Versicherer sehnen sich nach Reformen und erwarten keinen Konflikt mit Vermittlern

GDV-Präsident Norbert Rollinger (re.) und GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen präsentierten am Mittwoch die Geschäftszahlen der Branche im Rahmen der Jahrespressekonferenz. Bildquelle: GDV

Die Beitragseinnahmen der deutschen Versicherungswirtschaft sind im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 254 Mrd. Euro gestiegen. Die robusten Zahlen vermögen die Stimmung in der Branche jedoch kaum zu heben. Hauptgrund: Insbesondere bei Altersvorsorge und Regulierung gibt es unzählige politische Baustellen. Zudem droht die lahmende Wirtschaft allmählich auch auf den Vertrieb durchzuschlagen, wie die GDV-Spitzenvertreter Norbert Rollinger und Jörg Asmussen vor der Presse erläuterten. Dass sich der GDV mit Blick auf ein mögliches Online-Standardprodukt dafür stark macht, die Beratungspflicht zu kippen, könnte womöglich Ärger mit der Vermittler-Lobby nach sich ziehen.

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