Air-India-Absturz könnte Luftfahrtversicherungen massiv verteuern

Der verheerende Absturz einer Air-India-Maschine vor gut zehn Tagen, der mindestens 270 Menschen das Leben kostete, könnte die Prämien für Luftfahrtversicherungen um bis zu 30 Prozent nach oben treiben. Dies ergaben Schätzungen indischer Versicherungsmakler. Auch ein neues Rekordniveau halten Fachleute für möglich.

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Warum für Nürnberger-Vorständin Kaaz die Rückversicherung „das Schweizer Taschenmesser der Erstversicherungsportfoliosteuerung ist“

Man habe zu spät auf die Inflation reagiert und die neue Frequenz bei den klimabedingten Naturgefahrenschäden nicht richtig eingeschätzt, erklärt Vorständin Christine Kaaz die Hintergründe der Krise bei der Nürnberger. Ob man mit dem Rückversicherungseinkauf dagegen steuern kann, legte sie kürzlich auf einer Fachkonferenz dar.

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410-Mio.-Dollar-Schadenfall: Milliardär verklagt Munich Re, Chubb, AIG und Co. wegen beschädigter Kunstwerke

Es geht um Werke von Andy Warhol, Ed Ruscha und Cy Twombly. Sie haben zwar ein Feuer aus dem Jahr 2018 überstanden, aber möglicherweise aufgrund längerer Feuchtigkeitsbelastung Schäden davongetragen. Der Besitzer Ron Perelman streitet mit seinen Kunstversicherern Great Lakes Insurance (Munich Re), Swiss Re, AIG sowie Chubb um eine 410-Mio.-Dollar-Schadenzahlung. Die Assekuranzhäuser haben aber gute Chancen, den Prozess zu gewinnen.

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Eiopa-Chefin Hielkema: Verbraucher könnten von „stärker ergebnisorientiertem Vertriebsansatz“ profitieren

Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa hält es für denkbar, den Beratungsprozess bei versicherungsbasierten Anlageprodukten zu verschlanken und weniger auf Regelkonformität zu setzen. Man müsse untersuchen, „ob ein stärker ergebnisorientierter Vertriebsansatz zu besseren Ergebnissen für die Verbraucher führen könnte“, erklärte Eiopa-Chefin Petra Hielkema – insbesondere in Kombination „mit einfachen, transparenten Produkten mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis“. Hielkema beruft sich dabei auf Erkenntnisse der ersten EU-weiten Mystery-Shopping-Aktion für Versicherungsanlageprodukte.

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Grenzen für autonome Systeme ziehen: Wie Versicherer den AI Act implementieren sollten

Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Versicherungsbranche längst vom Experiment zur Alltagsanwendung geworden: Pricing-Algorithmen kalkulieren Tarife, Fraud Engines identifizieren Betrugsversuche und Chatbots beantworten rund um die Uhr Kundenanfragen. Mit dem EU-AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) erhalten Versicherer dafür erstmals einen verbindlichen Rechtsrahmen. Doch welche konkreten Herausforderungen bringt der AI Act mit sich – und wie wirken sie sich auf die Versicherungsbranche aus? Antworten liefert Johannes Gilch, Rechtsanwalt bei Schürmann Rosenthal Dreyer.

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Wie digitale Prozesse die Schadenmeldungen im Kfz-Versicherungssektor neu definieren

Die Digitalisierung prägt zunehmend die Prozesse in verschiedenen Wirtschaftsbereichen. Die Versicherungsbranche ist dabei keine Ausnahme, sondern nimmt in vielen Bereichen sogar eine Vorreiterrolle ein. Besonders im Bereich der Schadenregulierung bei Kfz-Versicherungen zeigen sich vielversprechende Möglichkeiten zur Optimierung des Schadenmanagements sowohl mit Blick auf den Schadenaufwand als auch zur Effizienzsteigerung und Kundenzufriedenheit durch den Einsatz digitaler Kanäle. Ein Gastbeitrag von den ControlExpert-Managern Roy Heiderich und Michael Kubijowicz.

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Nächste Produkthaftpflicht-Klagewelle zu den Abnehmspritzen Ozempic, Wegovy und Mounjaro

Während früher die fettmachenden Lebens- und Genussmittelhersteller verklagt wurden, kommen nun auch die schlankmachenden Pharmaunternehmen ins Visier. Mit hoher Wahrscheinlichkeit zeichnet sich eine neue Milliarden-Klagewelle ab gegen Hersteller/Apotheken/verschreibende Ärzte. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis Versicherer speziell diese Medikamente aus dem Deckungsumfang ausklammern oder zumindest Sublimits und klare Regeln zur Aggregierung von Einzelschäden einführen.

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Waldversicherer Axa sieht besondere Brandgefahr für Nadelbäume

Von kanadischen Verhältnissen ist Deutschland weit entfernt – trotzdem steigt auch hierzulande die Waldbrandgefahr und damit die Risiken für die Forstwirtschaft. Insbesondere reine Nadelholzbestände geraten zunehmend unter Druck, wie eine Einschätzung des Versicherers Axa ergab. Das Unternehmen gehört zu den größten Anbietern von Waldversicherungen in Deutschland und fordert eine engere Verzahnung von Prävention, Forschung und Versicherungsschutz.

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Aon-Marktforum: „Wenn Spargelstechen durch KI ersetzt werden kann – glauben Sie ernsthaft, dass unsere Branche nicht durch KI beeinflusst werden sollte?“

Auf dem Aon-Marktforum in Hamburg war die Debatte über die Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz (KI) allgegenwärtig. Bayerische-Vorstand Martin Gräfer wies darauf hin, dass die Branche von der KI-Welle mit viel stärkerer Wucht erfasst wird, als gedacht – und auch scheinbar unzerstörbare Berufsbilder bedroht. Gastgeber Jan-Oliver Thofern, Chef des Rückversicherungsgeschäfts bei Aon Deutschland, erklärte mit Blick auf den Rückversicherungsmarkt, dass die Kapazitäten höher seien als die Nachfrage. Was bedeutet dies für das künftige Preisniveau in der nächsten Erneuerungsrunde?

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Deutsche Manager fürchten Cyberangriffe und wollen einen entsprechenden Schutz in ihrer D&O-Versicherung

Arbeitssicherheit, regulatorische Verstöße und Lieferkettenrisiken bereiten deutschen Managern Sorgen, aber am meisten fürchten sie Cyberangriffe und den Verlust von Daten. Das zeigt der aktuelle „Directors’ and Officers’ Liability Survey“ des Risikoberaters und Großmaklers Willis, einem Geschäftsbereich von WTW, und der internationalen Anwaltssozietät Clyde & Co. Für die Studie wurden weltweit 765 Führungskräfte und Risikomanager zu den wesentlichen D&O-Risiken befragt. Was eine D&O-Police decken sollte, wurde auch erfragt.

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Assekurata-Analyse: In der PKV behält der Optimismus die Oberhand

Die privaten Krankenversicherer (PKV) schauen auf ein durchwachsenes Jahr 2024 zurück: Soliden Vertriebszahlen standen steigende Leistungsausgaben und Beitragserhöhungen entgegen. Die versicherungstechnischen Ergebnisse sind vielerorts unter Druck geraten, wie die Ratingagentur Assekurata berichtet. Für das laufende und kommende Jahr rechnet die Branche laut einer Umfrage der Analysten nicht mit einer wesentlichen Entlastung – optimistisch gibt sie sich trotzdem.

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Verheerende Waldbrandsaison macht kanadischen Versicherern zu schaffen und internationale Rückversicherer misstrauischer

Kanadas Schaden- und Unfallversicherer ächzen unter den verheerenden Waldbränden, die sich zu den schlimmsten der letzten Jahrzehnte ausgewachsen haben. Trotzdem geht die Ratingagentur Morningstar DBRS davon aus, dass die Branche die Katastrophe meistern wird. Allerdings halten die Fachleute es für wahrscheinlich, dass die Rückversicherer ihre Aktivitäten in den besonders betroffenen Regionen kritisch unter die Lupe nehmen werden.

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Goldman Sachs über autonomes Fahren: „Versicherungskosten gehen in den nächsten 15 Jahren um mehr als 50 Prozent zurück“

Während Tesla kurz vorm Einstieg ins Robotaxi-Geschäft ist, verfügt die Alphabet-Tochter Waymo in den USA längst über Zulassungen für autonomes Fahren und betreibt bereits kommerzielle Robotaxi-Dienste in mehreren Städten. Das Aufkommen autonomer Fahrzeuge wird die 400 Mrd. Dollar schwere US-Autoversicherungsbranche zu einer Neuordnung zwingen, glaubt Goldman Sachs. Schließlich gehen die Unfälle sowie die Kosten dabei zurück. Wer für Schäden in Zukunft haften soll, prognostizieren die Bankanalysten ebenfalls.

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Von wegen innovationsschwach: Warum das Interesse an Private-Markets-Policen steigt

Alternative Investments gewinnen weiter an Bedeutung bei der Gestaltung von Vorsorgeprodukten. Unterschiedliche Anlageklassen und Investmentkonzepte schaffen vielfältige Möglichkeiten der Tarifgestaltung. Einer Umfrage zufolge ist das Interesse von Versicherern an derartigen Produkten hoch. Die Anbieter sehen neben den Vorteilen jedoch auch einige Herausforderungen, die es zu lösen gilt. Ein Gastbeitrag von Christian Eck und Gian Luca Scognamiglio von BNP Paribas.

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Nach Rechtsgutachten: Vermittlerverband BVK droht Finfluencern juristische Konsequenzen an

Sogenannte Finfluencer, die auf TikTok, Instagram oder Youtube Tipps zur Geldanlage geben, stoßen beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) auf große Skepsis – die Vermittlerschaft fühlt sich von der unregulierten Finanzberatung zunehmend bedroht und sieht sich nun von einem in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten bestätigt: Finfluencer, die aktiv Wertpapiere, Kryptowerte oder Versicherungen vermitteln, benötigen hierfür eine gewerberechtliche Zulassung, schlussfolgerte Gutachter Hans-Peter Schwintowski. BVK-Präsident Michael Heinz kündigte in einem Pressegespräch „Kampfbereitschaft“ an, sofern Sanktionen gegen Finfluencer seitens der Aufsicht ausbleiben.

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CSU-Gesundheitspolitiker Pilsinger: „80 gesetzliche Krankenkassen sind einfach zu viel, ich denke zehn würden es auch tun“

Die Bundesregierung hat sich auf der Jahrestagung des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) zum dualen Krankenversicherungssystem bekannt. Die Bürgerversicherung stehe ganz bewusst nicht im Koalitionsvertrag, erklärte Tino Sorge (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium. CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger sprach sich in Berlin für eine deutliche Reduzierung der Krankenkassen aus – und war sich mit Grünen-Politiker Janosch Dahmen überraschend einig in der Diagnose, woran das deutsche Gesundheitssystem krankt. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger forderte grundlegende Reformen: „Wir verlieren nach wie vor täglich an Wettbewerbsfähigkeit“, warnte er in Berlin. Zu Veränderungen kommt es auch im Vorstand des PKV-Verbandes.

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Allianz verhandelt Capital-Four-Übernahme

Der Münchener Versicherungskonzern befindet sich offenbar in Gesprächen über einen möglichen Kauf des auf Private Credit spezialisierten Asset-Managers Capital Four. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor. Die Dänen verwalten nach eigenen Angaben ein Vermögen von über 23 Milliarden Euro, davon rund acht Milliarden Euro im Bereich Private Credit.

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Donnet: Mediobanca-Übernahme wäre gefährlich für Generali

Der Chef des italienischen Versicherungskonzerns Generali, Philippe Donnet, zeigt sich alarmiert über den Versuch des Bankhauses Monte dei Paschi di Siena (MPS), die italienische Investmentbank und größten Generali-Einzelaktionär Mediobanca zu übernehmen. Das Vorhaben ergebe keinen wirtschaftlichen Sinn und ziele letztlich nur darauf ab, die Kontrolle bei Generali zu erlangen, warnte Donnet in einem Interview. Darin bezog der CEO auch Stellung zur geplanten – und gleichsam umstrittenen – Fusion des Asset Managements der Generali mit der französischen Investmentbank Natixis.

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Huk-Coburg übernimmt Neodigital Autoversicherung vollständig

Das im Jahr 2023 gemeinsam von Huk-Coburg und der Neodigital Versicherung gegründete Joint Venture Neodigital Autorversicherung geht vollständig in die Hände der Coburger über. Der Kfz-Versicherer um CEO Klaus-Jürgen Heitmann kündigt an, seine Anteile von anfänglich 51 Prozent in zwei Schritten auf 100 Prozent zu erhöhen. In einem weiteren Schritt ist die Gründung einer gemeinsamen IT-Tochter geplant.

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MLP-Tochter ZSH nutzt Gewerbeplattform von Thinksurance

Die MLP-Tochter ZSH ist nicht nur auf die Beratung von Zahnmedizinern und anderen Freiberuflern spezialisiert, sondern ist seit 2022 im Gewerbemarkt aktiv. Wer in diesem Segment bestehen will, setzt meist auf die Plattform von Thinksurance. Auch ZSH startet nun eine Kooperation mit dem Frankfurter Unternehmen um Geschäftsführer Christopher Leifeld. „Unsere Beratungsprozesse werden damit schneller, transparenter und noch zielgerichteter“, sagt ZSH-Chef Lars Georg Volkmann.

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Warum die Deutsche Telekom auf den Captive-Zug aufspringt

Die Deutsche Telekom wird künftig nicht nur ein Telekommunikationsunternehmen sein, sondern auch als Versicherer auftreten – zumindest konzernintern. Die neue Rückversicherungs-Captive soll Mitte nächsten Jahres operativ tätig werden, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete. Gegenüber VWheute erklärte ein Telekom-Sprecher, wie es um die Auswahl der Erstversicherer bestellt ist – und welches Prämienvolumen die Bonner in Zukunft intern abwickeln wollen.

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HDI Global zeichnet Kautionsversicherungsgeschäft

Der Industrieversicherer HDI Global hat mit der Zeichnung von Kautionsversicherungen in Deutschland begonnen. Im Fokus stehen Bürgschaften für Unternehmen aus dem Baugewerbe. Mit dem Angebot soll der Zugang zu Bürgschaften unabhängig von bestehenden Kreditlinien bei Banken geschaffen werden.

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Gletscherabbruch in der Schweiz entfacht Debatte um Versicherungspflicht

In der Schweiz haben nur vier Kantone kein Obligatorium für eine Gebäudeversicherung. Dazu gehört Kanton Wallis, wo sich der jüngste Gletscherabbruch ereignete. Dieser Felssturz wurde offiziell als Elementarschaden eingestuft. Der Schweizerische Versicherungsverband SVV äußerte sich, wie die Menschen im stark betroffenen Dorf Blatten versichert sind.

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Milliardenübernahme: US-Makler Acrisure verstärkt sich im Fintech-Bereich

Der US-Versicherungsmakler Acrisure erhielt vor einer Woche eine Kapitalspritze in Höhe von 2,1 Mrd. Dollar und wollte damit seine Expansionspläne forcieren. Nun wurde bereits der erste Deal über die Bühne gebracht. Man erwirbt Heartland Payroll Solutions von Global Payments.

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Versicherungsvorstände erwarten größte Personallücken in den Bereichen Kapitalanlage und IT

Der demografische Wandel droht zentrale Funktionen der Unternehmen personell auszudünnen. Das zeigt eine neue Studie der V.E.R.S. Leipzig in Zusammenarbeit mit der Strategieberatung Roland Berger. Für die Untersuchung wurden Vorstände und Führungskräfte aus 25 Versicherungsunternehmen befragt. Ziel war es, die Bereiche mit dem größten demografischen Druck zu identifizieren – und mögliche Strategien zur Abfederung der Engpässe zu beleuchten.

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Assekurata: „2025 wird erneut ein Jahr mit eher schwächeren Gewinnen“

Der Druck auf die deutschen Schaden- und Unfallversicherer steigt. Hohe Inflation, zunehmende Schadenhäufigkeit und schwache wirtschaftliche Rahmenbedingungen lasten spürbar auf den Unternehmen, berichtet die Ratingagentur Assekurata in einer aktuellen Untersuchung. Mit einem versicherungstechnischen Ergebnis von rund 1,9 Milliarden Euro übertrafen die Versicherer zwar den Vorjahreswert von 1,5 Milliarden Euro. Der Zehnjahresschnitt von rund drei Milliarden Euro wird verfehlt. Im Fokus stehen die Entwicklungen in der Kraftfahrt- und der Wohngebäudeversicherung.

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Blau Direkt durchbricht Umsatzschwelle von 250 Millionen Euro

Der Maklerpool und Technologiedienstleister Blau Direkt hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2024 um 31 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 251 Mio. Euro hochgeschraubt. Auch 2025 liefen die Geschäfte für die Lübecker gut an: Der Umsatz kletterte im ersten Quartal auf 87 Mio. Euro – ein Plus von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ob das Unternehmen Gewinne macht, verrät das Unternehmen nicht.

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Generali steigert operativen Gewinn

Die Generali hat die ersten drei Monate des Jahres mit einem ordentlichen Ergebnisplus absolviert. Italiens Versicherungsriese steigerte seinen operativen Gewinn um 8,9 Prozent auf 2,07 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Nettoergebnis sank hingegen aufgrund eines Einmaleffekts um 4,8 Prozent. Die Prämieneinnahmen stagnierten, wobei sich die Schaden-Unfall-Sparte und die Lebensversicherung höchst unterschiedlich entwickelten.

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Sparkassenversicherung beschreitet Neuland mit erster Cat-Bond-Platzierung

Die SV Sparkassenversicherung hat erstmals eine Katastrophenanleihe platziert. Der Cat Bonds heißt „Liongate Re“ und ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem japanischen Genossenschaftsversicherer Zenkyoren. Der Rückversicherungsschutz deckt Erdbebenrisiken in beiden Ländern mit einem Gesamtvolumen von 100 Mio. US-Dollar. VWheute hat in Erfahrung gebracht, wie die SV die Erdbebengefahr hierzulande einschätzt und mit viel Rendite die Investoren rechnen können.

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Howden warnt vor massiven Verlusten in der Landwirtschaft

Extremwetterereignisse könnten der europäischen Landwirtschaft bis 2050 Schäden in Höhe von über 40 Mrd. Euro jährlich zufügen – und ein Großteil der Risiken bleibe unversichert, warnt der Versicherungsmakler Howden in einem Studienbericht. Deutsche Landwirte sind demnach besonders betroffen von klimabedingten Risiken – allen voran von Dürreereignissen. Fachleute fordern daher nicht nur „Anpassungsmaßnahmen auf allen Ebenen“, sondern auch innovative Konzepte wie Katastrophenanleihen, Rückversicherungen und gegenseitige Risikopools.

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Europas Rückversicherer halten an Zielen fest

Die vier großen europäischen Rückversicherer Munich Re, Swiss Re, Hannover Rück und Scor haben im ersten Quartal 2025 gemischte Ergebnisse vorgelegt. Vor allem im Bereich Schaden- und Unfallversicherung belasteten außergewöhnlich hohe Schadenaufwendungen infolge der Waldbrände in Los Angeles die Ertragslage. Diese lagen deutlich über den veranschlagten Quartalsbudgets. Trotzdem sieht die Ratingagentur Fitch die Branche auf einem guten Weg.

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Effiziente & zügige Bearbeitung von Leistungsanträgen: So helfen digitale Akten der Bayerischen & R+V
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Ein Drittel der Deutschen ist unzufrieden mit der Bearbeitung von Leistungsanträgen ihrer Versicherung. 50% denken sogar über einen Wechsel nach. Jetzt erhöht auch die BaFin den Druck auf Versicherer. Die Digitalisierung von Dokumenten und Automatisierung von Schadenprozessen hilft, Bearbeitungszeiten zu verkürzen. So haben bereits die Bayerische, R+V und Deutsche Familienversicherung mit dem Einsatz von digitalen Akten ihre Prozesse optimiert. Wie sie das geschafft haben? Wir verraten es Ihnen.

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Provinzial-IT-Vorstand Rainer Sommer: „Deutsche Versicherer haben nicht die richtige Mentalität im Führungsteam“

In den kommenden fünf bis sechs Jahren gehen etwa 30 Prozent der Mitarbeitenden in Rente, während der Arbeitsmarkt in Deutschland keine ausreichende Zahl an Fachkräften nachliefert, rechnet Rainer Sommer auf einer Veranstaltung in Köln vor. Der Provinzial-IT-Vorstand warnt vor einem massiven Verlust an Erfahrung. 40 Jahre Expertise könnten durch junge Absolventen allein nicht kompensiert werden. KI soll Abhilfe schaffen - doch die scheitert bislang vor allem an der Führung.

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Aviva-CEO Blanc wehrt sich gegen Investitionsvorgaben für Pensionsfonds und Vorwürfe der Wettbewerbsverzerrung

Mit einer Umsatzsteigerung im ersten Quartal startete Aviva ins neue Jahr. CEO Amanda Blanc treiben derzeit jedoch zwei zentrale Themen um, die die britische Versicherungsbranche betreffen: staatliche Investitionsvorgaben für Pensionsfonds und die geplante Übernahme des Konkurrenten Direct Line. Hier fordert die Kartellbehörde eine Stellungnahme, warum der Deal den Wettbewerb nicht beeinträchtigt.

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KI-Einsatz bei Versicherern: „Das war ein riesiger Schmerz – und wir haben uns überlegt, dass wir das komplett anders denken müssen“

Die Tech-Giganten Microsoft und Google greifen den Versicherern kräftig unter die Arme, um der künstlichen Intelligenz (KI) in den hiesigen Gesellschaften zum Durchbruch zu verhelfen. Dass das gar nicht so leicht ist, zeigen die Erfahrungen von zwei Managern der beiden US-Big Techs, die sie zur Kölner Fachmesse InsureNXT mitbrachten. Dass es sich lohnt, den Mut für eine grundlegende Transformation aufzubringen, veranschaulichte Domcura-Vorstand Marcus Wollny – mit einem realitätsnahen Erfahrungsbericht, der mit bodenständiger norddeutscher Authentizität aufwartete.

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Wecoya kauft Londoner Makler

Die GGW-Tochter Wecoya Nordics & Baltics Underwriting übernimmt den von der britischen Finanzaufsichtsbehörde FCA und von Lloyd’s regulierten und akkreditierten Makler Independent Broking Solutions. Der Zukauf soll die Präsenz der Einheit auf dem britischen Versicherungsmarkt „deutlich ausweiten“, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

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„Skalieren lässt sich das Geschäftsmodell nur über Technik“

Wie geht es weiter in der Versicherungsbranche, wenn 40 Prozent der heutigen Makler in den nächsten zehn Jahren in Rente geht? Ein Spiegel dieser Entwicklung ist die Konsolidierungswelle im hiesigen Maklermarkt, wie sich auf der Fachmesse Insurenxt 2025 in Köln zeigte. Julie Schellack vom Makler Martens & Prahl forderte in der Debatte mit Volkswohl-Bund-Chef Gerrit Böhm und JDC-Vorstand Markus Rex, dass Versicherer ihre Daten endlich standardisieren müssen. Außerdem kritisierte sie, dass die Gesellschaften immer mehr Aufgaben an die Makler abwälzten und warnte ihre Zunft vor zu großer Naivität beim Verkauf an Konsolidierer.  

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Wie Europas Verbraucher ihre Versicherer bewerten: Vertrauen wächst, aber auch die Wechselbereitschaft

Der Ruf der Versicherer hat sich hierzulande spürbar verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Verbraucherstudie des Softwareanbieters Guidewire, zu der Versicherte in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien befragt wurden. Demnach zeigen sich die Verbraucher zunehmend offen für den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Versicherungsprozessen – zugleich wünschen sie sich mehr menschliche Unterstützung, etwa im Schadenfall.

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JDC bestätigt Jahresprognose nach stärkstem erstem Quartal der Firmengeschichte

Die JDC Group ist kraftvoll ins Geschäftsjahr 2025 gestartet. Erstmals gelang es dem Wiesbadener Unternehmen, in den ersten drei Monaten eines Jahres die Umsatzmarke von 60 Mio. Euro zu übertreffen. CEO Sebastian Grabmaier will daher an seiner ehrgeizigen Prognose für das Gesamtjahr festhalten.

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Altersvorsorge beschert Volkswohl Bund deutliches Plus im Geschäftsjahr 2024

Die Volkswohl Bund Versicherungen haben das Geschäftsjahr 2024 mit einem deutlichen Plus abgeschlossen. Die gebuchten Bruttobeiträge des Dortmunder Konzerns wuchsen um 4,6 Prozent auf 1,77 Mrd. Euro. Der Rohüberschuss legte um 4,4 Mio. Euro auf 232 Mio. Euro zu. In der Lebensversicherung erwies sich vor allem die betriebliche Altersversorgung (bAV) als Wachstumstreiber.

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BVK kritisiert EuGH-Urteil zu Check24

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute kritisiert das gestrige Urteil des Europäischen Gerichtshofs im Verfahren um vergleichende Werbung (Az: C-697/23) zwischen der Huk-Coburg und Check24. Der EuGH urteilte, dass der Vergleicher keinen Wettbewerbsverstoß begeht, wenn Versicherungstarife mit Schulnoten in seinen Vergleichen versehen werden. Der BVK bezeichnet die Entscheidung als einen Rückschritt für den Verbraucherschutz.

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Marode Kernsysteme: Wie Europas Versicherer mit ihren IT-Altlasten umgehen

Die Welt ist im Wandel und viele europäische Versicherer würden gerne darauf reagieren – allein: ihre veralteten unflexiblen IT-Systeme lassen das oft nicht zu. Zu dieser ernüchternden Erkenntnis kommt eine Marktstudie des Software-Anbieters Adacta, zu der 110 Führungskräfte aus europäischen Versicherungsunternehmen befragt wurden. Widerstand gegen die Modernisierung der Kernsysteme entstehe häufig auf Vorstandsebene, moniert ein COO gegenüber den Studienautoren.

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Nur ein Prozent der BU-Versicherungen taugen nichts

Der deutsche Markt für Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) zeigt sich auch im Jahr 2025 von seiner verbraucherfreundlichen Seite. Inzwischen zählen 84 Prozent der BU-Tarife zum Top-Segment, wie eine aktuelle Untersuchung von rund 640 Tarifen durch das Analysehaus Morgen und Morgen ergab – lediglich sieben Tarife von drei Anbietern leisten sich deutliche Schwächen. Manche Produktverbesserung halten die Fachleute für trügerisch.

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Bafin hat vier Versicherer mit zu hohen Stornoquoten im Visier

"Je größer die Party, desto größer der Kater danach", davor warnte Mark Branson im Januar. "Im April war die Börsenparty vorbei", konstatierte der Bafin-Präsident auf der Jahrespressekonferenz der Aufsichtsbehörde und hob dabei die besondere Rolle einer kompetenten Führung hervor, um nicht in Schieflage zu geraten. Ob das auch auf die Pleite von Element zutrifft, musste Versicherungsaufseherin Juli Wiens beantworten. Sie betonte die Fortschritte bei der Bekämpfung der hohen Kosten bei Lebensversicherungspolicen und erklärte, wie Versicherer trotz Personalmangel die Schadenrückstände meistern können.

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Greensill und die 7-Mrd.-Dollar-Nachwehen für Versicherer

Der Zusammenbruch des vom Zweigespann Lex Greensill und Gupta gesteuerten kurzlebigen Forderungsverbriefungsimperiums zeigt auch Auswirkungen für die Assekuranz. Es geht um möglicherweise wegen Non-disclosure ungültige Kreditversicherungspolicen und die Haftung der australischen Operation der Maklergruppe Marsh, welche den Kredit-Underwriter vielleicht etwas zu stark verhätschelt haben könnte.

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