend wird nun ein Prämienwachstum von 7,3 Prozent erwartet. Im Frühjahr hatte der Berliner Verband noch mit einem Plus von rund 5,0 Prozent gerechnet. Besonders deutlich fällt die Korrektur in der Lebensversicherung aus.

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Versicherungen werden zunehmend digital abgeschlossen

In Deutschland schließen immer mehr Menschen eine Versicherung auf digitalem Wege ab – etwa über eine Website, ein Vergleichsportal oder eine App: 2022 lag der Online-Anteil bei 18 Prozent, im Folgejahr bei 20 Prozent, 2024 stieg er auf 22 Prozent. Das berichtet der Branchenverband GDV auf Basis einer Mitgliederbefragung. Eine Gefahr für die persönliche Beratung schließt der Verband jedoch aus.

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Junge Menschen über Altersvorsorge: Freundeskreis schlägt Finfluencer, Lebensversicherung so (un)beliebt wie Sparbuch

Der vermeintlich gefährliche Einfluss von Finfluencern auf ihre Follower hatte in der Versicherungsbranche jüngst für rege Diskussionen gesorgt. Doch womöglich ist das Problem deutlich kleiner als bislang angenommen: Nur vier Prozent der jungen Menschen halten Influencer für sehr wichtig und folgen ihnen in den sozialen Medien, wie eine Studie der R+V-Versicherung ergab. Doch auch der guten alten Lebensversicherung fehlt es an Zulauf: Nur zehn Prozent würden sie für ihre Altersvorsorge in Erwägung ziehen. Wie Jüngere über das Alter denken, hat wiederum eine DIA-Studie näher beleuchtet – und der Wirtschaftsweise Martin Werding plädiert in einer weiteren Untersuchung für einen umfassenden Umbau des Rentensystems. Zustimmung bekommt er von GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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Munich Re-Chefökonom Menhart: „Die US-Politik vermittelt den Eindruck, dass es eigentlich keine Verbündeten mehr gibt“

Die Chefökonomen von Allianz, Munich Re und Swiss Re sorgen sich über die zunehmende Unberechenbarkeit in der US-Politik. Diese vermittele den Eindruck, „dass es eigentlich keine Verbündeten mehr gibt“, konstatierte Munich Re-Chefvolkswirt Michael Menhart in einer Online-Diskussionsrunde des Versichererverbands GDV. Europa müsse sich angesichts protektionistischer Tendenzen in den USA und wachsender geopolitischen Spannungen wieder stärker auf sich besinnen, so der Tenor. Für die Bundesregierung fanden die Chefökonomen lobende Worte.

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Bafin-Aufseherin Julia Wiens lehnt gelockerte Kapitalanforderungen für Versicherer ab

Um die Solvenz der deutschen Versicherungsbranche ist es gut bestellt – eine rasche Lockerung der Kapitalanforderungen hält die oberste Versicherungsaufseherin bei der Bafin, Julia Wiens, dennoch für den falschen Weg. Es sei für die Branche wichtig, weiter stabil zu bleiben, „egal was da draußen passiert“, sagte Wiens auf einer Fachtagung des Branchenverbands GDV. Andreas Eurich, Co-CEO des Versicherers BarmeniaGothaer, hält die Versicherer hingegen auch im Falle von Marktverwerfungen für robust genug aufgestellt. Zugleich betonte er, dass auch eine gut funktionierende Regulierung regelmäßig auf den Prüfstand gehöre.

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Kfz-Versicherer müssen für Schäden tiefer in die Tasche greifen

Die Schreckensjahre in der Kfz-Versicherung scheinen vorerst überwunden – mit Ausnahme der Vollkaskoversicherung erwartet der Versicherungsverband GDV für das laufende Jahr eine Rückkehr der Branche zur schwarzen Null. Doch von einer Entwarnung will GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen nicht sprechen: Der Preisdruck in der Kfz-Versicherung werde hoch bleiben, mahnte Asmussen auf Basis einer internen Hochrechnung.

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Naturgefahrenstatistik: Hochwasserschäden mehr als verdoppelt

Im vergangenen Jahr sind zwar große Schäden durch Winter- und Herbststürme ausgeblieben, dafür verursachten Hochwasser – im Mai im Saarland und in Rheinland-Pfalz, im Juni in Baden-Württemberg und Bayern – erhebliche Überschwemmungsschäden. Insgesamt ermittelte die GDV-Naturgefahrenstatistik für 2024 versicherte Schäden in Höhe von 5,7 Mrd. Euro, die gleiche Summe wie 2023. Ein Überblick, in welchen Bundesländern die höchsten Schadenssummen entstanden sind.

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KI-Einsatz bei Versicherern: „Das war ein riesiger Schmerz – und wir haben uns überlegt, dass wir das komplett anders denken müssen“

Die Tech-Giganten Microsoft und Google greifen den Versicherern kräftig unter die Arme, um der künstlichen Intelligenz (KI) in den hiesigen Gesellschaften zum Durchbruch zu verhelfen. Dass das gar nicht so leicht ist, zeigen die Erfahrungen von zwei Managern der beiden US-Big Techs, die sie zur Kölner Fachmesse InsureNXT mitbrachten. Dass es sich lohnt, den Mut für eine grundlegende Transformation aufzubringen, veranschaulichte Domcura-Vorstand Marcus Wollny – mit einem realitätsnahen Erfahrungsbericht, der mit bodenständiger norddeutscher Authentizität aufwartete.

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InsurLab-Chef Nolte im Interview: „Wer mit klassischen Versicherern konkurrieren will, braucht einen sehr langen Atem“

Wie viel Innovation in der Assekuranz steckt, führt Dr. Philipp Johannes Nolte im Interview mit VWheute aus. Als Geschäftsführer des InsurLab Germany arbeitet er mit den „Alteingesessenen“ und denen, die Bewegung ins Geschäft bringen wollen, eng zusammen. „Die Branche ist innovationsfähig und im soliden Mittelfeld – aber oft zu sehr von Perfektionismus getrieben“, bilanziert der Fachmann. Wer schneller lernen wolle, müsse mehr experimentieren. Den Hype um die Insurtechs hält Nolte in der Rückschau für „überzogen – aber als Weckruf wichtig".

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Versicherer beharren auf pragmatischeren ESG-Berichtspflichten

Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) drängt weiter auf einen grundsätzlichen Kurswechsel in der Nachhaltigkeitsberichterstattung. In einem neuen Positionspapier fordert der GDV „zielgerichtetere, einfachere und zugleich effektivere“ Berichtspflichten. Die Branche will sich damit Gehör verschaffen im laufenden Konsultationsprozess der EU. Ziel: weniger Bürokratie, mehr Relevanz der veröffentlichten Informationen.

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