Anwalt schätzt Schaden auf 300 Mio. Euro und wirft der Sparkasse Gelsenkirchen vor, Kunden über die Haftungsgrenze bis 10.300 Euro nicht aufgeklärt zu haben

Gemeinsam mit den Sparkassen sind die öffentlichen Versicherer an tausenden Standorten in Deutschland vertreten. (Bildquelle: Sparkassenverband Rheinland-Pfalz)

Nach dem spektakulären Tresor-Coup in der Sparkasse Gelsenkirchen melden sich vermehrt die Anwälte der Opfer zu Wort. Unabhängig voneinander nennen Hans Reinhardt und Burkhard Benecken, dass deren Mandanten im Schnitt einen geklauten Wert von mehr als 100.000 Euro beklagen. Bei 3.200 Fächern liegt der Schaden also im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Tatsächlich haben die Bankkunden gute Chancen, auf eine Erstattung des gesamten Inhalts, da es starke Zweifel gebe, ob die Sparkasse für eine ordnungsgemäße Sicherung der Schließfächer sorgte.

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