Versicherungskarrieren und Corona: Wer kommt nach oben, wer fällt zurück?

Versicherer wissen genau, welchen Typus Manager sie brauchen, um Erfolge einzufahren oder Krisen wie aktuell Corona zu überwinden. Hervorragend ausgebildet, exzellent vernetzt, durchsetzungsfähig. Nach diesem Schema verlaufen die meisten Auswahlprozesse. Für aufstrebende Talente ist das eine gute Nachricht, einerseits. Sie können ihre Karrieren von Beginn an selbst aktiv steuern. Auf der anderen Seite ist es vorgezeichnet, wer am Ende in der Konzernspitze ankommt – und wie das Unternehmen geführt wird. In Coronazeiten ist aber auch das anders.

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Swiss Re schreibt wegen Corona rote Zahlen

Die Corona-Pandemie hat gleich zum Jahresbeginn bereits deutliche Spuren in der Bilanz der Swiss Re hinterlassen. So schrieb der Schweizer Rückversicherer in den ersten drei Monaten des Jahres einen Verlust von 225 Mio. US-Dollar. Die Gründe: Die Folgen der Corona-Pandemie und eine höhere Schadenbelastung durch Naturkatastrophen als erwartet.

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Swiss Re, Swiss Life und Zurich treffen sich mit Schweizer Aufsicht Finma zum Krisentreffen

In der Schweiz erörtern die Versicherer des Landes – die Swiss Re, die Swiss Life und die Zurich und andere Konzerne – mit der eidgenössischen Finanzaufsicht Finma die Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise. Medienberichten zufolge gehe es um Kapital- und Liquiditätsfragen nach dem Markteinbruch und vor einer erwarteten Welle von Ansprüchen im Zusammenhang mit Coronavirus-Todesfällen zu erörtern.

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Mögliche Olympia-Absage: Droht der Swiss Re ein Milliardenschaden?

Der Coronavirus wirbelt derzeit auch die Sportwelt massiv durcheinander. Nachdem die Deutsche Fußball-Liga (DFL) den Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga vorerst ausgesetzt hat, verschiebt die UEFA die Europameisterschaft auf 2021. Zudem will das Internationale Olympische Komitee (IOC) will allerdings (noch) wie geplant an der Austragung der Spiele im Juli festhalten. Und dennoch: Im Falle eines Ausfalls könnte der Swiss Re gar ein Milliardenschaden drohen.

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Swiss Re wächst und leidet

Die Naturkatastrophen des vergangenen Jahres haben bei der Swiss Re erneut für Ernüchterung gesorgt. So verursachten die Katastrophen 2019 einen Schaden von insgesamt 2,7 Mrd. Euro (2018: drei Mrd.). In der Sach- und Haftpflichtsparte stieg die Combined Ratio auf 107,8 Prozent (2018: 104,0 Prozent). Die Aktionäre können sich dennoch auf eine höhere Dividende freuen.

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Mumenthaler, Bäte, Buberl im Fokus: Wie zufrieden sind Swiss Re, Axa und Allianz mit ihren Chefs?

Diesen Donnerstag und Freitag präsentieren die Big Player Axa, Swiss Re und Allianz ihre Bilanzzahlen. Auch deren CEOs Thomas Buberl, Christian Mumenthaler und Oliver Bäte stehen dann wieder verstärkt im Rampenlicht. Und obwohl die drei Manager mit ihren Konzernen unterschiedliche Schwerpunkte in ihren strategischen Agenden setzen, sind sie doch im Schicksal vereint. Sie müssen performen – unabhängig von Sympathien innen oder außen. Die Zahlen müssen stimmen.

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Swiss Re führt 2024 IFRS-Rechnungslegungsstandards ein

Die Swiss Re will zum 1. Januar 2024 die IFRS-Rechnungslegungsstandards einführen. Der neue Standard soll für die Swiss Re AG (die Muttergesellschaft) und deren Tochtergesellschaften gelten. Abschlüsse für Zeiträume, die am oder vor dem 31. Dezember 2023 enden, werden auch weiterhin in Übereinstimmung mit US GAAP erstellt, heißt es weiter. Zudem gab der Rückversicherer den Verkauf seiner Tochtergesellschaft ReAssure bekannt.

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Hohe Katastrophenschäden machen der Swiss Re zu schaffen

Die Swiss Re hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres gut verdient und mehr Gewinn gemacht. Dennoch machen dem Schweizer Rückversicherer eine hohe Schadenbelastung durch Katastrophen zu schaffen. Auch der abgeblasene Börsengang der Sparte ReAssure macht sich in den Bilanzzahlen bemerkbar. Schlecht für die Aktionäre: Ein Teil des Aktienrückkaufprogramms wurde zunächst auf Eis gelegt.

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Swiss Re vs. Munich Re: Wer spielt hier wen aus?

Ohne Rückversicherer hätte die Branche ein Problem. Es sind Player mit dem markanten Re am Namensende, die unerwartete Katastrophenereignisse kalkulieren, abdecken und ihre Kunden – die Versicherer – so vor dem Aus schützen. Zwei von ihnen tun das besonders gut – und liefern sich im Verdrängungswettbewerb Reinsurance ein zähes Kopf-an-Kopf-Rennen um Wachstum und Leadership. In Baden-Baden musste man schon ganz genau hinsehen, um zu sehen, wer den anderen wie ausspielt.

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Kohlenstoffarme Geschäfte: Bäte verspricht klimaneutrale Portfolios bis 2050

Die weltweit größten Pensionsfonds und Versicherer haben sich im Rahmen des neu gegründeten Bündnisses Net-Zero Asset Owner Alliance in New York dazu verpflichtet, ihre Anlageportfolios in Höhe von 2,4 Billionen US-Dollar bis 2050 klimaneutral zu stellen. Die Verpflichtung wurde auf dem Klimagipfel des UN-Generalsekretärs in New York vorgestellt. Mit dabei: Big Player wie Allianz, Swiss Re und Zurich.

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Kielholz: „Negativzinsen sind ein permanenter Ärger“

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgt augenscheinlich auch bei der Swiss Re für Kopfzerbrechen. Vor allem die Negativzinsen sind für Walter Kielholz, Verwaltungsratspräsident der Swiss Re, „ein permanenter Ärger“. „Ich bin kein Geldpolitiker, aber für mich gilt: Der Zins ist der Preis für Geld, und wenn der Preis null ist, dann wird Geld für Unsinn eingesetzt“, konstatiert der Versicherungsmanager.

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Katastrophen kosten im ersten Halbjahr 44 Milliarden Dollar

Geht es um Naturkatastrophen und deren Auswirkungen, immer die Rückversicherer fragen. Oft ist nicht einmal das notwendig, die Unternehmen liefern einem die Zahlen frei Haus. Diesmal die Swiss Re, die sich im neuen Sigma-Bericht mit den Schäden des ersten Halbjahres auseinandergesetzt hat. Weniger Schäden, dennoch viele Tote, ist die Bilanz.

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