„Viele Schäden werden schnell und pauschal bearbeitet, weil einfach die Kapazitäten fehlen“

Wenn Kumulereignisse auftreten, stehen Versicherer oft vor einer Welle von Schadenmeldungen. Manchmal zahlen sie mehr als nötig oder auch zu wenig an die Kunden. Wie eine faire Regulierung aussehen sollte, erklärt Thomas Verduzco-Weisel, VP Central Europe Go-To-Market bei CoreLogic. Im Interview mit VWheute spricht er über die Digitalisierung und Betrugserkennung im Gebäudeschadenmanagement.

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Morgen & Morgen stellt Haftpflicht- und Wohngebäudeversicherern ein gutes Zeugnis aus

Das Analysehaus Morgen & Morgen zeigt sich zufrieden mit der Produktlandschaft von Privathaftpflicht- und Wohngebäudeversicherungen. Beide Sparten geben nach Einschätzung der Fachleute ein gutes Bild ab. Allerdings dürfte es selbst Experten zunehmend schwerfallen, den Tarifdschungel zu durchschauen: Diverse Tarifbausteine müssten in der Beratung sinnvoll kombiniert werden, um einen bedarfsgerechten Schutz zu gewährleisten, so die Erkenntnis der Marktbeobachter.

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Bayerische will Belegschaft mit neuem Coach KI-fit machen

Der Versicherer Die Bayerische hat sich auf die Fahne geschrieben, die eigene Belegschaft fit zu machen in Sachen künstlicher Intelligenz (KI). Unterstützung holt sich das Unternehmen nun von dem Autor und Coach Johannes Oberhofer. Gemeinsam mit Armin Hangl übernimmt der 40-Jährige die Leitung eines Projekts, das die „KI-Readiness“ der Mitarbeiter in der Gruppe sicherstellen soll. Man ahnt schon: Einfach dürfte das nicht werden.

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Glückssträhne der Rückversicherer reißt nicht ab

Äußerst positiv äußert sich die auf die weltweite Assekuranz spezialisierte Ratingagentur AM Best über die derzeitigen Zahlen der von ihr zusammengefassten 25 großen weltweiten Rückversicherer, die immerhin 90 Prozent des Prämienvolumens der Branche ausmachen. Die Studie macht notgedrungen jedoch aus Äpfeln und Birnen ein Kompott, vermag also nicht zwischen Gesellschaften zu differenzieren, die nach US-GAAP bzw. IFRS 17 bilanzieren.

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Verhaltensökonomie: Eine Studie zu effektiven Strategien für den Online-Direktvertrieb von Mietkautionsversicherung

Der digitale Wandel und die zunehmende Verfügbarkeit von personenbezogenen Daten haben die Marketinglandschaft grundlegend verändert. Insbesondere in der Versicherungsbranche bedeutet dies, dass herkömmliche Vertriebskanäle wie TV, Radio und Print durch eine Vielzahl digitaler Kanäle wie Social Media, Suchmaschinen und Streaming-Plattformen ergänzt wurden. Diese Veränderung stellt Marketingverantwortliche vor die Herausforderung, neue und effektive Strategien zu entwickeln, um potenzielle Kunden zu erreichen und zu überzeugen. Verhaltensökonomie spielt dabei eine entscheidende Rolle.

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DIHK-Umfrage: 10 Prozent der Versicherer wollen Personal reduzieren, 31 Prozent aufbauen

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat gestern die Ergebnisse der Herbstumfrage unter rund 25.000 Unternehmen vorgelegt. Die Versicherer sind überraschend positiv gestimmt. So beurteilen u.a. 37 Prozent der Versicherer ihre derzeitige geschäftliche Lage als verbessert und nur fünf Prozent als weniger gut.

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KI-Schäden: „Deep Fakes stellen nur einen Bruchteil der Angriffsversuche dar, vor denen sich Unternehmen schützen müssen“

Künstliche Intelligenz ist so rasant in unseren Alltag eingedrungen, dass kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht mehrfach von ihr hört, liest – oder sie gar selbst einsetzt. Hierbei reicht die Spanne von privaten Spielereien bei der Bearbeitung von Urlaubsfotos bis zu hochprofessionellen und komplexen Anwendungen, die gravierenden Einfluss auf die Zukunft unseres Planeten haben können. Wie aber verhält es sich mit den Risiken, die sich durch den Einsatz von KI ergeben? Stephanie Loraff, Underwriting Manager Cyber von Axa XL, ordnet ein.

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Versicherer im Umbruch: Wie gelingt die Transformation?

Die Versicherungsbranche hat in den letzten Jahrzehnten tiefgreifende Veränderungen durchlaufen, die sowohl von technologischen Innovationen als auch von sozioökonomischen Umwälzungen geprägt waren. In der Rückschau zeigt sich ein spannendes Wechselspiel zwischen hohen Erwartungen und der oft ernüchternden Realität. Die nachfolgende Analyse dient nicht nur als Bilanz der vergangenen Entwicklungen, sondern auch als Orientierungshilfe für die Zukunft, in der die Versicherungsbranche vor neuen Herausforderungen und Chancen steht. Von Prof. Dr. Martin Eling.

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Aktuare fordern Nachbesserungen am Entwurf zur Altersvorsorge-Reform

Im Fokus der Kritik steht die Erweiterung der staatlichen Förderung auf Auszahlungspläne und Altersvorsorgedepots. Das würde das Risiko erhöhen, dass künftige Rentner im Alter nicht ausreichend abgesichert sind, berichten die Aktuare. „Nur eine lebenslange Rentenzahlung bietet die notwendige Sicherheit und schützt zuverlässig vor Altersarmut“, schreibt Dr. Maximilian Happacher, Vorstandsvorsitzender der DAV.

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Anstehende Tarifverhandlungen: Versicherungsbeschäftigte wollen zweistelligen Lohnzuwachs

Der aktuelle Gehaltstarifvertrag für Versicherungsbeschäftigte endet am 31. März 2025, sodass die nächste Tarifrunde Ende Oktober startet. Das Bündnis der Gewerkschaften Deutscher Bankangestellten-Verband (DBV) und Neue Assekuranz Gewerkschaft (NAG) hat daher eine Umfrage durchgeführt, was die Mitglieder von den bevorstehenden Verhandlungen erwarten. Für ihre Forderungen würden die meisten auch einen Streik in Kauf nehmen.

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Kfz-Sparte: Kosten steigen, aber nicht die Verluste

Die Ersatzteilpreise steigen, ebenso wie die Stundensätze in den Werkstätten. Das monieren nicht nur die großen Player wie Huk-Coburg und Allianz. Auch der GDV schlägt in die gleich Kerbe, wenn er aktuell anhand einer neuen Hochrechnung vor den Verlusten in der Kfz-Versicherung warnt. Allerdings hat man diese Verluste durch Prämienerhöhungen wieder in den Griff bekommen, schließlich waren sie im vergangenen Jahr um eine Mrd. Euro größer.

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Klimaproteste finden bei Rückversicherern kaum Gehör

Klimaaktivisten versammelten sich gestern gegen 16:15 Uhr für friedliche Proteste vor der Kongresshalle in Baden-Baden, dem Haupttreffpunkt des internationalen Rückversicherungstreffens und Veranstaltungsort des Guy Carpenter Reinsurance Symposiums. Sie forderten die Branche auf, sich von fossilen Brennstoffen zu trennen und die Rückversicherung von Öl- und Gasprojekten wie der Eastern African Crude Oil Pipeline einzustellen.

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Zielke identifiziert ESG-Probleme bei Rückversicherern

Rückversicherer schneiden beim Ausweis ihrer Nachhaltigkeitsbemühungen deutlich schlechter ab als die Erstversicherer. Zu diesem Fazit kommt eine Untersuchung von Zielke Research. Mit nur 1,24 Punkten 2022 und 1,33 Punkten 2023 liegen sie bei ca. einem Drittel der Gesamtpunktzahl (3,15 Punkte im Jahr 2022 für die Erstversicherer). Vor allem der soziale Bereich wird so gut wie nicht abgedeckt.

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Positives Echo für Riester-Neuregelung, aber auch „handwerkliche Schwächen“

Das vom Bundesfinanzministerium vorgelegte Gesetz zur Reform der steuerlich geförderten Altersvorsorge bekommt überwiegend Zuspruch, erntet an einigen Stellen aber auch Kritik. Diplommathematiker und Ex-BdV-Chef Axel Kleinlein bezeichnet es als großen Wurf und einen guten Schritt nach vorne. Versicherer müssten sich künftig einem echten Wettbewerb stellen. Allerdings befinden sich laut Kleinlein im Kleingedruckten immer noch immer „massive Bevorzugungen“ der Branche.

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FCA prüft „Fairness“ der Versicherer

Die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority nimmt den Markt für Prämienfinanzierungen unter die Lupe. Die Behörde befürchtet, dass Verbraucher, die Kredite für Kfz- und Hausratversicherungen aufnehmen, keine fairen und wettbewerbsfähigen Angebote erhalten, da die Preise in diesem Sektor weiter steigen. Über 20 Millionen Menschen im Vereinigten Königreich können ihre Versicherungen in Raten bezahlen.

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GDV lässt bei Kritik an Auszahlplänen nicht locker

Bis diesen Freitag nimmt das Bundesfinanzministerium noch Stellungnahmen an für seinen Referentenentwurf zur Neugestaltung der staatlich geförderten privaten Altersversorgung – die Fondsindustrie jubelt bereits, weil auch Auszahlungspläne, die bis zum Alter 85 laufen müssen, möglich sein sollen. Der Versichererverband GDV begrüßt zwar die aus seiner Sicht überfälligen Reformbestrebungen – pocht zugleich aber auf den Wert einer lebenslangen staatlich geförderten Rente. Diese könnte durch die geplanten Absenkung des Garantieniveaus deutlich steigen, wie der Verband vorrechnete.

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Howden berechnet Kosten für Ausfälle in den höchsten Spielklassen Europas: Bundesliga weist die meisten verletzten Spieler auf

Verletzungen kosteten die Fußballclubs in der vergangenen Saison insgesamt 732 Mio. Euro an Spielergehältern, die während des Ausfalls gezahlt wurden. Laut einer Studie des Maklers Howden sind die Spieler in der deutschen Bundesliga von allen fünf europäischen Top-Ligen am verletzungsanfälligsten, während die Premier League in England die meisten verletzungsbedingten Kosten verursacht. Howden nennt auch Gründe für die Zunahme der Ausfälle.

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Axa-Bericht: Krisenherde der Welt schlagen Menschen und Versicherern zunehmend aufs Gemüt

Risiken und Krisen auf der Welt nehmen nicht nur zu – sie werden auch vielfältiger und werden im Leben der Menschen verstärkt spürbar. Diese Kernerkenntnis liefert eine Befragung des Versicherers Axa unter 23.000 Menschen, darunter 3.000 Experten mit Verbindungen zur Versicherungsindustrie. Der Klimawandel bleibt demnach das am stärksten wahrgenommene Risiko, gefolgt von geopolitischer Instabilität und Cybersicherheit. Axa-CFO Frédéric de Courtois stellt fest, dass die Auswirkungen der Polykrise im Alltag der Versicherer immer sichtbarer würden – und sagt, wie sich die Branche darauf einstellen müsse.

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Bundestagsdebatte über PKV-Beiträge offenbart alte Gräben

In der privaten Krankenversicherung (PKV) kommt es aufgrund eines seit Jahren nicht veränderten Systems zur Beitragsanpassung häufig zu Beitragssprüngen auch im zweistelligen Bereich, die für die knapp neun Millionen Versicherten nicht kalkulierbar sind.  Der Deutsche Bundestag befasste sich am Freitag erstmals mit dem Antrag der CDU/CSU-Fraktion (Bundestagsdrucksache 20/11762), der im Kern auf eine Beitragsverstetigung abzielt. In der Debatte zeigten sich schnell die schon lange bestehenden gegensätzlichen Positionen.

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„Milton“ schwächer als gedacht, aber könnte so teuer wie „Katrina“ werden

Der teuerste US-Hurrikan mit 62 Mrd. Dollar an versicherten Schäden ist bislang "Katrina" aus dem Jahr 2005. Ähnliche Schätzungen gibt es nun für Hurrikan "Milton", obwohl laut Floridas Gouverneur Ron DeSantis das schlimmste Szenario ausgeblieben sei. Das sieht auch der Börsenmarkt, die Papiere der Rückversicherer stiegen. Ohnehin hat die Reinsurance-Branche noch genügend Spielraum in ihrem Katastrophenbudget.

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Allianz und QBE mahnen zur Wachsamkeit bei Ransomware-Attacken

Trotz Erfolge der Strafverfolgungsbehörden und einer verstärkten internationale Zusammenarbeit wird die Bedrohung durch Ransomware-Attacken nicht verschwinden – allein 2023 legten diese durchschnittlich um rund 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Das berichten die Industrieversicherer Allianz Commercial und QBE übereinstimmend, wenngleich unabhängig voneinander, in ihren aktuellen Marktstudien „Cyber Risk Outlook“ und „Cyber Resilience Report“. Mit Sorge schaut man bei der Allianz auf den wachsenden Trend zu Sammelklagen in den USA aufgrund von Datenschutzverletzungen – und macht gegenüber VWheute eine bemerkenswerte Ankündigung zum eigenen Cybergeschäft.

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Signal Iduna dockt mit weiterem Service bei Onpier an

Die Signal Iduna vertieft ihre Partnerschaft mit der Whitelabel-Plattform Onpier. Zusätzlich zum Ende 2023 gestarteten „Zulassungsservice“ können Kunden des Versicherers ab sofort auch die Treibhausgasminderungs-(THG)-Prämie über die Plattform beantragen. Auf Onpier werden keine Versicherungsprodukte verkauft, sondern versicherungsfremde Dienstleistungen, die nah am Kerngeschäft der teilnehmenden Versicherer ausgerichtet sind. Onpier verrät gegenüber VWheute, wie viele Versicherer als neue Partner bis Jahresende hinzukommen.

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Eiopa macht Vorstoß bei „Value-for-Money“

Die Europäische Aufsichtsbehörde Eiopa hat ihre Methodik zur Festlegung von Value-for-Money-Benchmarks für fondsgebundene und hybride Versicherungsprodukte veröffentlicht. Sie umreißt einen dreistufigen Ansatz zur Erstellung von Referenzmaßstäben. Nationale Aufseher sollen in die Lage versetzt werden, Produkte mit hohen Kosten-Nutzen-Risiken besser zu erkennen. Zuletzt hatte die Debatte in Deutschland an Fahrt aufgenommen.

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Das sind die Top-Kanzleien im Versicherungsrecht

Jedes Jahr kürt die Wirtschaftswoche die renommiertesten Kanzleien und Anwälte für Versicherungsrecht. Nicht mehr auf der Liste im Vergleich zu 2023 sind u.a. die Kanzleien Arnecke Sibeth Dabelstein, Hendricks + Partner, Heuking Kühn Lüer Wojtek, Keen Law, Kucklick, Loschelder. Dafür neu im Ranking etwa FPS, Noerr, PWP, Thümmel, Schütze & Partner oder White & Case.

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Leasingfirma DAE einigt sich mit Axa XL

Der Flugzeugleasingbetreiber Dubai Aerospace Enterprise (DAE) hat mit dem Industrieversicherer Axa XL einen Vergleich über die seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 verbliebenen Flugzeuge geschlossen. Dass eine vertrauliche Einigung erzielt worden sei und sich die verbleibende Forderung auf 19 vermisste Flugzeuge beziehe, erklärte DAE-Anwalt Alistair Schaff am ersten Verhandlungstag vor dem Londoner High Court letzten Mittwoch. Die Entscheidung gilt als Türöffner für den Ausgang weiterer juristischer Auseinandersetzungen.

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Nürnberger streitet mit Ex-Soldaten um BU-Rente

Ein Soldat hat sich mit drei Verträgen bei unterschiedlichen Versicherern gegen Berufsunfähigkeit (BU) versichert – als er nach einem Unfall im Nahkampftraining eine Leistung aus den BU-Policen geltend macht, bekommt der inzwischen 36-jährige Ex-Soldat aber nur von Allianz und Alte Leipziger eine Leistung zugesprochen. Die Nürnberger legt sich einem Medienbericht zufolge quer und bietet stattdessen einen Vergleich an. Doch den lehnt der Mann ab, das juristische Tauziehen geht weiter.

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Indischer Versicherer Star Health verklagt Telegram

Sensible Kundendaten von Star Health and Allied Insurance, Indiens größtem Krankenversicherer, werden über Chatbots auf der Messaging-Plattform Telegram verkauft. Deshalb reicht Star Health nun Klage ein. Telegram hatte schon immer Kriminelle gewähren lassen und strafbare Beiträge selten gelöscht. Nach der zeitweisen Festnahme des Telegram-Chefs Pawel Durov könnte sich das jedoch ändern.

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CDU-General Linnemann sieht Union in den Startlöchern und beklagt dramatischen Vertrauensverlust in Politiker: „So ein Befund geht mitten ins Mark“

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat auf dem Versicherungstag in Berlin erklärt, dass die Union vorbereitet sein müsse, falls die Ampel noch vor der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2025 auseinanderbricht. Es brauche in Deutschland einen Kurs- und Mentalitätswechsel, forderte Linnemann – einen anstrengungslosen Wohlstand gebe es nicht. Die Beitragsgarantie bei der Riester-Rente hält der CDU-Politiker rückblickend für einen Fehler, die kapitalgedeckte Altersvorsorge gehöre reformiert. Ökonom Moritz Schularick warnte auf dem Berliner Podium vor einem „Wohlstandsmuseum Deutschland“.

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Renten- und Altersvorsorgereform – Vermittlerverband BVK will Politik kritisch begleiten

Nach dem Personalbeben bei den Grünen drohen womöglich auch die von der Bundesregierung geplanten Reformen bei der Altersvorsorge ins Wanken zu geraten. Beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) sieht man in den rentenpolitischen Gesetzesvorhaben der Ampel ohnehin noch viel Klärungsbedarf – angefangen beim Generationenkapital bis hin zur Neujustierung der staatlich geförderten private Altersvorsorge. Zugleich will der BVK eine konstruktive Rolle im Austausch mit der Politik spielen.

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Axa entlastet klamme Wärmepumpen-Mieter

Mieter von Wärmepumpen können ihre Zahlungen bei finanziellen Engpässen ab sofort bei der Axa versichern lassen. Dazu bietet die Assistance-Tochter Axa Partners gemeinsam mit dem Gerätehersteller Viessmann Climate Solutions den „Viessmann Rechnungsschutz“ an. Er greift, wenn Hauseigentümer aufgrund von Jobverlust oder Arbeitsunfähigkeit die monatliche Gebühr nicht mehr zahlen können. Von Verbraucherschützern dürfte das Produkt eher kritisch beäugt werden, denn das Mieten von Wärmepumpen ist nicht unumstritten.

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PKV-Verband lanciert zweiten Wagniskapitalfonds

2020 legte der PKV-Verband einen Wagniskapitalfonds für digitale Gesundheitsinnovationen auf – vier Jahre später bekommt „Heal Capital“ einen Folgefonds an die Seite gestellt. Deutlich mehr als 100 Mio. Euro soll „Heal Capital 2“ mit Ende der laufenden Investitionsperiode im vierten Quartal 2024 einsammeln, wie der Verband in Berlin mitteilte.

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Donald Trump verspricht, Kfz-Versicherungsbeiträge bei Wahlsieg massiv zu drücken  

Donald Trump hat sich auf die US-Autoversicherer eingeschossen. Nach einem Wahlsieg werde er den Anstieg der Kfz-Versicherungsbeiträge halbieren, versprach der republikanische Präsidentschaftskandidat auf der Plattform X. Die Beiträge seien um 73 Prozent gestiegen, echauffierte sich Trump – nannte aber weder einen Zeitraum noch eine Quelle, um die Zahl zu belegen. Experten haben nachgeforscht und kommen zu bemerkenswerten Ergebnissen.

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Aktuare kritisieren handelsrechtliche Bewertung von Pensionsverpflichtungen als „nicht sachgerecht“

Die Versicherungsmathematiker des Fachverbands IVS fordern den Gesetzgeber dazu auf, Pensionsverpflichtungen im Rahmen des Handelsrechts künftig anders bewerten zu lassen. Den Fachleuten schwebt ein konstanter Zins von 3,25 Prozent vor, mit dem die Verpflichtungen abgezinst werden sollen. Die aktuelle HGB-Zinskonzeption sei nicht sachgerecht, so die Kritik des IVS.

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Massive Datenpanne bei Check24 und Verivox

Den Vergleichsportalen Check24 und Verivox wird ein „stümperhafter Umgang“ mit Kundendaten vorgeworfen. Zeitweise waren private Daten von möglicherweise zehntausenden Kreditvermittlungskunden öffentlich zugänglich gewesen, wie der Chaos Computer Club (CCC) enthüllte. Check24 und Verivox erklärten, dass die Sicherheitslecks nach dem Hinweis der Hackergruppe geschlossen worden seien.

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Assekuradeur Stoïk steigt in „unerschlossenen Cybermarkt“ von Österreich ein

Seit dem vergangenen Jahr ist der französische Cyber-Assekuradeur Stoïk in Deutschland aktiv – und ab sofort auch in Österreich. Dabei will Deutschland-Chefin Franziska Geier, die künftig auch für das Nachbarland zuständig ist, am bewährten Konzept festhalten: Als Cyberversicherer und IT-Dienstleister zugleich, kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) gegen Cyberrisiken schützen. Ob die Expansion in weitere Ländern fortgesetzt wird, knüpft das Start-up gegenüber VWheute an bestimmte Bedingungen.

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BMAS-Entwurf: Wer in die PKV wechselt, muss deutlich über 70.000 Euro verdienen

Der Referentenentwurf zur Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2025 aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) liegt vor. Durch die stark gestiegene Inflation gibt es eine kräftige Erhöhung bei den Rechengrößen, sodass der Wechsel für Angestellte in die PKV deutlich erschwert wird. Ein Jahresbruttoverdienst von 69.300 Euro (monatlich 5.775 Euro) reicht nicht mehr aus.

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Hector-Chef Michael Grassée: „Der Kfz-Flottenversicherer weiß über seine Risiken nahezu nichts“

Die Kfz-Flottenversicherung ist die wohl am schlechtesten informierte Versicherungssparte – und deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass deren Lage so desolat ist. Dieser Ansicht ist zumindest Michael Grassée, Geschäftsführer des Kölner Flottenassekuradeurs Hector. „Es wird dramatisch“, kommentierte Grassée auf der diesjährigen K-Tagung mit Blick auf die zu erwartenden Schaden- und Kostenquote für 2024. Dabei gibt es vielversprechende Ansätze, wie die Branche wieder aus ihrem Tief kommt.

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Diese Automarken stehen bei Dieben hoch im Kurs

2023 wurden knapp 20 Prozent mehr Autos gestohlen als im Vorjahr. Im Durchschnitt zahlten die Versicherer für jeden Diebstahl fast 21.400 Euro, rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen Kfz-Diebstahlreport des GDV hervor. Der Verband zählte darin unter anderem 14.585 kaskoversicherte Pkw als gestohlen.

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Kreditversicherer Allianz Trade sieht immer mehr taumelnde Großunternehmen

Die Pleitewelle in Deutschland erfasst zunehmend auch große Unternehmen. Wie der Kreditversicherer Allianz Trade meldet, seien Großinsolvenzen hierzulande auf dem Vormarsch –  im ersten Halbjahr 2024 legten sie um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dieser Trend dürfte sich noch verschärfen. So rechnet etwa das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) damit, dass Deutschland in die Rezession rutscht.

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AfW befürwortet Altersvorsorgedepot unter Voraussetzungen

Als mitgliederstärkster Versicherungsmaklerverband hat sich der AfW bereits im März positiv zum Thema Generationenkapital geäußert. Der nun erwartete Gesetzesentwurf zur Einführung des Altersvorsorgedepots findet auch positiven Zuspruch im Verband. Aber man betont, dass das Modell mit Risiken verbunden ist, dazu zählen etwa Marktschwankungen, fehlende Garantien und keine biometrischen Absicherungen.

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AM Best erkennt nachhaltig präsentable Combined Ratios und Eigenkapitalrenditen bei Rückversicherern

Die auf Versicherer und speziell auch auf Captives fokussierte Ratingagentur AM Best äußert sich positiv zur Lage der Branche. Derzeit liege nicht nur der Preisindex bei rekordhohen 303 Punkten (nur 1993 nach der US-Haftpflichtkrise lag dieser höher), sondern auch der auf Investments erzielbare Marktzins von 5,33 Prozent in US-Dollar liege rekordhoch. Wermutstropfen seien die hohe Inflation speziell bei US-Haftpflichtansprüchen, die überhitzte Wirtschaft und die steigende Inzidenz von Secondary Perils im Property Bereich, etwa Waldbränden.

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Aon und Marsh warnen Versicherer: Risiken von Ukraine und Russland nicht in einen Topf werfen

Die großen konkurrierenden Maklerhäuser Aon und Marsh McLennan haben während des Krieges schon öfters der Ukraine unter die Arme gegriffen und setzen sich mit zahlreichen Aktionen für den Wiederaufbau des Landes ein. Anlässlich des Rückversicherungstreffens in Monte-Carlo kritisieren die Unternehmen nun in einer gemeinsamen Erklärung diejenigen Assekuranzhäuser, die Risiken mit Bezug zu den Ländern Ukraine, Russland sowie Weißrussland zusammengefasst zu betrachten. Pauschale Risikoausschlüsse würden der ukrainischen Wirtschaft schaden.

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Swiss Re: „Nichts deutet bei der sozialen Inflation auf einen Rückgang hin“

Vor allem durch die steigende Zahl hoher Schadenersatzurteile hat soziale Inflation in den vergangenen zehn Jahren zu einem Anstieg der US-Haftpflichtschäden um 57 Prozent geführt und 2023 mit sieben Prozent den höchsten Jahreswert erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Social Inflation Index von Swiss Re. Soziale Inflation ist ein seit den 1980er-Jahren zu beobachtendes Phänomen, bei dem die versicherten Haftpflichtschäden schneller steigen, als durch wirtschaftliche Faktoren wie Löhne oder Kerninflation der Verbraucherpreise zu erklären ist.

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Uniqa-Chef hält Rückzug aus unversicherbaren Regionen für möglich

Andreas Brandstetter, Chef des zweitgrößten österreichischen Versicherers Uniqa, will nicht ausschließen, dass manche Regionen aufgrund der Zunahme extremer Wettereignisse in Zukunft nicht mehr versicherbar seien. „Wir müssen sorgfältig darüber nachdenken, welche Produkte wir wo und zu welchem Preis anbieten“, sagte Brandstetter der Nachrichtenagentur Reuters. Die Uniqa war im vergangenen Jahr durch extreme Wetterereignisse stark belastet, im ersten Halbjahr 2024 blieb der Versicherer hingegen von größeren Naturkatastrophen verschont.  

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Hohe Cyberschäden alarmieren GDV – Marsh und Zurich fordern staatliche Maßnahmen zum Schutz gegen Kumulrisiken

Die Versicherer in Deutschland haben 2023 deutlich mehr Cyberschäden verzeichnet als im Vorjahr, wodurch die Sparte urplötzlich an den Rand der Profitabilität gedrückt wurde: Die Schaden-Kosten-Quote stieg binnen eines Jahres um gut 20 Prozentpunkte auf 97 Prozent, wie der Versichererverband GDV meldete. Angesichts der sich verschärfenden IT-Bedrohungslage fordern Marsh McLennan und Zurich mehr staatliche Unterstützung ein, um sich vor den „erheblichen Kumulrisiken“ durch katastrophale Cyberereignisse zu wappnen.

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