Debeka mit neuen Vertriebszielen: Ausbau von Online-Angeboten und Fokus auf nachhaltige Beratung

Jahresauftaktveranstaltung bei der Debeka. Die Koblenzer haben verraten, welchen Vertriebsfokus sie neben der PKV haben. Es wird vor allem auf die betriebliche Altersvorsorge- und Krankenversicherung sowie die Gewerbeversicherung gesetzt. Der bewährte Außendienst soll die Klammer bilden, der die unterschiedlichen Ziele zusammenhält. Ein besonderer Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit, erklärt Vertriebsvorstand Paul Stein.

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Streitthema Atomenergie: „Harter“ Ausschluss bei der Stuttgarter

Das Thema Nachhaltigkeit eignet sich nach Auffassung der Zurich nicht für den Wettbewerb und das Marketing. „Wir sollten national und international als Versicherer, aber auch mit den Unternehmen auf allen Ebenen zusammenarbeiten“, sagte Björn Bohnhoff, Vorstand der Zurich Gruppe Deutschland, bei einer Presseveranstaltung der Versicherungsforen Leipzig GmbH. Beim Impact Investing lasse sich gemeinschaftlich mehr Druck auf die Unternehmen hinsichtlich deren ESG-Konformität ausüben.

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Allianz schließt Investment in Atomkraft nicht aus

Die EU-Kommission will Atom- und Gaskraftwerke als klimafreundlich einstufen. Die deutsche Bundesregierung ist dagegen, wird aber am Vorhaben nichts ändern können. Die (internationalen) Versicherer müssen sich in der Atomfrage positionieren und drohen in einer Mühle zwischen Investment- und Klimazielen sowie Politik und Kundenbefindlichkeit zerrieben zu werden.

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Urgewald sieht Transparenzdefizit bei Umweltversprechen von Allianz, Axa und Generali

Mogeln die großen Versicherer bei ihrem Umweltengagement? Eine von der NGO Urgewald unterstützte Studie – durchgeführt von der Universität Edinburgh und University College Dublin – analysiert das klimabezogene Abstimmungsverhalten der Mitglieder der Net Zero Asset Owner Alliance (NZAOA), zu der unter anderem Allianz, Axa und Generali gehören. Die Ergebnisse sind nicht schmeichelhaft.

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Candriam-Experte Niemczyk: „ESG-Analyse muss der Finanzanalyse gleichgestellt sein“

Nachhaltigkeit wird für Versicherer immer mehr zur Notwendigkeit. Doch welche Art der Umsetzung von Nachhaltigkeit im Portfolio ist am sinnvollsten? Um potenzielle Nachhaltigkeitschancen zu identifizieren und zu nutzen, kann es hilfreich sein, einen nachhaltigen Anlageansatz zu wählen, der über bloße Ausschlüsse hinausgeht. Welche Anreize es gibt, als Versicherer nachhaltig zu investieren und welche Punkte man bei der Umsetzung im Portfolio betrachten sollte, erläutert Marie Niemczyk, Head of Insurance Relations bei Candriam, in ihrem Gastbeitrag.

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Signal Iduna gründet nachhaltigen Lebensversicherer

Paukenschlag im letzten Monat des Jahres. Die Signal Iduna kündigt an, zum Jahreswechsel mit einem zusätzlichen, nachhaltig ausgerichteten Lebensversicherer an den Markt zu gehen. Ziel der Signal Iduna Lebensversicherung AG, so der offizielle Name, sei es, beim Thema Nachhaltigkeit „eine führende Rolle einzunehmen und ein klimaneutrales Unternehmen zu werden“. Was bedeutet das für die bestehenden Kunden der Signal Iduna Leben a.G.?

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Net Zero Asset Owner Alliance fordert mehr Mischfinanzierung für Umweltschutz

Aufstand der Asset-Könige. In einem Papier fordert die Net Zero Asset Owner Alliance (NZA), unter anderem von Allianz, Zurich und Axa, eine „Mischfinanzierung“ in großem Maßstab als wirksames Mittel zur Überwindung zahlreicher Hürden bei der Dekarbonisierung, zur Verringerung des Risikos von Investitionen in aktuelle und künftige Klimalösungen und zur Beseitigung von Marktverzerrungen „infolge von Politikversagen“.

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Großer Auftritt in der New York Times: Axa-Boss Buberl glaubt an branchenweiten Kohleausstieg in den nächsten zehn Jahren

Selbst für einen globalen Top-Manager wie Thomas Buberl ist ein Interview in der renommierten New York Times (Times) nicht alltäglich. Vielleicht hat sich der Axa-CEO aus diesem Grund einige Thesen zur Nachhaltigkeit und Umweltschutz zurechtgelegt, die sein Haus wie auch die Branche prägen werden. Er will eine „sehr mächtige Koalition schaffen“, um den (Kohle-)Markt wirklich zu verdrängen.

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Walthes: „Altersvorsorge und Lebenprodukte müssen nicht komplex sein, die gibt es auch einfach“

Die Meinung eines der erfahrensten und dienstältesten Vorstandschefs an der Spitze eines Top-Versicherers war auf der Talk-Runde VersicherungswirtschaftClub sehr gefragt. Dr. Frank Walthes, CEO des Konzerns Versicherungskammer, glaubt an Ökosysteme, an ein hybrides Modell beim Verkauf von Policen und an grüne Produkte. Allerdings merke er, dass kein Kunde für Nachhaltigkeit Einbußen bei der Rendite akzeptiert.

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Bedeutung verstanden, Transparenz ausbaufähig: Zielke nimmt CSR-Bemühungen der Branche ins Visier

Die Berichterstattung der deutschen Versicherer über ihre „Corporate Social Responsibility“ (CSR) hat sich 2020 verbessert, aber die Anlagestrategie wird immer noch nicht genutzt, um positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu erzielen. Dies ist ein Ergebnis der vierten Studie zum CSR der Zielke Research Consult (ZRC). Gleichzeitig hat der GDV mit seinem jetzt veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht als EU-weit erster Versicherungsverband eine Bestandsaufnahme vorgelegt. Der Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen kündigt an, dass Versicherungen schon 2025 „erkennbar grüner“ sein würden. Insgesamt ist die CSR- Analyse von Zielke – wenig überraschend – deutlich kritischer als die des Verbandes zu Nachhaltigkeit.

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„Der Druck auf Lebensversicherer wächst auch zunehmend vonseiten der Verbraucher“

Deutschlands Lebensversicherer müssen gleichzeitig den Niedrigzins und den Umstieg auf ESG-Investments wuppen. Kein leichtes Unterfangen. Der Druck kommt nicht nur von der Politik, sondern vom Verbraucher. „Bei gleichen Konditionen würde heute schon fast die Hälfte der Kunden zu einem nachhaltigeren Anbieter wechseln“, glaubt Heiko Faust, Partner bei Oliver Wyman. „Sobald jemand im Markt ein nachhaltiges Produkt mit den gleichen Eigenschaften anbietet, sind viele weg“, erklärt er im Das Investment-Interview.

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Axa investiert 1,5 Mrd. Euro in nachhaltige Waldbewirtschaftung

Nachhaltigkeit wird zu einem Dauerbrenner in den Versicherungsetagen – vor allem dann, wenn man dies auch als Investitionsobjekt begreifen will. Aktuelles Beispiel ist die Axa, die rund 1,5 Mrd. Euro in nachhaltige Waldwirtschaft investiert. Davon entfallen laut Versicherer 500 Mio. Euro in Aufforstungsprojekte in Schwellenländern, wodurch jährlich insgesamt 25 Megatonnen CO₂ eingefangen werden können.

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Allianz beteiligt sich an Umsetzungsoffensive für Klimaneutralität

Vor dem Hintergrund der Sondierungsverhandlungen haben 69 deutsche Unternehmen mehr konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz von einer neuen Bundesregierung gefordert. Deutschland müsse auf einen „klaren, verlässlichen und planbaren Pfad zur Klimaneutralität“ gebracht werden, hieß es. Zu den Unterzeichnern gehören u.a. SAP, E.on, Bayer, Adidas, General Electrics, die Deutsche Post, Ikea und Rossmann. Auch die Allianz macht mit.

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Finanztest vergibt schlechte Noten für grüne Rentenversicherungen

Top-Nachhaltigkeitsfonds sucht man laut der Zeitschrift Finanztest vergeblich. Manche haben überhaupt keine solchen Fonds im Angebot und diejenigen mit grünen Fonds haben manchmal keine Nachhaltigkeitsbewertung und wollten mit der Zeitschrift erst gar nicht zusammenarbeiten. Unabhängig davon beklagt Finanztest bei allen Anbietern die hohen Verwaltungskosten und die Intransparenz, wie diese Kosten entstehen.

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Axa’s interne Kassandra: Steht Klimamanager MacFarlane vor einer unlösbaren Aufgabe?

Wir leben in einer Zeit, in der das einst vorherrschende Unternehmensziel der Gewinnmaximierung zunehmend durch diffusere Vorgaben ersetzt wird. In dem sich in diese Richtung verändernden Umfeld bedarf es über die neuen Werte wachender Gralshüter. Der/die/das Gender-Beauftrage/r ist schon einmal ein lobenswerter Anfang, aber angesichts des drohenden Weltuntergangs gilt es diesen in geordnete Bahnen zu lenken und vielleicht gar um einige Hundert Jahre zu verschieben. Dies ruft nach einem Klimaverantwortlichen wie Axa’s Andy MacFarlane; doch erreichen seine Botschaften die Vorstände oder verhallen sie ungehört wie die Warnungen der Seherin Cassandra?

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Das fordert Votum von der Regierung: „Starre Verbote bringen uns nicht weiter“

Nach 16 Jahren unter Bundeskanzlerin Angela Merkel steht Deutschland bei der Bundestagswahl 2021 eine richtungsweisende Entscheidung bevor. Der Staat braucht einen Modernisierungsschub, glaubt der VOTUM Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen (Votum). Er fordert von der kommenden Regierung u.a. die Beibehaltung der Privatvorsorge, Abbau von Bürokratie und mehr Nachhaltigkeitsfokus.

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Vertriebschancen für Vermittler: Keine Angst vor Nachhaltigkeit
 VWheute Sprint 

Versicherungsvermittler nähern sich nur zögerlich dem Thema Nachhaltigkeit. Dabei sollten sie darin vor allem eine Vertriebschance sehen, ist sich Norman Wirth, Fachanwalt und Vorstand des AfW Bundesverband Finanzdienstleistung, sicher. Auf einer Fachdiskussion am gestrigen Abend, organisiert vom Verein zur Förderung der Versicherungswissenschaft in Berlin, legte er die Pflichten dar, die sich aus der EU-Transparenzverordnung ergeben.

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Zurich Deutschland macht Ernst mit dem Klimaschutz

Die Zurich Gruppe Deutschland erschwert klimaschädlich wirtschaftenden Unternehmen den Versicherungsschutz. Das Underwriting-Portfolio schließe Firmen aus, die 30 Prozent ihrer Erträge durch die Förderung von Kohle, Ölsanden und Ölschiefer erwirtschaften oder mehr als 20 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr fördern, ebenso wie mit solchen, die mehr als 30 Prozent ihres Stroms mit Kohle produzieren.

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Nachhaltigkeit in der Finanzbranche: Hype oder Hoffnung?

Digitalisierung, Klimawandel oder die aktuelle Pandemie verändern das Bewusstsein vieler Menschen. Nicht nur die junge Generation der Anleger denkt zunehmend darüber nach, wie sie ihr Geld nachhaltiger investieren und wie sie einen Beitrag zum Erhalt der Umwelt leisten kann. Umgekehrt rücken auch die Nachhaltigkeitsrisiken immer mehr in die Wahrnehmung der Anleger. Ein Gastbeitrag von Ulrike Götz.

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Verbraucher wollen nachhaltige Versicherer

Die Verbraucher erwarten von den Versicherungskonzernen ein großes Engagement beim Thema Nachhaltigkeit. Acht von zehn Verbrauchern wissen inzwischen, was Nachhaltigkeit bedeutet und über 70 Prozent erwarten von Versicherungen, dass diese mit ihren Produkten nachhaltiges Verhalten fördern sollten. Dies geht aus dem aktuellen Stimmungsbarometer von BearingPoint hervor.

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Versicherer und Nachhaltigkeit: „Der Greenwashing-Verdacht schwebt über einer ganzen Branche“

Mehr als jeder zweite Kunde möchte bei der Wahl einer Versicherung künftig auf das Thema Nachhaltigkeit achten. Das ergab eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Rothmund Insights Anfang des Jahres. Ein enormer Markt, der für Vermittler in den nächsten Jahren rasant an Bedeutung gewinnen wird. Doch es gibt einen Haken. 75 Prozent der Verbraucher wittern hinter der schönen grünen Versicherungswelt vor allem eines: reines Marketing. Uwe Mahrt, Geschäftsführer Pangaea Life, gewährt im „Vermittler“ exklusive Markteinblicke.

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Allianz will keine Bergbauunternehmen mehr versichern

Die Allianz passt ihre Vorgaben für Unternehmen mit Kohle-basierten Geschäftsaktivitäten in der Kapitalanlage und der Schaden- und Unfallversicherung an. Unternehmensangaben zufolge sollen Bergbauunternehmen, die neue Kohleminen planen oder mehr als 25 Prozent Umsatz durch Kohleabbau bzw. mehr als zehn Millionen Tonnen Kohle jährlich erzeugen, keine Schaden- und Unfallversicherung und Finanzierung mehr erhalten.

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Assekurata: Versicherungskunden setzen mehr auf Fairness statt auf „grüne Aspekte“

Inwieweit spielen nachhaltige Kriterien eine Rolle für Versicherungskunden? Die Ratingagentur Assekurata hat bei 972 Versicherten nachgefragt. Das Ergebnis: Den Befragten sind Kriterien wie Langfristigkeit/Dauerhaftigkeit und vor allem Fairness noch wichtiger als „grüne“ Aspekte wie Umweltbewusstsein oder Klimaschutz. Auch das soziale Engagement spielt eine weniger große Rolle.

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Maxym Shyian: Nachhaltigkeit holt „zusätzliche Generation“ ab und bringt „höhere Prämien“

Telematik und Nachhaltigkeit vom Aktuar ihres Vertrauens. Die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) hat erklärt, dass sie mit Neodigital zur nächsten Wechselsaison eine Telematiklösung auflegen werden. Wie das geschehen soll, was gegen eine beherrschende Huk-Allianz-Kombination auf dem Kfz-Markt spricht und warum nachhaltige Versicherungsprodukte für Kunden und Versicherer lukrativer sind, zeigt die Analyse.

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MSK-Aktuare prognostizieren „drastische BSV-Beitragsanpassungen“ und das Ende der „klassischen Kfz-Tarifierung“

Die Aktuare von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) wollen – gemeinsam mit Versicherungspartnern – das Versicherungsgeschäft verändern. Das haben sie, ganz Understatement, bei den Vorträgen ihres Pressefrühstücks zwar nicht explizit gesagt, aber die Analyse des Ist-Zustands und ihre daraus resultierenden Lösungen laufen darauf hinaus. Betroffen sind die Betriebsschließungs- (BSV) und Kfz-Versicherung sowie vom Thema Nachhaltigkeit betroffene Versicherungsbereiche.

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Alle wollen mehr Nachhaltigkeit – eine gute Idee?

Die Stuttgarter konnte im letzten Jahr den Absatz in der Altersvorsorge insbesondere wegen ihrer Nachhaltigkeitsangebote steigern. Doch nicht nur der Versicherer aus der schwäbischen Hauptstadt ist auf den grünen Zug aufgesprungen, das Thema Nachhaltigkeit ist längst in der Mitte der Finanzbranche angekommen. Doch es droht eine Blasengefahr.

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