Garantien in der Altersvorsorge: Überraschungseffekte vorprogrammiert

Berater, Produktentwickler, Vermittler, Personaler, Arbeits- und Steuerrechtler … mit der Altersvorsorge und betrieblichen Altersvorsorge haben viele zu tun. Und die richtige Vorsorge für das Alter berührt letztlich rund 50 Millionen Menschen in Deutschland. Die Niedrigzinsphase macht es jetzt nötig, dass das Thema Altersvorsorge und die in Deutschland so beliebten Garantien neu gedacht werden. Ab 1. Januar 2022 wird aufgrund des Höchstrechnungszinses in Versicherungsprodukten die Bruttobeitragsgarantie voraussichtlich flächendeckend entfallen.

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Rückgedeckte Unterstützungskassen: Sind fondsgebundene Rückdeckungsversicherungen steuerlich zulässig?

Fondsgebundene Produkte werden mittlerweile flächendeckend in der Altersvorsorge eingesetzt. Denn in der Niedrigzinsphase ist es mittlerweile entscheidend, dass renditestärkere Elemente in Form von Fonds/ertragsorientierten Anlagen zum Einsatz kommen. Dieser Trend ist auch wichtig für rückgedeckte Unterstützungskassen. Dort gibt es allerdings aus althergebrachter Zeit zahlreiche steuerliche Restriktionen, insbesondere aus den 1990er-Jahren.

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Die Zeit drängt: Neuausrichtung der Altersversorgung ist nötig

Die Niedrigzinsphase macht die Kalkulation von Altersvorsorgeprodukten nicht einfacher: Insbesondere die Garantiehöhe vs. einer angemessenen Renditeerwartung stehen auf dem Prüfstand. Mit der voraussichtlichen Absenkung des Höchstrechnungszinses zum 1. Januar 2022 auf 0,25 Prozent ist nach einer neueren Untersuchung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) – selbst bei Ansatz von null Prozent Alphakosten (Abschluss- und Vertriebskosten) eine 100-Prozent-Beitragsgarantie nicht mehr darstellbar.

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Altersvorsorge: “Produkte mit abgesenkter Garantie auch für sicherheitsorientierte Verbraucher bedarfsgerecht”

Eine neue Studie des ifa hat gezeigt, dass in der jetzigen Niedrigzinsphase, Altersvorsorgeprodukte mit einer abgesenkten Garantie auch für risikoscheue Anleger bedarfsgerecht sein können. Das scheint zunächst unserem intuitiven Verständnis zu widersprechen. Alexander Kling vom Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften (ifa) in Ulm beantwortet im Gespräch mit Henriette Meissner, Mitherausgeberin des Kompass 2/2021 zum Thema “Abgesenkte Garantien, Sicherheit, Rendite. (betriebliche) Altersvorsorge und Niedrigzins” hierzu drei Fragen.

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Die Sicht des Aktuars: Countdown für den Beitragserhalt in der Altersvorsorge läuft

Ende Februar hat die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) einen Ergebnisbericht einer Arbeitsgruppe zum Thema “Garantien in der bAV im Niedrigzinsumfeld” veröffentlicht. Die Arbeitsgruppe unter Leitung von Peter Bredebusch kommt zu dem Schluss, dass ein Garantieniveau von 100 Prozent bei einem Kalkulationszins von 0,5 Prozent oder weniger mit den üblichen Kostensätzen nicht mehr darstellbar ist.

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VVW-Autoren Henriette Meissner und Alexander Schrehardt im Interview: “Die Marktsituation sowohl für die Altersvorsorge wie für die Absicherung von vorzeitigen Risiken ist sehr gut”

Die Zinskurven zeigen in den negativen Bereich. Das hat Auswirkungen auf Regulierung, Kalkulation und Produkte. Die beiden Experten und VVW-Buchautoren Henriette Meissner und Alexander Schrehardt haben mit VWheute über Folgen für Beitragsgarantien, Berufsunfähigkeitsversicherung und Beratungsbedarf für Vermittler gesprochen. Sie sind Herausgeber des “Kompass für die Beratungspraxis”, einem interdisziplinären Beratungsleitfaden, der mit der nötigen Tiefe essenzielle Beratergrundlagen legt.

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Mathematische Sachverständige der aba diskutieren über Digitale Rentenübersicht, Corona und Praxisfragen rund um die bAV

Viel Neues in der bAV: Die Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) hat auf ihrer Tagung den Blick in die Zukunft gerichtet. Die Wichtigkeit und Relevanz der Veranstaltung wird anhand der Themen und Referenten deutlich. Im Kern standen praktische und rechtliche Fragen, nicht alles konnte geklärt werden, doch die Diskussionen zeigten, wohin der Weg geht.

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Meissner: “Es ist leider davon auszugehen, dass 2020, vielleicht auch 2021, die Zahl der Insolvenzen zunehmen wird”

Die Corona-Pandemie kann sich für die Vermittler “eine große Chance” sein, meint Henriette Meissner, Generalbevollmächtigte für die bAV der Stuttgarter Lebensversicherung: “Jetzt zeigt sich, wer Kundenservice kann und wer es versteht, die Kundenbindung entscheidend zu stärken.” Im Exklusiv-Interview mit VWheute spricht sie zudem über die Folgen der Pandemie für die Pensionskassen und die bAV.

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