Branche kommt gut durch Krise – doch bei einigen Lebensversicherern „brennt die Hütte“

Die Versicherungswirtschaft kommt gut durch die Corona-Krise. Das war der allgemeine Tenor auf dem 17. MCC-Kongress „Insurance Today and Tomorrow“. So konnte beispielsweise die R+V laut dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Norbert Rollinger bisher im Jahr 2020 ein Wachstum von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen. Auch andere Versicherer berichten, dass die Assekuranzen in der Krise weiterhin voll handlungsfähig sind.

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Corona-Folgen halten sich bei der R+V in Grenzen

Trotz der Pandemie will der Wiesbadener Versicherer im Gesamtjahr ein „leichtes Wachstum“ erzielen, erklärt der Vorstandsvorsitzende Norbert Rollinger. Im ersten Halbjahr wurden die Beitragseinnahmen im deutschen Erstversicherungsgeschäft um fast zehn Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 8,7 Mrd. Euro gesteigert. Der Ausblick bleibt vorsichtig.

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Was macht eigentlich Jörg Asmussen?

Schon vor dem Amtsantritt beim GDV dürfte der Name Jörg Asmussen Beobachtern des Finanzumfelds geläufig gewesen sein. Durch seine verschiedenen Rollen, u.a. als Europäischer Zentralbanker oder Staatsekretär im Finanzministerium, ist der gebürtige Flensburger in Fachkreisen bestens bekannt – und noch besser vernetzt. Innerhalb weniger Wochen sammelte Asmussen beim Social-Media-Dienst Twitter seit seinem GDV-Start über 1.000 Follower. Seine Zeit beim Branchenverband indes begann mit einem unerwarteten Donnerwetter namens Corona. Eine Zwischenbilanz nach 100 Tagen.

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Versicherungskarrieren und Corona: Wer kommt nach oben, wer fällt zurück?

Versicherer wissen genau, welchen Typus Manager sie brauchen, um Erfolge einzufahren oder Krisen wie aktuell Corona zu überwinden. Hervorragend ausgebildet, exzellent vernetzt, durchsetzungsfähig. Nach diesem Schema verlaufen die meisten Auswahlprozesse. Für aufstrebende Talente ist das eine gute Nachricht, einerseits. Sie können ihre Karrieren von Beginn an selbst aktiv steuern. Auf der anderen Seite ist es vorgezeichnet, wer am Ende in der Konzernspitze ankommt – und wie das Unternehmen geführt wird. In Coronazeiten ist aber auch das anders.

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R+V zahlt 2019 weniger für Naturschäden und rüstet sich für Corona
 VWheute Sprint 

Die R+V Versicherung hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 erneut gut gewirtschaftet. So stieg der Konzerngewinn vor Steuern (nach IFRS) um 129,9 Prozent auf 1,030 Mrd. Euro (2019: 448 Mio.). Zudem zahlte der Genossenschaftsversicherer rund 224 Mio. Euro für Naturschäden, ein Minus von 15,7 Prozent gegenüber 2018. Die aktuelle Corona-Krise sorgt indes für gedämpfte Erwartungen.

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Rollinger äußert sich zu Versicherung für Glücksspiel und Kohle

„Warum sollte man in Deutschland nicht bis 2038 Kohlekraftwerke versichern“? Das ist in diesen Zeiten alles andere als ein harmloser Satz, den R+V-Chef Norbert Rollinger gegenüber einer Wirtschaftszeitung äußert. Während Versicherer wie Allianz, Munich Re und Talanx gar nicht genug Abstand zwischen sich und Kohle bringen können, sieht der R+V Chef darin kein Problem. Ebenso will er weiter Glücksspielbetreiber versichern.

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Big Data und KI verändern die Assekuranz

Die Zukunft ist digital verkünden die Experten unisono. Die Gegenwart ist schon digital, sagen hingegen alle, die operativ die Geschicke der Versicherungsunternehmen leiten. Das wurde am zweiten Tag des Zukunftsforums Assekuranz in Köln deutlich. Denn die „Digitalisierung hilft Aktuaren risikogerechter zu tarifieren“ sagt dazu Huk-Coburg CEO Klaus-Jürgen Heitmann.

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