Grünes Licht des GKV-Spitzenverbandes beim Versorgungsträgerwechsel

An den GKV-Spitzenverband ist die Frage herangetragen worden, welche beitragsrechtlichen Auswirkungen der Wechsel des Versorgungsträgers einer betrieblichen Altersversorgung (bAV) hat. Im Fokus stand dabei der – steuerrechtlich nicht flankierte – Wechsel von einer versicherungsförmigen bAV über eine Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds zu einer nicht versicherungsförmigen bAV über eine Direktzusage oder Unterstützungskasse des Arbeitgebers.

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Was fondsgebundene Rückdeckungsversicherungen für die Unterstützungskasse bedeuten

Bestehende Rückdeckungsversicherungen von Unterstützungskassen sind zum größten Teil klassische Versicherungen, deren Renditepotenzial in Zeiten niedriger Zinsen beschränkt ist. Bisher in der Unterstützungskasse eingesetzte fondsgebundene Versicherungen sind mit einer garantierten Erlebensfallleistung und meist auch mit einer regelmäßigen Garantieerhöhung ausgestattet, sodass sie die Bezeichnung „fondsgebunden“ kaum noch verdienen.

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LG Frankenthal: Kein Rechtsschutz bei Heiratsschwindel

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet“, wusste schon Friedrich Schiller in seinem weltberühmten Gedicht „Das Lied von der Glocke“ – der leidgeprüfte Deutsch-Schüler dürfte sich erinnern. Dies hätte wohl auch eine junge Frau aus dem pfälzischen Bad Dürkheim beherzigen sollen. Nicht nur, dass sie einem Heirats- und Beziehungsschwindler auf den Leim gegangen ist – auch die Prozesskosten müssen nicht vom Rechtsschutzversicherer übernommen werden.

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Rürup drängt Politik zu Standard-Riester

Bei der Weiterentwicklung der privaten Altersvorsorge hat sich Bert Rürup für einen „Standard-Riester“ plädiert. „Wenn die Versicherungswirtschaft keinen Standard-Riester schafft, dann wird es die Politik machen müssen“, sagte der Chefökonom des Handelsblatt Research Institutes auf dem gemeinsamen Symposium des Wissenschaftlichen Beirates und des Ausschusses Alterssicherung der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG).

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Anhörung im Bundestag: Die wichtigsten Fragen zur Grundrente

Die Grundrente oder Aufstockerrente für langjährig Versicherte soll nach dem Willen von Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) zum 1. Januar 2021 kommen. Zuletzt hatte sich die Koalition von CD/CSU und SPD auf einen Kompromiss verständigt; ob dieser aber auch so hält, muss man abwarten. Im parlamentarischen Verfahren hat der Ausschuss für Arbeit und Soziales für den heutigen Mittwoch (12.30 bis 14.30 Uhr) zu einer öffentlichen Anhörung eingeladen.

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Grundsatzurteil: VW muss Dieselkäufern Schadenersatz zahlen

Fünf Jahre ist es her, dass der Dieselskandal bei VW aufflog. 2020 streiten Diesel-Käufer immer noch für ihr Recht – und um ihr Geld. Die obersten Zivilrichter in Karlsruhe haben nun verkündet, dass VW seine Kunden mit der verbauten illegalen Abschalteinrichtung vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat. Auf die Musterklage der Verbraucherzentralen hat das Urteil indes keine Auswirkungen.

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BaFin-Aufsicht über Finanzanlagenvermittler: Jetzt wird es ernst

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) will den Gesetzgebungsprozess zur Verlagerung der Aufsicht über Finanzanlagenvermittler und Honorar-Finanzanlageberater auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) noch vor der Sommerpause abschließen. Deshalb beharrt das Ministerium trotz der Bedenken des Bundesrates auf die Dringlichkeit des Vorhabens auch um der BaFin Vorbereitungszeit bis zum 1. Januar 2021 einzuräumen.

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Grüne Geldanlage: Vermittler voll öko

Durch die EU-Regulierung müssen Finanzberater ihre Kunden im Beratungsgespräch bald nach ihren Vorstellungen zu nachhaltigen Investments befragen. Eine Einarbeitung in die neue Materie lohnt sich. Viele Interessenten suchen mittlerweile gezielt nach Beratern, die im Bereich der Nachhaltigen Geldanlagen qualifiziert sind. Ein Gastbeitrag aus dem digitalen Vertriebsmagazin DER VERMITTLER.

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Pandemie zwingt Versicherer zum Umdenken im Vertrieb

Die Pandemie hat die Versicherungsvertriebe auf dem kalten Fuß erwischt. Sowohl Makler als auch die Einfirmenvermittler rechnen mit erheblichen Einnahmeausfällen. Weil die Mehrzahl von ihnen mangelhaft digitalisiert ist, konzentrieren sie sich auf Bestandsarbeit. Doch das kann keine Dauerlösung für die Vermittlervertriebe sein. Ein Gastbeitrag von Michał Trochimczuk, Managing Partner bei Sollers Consulting.

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Finanzministerium sieht Versicherer trotz Corona in stabiler Verfassung

Die Versicherungswirtschaft scheint stabil durch die Corona-Pandemie zu kommen. Dies lässt sich jedenfalls aus der noch unveröffentlichten Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine entsprechende Anfrage der FDP-Fraktion ableiten. Der FDP-Finanzexperte Florian Toncar erklärte gegenüber VWheute, aus der Antwort des Finanzministeriums gehe hervor, dass sich die Versicherer auch in der Krise stabil zeigten. Auch die Bafin habe ihren Anteil daran, dass die Unternehmen die Krise gut überstehen könnten.

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Weniger Haftung für Arbeitgeber: Politik entscheidet über Durchführungsweg bei Direktversicherung

Die Direktversicherung ist für kleine und mittelständische Unternehmen der wichtigste Durchführungsweg: einfach zu handhaben und haftungsarm. Haftungsarm? Das Bundesarbeitsgericht stellte genau das mit einem Urteil 2016 infrage. Viele Arbeitgeber waren – ohne es zu wissen – in der Einstandspflicht. Der einfachste Durchführungsweg war nicht mehr einfach. Das galt im Übrigen auch für Pensionskassen.

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Verivox verliert vor Gericht wegen Intransparenz

Das Vergleichsportal hat bei seinem Haftpflichtvergleich gegen geltendes Recht verstoßen. Die Verbraucherzentrale (vzbv) hat das gerügt und aus seiner Sicht erfolgreich vor Gericht gebracht. Verivox habe nicht ausreichend auf teilnehmende Versicherer hingewiesen, was auch das Landgericht Heidelberg so sieht. Der Makler will den Kampf fortsetzen und sieht sich weiter im Recht.

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Karstadt, Hallhuber, Esprit: Lässt das Schutzschirmverfahren die Betriebsrentner im Regen stehen?

Die Bild machte es am Wochenende publik: Betriebsrenter der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH müssen mit mehrmonatigen Zahlungsausfällen rechnen. Grund ist, dass das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften Karstadt Sports und Karstadt Feinkost das sogenannte Schutzschirmverfahren beantragt hat. Dem Antrag wurde stattgegeben. Auch das Münchener Modeunternehmen Hallhuber sowie mehrere deutsche Gesellschaften des Modekonzerns Esprit sind unter dem Schutzschirm wegen Corona.

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BSV-Gutachten: Schweizer Wirte bringen Versicherer ins Schwitzen

Die Versicherungsbranche in der Schweiz wird mit den eigenen Waffen geschlagen. Kürzlich erklärte die Helvetia, dass sie für Pandemiekosten nicht aufkommen wird, dabei stützte sie sich auf ein in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten. Die Gastro-Branche hat nun seinerseits eine rechtliche Einschätzung vorgelegt, das, wenig überraschend, zum gegensätzlichen Ergebnis kommt: Die Versicherer müssen zahlen.

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Ungenaue Gewinnprognosen bergen Gefahr des Insiderverstoßes

Ob ein Jahresgewinn um 15 Prozent oder gar um 50 Prozent steigt, macht nicht nur für die Aktionäre des betreffenden Unternehmens einen erheblichen Unterschied. Geschäftszahlen können ein erhebliches Kursbeeinflussungspotenzial entfalten, wenn der Prognosekorridor sehr weit gefasst wurde und die Ergebnisse nahe am oberen bzw. unteren Korridorrand liegen, schreibt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) im Emittentenleitfaden Modul C.

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BMAS und PSV stellen vor: Was kommt mit der neuen PSV-Pflicht bei Pensionskassen?

Peter Goergen, Bundesarbeitsminsterium (BMAS) und Hans Melchiors, Pensions-Sicherungs-Verein (PSV), führten die Fachwelt in die neue PSV-Pflicht bei Pensionskassen am 6. Mai 2020 ein. Eingeladen hatte der Fachverband aba (Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung), die aufgrund der Pandemie die traditionelle Jahrestagung virtuell mit Webinaren durchführte.

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Finanzanlagenvermittlung: Bundesratsausschüsse gegen Bafin-Aufsicht

Die Bundesratsausschüsse für Finanzen (federführend) und für Wirtschaft haben dem Plenum der Länderkammer am 15. Mai vorgeschlagen, dass von der Bundesregierung geplante Gesetz zur Übertragung der Aufsicht über Finanzanlagenvermittler und Honorar-Finanzanlagenberater auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) abzulehnen. Es gäbe keine Missstände und die bisherige Aufsicht durch die IHK-en und Gewerbeämter habe sich bewährt, heißt es in der Beschlussempfehlung (Bundesratsdrucksache 163/1/20).

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Corona kostet Südwestvereine rund 150 Mio. Euro

Seit Tagen diskutiert Fußball-Deutschland durchaus kontrovers über einen Wiederanpfiff im Profi-Fußball. Dass manch Fußball-Profi der Debatte durch manch Unüberlegtheit in den sozialen Netzwerken keinen Gefallen tat, ist selbstredend. Dabei steht auch manch Amateurverein in diesen Tagen das Wasser bis zum Hals, wie der Württembergische Landessportbund (WLSB) meldet.

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Recruiting: Altersvorsorge bleibt weiter relevant

Geldanlage

Geldsorgen wirken sich nicht gerade positiv auf die Leistungsfähigkeit und die Motivation der Mitarbeiter aus. Laut einer aktuellen Studie von Willis Towers Watson geben 21 Prozent der rund 2.000 befragten Arbeitnehmer an, dass sich Geldsorgen auch auf ihre berufliche Leistung auswirken, 23 Prozent litten in den vergangenen zwei Jahren unter Stress, Angstzuständen oder Depressionen. Auch die bAV ist weiterhin relevant.

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Wechsel zur Bafin: Bundestag nimmt Beratungen auf, für Finanzanlagenvermittler wird es ernst

Jetzt macht das Bundesministerium der Finanzen (BMF) Druck bei der Übertragung der Beaufsichtigung der Finanzanlagenvermittler auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Nach dem VWheute vorliegenden Fahrplan soll der als besonders eilbedürftig eingestufte Gesetzentwurf am 19. Juni in zweiter und dritter Lesung verabschiedet werden. Ihre Hoffnungen müssen die Finanzanlagenvermittler auf die öffentliche Anhörung der Verbände und Wissenschaftler am 25. Mai und die Durchsetzungskraft der Finanzexperten der Union setzen.

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„Das Modell kann bereits implementiert werden“: Wie Studentin Annika Ziegler mit Heatmaps Telematiktarife verbessert

Annika Ziegler hat eine Bachelor-Arbeit zum Staunen vorgelegt. Sie verbindet darin Telematik, Big Data und Heatmaps zu einer Verbindung, von deren Ergebnissen am Ende die ganze Kfz-Branche profitieren könnte. Für VWheute hat sie sich Zeit genommen, um über ihr Werk, die Zusammenarbeit mit der Itzehoer und ihre weiteren Ziele zu sprechen.

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