Versicherer bei Cyberabwehr schlechter aufgestellt als Banken

Für Topmanager von Versicherern und Banken gehören Cyberangriffe zu den größten Herausforderungen bis 2030 und haben klassische Finanzthemen wie Zinsrisiken und Regulatorik in den Hintergrund gedrängt. Das ergab eine Studie des Beratungs- und Softwareunternehmens PPI, für die 50 Banken und 53 Versicherer befragt wurden. Dabei sehen die Autoren die Versicherungsbranche trotz jüngster Fortschritte im Hintertreffen: „Der Reifegrad der Prävention und Erkennung von Cyberangriffen ist bei den Banken höher“, schreibt PPI – und liefert hierfür eine schlüssige Begründung.

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KI-gestützte Wege für einen reibungslosen Makler-Generationswechsel
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Der Großteil der Versicherungsvermittler steuert unaufhaltsam auf die Rentenphase zu. Unabhängig davon, ob die direkte Nachfolge bereits feststeht, ob Kolleginnen oder Kollegen vor Ort einspringen oder Pools und Großaufkäufer die laufenden Verträge übernehmen: Eine automatisierte und datenschutzkonforme Übertragung der Bestände erlaubt einen möglichst reibungslosen Prozess. Versicherungsunternehmen und Makler können hier durch digitale Maklerunterstützung punkten und sich vom Wettbewerb abheben.

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VIG-Chef Löger über Finanzspritzen nach der Übernahme: „Nürnberger hat vor allem im Bereich IT sehr hohen Investitionsbedarf“

Die österreichische VIG zahlt einen hohen Preis für die Übernahme der Nürnberger – auch um die Vorstände und Anteilseigner über den wohl offenbar "intransparenten" Verkaufsprozess zu besänftigen. Inzwischen hält sie 90 Prozent am fränkischen Versicherer. Doch neben dem Kaufpreis in Höhe von 1,38 Mrd. Euro offenbart VIG-Chef Hartwig Löger, dass man auch viel Geld in die IT der Nürnberger stecken muss. Das habe man im Rahmen der Unternehmensprüfung erkannt, erklärte er im Gespräch mit dem Handelsblatt.

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Montagskolumne mit Hannah Witzel: „Resilienz beginnt nicht mit einem Versicherungsvertrag“

Nach vielen Jahren in der Industriesachversicherung und in meiner Rolle als Operations Managerin bei FM habe ich unzählige Schadensfälle gesehen. Doch was sich in den letzten Jahren verändert hat, ist die Natur dieser Schäden – sie sind häufiger, komplexer und zunehmend klimabedingt. Der neue FM-Report „Ready for the Storm: Closing the Extreme Weather Resilience Gap“ zeigt, dass Unternehmen umdenken müssen.

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Moody’s: Deutsches Sachgeschäft im Aufwind, Lebensversicherer stagnieren

Die Ratingagentur Moody’s zeichnet ein gemischtes Bild über den Zustand deutscher Schaden/Unfall- und Lebensversicherer. Während die ersten Sachversicherer nach Jahren hoher Verluste allmählich wieder profitabel werden, kämpfen Lebensversicherer mit stagnierendem Wachstum und anhaltend hohen Investitions- und Regulierungsanforderungen.

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Heitmann ist beeindruckt von Google-Tochter Waymo: Autonomes Fahren bedroht Kfz-Versicherung

Dank Prämienerhöhungen wächst das Kfz-Geschäft bei der Huk-Coburg. Doch CEO Klaus-Jürgen Heitmann macht sich Sorgen um die kriselnde Autoindustrie, die mit Überkapazitäten und stagnierenden Verkaufszahlen kämpft. Ebenso sei die Inflation noch stark ausgeprägt und die scheinbare Erholung der Branche mit einer Combined Ratio von rund 97 Prozent wäre laut Heitmann bei einem normalen Hagel- und Sturmjahr nicht zustande gekommen. Doch die größte Herausforderung ist für ihn das autonome Fahren. „Wer glaubt von euch, dass die Autos in 20 Jahren noch munter ineinander fahren, so wie sie das heute tun?", fragte er das Publikum auf einer MCC-Fachkonferenz.

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Swiss Re: „Die Auswirkungen der Silver Economy auf die Versicherer werden sich beschleunigen“

Bis 2050 wird in den Industriestaaten voraussichtlich mehr als ein Viertel der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Eine alternde Bevölkerung, sinkende Geburtenraten und ein wachsender Anteil des Vermögens bei Senioren verändern den Bedarf nach Lebensversicherung massiv. Das zeigt der aktuelle Sigma-Bericht der Swiss Re. Gefragt sind Produkte zu Vermögensplanung und Pflegeabsicherung.

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KI-gestützte Wege für einen reibungslosen Makler-Generationswechsel
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Der Großteil der Versicherungsvermittler steuert unaufhaltsam auf die Rentenphase zu. Unabhängig davon, ob die direkte Nachfolge bereits feststeht, ob Kolleginnen oder Kollegen vor Ort einspringen oder Pools und Großaufkäufer die laufenden Verträge übernehmen: Eine automatisierte und datenschutzkonforme Übertragung der Bestände erlaubt einen möglichst reibungslosen Prozess. Versicherungsunternehmen und Makler können hier durch digitale Maklerunterstützung punkten und sich vom Wettbewerb abheben.

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Ideal-Chef Beck sorgt sich um Vermittlerschwund und vernachlässigte Zielgruppe der Babyboomer

Ideal-Chef Maximilian Beck kritisiert auf einer MCC-Fachkonferenz, dass die Branche oftmals die junge Generation anvisiere – „die 14 Mio. zwischen 20 und 35“. Dabei sitzt bei der Babyboomer-Generation das Geld lockerer. Alle abzuholen wird aber immer schwieriger, da die Zahl der Vermittler unaufhaltsam sinkt. „Es sind nur noch 179.400, und wir sind irgendwann mal mit über 260.000 gestartet."

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Blackrock: Versicherer suchen Flexibilität in der Kapitalanlage

Angesichts anhaltender geopolitischer und makroökonomischer Risiken – allen voran der Inflation – passen Versicherer ihre Strategien in der Kapitalanlage an. Das geht aus dem Global Insurance Report von Blackrock hervor. Der US-Vermögensverwalter hat für den Bericht 463 Anlageexperten aus 33 Märkten mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 23 Billionen US-Dollar zur Marktlage befragt.

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Ehemaliger Axa-Art-Vorstand nennt Gründe, warum der Louvre und andere staatliche Museen unversichert sind

Mit Hochdruck fahndet die Polizei nach den Tätern, die französische Kronjuwelen unschätzbaren Wertes erbeutet haben. Solche Diebstähle hätte man versichern können. Angebote an staatliche Museen habe die Assekuranz unterbreitet, verrät Dr. Bodo Sartorius, ehemaliger Axa-Art-Vorstand, nun Risk Manager und Berater in Sachen Fine Art. Die gebotene Versicherungslösung sei aus mehreren Gründen gescheitert.

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Thofern: „Es ist nicht auszuschließen, dass man eine komplette Cloud attackieren kann“

Die Gefahrenlage in Cyber hat sich „erheblich verändert, deutlich erhöht und ich sehe auch in den nächsten Jahren nicht, dass sich das ändert“, beobachtet Jan-Oliver Thofern, Chairman und CEO von Aon Deutschland, im Gespräch mit VWheute. Was lange als angelsächsisches Phänomen galt, komme nun „auch bei uns an“. Der Markt befinde sich in einer Phase, in der Produkte und Kapazitäten „neu gedacht“ werden müssten. Besonders kritisch sieht Thofern die Netzwerkrisiken rund um Cloud-Anbieter. Öffentlich-private Modelle hält er bei Cyber für sinnvoll.

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Fachkräftemangel bei Versicherern: Besetzung offener Stellen dauert im Schnitt mehr als zwei Monate

Die deutsche Versicherungsbranche steht weiter unter Druck, wenn es um die Suche nach qualifiziertem Personal geht. Im Schnitt dauert es 63 Tage und erfordert 32 Bewerbungen, um eine offene Stelle im Innendienst zu besetzen. Das zeigt die aktuelle Umfrage „Recruiting im Innendienst 2025“ des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV). AGV-Geschäftsführer Michael Gold ordnet die Ergebnisse exklusiv für VWheute ein.

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Größter Kunstcoup aller Zeiten? Diebe erbeuten Louvre-Schmuck von „unschätzbarem Wert“

In vier Minuten erbeuten vier Diebe acht Schmuckstücke aus dem Louvre in Paris. Für Frankreich sind Museumssammlungen typischerweise Teil des öffentlichen Kulturerbes und nicht handelsüblich versicherbar wie private Kunstsammlungen. Sollte eine Diebstahl-Police existieren, wird der Versicherer sehr vermutlich prüfen, ob alle Sicherheitsanforderungen erfüllt waren.

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BarmeniaGothaer sucht „schnellsten Weg“ zu einer konsolidierten IT

Die vor gut einem Jahr fusionierte Barmenia und Gothaer hat sich eine neue Konzernstrategie gegeben – Ziel ist es, bis 2030 in allen Sparten unter die Top Drei vorzustoßen und die Beitragseinnahmen auf zehn Milliarden Euro zu steigern. Welche Maßnahmen zum Erfolg der Fünf-Jahres-Strategie führen sollen, erläuterten die Co-CEOs Oliver Schöller und Andreas Eurich in einem Pressegespräch.

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Preise, Produkte und Potenziale: Wie Vermittler und Kunden im Cybermarkt durchblicken

Ob Schäden, Preise oder Bedingungswerke: der Cyber-Versicherungsmarkt bleibt dynamisch. "Im Jahr 2024 hatte jeder zweite auf der CyberDirekt-Plattform aktive Anbieter seine Risikofragen, Prämien, Versicherungsbedingungen oder den Risikoappetit überarbeitet. Im laufenden Kalenderjahr 2025 gab es bis zur Jahresmitte wesentliche Änderungen bei Hiscox, HDI und Markel", stellt Cyberdirekt-Geschäftsführer Hanno Pingsmann fest und analysiert für VWheute die Preisdiskrepanz unter den Top-Anbietern.

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Trotz milder Hurrikansaison: Versicherte Naturschäden durchbrechen erneut 100-Milliarden-Dollar-Schwelle

Zum sechsten Mal in Folge übersteigen die weltweiten versicherten Schäden durch Naturkatastrophen die Marke von 100 Mrd. US-Dollar. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht des Rückversicherungsmaklers Gallagher Re. Damit zeigt sich, dass das laufende Jahr 2025 trotz einer bislang ruhigen Hurrikansaison erneut teuer wird für die Branche. In ihrem Bericht warnen die Fachleute außerdem vor einem Risiko, das abseits der klassischen Naturkatastrophen immer relevanter zu werden droht.

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Generali-Vorstand Rothaufe lobt neuen Anlauf zur Riester-Reform: „Maßgeblicher Schritt, um die privatwirtschaftliche Rente noch mal deutlich in den Vordergrund zu stellen“

Die private Altersvorsorge steht in Brüssel und Berlin wieder auf der politischen Agenda: Die EU-Kommission will Mitte November ihre Vorschläge zur Stärkung der kapitalgedeckten Altersvorsorge auf den Tisch legen und der Koalitionsausschuss will endlich eine Reform der Riester-Rente auf den Weg bringen. Was von den Plänen zu halten ist, diskutierte Generali-Vorstand Uli Rothaufe mit Philipp Eckhardt von der Denkfabrik Centrum für Europäische Politik (CEP) in Berlin.

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Swiss Re treiben politische Unruhen um

Der Rückversicherer Swiss Re hat vor dem anstehenden Rückversicherungstreffen in Baden-Baden vor zunehmenden Schäden durch Naturkatastrophen und politischen Unruhen gewarnt. Auch die von der EU angestrebten Änderungen bei Sammelklagen sieht Swiss Re kritisch, da sie Haftpflichtschäden verteuern könnten. Großes Potenzial sieht das Unternehmen bei der Absicherung von Energieprojekten – darunter auch für Risiken aus der Kernenergie.

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Makler warnen vor wachsendem Bürokratieaufwand

Versicherungsmakler sehen sich einer zunehmenden Regulierungswelle gegenüber und fürchten, dass die Bürokratie künftig weiter zunimmt. Das zeigt eine aktuelle Befragung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Versicherungsmakler (BFV) in Kooperation mit dem Magazins AssCompact. Über als drei Viertel der befragten Makler rechnen damit, dass die regulatorischen Anforderungen verschärft werden und die Arbeitsbelastung steigt. Entlastung erwarten sie vor allem durch digitale Prozesse und eine stärkere Unterstützung seitens der Versicherer.

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Signal Iduna rollt KI-Großprojekt aus

Die Signal Iduna will ihre Belegschaft künftig stärker dazu befähigen, künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsalltag zu nutzen. Über 10.000 Beschäftigte des Versicherers sollen dazu künftig auf die neueste Version von Google Gemini zugreifen – es  heißt Gemini Enterprise und erlaubt den Mitarbeitern, eigene Tätigkeiten mithilfe von KI auszuführen. Von dem Schritt verspricht sich das Unternehmen, als „Pionier im Versicherungssektor“ wahrgenommen zu werden. Das Großprojekt dürfte vor allem auch darauf abzielen, die Mitarbeiter aus ihrer Komfortzone zu holen.    

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Vom Versicherungsordner zum KI-Influencer: Das Beispiel Schleswiger

Ein frischer Wind beim Schleswiger: Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit startete kürzlich mit einem neuen Logo und einer neuen Website. Nun folgt ein KI-Influencer. „Das ist harte Arbeit“, kommentiert Experte Robin Kiera. Aber so sehe nun mal das Marketing der Zukunft aus: „Nur wer Inhalte im Format von Kurzvideos beherrscht, bleibt sichtbar.“ Ein Gastbeitrag.

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Cyber-Experte Sven Erichsen: „Die harte Marktphase 2021/2024 mit knappen Kapazitäten ist vorbei“

Nach Jahren extremer Schwankungen zeigt sich der Markt für Cyberversicherungen „deutlich aufgehellt und stabilisiert“, konstatiert der Finlex-Manager und Cyber-Experte Sven Erichsen. Die harte Phase mit stark begrenzten Kapazitäten und teils drastischen Prämiensteigerungen scheint vorerst vorüber. Das liege auch daran, dass traditionelle Versicherer wie HDI Global, Liberty oder Generali wieder einen „gestiegenen Risikoappetit“ in der Cyber-Sparte verspürten, erklärte Erichsen bei einem Pressegespräch des Maklerverbands BDVM. Dort sagte er auch, welche Entwicklungen ihm Sorge bereiten – und ob es eine staatliche Rückversicherungslösung braucht.

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BDVM-Vize Thomas Haukje: „Seit wir die heftigen Kapazitätsengpässe offen adressieren, kontern die Versicherer mit Präventionsengpässen aufseiten der Kunden“

In den vergangenen Jahren haben insbesondere die mittelständischen Versicherer massiv geholfen, die Kapazitäten bei Großrisiken in der industriellen Sachversicherung aufzufüllen – so sieht es Thomas Haukje, Vizepräsident des Maklerverbandes BDVM. Doch diese Versicherer „fangen nun auch an, sich zurückzuzeichnen“, monierte Haukje in Hamburg – auch weil einige bei ihrer Hilfe womöglich überzeichnet haben. „Das macht es noch mal knapper“, beklagte Haukje, dem auch die Rolle einiger Versicherer bei der Gestaltung der „Zeitenwende“ ein Dorn im Auge ist: Etliche Zulieferfirmen von Rüstungsbetrieben hätten Probleme, geeignete Deckungen zu erhalten.

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WTW-Manager Rouget: „Rückversicherer könnten die Reißleine ziehen und deutsche D&O-Portfolios kritischer bewerten“

Großverfahren rund um den VW-Dieselskandal, Arcandor, Continental oder die Telekom prägen derzeit die Diskussion in der Managerhaftung. Parallel dazu steigen die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland und Europa auf ein Niveau wie zuletzt vor über zehn Jahren. Diese Kombination aus juristischen Präzedenzfällen und breiten Portfoliorisiken belastet laut WTW die D&O-Versicherung und könnte den Markt erneut in eine harte Phase führen. "Preissteigerungen und striktere Risikoselektion wären die Folge", sagt Philipp Rouget, Head of FINEX Deutschland und Österreich bei Willis, einem Geschäftsbereich von WTW.

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LBBW-Studie: Skaleneffekte bei großen Krankenversicherern kaum nachweisbar

Das deutsche Gesundheitssystem zählt zu den teuersten der Welt – manche Fachleute halten es außerdem für eines der ineffizientesten Systeme. Was dran ist an der Kritik, hat die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in einer Studienreihe untersucht. Im ersten Teil nehmen die Analysten die Verwaltungskosten in der PKV und GKV in den Blick und räumen mit einer beliebten These auf: Die Vielzahl kleiner Anbieter ist demnach nicht das Problem. Stattdessen würden die Studienautoren bei der Zusammensetzung der Versichertengruppen ansetzen.

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Teure Autoteile belasten Kfz-Versicherer

Die Preise für Kfz-Ersatzteile ziehen weiter an und setzen die Versicherungswirtschaft unter Druck. Eine aktuelle Auswertung des GDV zeigt, dass die Kosten für Bauteile wie Scheinwerfer, Stoßfänger oder Windschutzscheiben zwischen August 2024 und August 2025 im Durchschnitt um knapp sechs Prozent gestiegen sind. Bei einzelnen Teilen wie Vordertüren und Motorhauben sogar um rund acht Prozent.

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Zurich bringt Cyberversicherung für Telekom-Kunden auf den Markt

Kaum ein Tag vergeht ohne eine neue Studie oder Umfrage zum Cybermarkt sowie eine neue Produktplatzierung der Assekuranzhäuser gegen Hackerangriffe. Marsh sammelte zuletzt von sechs Versicherern neue Cyberkapazitäten für den Mittelstand ein. Auch Zurich Deutschland fokussiert bei ihrem neuen Angebot auf diese Klientel, insbesondere Telekom-Kunden. Der Kölner Versicherer verrät auf Anfrage, ob er der alleinige Risikoträger ist und wie hoch die Deckungssummen für Unternehmen unter und über 500 Mio. Euro Umsatz sind.

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KI-gestützte Bestandsübertragung für mehr Effizienz
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Bestandsumdeckungen sind komplexe und zeitintensive Prozesse, da eine heterogene Datengrundlage die effiziente Übertragung von Versicherungspolicen verhindert. Sie sind jedoch eine Chance für Versicherer, Makler und Assekuradeure, neues Wachstum zu generieren und Bestandsabrieb entgegenzuwirken. Mit KI-gestützten Softwarelösungen können Unternehmen die Datenerfassung sowie die Bestandsanalyse automatisieren und Vertragsdaten in wenigen Schritten in die Bestandsführungssoftware übertragen.

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KI-gestützte eAkten für den BaFin-regulierten Markt: So geht intelligentes Dokumentenmanagement heute
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Klassische Aktenordner und Papierstapel adé! Willkommen in der Welt smarter Versicherungsprozesse. KI revolutioniert Dokumentenprozesse – doch nur 11 % der Versicherer verfügen über die nötige Datenbasis (Capgemini, 2025). Mit digitalen Tools, KI und Intelligent Document Processing (IDP) wird aus Aktenchaos ein smartes Archiv. Wie Sie Ihre Akten in 8 Schritten digitalisieren und Routineaufgaben automatisieren – von der Dokumentenerfassung bis hin zur intelligenten Datenanalyse – erfahren Sie hier.

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Schaden- und Unfallversicherer holen sich Vertrauen zurück

Im Schadenfall zeigt sich, ob der Versicherer etwas taugt – so streng sieht es zumindest der Kunde, der sich hilfesuchend an seinen Anbieter wendet. Die gute Nachricht lautet: Immer mehr Versicherer meistern diese Prüfung weitaus besser als noch vor zwei Jahren, wie die Ratingagentur Assekurata in einer Analyse schreibt. Allerdings laufen einige Anbieter Gefahr, den Anschluss in der Schadenregulierung zu verlieren.

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Wie Fehldiagnosen in der Patientenakte den Abschluss von BU-Policen unmöglich machen

Seit Jahresanfang können Patienten in ihre Elektronische Patientenakte (ePA) einsehen. Manch einer wundert sich über Krankheiten, die er gar nicht hat. Die Ärzte wollen damit mehr Geld bei der Krankenversicherung abrechnen, sagt Versicherungsmakler Bastian Kunkel in der ZDF-Sendung Frontal21. Allerdings erschweren solche Fehldiagnosen sein Geschäft, weil Kunden damit keine BU-Policen abschließen und auch nicht in die PKV wechseln können. Kontrollmechanismen gegen Fehldiagnosen scheint es nicht zu geben.

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Milliardäre im Sturm: Wie Versicherungsmanager im riskanten Florida-Markt Vermögen machen

Während viele große Versicherer Florida wegen unberechenbarer Risiken längst verlassen haben, steigen einige lokale Anbieter auf – und ihre Chefs gleich mit. Etwa die von Slide Insurance und Neptune Insurance. Binnen weniger Jahre haben mehrere Unternehmer durch geschickte Platzierungen an der Börse Milliardenvermögen aufgebaut, obwohl (oder gerade weil) der Markt von Insolvenzen und Hurrikanschäden geprägt ist. Die relativ ruhige Sturm-Saison spielt ihnen zusätzlich in die Karten.

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Insurance & Innovation 2025: KI im Fokus
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Bei Insurance & Innovation 2025 stehen die Chancen und Herausforderungen rund um Künstliche Intelligenz im Zentrum. Die vtmw AG und die Hallesche Krankenversicherung laden am 21. Oktober nach Stuttgart ein – zu einem After-Work-Event für alle, die Innovation erleben und mitgestalten wollen.

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Cyberangriffe dringen in den „Geschäftsalltag“ deutscher Unternehmen vor

Zwei Drittel aller kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland waren im vergangenen Jahr Ziel von Cyber-Angriffen – dennoch bleibt die Absicherungslücke groß, lautet eine Kernerkenntnis, die der Spezialversicherer Hiscox aus einer aktuellen Unternehmensbefragung zieht. Demnach unterschätzen viele Firmen die Risiken, während Kriminelle künstliche Intelligenz längst als Angriffswaffe nutzen. Unterdessen gibt es neue Entwicklungen im Fall des Anfang September angegriffenen Automobilherstellers Jaguar Land Rover.

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Swiss Re-Studie geht explodierenden US-Haftpflichtkosten auf den Grund: „Der Missbrauch des Rechtssystems lässt nicht nach“

Das US-Haftpflichtgeschäft von Erst- und Rückversicherern ist seit einigen Jahren mit deutlich gestiegenen Schadensummen belastet, die Kläger vor US-Gerichten durchsetzen. Wie das Phänomen der „sozialen Inflation“ zu erklären ist und warum der Trend zu explodierenden Entschädigungszahlungen vorerst anhalten dürfte, zeigt eine Studie des Rückversicherers Swiss Re. Darin verraten die Autoren auch, was die Branche tun kann, um die Höhe der Urteilssummen zu drücken – und warum selbst kleinere Unternehmen keineswegs auf der sicheren Seite sind.

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Fitch: Regulierer geben Versicherern Spielraum für Investitionen

Die Versicherungsaufsichtsbehörden in Europa und Asien wollen mit regulatorischen Anpassungen das Wirtschaftswachstum stärken. Das zeigt der jüngste Bericht von Fitch Ratings zu globalen Entwicklungen in der Versicherungsaufsicht für den Zeitraum April bis September 2025.

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Studie hält Pflichtversicherung gegen Elementarschäden nur bei „notwendigen Begleitmaßnahmen“ für praktikabel

Die Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden in Deutschland sei rechtlich möglich, jedoch „kein Allheilmittel“. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Centrums für Europäische Politik (cep) im Auftrag des Versicherers VHV. So bedürfe es „eines Bündels an begleitenden Maßnahmen und strengen Voraussetzungen“, betonen die Studienautoren.

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Regulatorische Komplexität in Wettbewerbsvorteile umwandeln

Compliance schützt Finanzdienstleister und Versicherungen längst nicht mehr nur vor Haftungsrisiken. Sie sichert Innovationen ab, unterstützt die digitale Transformation und fördert nachhaltige Geschäftsmodelle. Aber wie gelingt der Schritt von der Pflicht zur Kür? Eine Analyse von Marc Billeb und Nils Meyn.

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Allianz-Studie konstatiert Rekordhoch für weltweite Privatvermögen und „beeindruckendes Comeback“ für Versicherungsprodukte

Der Global Wealth Report des Versicherers Allianz markiert für Deutschland eine Wende in der internationalen Vermögensstatistik: Erstmals schließt das Land zur Spitzengruppe auf – zwar ist der Zuwachs vor allem einer veränderten Messmethode der Bundesbank zu verdanken. Trotzdem ernten die Bundesbürger für ihre Sparbemühungen Lob von den Studienmachern, die sich zudem über ein „beeindruckendes Comeback“ der Versicherungsprodukte freuen.

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Howden betont „Dringlichkeit, den Cyberprämien-Pool zu vergrößern“

Der Markt für Cyberversicherungen müsse sich rasch vergrößern, damit die Versicherer ihre Prämienziele trotz des abflauenden Preisniveaus erreichen können. Zu diesem Fazit kommt der Versicherungsmakler Howden auf Basis einer aktuellen Studie. Das weitere Marktwachstum werde „von der Entwicklung des Neugeschäfts abhängen“, schreibt der Makler und fordert eine verbesserte Zugänglichkeit für Unternehmen. Dabei lohne sich eine Cyberpolice vor allem für Großbetriebe auch betriebswirtschaftlich, wie die Autoren vorrechnen.

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JLR verlängert Produktionsstopp und hatte offenbar keine Cyberversicherung

Seit einem Hackerangriff stehen beim Autobauer Jaguar Land Rover (JLR) die Maschinen still. Die Produktionsunterbrechung wurde mehrfach verlängert, heute sollte der Betrieb eigentlich wieder aufgenommen werden. Doch daraus wird es wieder nichts, das britische Unternehmen verliert dadurch zig Mio. Pfund pro Woche. Nun kommt heraus, dass JLR kurz vor dem Vorfall es versäumte, eine Cyberpolice abzuschließen.

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„Kaum eine Chance haben, ins Plus zu kommen“: BdV zerlegt Lebensversicherungen

Der Bund der Versicherten bekräftigt seine grundsätzliche Kritik an kapitalbildenden Lebensversicherungen. Der Hamburger Verbraucherschutzverein warnt seit Jahren vor dem Abschluss solcher Verträge als Altersvorsorge und erneuerte nun in einer Mitteilung seine ablehnende Haltung. Nach Ansicht des BdV profitieren in erster Linie Versicherer und Vertrieb, während Kunden das Nachsehen hätten.

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PPI-Studie: Veraltete Kernsysteme unterlaufen KI-Ziele  

Viele Versicherer sehen in künstlicher Intelligenz (KI) eine wichtige Errungenschaft, um ihre Bestandsverwaltung und ihr Schadenmanagement zu modernisieren. Zu diesem Ergebnis kommt  eine aktuelle Studie des Beratungs- und Softwareunternehmens PPI. Doch so einfach ist das nicht, monieren die Fachleute. Denn oft wird die systematische Nutzung von KI von überalterten IT-Landschaften ausgebremst. Was daraus folgen könnte, haben die Autoren in ihrer Studie ebenfalls aufgeschrieben.  

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Howden kauft Gravitas

Der Versicherungsmakler Howden treibt seine Expansion auf dem US-Markt voran. Das Unternehmen kündigte vor wenigen Tagen die Übernahme von Gravitas Insurance an, einem Spezialisten für Ausfallversicherungen im Musik-, Sport- und Live-Event-Geschäft. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen.

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KI-gestützte eAkten für den BaFin-regulierten Markt: So geht intelligentes Dokumentenmanagement heute
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Klassische Aktenordner und Papierstapel adé! Willkommen in der Welt smarter Versicherungsprozesse. KI revolutioniert Dokumentenprozesse – doch nur 11 % der Versicherer verfügen über die nötige Datenbasis (Capgemini, 2025). Mit digitalen Tools, KI und Intelligent Document Processing (IDP) wird aus Aktenchaos ein smartes Archiv. Wie Sie Ihre Akten in 8 Schritten digitalisieren und Routineaufgaben automatisieren – von der Dokumentenerfassung bis hin zur intelligenten Datenanalyse – erfahren Sie hier.

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