Bundesregierung hält nichts von Sonderkündigungsrecht beim Run-off
 VWheute Sprint 

Die Bundesregierung sieht in der Veräußerung von Lebensversicherungsbeständen an externen Aufkäufer, dem sogenannten externen Run-off, keine Probleme. Ein Sonderkündigungsrecht hält sie in einem solchen Fall für nicht sinnvoll, da dies zulasten der verbleibenden Versicherten gehen würde, wie aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht.

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Konjunkturpaket der Bundesregierung stößt bei Kreditversicherern auf geteilte Reaktion

„Wir wollen mit Wumms aus der Krise kommen“, kündigte Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Mittwochabend bei der Präsentation des milliardenschweren Konjunkturpakets der Bundesregierung an. Ob dies die coronabedingten Schäden dauerhaft mindern kann, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Die Kreditversicherer reagieren auf Anfrage von VWheute verhalten optimistisch.

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Schutzschirm für Warenverkehr: Was hinter dem Deal zwischen Bundesregierung und Kreditversicherern steckt

Die Corona-Pandemie bedroht national wie international die für den Wirtschaftskreislauf essenziell wichtigen Lieferketten. Um die Folgen zu begrenzen, verständigten sich die Bundesregierung und die deutschen Kreditversicherer auf einen weitreichenden Schutzschirm, wobei der Bund für das Jahr 2020 eine Garantie für Entschädigungszahlungen der Kreditversicherer von bis zu 30 Mrd. Euro übernimmt. Die Kreditversicherer übernehmen im Gegenzug Verluste von bis zu 500 Mio. Euro, überlassen 65 Prozent des Prämienaufkommens dem Bund und tragen Ausfallrisiken, die über die Bundesgarantie hinausgehen.

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Bundesregierung: 36 Pensionskassen sind gefährdet – Schutzlücken für Betriebsrentner werden geschlossen

Die Bundesregierung hat nun auf eine kleine Anfrage der AfD zur „Gefährdung der Pensionskassen durch Dauerniedrigzinsen“ geantwortet (BT Drucksache 19/18362 vom 25. März 2020, veröffentlicht am 8.4.2020). Denn durchaus nicht wenige Pensionskassen mussten schon ihre Leistungen kürzen. Die Kürzung wird dabei regelmäßig durch den Arbeitgeber ausgeglichen (Subsidiärhaftung).

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GDV: Gute Zahlen, offene Fragen und Kritik an Merkels Regierung

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht auf die Barrikaden. Offen kritisiert der Verband die Politik für ihr zögerliches Vorgehen, beispielsweise bei der Riester-Rente. Die Zahlen der Branche stimmen spartenübergreifend, allerdings gerieten die GDV-Vorstände und ihr Präsident Wolfgang Weiler bei Fragen nach den Einmalbeiträgen in der Lebensversicherung gehörig in Erklärungsnot.

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