Mit welchen Kfz-Versicherern sich die Deutschen am zufriedensten zeigen

Trotz der zuletzt stark gestiegenen Beiträge stellen die deutschen Verbraucher ihren Kfz-Versicherern ein mehrheitlich gutes Zeugnis aus. Im Gesamtergebnis erreichen die Direktversicherer im Schnitt 77,4 von 100 möglichen Punkten, die Filialversicherer folgen knapp dahinter mit 76,5 Punkten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ). Im Ranking der Filialversicherer musste sich ein Markt-Außenseiter nur knapp vom Marktführer geschlagen geben.

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Scor weiß positiv zu überraschen

Der französische Rückversicherer Scor hat im zweiten Quartal 2025 einen Nettogewinn von 226 Mio. Euro erzielt und damit das tiefrote Vorjahresquartal hinter sich gelassen. Damals stand ein Verlust von über 300 Mio. Euro zu Buche, weil der Konzern die Probleme in der Lebens- und Krankenrückversicherung nicht in den Griff bekam. Dass man diese überwunden habe, betonte Scor-Chef Thierry Léger bereits im Frühjahr. Mit dem Ergebnis im zweiten Quartal übertraf Léger nun sogar die Erwartungen der Analysten.

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Finanzvertriebe bauen Provisionserlöse deutlich aus

Das Provisionsvolumen der in Deutschland tätigen Allfinanz- und Spezialvertriebe stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent auf 5,46 Mrd. Euro – Marktführer DVAG schafft es allerdings nur knapp über diese Schwelle, wie aus der aktuellen „Hitliste der Finanzvertriebe“ des Fachmagazins Cash. hervorgeht. Der Erhebung zufolge meldeten 84 Prozent der 31 abgefragten Unternehmen steigende Erlöse, nur eine Minderheit von 16 Prozent verzeichnete Rückgänge. Beratungshonorare spielen indes so gut wie keine Rolle.

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Versicherungsmakler konzentrieren sich auf wenige Poolanbindungen

Dass weniger oft mehr ist, gilt offenbar auch für die Allianzen, die Versicherungsvermittler mit Maklerpools und ‑verbünden knüpfen. Im Schnitt arbeiten Makler mit genau zwei Pools oder Verbünden zusammen, wie der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung in einer Umfrage ermittelt hat. Daraus geht auch hervor, dass zwei Drittel des Maklergeschäfts über die Partner abgewickelt werden – mit zuletzt leicht steigender Tendenz. Dass die Höhe der Provision und die Pool-Größe nur eine untergeordnete Rolle bei der Partnerwahl spielen, freut den Verband.

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Zugunglück bei Riedlingen: Wer trägt die Verantwortung?

Nach dem schweren Zugunglück am Sonntagabend bei Riedlingen im baden-württembergischen Landkreis Biberach, bei dem drei Menschen ums Leben kamen und mindestens 41 weitere verletzt wurden, ist das Entsetzen groß. Die Ermittlungen zur Unglücksursache laufen auf Hochtouren. Zu klären wird auch sein, ob jemand für das verheerende Entgleisen des Zuges haftbar gemacht werden kann.

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Betriebshaftpflicht im Maklerurteil: Diese Versicherer überzeugen bei Landwirten, IT-Firmen und Architekten  

Der Maklerverbund Vema hat seine angeschlossenen Makler erneut zu drei Teilsegmenten der betrieblichen Haftpflichtversicherung (BHV) befragt. Diesmal zeigt sich, welche Versicherer mit Blick auf die Zielgruppen Landwirte, IT-Dienstleister und Planungsbüros (Architekten/Ingenieure) zu überzeugen wissen. Dabei bestätigt sich das Bild, dass die Erreichbarkeit der Gesellschaften als größtes Manko wahrgenommen wird.

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Spezialversicherer Accelerant mit starkem Börsendebüt

Das Geschäftsmodell von Accelerant zielt darauf ab, eine "Risk Exchange" (Risikoaustauschplattform) zu sein, die Assekuradeure mit Risikokapitalgebern wie Rückversicherern und institutionellen Investoren zu verbindet. Rund 600 Mio. Dollar an Umsatz erzielte das 2018 gegründete Unternehmen im vergangenen Jahr. Gestern beim Börsendebüt hat Accelerant mehr eingesammelt.

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KI im Praxistest: Was deutsche Versicherer von Asien lernen können

Während in Deutschland viele Anbieter beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) noch in der Konzeptionsphase stecken, setzen asiatische Marktführer wie AIA, Manulife oder FWD bereits flächendeckend KI ein – und zwar nicht nur zur Effizienzsteigerung, sondern auch als gezieltes Mittel zur Verbesserung der Kundenerlebnisse und der Vertriebsperformance sowie zur Optimierung der Produktentwicklung. Der Blick nach Südostasien bietet dabei mehr als nur technologische Inspiration – aus den dortigen KI-Anwendungen lassen sich auch ganz konkrete Handlungsempfehlungen für den deutschen Markt ableiten. Ein Gastbeitrag von Dr. Dirk Schmidt-Gallas und Tobias Schulz von der Unternehmensberatung Simon-Kucher.

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Blau Direkt kauft in Bayreuth zu

Blau Direkt hat einen weiteren Zukauf im Maklersegment unternommen: Rückwirkend zum 1. Januar 2025 schloss sich die WRP Finanzconsult Allfinanzvermittlungs GmbH dem Lübecker Maklerpool und Technologiedienstleister an. Das Führungsduo des Bayreuther Unternehmens und dessen Belegschaft arbeiten unter dem Dach von Blau Direkt unverändert weiter.  

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Zurich und Ominimo treten in niederländischen Kfz-Versicherungsmarkt ein

Der Versicherer Zurich und das ungarische Insurtech Ominimo steigen gemeinsam in den niederländischen Kfz-Versicherungsmarkt ein. Zuvor hatten sich die Partner bereits darauf verständigt, in Polen aktiv zu werden. In beiden Versicherungsmärkten werde es „in Kürze entsprechende Angebote“ geben, kündigte die Zurich Gruppe Deutschland nun an. Der Versicherer hatte im Frühjahr eine Minderheitsbeteiligung bei Ominimo erworben. VWheute brachte in Erfahrung, wann mit Schweden der dritte Markt ins Visier genommen wird.

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BCA mit deutlichem Umsatzsprung

Der Allfinanz-Maklerpool BCA mit Sitz in Oberursel feiert sein 40-jähriges Bestehen. Zahlentechnisch dürfte es auch einen Grund zum Feiern geben. Denn im Geschäftsjahr 2024 gab es einen deutlichen Umsatzsprung, der Rohertrag stagnierte allerdings. Ohnehin machte Vorstand Bastian K. Roeder kürzlich in einem VWheute-Interview deutlich, dass es nicht um Gewinnmaximierung gehe. Man handelte eher nach dem „Gegenseitigkeitsprinzip“.

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AIG-Chef Zaffino über KI-Einsatz: „Die Ergebnisse übertrafen bei weitem unsere Erwartungen. Und ich dachte, wir hätten hohe Ambitionen“

Peter Zaffino hat AIG saniert und wieder auf Kurs gebracht. Der US-Versicherer war einst ein großer Player im Lebengeschäft, nun ist das Unternehmen viel kleiner und auf die Sachsparte fokussiert. Dennoch will Zaffino in Zukunft ein Vielfaches des aktuellen Geschäfts machen. Möglich macht das die Zusammenarbeit mit den KI-Unternehmen Palantir und Anthropic.

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Run-off-Markt: Kann Neugeschäft Akquisitionen ersetzen?

Da Viridium neue Eigentümer gefunden hat, dürften laut Experten vermehrt neue Run-off-Transaktionen realisiert werden. Schließlich erhalten Verkäufer von Lebensbeständen dann nicht nur Angebote vom Konkurrenten Athora. Der Abwicklungsspezialist aus Wiesbaden wünscht sich nach dem gescheiterten Axa-Deal verkürzte Genehmigungsprozesse. Auf Anfrage erklärt das Unternehmen zudem, wie es um die Pläne rund um den Einstieg ins Neugeschäft steht.

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Phönix kauft Maklerhaus Wiggermann

Der Hamburger Versicherungsmakler Phönix hat einen weiteren Zukauf abgeschlossen: Zum 1. Juli wurde die Wiggermann OHG mit Sitz in Herdecke übernommen. Geschäftsführer Dirk Wiggermann und sein Team bleiben weiterhin an Bord. Die von Oliver Drewes und Kay Weddecke geführte Phönix hat innerhalb von gut drei Jahren bereits mehr als 50 Transaktionen abgewickelt.

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Schaden- und Unfallversicherer verspüren wachsenden Druck bei Modernisierung ihrer Kernsysteme

Die deutschen Schaden- und Unfallversicherer modernisieren in großem Stil ihre Kernsysteme. Das ergab eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Bearing Point. Doch der strukturelle Wandel ist mancherorts steinig – organisatorische Defizite, veraltete Technologien und Fachkräftemangel drohen die Umsetzung zu verzögern.

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Millionenschaden: Kurz vor Festivalbeginn verbrennt die Tomorrowland-Hauptbühne

„Jahrelange Liebe und Leidenschaft sind in den Aufbau dieser Bühne geflossen“, kommentierte eine Sprecherin von Tomorrowland – einem der größten elektronischen Musikfestivals der Welt mit rund 400.000 Besuchern – die abgebrannte Mainstage. Das Festival in Boom zwischen Antwerpen und Brüssel soll dennoch morgen stattfinden. Bei der Ermittlung der Brandursache gibt es erste Vermutungen.

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AIG macht John Neal zum Präsidenten

John Neal, seit 2018 CEO von Lloyd’s of London, plante mit Ablauf seiner Kündigungsfrist im September zum Großmakler Aon zu gehen. Stattdessen wechselt er überraschend zum US-Versicherer AIG und berichtet in seiner neuen Position an Chairman und CEO Peter Zaffino. Aon wiederum hat für den für Neal ursprünglich vorgesehenen Posten andere Pläne.

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Wind auf dem Rückversicherungsmarkt hat sich gedreht – Fitch erwartet sinkende Margen für Anbieter

Der Abwärtstrend bei den Rückversicherungsprämien hatte sich bereits angedeutet – nun bestätigt die Ratingagentur Fitch in ihrem Marktausblick, dass sich die Branche auf bescheidenere Zeiten einstellen muss. Sinkende Preise, höhere Schadenhöhen durch Naturkatastrophen und gelockerte Bedingungen dürften 2025 zu niedrigeren versicherungstechnischen Margen führen, schreiben die Fachleute nach Auswertung der Erneuerungsrunden im Juni und Juli.

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Munich Re geht Auswirkungen von schwerwiegenden Malware-Ereignissen und Cloud-Ausfällen auf den Grund

Ein digitaler Flächenbrand in Form eines Malware-Großereignisses könnte 25 Prozent aller IT-Systeme weltweit erfassen. Das berichtet der Rückversicherer Munich Re auf Basis einer Befragung von 93 IT-Sicherheitsexperten. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Das Risiko für solch ein Szenario könnte um 50 bis 80 Prozent reduziert werden, sofern die Unternehmen Schutzmaßnahmen ergreifen: konsequentes Patch-Management, eine kluge Netzwerksegmentierung und regelmäßig gesicherte Back-ups, so der Rat der Fachleute.

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Funk sieht Stabilisierung des deutschen Industrieversicherungsmarktes

Der deutsche Industrieversicherungsmarkt hat sich aus Sicht des Maklers Funk in vielen Bereichen stabilisiert. Dies gelte sowohl für das Prämienniveau als auch für die Kapazitäten – obwohl die Risiken für Unternehmen „nicht weniger werden“, wie Funk in seinem Marktbericht anerkennend schreibt. Eine Entspannung macht sich demnach vor allem in der industriellen Sachversicherung bemerkbar. Zugleich erforderten systemische Risiken wie Cyberangriffe, Naturkatastrophen und geopolitische Konflikte neue Antworten, wie die Autoren betonen.

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Sturzflut in Texas: Versicherungsschäden halten sich in Grenzen

Zwei Wochen nach der verheerenden Sturzflut in Texas mit mindestens 130 Todesopfern gibt es immer noch keine Schätzung zu den Versicherungsschäden. Die wirtschaftlichen Verluste beziffert der US-Wetterdienst Accuweather auf bis zu 22 Mrd. US-Dollar. Davon dürfte nur ein kleiner Teil versichert sein, glaubt Großmakler Aon. Das liege an der geringen Durchdringung der Hochwasserversicherung.

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Kräftiger Prämienanstieg für Schifffahrt im Roten Meer nach Huthi-Angriffen

Die Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer haben weitreichende Folgen für die maritime Versicherungswirtschaft. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, haben sich die Preise für Kriegsrisikoversicherungen in der Region innerhalb weniger Tage mehr als verdoppelt. Bei den Attacken wurden in dieser Woche wurden zwei Frachtschiffe versenkt und mindestens vier Seeleute getötet.

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Falsche RBB-Berichterstattung über Stefan Gelbhaar kommt Versicherer teuer zu stehen

Ende 2024 hatte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) schwerwiegende Belästigungsvorwürfe gegen Stefan Gelbhaar veröffentlicht, die sich später als falsch herausstellten. Der Grünen-Politiker beteuerte stets seine Unschuld, zog aber im Verlauf der Affäre seine Listenplatzkandidatur für den Deutschen Bundestag zurück. Vom RBB forderte er 1,7 Mio. Euro Schadensersatz. Nun einigten sich beide Parteien auf eine geringere Summe. Den Großteil der Kosten übernimmt offenbar die Medienhaftpflichtversicherung des Senders.

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Viel Potenzial im Cybermarkt – auch weil KMU und Versicherer selbst vermehrt Opfer von Hackerangriffen sind

Die Ratingagentur A.M. Best bescheinigt dem globalen Cyberversicherungsmarkt einen stabilen Ausblick. Das Segment verzeichne eine ungebrochen hohe Nachfrage und zeige sich trotz zunehmender Risiken durch Ransomware-Attacken oder KI-gestützte Angriffe robust, so die Erkenntnis der Marktbeobachter. Sorge bereitet ihnen, dass vermehrt die Versicherer selbst ins Fadenkreuz der Cyber-Kriminellen geraten.

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Versicherungen werden zunehmend digital abgeschlossen

In Deutschland schließen immer mehr Menschen eine Versicherung auf digitalem Wege ab – etwa über eine Website, ein Vergleichsportal oder eine App: 2022 lag der Online-Anteil bei 18 Prozent, im Folgejahr bei 20 Prozent, 2024 stieg er auf 22 Prozent. Das berichtet der Branchenverband GDV auf Basis einer Mitgliederbefragung. Eine Gefahr für die persönliche Beratung schließt der Verband jedoch aus.

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Wachstumstreiber Konsolidierung: Versicherungsmakler steigern weltweite Umsätze

Versicherungsmakler haben ihre Einnahmen durch Provisionen und Gebühren im vergangenen Jahr weltweit um acht Prozent auf 180 Mrd. US-Dollar gesteigert. Das ergab eine Auswertung des Analysehauses Insuramore. Marktführer Marsh McLennan wuchs demnach mit 7,8 Prozent leicht unterdurchschnittlich, konnte aber seine Spitzenposition klar behaupten. Ein ähnliches Bild zeigt das ebenfalls im Juli veröffentlichte Top-20-Ranking der größten Makler der Welt durch die Ratingagentur A.M. Best. Dass es der britische Makler Howden erstmals in die Top Ten geschafft hat, sorgte bei CEO David Howden für Genugtuung.

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Mobiler Protest rund um die Konzernzentrale: Umweltaktivisten kritisieren Munich Re für LNG-Geschäfte und Rückzug aus Klimainitiativen

Umweltaktivisten der Initiative Urgewald und des Netzwerks Insure Our Future werfen dem Rückversicherer Munich Re vor, sein klimapolitisches Engagement zurückzufahren. Bei einer Protestaktion vor der Münchner Konzernzentrale riefen die beiden NGOs das Management dazu auf, sich zu stärkeren Klimaschutzmaßnahmen und dem Ausschluss von Versicherungsgeschäften mit Flüssigerdgas-(LNG)-Terminals zu bekennen.

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BVK besorgt über Vermittlerschwund: Vertreter fallen unter 100.000, Makler behaupten sich

Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Versicherungsvermittler ist abermals zurückgegangen. Zum Stichtag 1. Juli 2025 wurden 179.923 Vermittler von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) erfasst. Das sind 961 weniger als noch vor drei Monaten. Während vor allem gebundene Vermittler weiter auf dem Rückzug sind, konnte die Anzahl der Makler zuletzt leicht zulegen. Dass das Vermittler-Heer seit dem Höchststand im Jahr 2011, mit damals über 260.000 Personen, um 30 Prozent geschrumpft ist, hält der Vermittlerverband BVK für „äußerst bedenklich“.

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Junge Menschen über Altersvorsorge: Freundeskreis schlägt Finfluencer, Lebensversicherung so (un)beliebt wie Sparbuch

Der vermeintlich gefährliche Einfluss von Finfluencern auf ihre Follower hatte in der Versicherungsbranche jüngst für rege Diskussionen gesorgt. Doch womöglich ist das Problem deutlich kleiner als bislang angenommen: Nur vier Prozent der jungen Menschen halten Influencer für sehr wichtig und folgen ihnen in den sozialen Medien, wie eine Studie der R+V-Versicherung ergab. Doch auch der guten alten Lebensversicherung fehlt es an Zulauf: Nur zehn Prozent würden sie für ihre Altersvorsorge in Erwägung ziehen. Wie Jüngere über das Alter denken, hat wiederum eine DIA-Studie näher beleuchtet – und der Wirtschaftsweise Martin Werding plädiert in einer weiteren Untersuchung für einen umfassenden Umbau des Rentensystems. Zustimmung bekommt er von GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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Mareike Steinmann-Baptist: „Embedded Insurance ist für uns ein strategisches Zukunftsthema“

Ob bei Flugbuchungen, Kreditkarten oder Mietwagenportalen – digitale Vertriebskanäle und integrierte Geschäftsmodelle gewinnen im Reiseversicherungsgeschäft an Bedeutung. Die Union Reiseversicherung (URV) sieht in Embedded Insurance einen zentralen Wachstumshebel. Im Interview erläutert URV-Vorständin Mareike Steinmann-Baptist, welche Potenziale sie in diesem Ansatz erkennt, welche technologischen Voraussetzungen notwendig sind und wie die nächsten Schritte der URV auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Vertriebsmodell aussehen.

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Munich Re-Chefökonom Menhart: „Die US-Politik vermittelt den Eindruck, dass es eigentlich keine Verbündeten mehr gibt“

Die Chefökonomen von Allianz, Munich Re und Swiss Re sorgen sich über die zunehmende Unberechenbarkeit in der US-Politik. Diese vermittele den Eindruck, „dass es eigentlich keine Verbündeten mehr gibt“, konstatierte Munich Re-Chefvolkswirt Michael Menhart in einer Online-Diskussionsrunde des Versichererverbands GDV. Europa müsse sich angesichts protektionistischer Tendenzen in den USA und wachsender geopolitischen Spannungen wieder stärker auf sich besinnen, so der Tenor. Für die Bundesregierung fanden die Chefökonomen lobende Worte.

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HBC kauft zu und verliert Gründungsmitglied

Der Makleraufkäufer Hanseatic Broking Center (HBC) meldet gleich zwei Übernahmen: Saller & Vogl aus München und Verdie Management aus Hamburg. Gleichzeitig steigt Mitgründer und Geschäftsführer der HBC-Gruppe, Tibor von Jankó, aus dem operativen Geschäft aus. Er war auch Chef der Albis Versicherungsmakler GmbH, die sich 2023 der HBC-Gruppe anschloss. Dort übernimmt nun eine Doppelspitze die Geschäftsführung.

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Leverkusen mit neuem Sportausrüster und neuem Logo der BarmeniaGothaer

„Diese Euphorie hilft uns extrem, sie tut unserer Marke gut“, kommentierte Frank Lamsfuß, Vertriebsvorstand der BarmeniaGothaer, die sportlichen Erfolge von Bayer Leverkusen vor zehn Monaten. Es war allerdings abzusehen, dass der Verein seinen Double-Sieg nicht wiederholen würde. Schmerzvoller dürften aber die Abgänge von Trainer Xabi Alonso und den Leistungsträgern Florian Wirtz oder Jonathan Tah sein. Andere Spieler präsentieren nun das neue, gemeinsame Logo der BarmeniaGothaer auf dem Bayer-Trikot. Der Sportausrüster ist ebenfalls neu.

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Juli-Erneuerung: Markt dreht sich zugunsten der Zedenten

Die Rückversicherungsbranche erlebt zur Mitte des Jahres eine Verschiebung der Marktverhältnisse, berichtet Gallagher Re in einer aktuellen Analyse.  Anders als in den Vorjahren haben Rückversicherungskäufer bei den Erneuerungen zum 1. Juli von einem wettbewerbsintensiveren Umfeld profitiert. Trotz gestiegener Nachfrage blieb die Kapazitätslage stabil, Rückversicherer streben nach Wachstum.

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Lebensversicherung: Assekurata beziffert stille Lasten auf 80 Milliarden Euro

„Die deutschen Lebensversicherer profitieren in ihrer Erfolgsrechnung von der Auflösung der Zinszusatzreserve“, schreibt die Ratingagentur Assekurata in einer aktuellen Mitteilung. Dies wirke sich positiv auf aktuelle und künftige Rohüberschüsse aus. Allerdings belasten stille Lasten die finanzielle Position der Branche und eine anhaltend unterdurchschnittliche Nettoverzinsung das Anlageergebnis. Die strukturellen Unsicherheiten in der Altersvorsorgepolitik unter der neuen Bundesregierung bleiben.

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EZB billigt Monte-Paschi-Übernahmeangebot für Mediobanca

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat der Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) grünes Licht für eine mögliche Übernahme der italienischen Investmentbank Mediobanca gegeben. Damit räumt die EZB ein zentrales Hindernis aus dem Weg für ein Geschäft, das nicht nur im Zentrum einer Neuordnung des italienischen Bankensektors steht, sondern auch das Machtgefüge bei der Generali verändern könnte.

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Wie die Eskalation in Nahost Versicherer belastet

Der Krieg zwischen Israel und Iran entwickelt sich zu einem Risikoherd für die internationale Versicherungsbranche. Neben direkten Kriegsschäden bedrohen gestörte Handelswege, Cyberangriffe und volatile Finanzmärkte die Stabilität der Branche. Folgen für weltweite Lieferketten und Kapitalströme sind möglich, warnt die Ratingagentur Morningstar DBRS.

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WTW: „Die Liste der wichtigsten politischen Risiken hat sich grundlegend verändert“

Fast 60 Prozent der in einer WTW-Studie befragten Unternehmen erwarten nennenswerte finanzielle Einbußen, ausgelöst durch Zollkonflikte und die unvorhersehbare, polarisierende Politik der aktuellen US-Administration. Im DACH-Raum liegt die Zahl sogar deutlich höher, zeigt die VWheute exklusiv vorliegende Umfrage. Der Großmakler rät notfalls, "Standorte aufzugeben oder neue Märkte zu erschließen“. Ein Überblick über die Regionen, in denen Unternehmen die größten Verluste verzeichnen.

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