Guy Carpenter: Globales Rückversicherungskapital legt zu, wachsende Sorge vor KI

Erleben wir im Rückversicherungsmarkt schon bald die Wiederauferstehung des für tot erklärten Zyklus? Zumindest verdichten sich die Zeichen, dass es ab 2025 zu einer allmählichen Aufweichung des Preisniveaus kommt. Das berichtet der zu Marsh & McLennan gehörende Rückversicherungsmakler Guy Carpenter anlässlich des Branchentreffens in Monte-Carlo. Große Sorgen bereitet den Fachleuten das steigende Risiko für Cyberangriffe, maßgeblich befeuert durch große Entwicklungssprünge bei der künstlichen Intelligenz (KI).

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Barmenia.Gothaer bleibt mit Closing im Zeitplan

Die Fusion ist durch: Aus Barmenia und Gothaer ist Barmenia.Gothaer geworden. Mit den Einträgen in die Handelsregister in Wuppertal und Köln haben die beiden Versicherungskonzerne ihren Zusammenschluss am Dienstag offiziell vollzogen. Dass der Abschluss des Closings deutlich vor Jahresende gelang, können sich die Partner als Erfolg anrechnen. Wer was im neu zusammengesetzten achtköpfigen Vorstand übernimmt, steht nun ebenfalls fest.

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KI-Betrugsmaschen in Unternehmen macht Vertrauensschadenversicherern Sorgen

In einer Videokonferenz verlangt der Finanzvorstand von seinem Mitarbeiter, eine Überweisung von 23 Mio. US-Dollar auszuführen – dass der Finanzchef eine KI-generierte Fälschung ist, fällt nicht auf. Das Geld ist futsch. Der Versichererverband GDV zieht diesen echten Extremfall heran, um Unternehmen vor den wachsenden Gefahren durch immer durchdachtere kriminelle Maschen zu warnen. In jedem zweiten Fall muss die Vertrauensschadenversicherung für Schäden durch kriminelle Angestellte zahlen, wie eine GDV-Befragung ergab.

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Aviva wird in Indien der Steuerhinterziehung verdächtigt

Gefälschte Rechnungen, verdeckt gezahlte Provisionen an Vermittler: Der britische Versicherer Aviva sieht sich in Indien dem Vorwurf der Steuerhinterziehung ausgesetzt. Um rund 5,2 Mio. US-Dollar (4,7 Mio. Euro) soll der indische Fiskus geprellt worden sein, sofern sich die Ermittlungen der Steuerbehörden bewahrheiten. Möglicherweise sollte das schleppende Geschäft auf dem Subkontinent mittels überhöhter Provisionen angeschoben werden, wie ein Medienbericht mutmaßt.

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Run auf Insurance-Linked Securities

In einem Rückblick auf den Zwölfmonatszeitraum bis zum 30. Juni 2024 beobachtet Aon ein hohes Interesse an Insurance-Linked Securities. In drei von vier Quartalen wurde ein Rekordvolumen an Katastrophenanleihen emittiert. Das Gesamtvolumen des Marktes stieg auf 45,6 Mrd. US-Dollar. Das sind fast 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Aktivität fördere das Wachstum des breiteren ILS-Marktes, der auf ein Gesamtvolumen von 110 Milliarden Dollar komme, heißt es.

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Rückversicherer steigern aggregierten Nettogewinn auf 12,9 Mrd. Dollar

Gestern bescheinigte Fitch den Schaden- und Unfallrückversicherern ein gutes erstes Halbjahr. Morningstar bestätigt die Ergebnisse. Demnach verzeichneten abgesehen von Scor und Partner Re alle ausgewählten globalen Top-Rückversicherer im ersten Halbjahr 2024 ein deutliches Wachstum des Nettoergebnisses im Vergleich zum Vorjahr.

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Mindestens sieben Milliarden Euro Schäden

Mit diesem Aufwand für Naturgefahrenschäden rechnen die Versicherer im Gesamtjahr 2024. „Aufgrund der bisherigen Schäden gehen wir davon aus, dass die Naturgefahrenbilanz 2024 insgesamt überdurchschnittlich ausfällt“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Kommt es zu schweren Herbst- und Winterstürmen, könnten die Gesamtschäden noch höher liegen.

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Rückschlag für Wohngebäudeversicherer 

Die geplanten Änderungen der Gefahrstoffverordnung sorgen für Ärger in der Assekuranz. Die Verordnung sieht unter anderem vor, dass vor Reparaturen in Gebäuden unter bestimmten Voraussetzungen Asbestprüfungen durchgeführt werden müssen. Allein die Untersuchungen, ob Asbest im Gebäude ist, verursachen laut GDV für die Wohngebäudeversicherer Mehrkosten von über 190 Millionen Euro im Jahr. Der Druck auf die Prämien würde damit zusätzlich steigen. Auch vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe kommt Gegenwind. 

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Unbezahlbare Gebäudeversicherung

Für immer mehr australische Haushalte ist die Wohngebäudeversicherung kaum noch erschwinglich. Auslöser sind zunehmende Klimabedrohungen, die die Prämien in die Höhe treiben und so möglicherweise Hypothekendarlehen in Milliardenhöhe gefährden, berichtet das Actuaries Institute in einem aktuellen Report.

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Jung, DMS & Cie. holt Öffentliche Braunschweig auf seine Plattform

Die JDC-Tochter Jung, DMS & Cie. baut ihre Partnerschaft mit den öffentlichen Versicherern aus. Ab September können Kunden der Öffentlichen Versicherung Braunschweig ihre Policen über den digitalen Versicherungsordner „allesmeins“ verwalten. Damit folgen die Niedersachsen dem Beispiel von Versicherungskammer Bayern, Provinzial und SV Sparkassenversicherung, die die Plattform von JDC bereits nutzen.

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Ping An legt zu

Der chinesische Versicherer Ping An meldet für die erste Jahreshälfte ein Prämienwachstum aus der Schaden- und Unfallversicherung von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der aktuelle Wert beläuft sich auf umgerechnet 22,7 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen verzeichnete im Berichtszeitraum eine kombinierte Schaden-Kosten-Quote von 97,8 Prozent. Der Nettogewinn kletterte um 6,8 Prozent nach oben.

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Rückversicherer erfüllen Kapitalkosten erstmals seit vier Jahren

2023 erwirtschafteten die Rückversicherer Renditen, die deutlich über den Kapitalkosten lagen, berichtet AM Best. Die Ratingagentur führt das auf positive versicherungstechnische Ergebnisse zurück, die von der Neufestsetzung der Preise und der Verringerung des Risikos von Rückversicherungsportfolios beflügelt wurden. Solides Risikomanagement, der strategische Einsatz von Technologie und eine ausgereifte Partnerschaft mit alternativem Kapital hätten den zyklischen Charakter des Rückversicherungsmarktes gedämpft.

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FCA erhöht Druck auf Versicherer

Die britische Finanzmarktaufsichtsbehörde FCA fordert Versicherer auf, „faire Werte" und „gute Kundenergebnisse" zu gewährleisten. Versicherer und Vermittler hätten laut einer aktuellen Untersuchung ihre Steuerung und Kontrolle hinsichtlich der Gestaltung, Verwaltung, Prüfung und Verteilung ihrer Produkte zwar verbessert, viele könnten jedoch noch immer nicht nachweisen, dass sie ihren Kunden einen angemessenen Gegenwert bieten. Konkret: Es geht ums Preis-Leistungsverhältnis.

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QBE-Experte über NIS-2: Falls die Maßnahmen nicht umgesetzt werden, kann es „schon richtig weh tun“

Die „Network and Information Security Directive“, kurz NIS-2, ist im Januar 2023 in Kraft getreten und bis 17. Oktober von den Mitgliedstaaten umzusetzen. Die Richtlinie regelt die Cyber- und Informationssicherheit von Unternehmen und Institutionen. Laut dem QBE-Experten Thorsten Mairhofer seien die zu erfüllenden Anforderungen an die Unternehmen gegenüber NIS-1 gestiegen und auch der Kreis der Unternehmen, die unter diese Richtlinie fallen, habe signifikant zugenommen.

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AfW-Vorstand Wirth im Interview: „Das Thema Haftung ist natürlich wichtig, aber es wird auch häufig überstrapaziert“

Makler leisten in aller Regel gute und haftungssichere Arbeit. Es gibt kaum Beschwerden beim Ombudsmann. Dennoch kann es gut sein, die eigenen Prozesse in Bezug auf Haftungsrisiken zu überprüfen. Norman Wirth, Fachanwalt für Versicherungsrecht und Geschäftsführender AfW-Vorstand, gibt im VWheute-Interview praxistaugliche Tipps.

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D&O-Versicherer verweigern Zahlung: Wirecard-Manager müssen Verteidigungskosten selbst tragen

Wird ehemaligen Wirecard-Managern kriminelle Aktivitäten nachgewiesen, dann müssen die D&O-Versicherer nicht zahlen. Doch die Aufarbeitung des Skandals könnte sich noch Jahre ziehen. Bis dahin kassieren Anwälte Stundensätze in Höhe von 350 bis 600 Euro. Für diese Millionensummen wollen Swiss Re Corporate Solutions, R+V, AGCS und Co. nicht mehr aufkommen, berichtet das Handelsblatt.

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R+V erwartet Millionenschäden durch Tierseuchen

Die R+V ist Deutschlands größter landwirtschaftlicher Tierversicherer. Entsprechend groß die Sorge um Millionenschäden, da hierzulande aktuell mehrere Tierseuchen grassieren. Vor allem die Blauzungenkrankheit breitet sich derzeit explosionsartig in Deutschland aus, stellt Carsten Reimer, Agrarexperte bei der R+V Versicherung, fest. „Bei uns gehen täglich neue Schadenmeldungen ein.“ Das hänge auch mit der Witterung zusammen.

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Millionen an Beitragsrückerstattung: Debeka zahlt immer weniger, Allianz erhöht stets Volumen

Deutschlands größter privater Krankenversicherer zahlt Anfang September rund 230 Mio. Euro an seine Versicherten zurück. Im Jahr zuvor waren es noch 240 Mio. Euro, allerdings gab die Debeka damals auch mehr Mitglieder an. Bei der Allianz Private Krankenversicherung (APKV) ist die Beitragsrückerstattung in den vergangenen Jahren stets gestiegen, die Anzahl der Vollversicherten fällt.

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Medienbericht: Fünf westliche Versicherer verdienen mit am russischen Öl-Handel

Schiffe, die russisches Rohöl transportieren, dürfen dies nur bis zu einer Preisobergrenze von 60 US-Dollar pro Barrel – andernfalls verstoßen sie gegen die Sanktionen des Westens. Einem Medienbericht zufolge verdienen einige westliche Versicherer mit am russischen Öl-Geschäft, indem sie Teile der Flotte versichern – obwohl das Einhalten der Preisgrenze kaum zu überprüfen ist.

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Schwere Gewitter treiben versicherte Schäden durch Naturkatastrophen auf 60 Mrd. Dollar

Die globalen versicherten Schäden aus Naturkatastrophen beliefen sich im ersten Halbjahr 2024 auf 60 Mrd. US-Dollar. Sie lagen damit auf dem Vorjahresniveau, jedoch 62 Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt. Der Großteil der versicherten Schäden (70 Prozent) entfiel dabei auf schwere Gewitter, die sich hauptsächlich in den USA ereigneten, wie eine Schätzung des Rückversicherers Swiss Re ergab.

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Wie man hausgemachter Bürokratie zu Leibe rückt

Agiler, digitaler, innovativer: wesentliche Aspekte, um als Unternehmen die Zukunft erreichen zu können. Doch die Mitarbeitenden ersaufen in Bürokratie. Um Zeit und Raum für Neues zu schaffen, müssen zunächst die Altlasten weg. Ein „Minus50“-Programm und „Kill a stupid rule“ setzen genau an diesem Punkt an. Ein Gastbeitrag von der preisgekrönten Bestsellerautorin Anne M. Schüller.

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Hongkonger Aufseher verdonnern AIA wegen laxer Geldwäschebekämpfung zu Rekordstrafe

Der Hongkonger Versicherer AIA muss wegen Versäumnissen bei der Geldwäschebekämpfung eine Rekordstrafe von 23 Mio. Hongkong-Dollar (2,7 Mio. Euro) zahlen. Einige Kunden, die als „politisch exponierte Personen“ galten, seien von AIA nicht richtig erfasst worden, begründete die Aufsichtsbehörde der chinesischen Sonderverwaltungszone die höchste Strafzahlung ihrer Geschichte.

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Rechtsmeinung: Kein haftungsrechtlicher Welpenschutz für Start-ups  

Über 100 deutsche Start-ups meldeten im Jahr 2023 Insolvenz an. Offiziell ist es bei Wefox nicht soweit, zuvor wird offenbar die Bestandssanierung ganzer Segmente vorgenommen. Lässt sich daraus ein klassischer D&O-Fall ableiten oder gelten im Start-up-Bereich andere Regeln für das "verbrannte" Risikokapital als in einem "normalen" Versicherungsunternehmen? Feststeht, dass die Warnungen der Bafin um unprofitable Insurtechs sich zu bestätigen scheinen. Eine rechtliche Einordnung von Andreas Heinsen.

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Howden kauft zu

Der britische Makler Howden übernimmt den Versicherungsspezialisten Schwandt. Das 2004 gegründete Berliner Unternehmen zeichnet Geschäft in der Eventbranche. Die Briten wollen mit diesem Deal ihre Marktpräsenz im Osten Deutschlands ausbauen.

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Rückschlag für AIG

Die American International Group Inc. meldete einen Gewinnanstieg im zweiten Quartal, der geringer ausfiel als erwartet. Grund dafür waren niedrigere versicherungstechnische Erträge in der allgemeinen Versicherungssparte, die durch Veräußerungen und höhere Katastrophenschäden bedingt waren.

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Digitaler Versicherungsvertrieb baut Marktanteile aus – Vermittlerverband BVK beschwichtigt

Gut jeder fünfte Versicherungsvertrag wird inzwischen digital abgeschlossen – Tendenz steigend. Wie der Branchenverband GDV mitteilte, erfolgten 19,1 Prozent der Abschlüsse im vergangenen Jahr auf digitalem Wege, 2022 waren es 16,7 Prozent und im Jahr davor 15,3 Prozent. Während der GDV von einem deutlichen Wachstum spricht, kommt der Vermittlerverband BVK zu dem Schluss, dass der Internetvertrieb nur leicht gestiegen sei.

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Investmentfirma Sixth Street kurz vor Milliardendeal mit Enstar

Die seit 1993 bestehende bermudianische Enstar Group Limited stimmt ihrem Erwerb für 5,1 Mrd. Dollar durch die Investmentfirma Sixth Street zu. Der Abschluss des Geschäfts ist für Mitte nächsten Jahres vorgesehen. Ob die Transaktion tatsächlich wie geplant über die Bühne gehen wird, ist noch nicht ganz sicher. Dem Board von Enstar wurde eine 35-tägige „Go-Shop”-Periode eingeräumt, d.h. die Möglichkeit vor dem Vollzug der Ehe noch mit anderen prospektiven Interessenten anzubandeln, ohne dass im Fall der Auflösung der Verlobung Schadenersatz fällig würde.

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EuGH entscheidet gegen HDI und MS Amlin 

Die Absicherung gegen die Insolvenz des Pauschalreiseveranstalters ist auch dann anwendbar, wenn der Reisende aufgrund unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstände von der Reise zurücktritt. Zu diesem Ergebnis kommt der Europäische Gerichtshof in einem aktuellen, EU-weit bindendem Urteil.  Der Fall geht auf das Jahr 2020 zurück, als Reisende in Österreich und in Belgien wegen der Covid-19-Pandemie von ihren Pauschalreisen nach Gran Canaria bzw. in die Dominikanische Republik zurücktraten.

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S&P stuft Gothaer dank Fusionsabsichten hoch

Die Fusionspartner Barmenia und Gothaer können gestärkt in die finale Phase ihres Verschmelzungsprozesses gehen: Die Ratingagentur S&P bescheinigt den drei Konzerngesellschaften der Gothaer eine „starke Kapital- und Ertragslage“ und hält daher an ihrer Ratingnote A fest. Zugleich stufen die Analysten den Ausblick für den Kölner Versicherer hoch – und unterstreichen damit, dass sie den geplanten Zusammenschluss mit der Barmenia für eine gute Sache halten.

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Was mit NIS-2 & Co. auf die Unternehmen und ihre Versicherer zurollt

Unternehmen und ihre Manager müssen immer schärfere gesetzliche Anforderungen an die Cybersicherheit von Produkten und Prozessen erfüllen. Die sich daraus ergebenden Haftungsrisiken sind immens. Das sollte auch die Versicherungswirtschaft beunruhigen, glaubt Rechtsanwalt Mark Wilhelm. Ein Gastbeitrag.

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Wendepunkt im Industriegeschäft durch Parametrie-Deckung

Die industrielle Versicherungsbranche steht an einem Scheideweg. Während traditionelle Modelle zur Risikoübertragung und -bewertung weiterhin von Bedeutung sind, drängt die digitale Transformation mit innovativen Ansätzen in den Vordergrund. Parametrische Risikotransferlösungen (PaRTL) und Internet of Things (IoT)-gesteuerte Underwriting-Modelle sind dabei, das Risikomanagement zu revolutionieren. In welcher Form konkret, schildern die Wissenschaftler Dr. Marcus Schmalbach und Dr. Andreas Göhl.

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Sarah Wagenknecht erhebt Österreich zum Renten-Vorbild – was GDV und DIA dazu sagen

Deutschland soll sich in der Rentenpolitik ein Beispiel an Österreich nehmen, fordert die Politikerin Sarah Wagenknecht. Denn bei unseren Nachbarn liege die Durchschnittsrente für langjährig Versicherte 800 Euro höher als hierzulande. Doch wäre ein Umbau des deutschen Rentensystems nach österreichischem Vorbild möglich und sinnvoll? Der Versichererverband GDV und das Deutsche Institut für Altersvorsorge haben gegenüber VWheute Stellung bezogen.  

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Urteil des OLG Oldenburg: Wenn Versicherer Geschädigte beschatten

Beauftragt eine Versicherungsgesellschaft im Zuge der Prüfung eines Anspruchs ein Detektivbüro, um den Anspruchsteller zu observieren, und dabei personenbezogene Daten erfasst werden, kann den Betroffenen im Einzelfall ein Auskunftsrecht über die gesammelten Daten zustehen. So lautet ein Urteil des auf Datenschutzrecht spezialisierten 13. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Oldenburg. Dem Detektiveinsatz war ein Verkehrsunfall vorausgegangen, bei welchem der Kläger verletzt worden war.

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Rückversicherer robust, aber besorgt über „extrem aktive Hurrikansaison im Atlantik“

Die globalen Schaden- und Unfallrückversicherer legen starke Erträge und Gewinnmargen für das erste Quartal 2024 vor – allerdings könnte die noch junge Hurrikansaison die Ergebnisse des Gesamtjahres merklich trüben. Das ergab eine Analyse der Ratingagentur Morningstar DBRS. Nur zwei der acht betrachteten Rückversicherer gelang es nicht, ihren Nettogewinn im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr zu steigern.

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Diese Insurtechs haben die meisten LinkedIn-Follower

Wefox-Mitgründer Julian Teicke ist der wichtigste Meinungsführer aus der Fintech- und Insurtechszene – zumindest gemessen an der Zahl der Follower auf der Karriereplattform LinkedIn. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des Portals Finance Forward. Auch Clark-Mitgründer Christopher Oster und Ex-Ottonova-Manager Roman Rittweger können auf eine große Fan-Community zählen, allerdings halten sich beide mit Aktivitäten auf der Plattform eher zurück.  

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Restschuldversicherung: Branche wehrt sich mit Verfassungsbeschwerde gegen „faktisches Verkaufsverbot“

Eine Restschuldversicherung direkt nach der Unterzeichnung des Darlehensvertrags abschließen, das geht ab dem nächsten Jahr nicht mehr – eine einwöchige „Cooling-off-Phase“ soll den Verbrauchern mehr Bedenkzeit verschaffen. Doch der Branchenverband GDV hält das Vorhaben der Bundesregierung für EU-rechtswidrig und hat nun gemeinsam mit mehreren Versicherungsunternehmen und Banken Verfassungsbeschwerde eingereicht. Die Argumente der Assekuranz im Überblick.

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Axa-Personalvorständin Sirka Laudon: „Wir befinden uns nach wie vor in einer Omnikrise – kaum jemand kann das besser beurteilen als wir Versicherer“

Kaum eine Nation jammert so viel wie die deutsche. Die positiven Dinge übersehen wir dabei oft. Vor diesem Hintergrund fragt das Manager Magazin Wirtschaftslenker, „warum Deutschland den Bach raufgeht“. Axa-Personalvorständin Sirka Laudon hebt hervor u.a., wie schnell Unternehmen in der Coronapandemie reagierten.

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Digitale Betriebsmodelle: Laufen kleinere Versicherer den großen davon?

Die europäischen Versicherer stehen mit einem Bein in der physischen Welt und mit einem Zeh im Metaverse. Über 30 Player hat man zur ihrer Digitalstrategie befragt. Führungskräfte und leitende Angestellte aus allen wichtigen operativen und entscheidungsrelevanten Bereichen lieferten aufschlussreiche Erkenntnisse. Ein Gastbeitrag von Maxim Pertl, Partner für Asset- Owners & Managers DACH & CEE bei Clearwater Analytics.

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US-Versicherer Progressive will sich nicht länger wegen zu geringer Entschädigungszahlungen streiten

Nach Marktanteilen liegt Progressive knapp hinter State Farm beim US-Kfz-Geschäft. Das Unternehmen streitet schon länger mit Kunden vor Gericht, weil die Wiederbeschaffungswerte von Autos mit einem Totalschaden systematisch zu niedrig bewertet wurden. Dadurch hätten viele Fahrzeughalter von Progressive deutlich weniger Geld erhalten, als angemessen wäre. Nun gibt es eine Einigung.

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