Mit Covéa vor dem Schiedsgericht: Swiss Re droht BSV-Großschaden

Die Verteilungskämpfe zwischen Erst- und Rückversicherern beginnen nun. Es geht darum, welche Seite welchen Anteil an den für alle Beteiligten in ihrer Höhe unerwarteten und durch Gerichtsentscheidungen und vielleicht auch noch rückwirkende Gesetzesänderungen entstehenden BSV-Schäden tragen soll. Covéa plant wohl, über ein Schiedsgericht mindestens 500 Mio. EUR von Swiss Re zu fordern.

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Swiss Re: Katastrophen kosten die Versicherer im ersten Halbjahr 2020 rund 31 Mrd. US-Dollar

Die weltweiten Naturkatastrophen sowie die von Menschen verursachten Unglücke kosten die Versicherer im ersten Halbjahr rund 31 Mrd. US-Dollar. Dabei belaufen sich die gesamtwirtschaftlichen Schäden auf rund 75 Mrd. US-Dollar. Dies geht aus einer aktuellen Sigma-Studie der Swiss Re hervor. Allerdings sind die Folgen der Corona-Pandemie darin noch nicht eingerechnet.

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Rückversicherer in Corona-Not: Swiss Re droht den Anschluss an die Spitze zu verlieren

Die Corona-Krise macht den Rückversicherern zu schaffen. Dass Wirtschaft und Gesellschaft bald zur Normalität zurückkehren, hält der Swiss-Re-Chef Mumenthaler für unwahrscheinlich. Eine Größenordnung der versicherten Schäden von bis zu 100 Mrd. Euro dagegen schon. Aus Sicht des Schweizer Konzerns wäre das eine wohl tragbare Summe. Die Halbjahresbilanz morgen ist für den Rückversicherer auch eine Zwischenbilanz aus der Coronazeit. Der Druck ist groß, denn die Konkurrenz aus München hat sich bislang wacker geschlagen.

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Versicherungsprodukte der Woche – KW29/2020

Die aktuelle Produktwoche steht im Zeichen der Berufsunfähigkeitsversicherung. Gleich zwei Unternehmen haben einen neuen Schutz aufgelegt, während ein weiterer Versicherer eine Cyberversicherung geschaffen hat. Zudem gibt es eine Kombi-Absicherung für die neue Arbeitswelt und einiges mehr.

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Swiss Re: Versicherer sollen sich schnell vom Corona-Schock erholen

Die tiefste Rezession der Wirtschaftsgeschichte seit den 1930er Jahren wird 2020 zu einer deutlich verringerten Nachfrage nach Versicherungen führen. Lebensversicherungen sind mit 6 Prozent Rückgang stärker betroffen als die Nichtlebenversicherungen mit einem Minus von 0,1 Prozent. Das berichtet Swiss Re in ihrer neuesten Sigma-Studie. Die gute Nachricht: Versicherer sollen sich zügig von dem globalen Wirtschaftseinbruch durch Corona erholen. Eine Gesamtschadenlast von gegenwärtig geschätzten 55 Mrd. US-Dollar wäre kein Problem für die Branche.

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Swiss Re schließt Life Capital
 VWheute Sprint 

Nach dem Abschluss des Verkaufs von Reassure an Phoenix Group Holdings plc, der voraussichtlich im dritten Quartal 2020 vollzogen wird, löst Swiss Re seine Geschäftseinheit Life Capital auf. Dieser Prozess wird voraussichtlich Ende Dezember 2020 abgeschlossen sein. Zum 1. September wird der CEO Life Capital, Thierry Léger, nicht länger Mitglied des Group Executive Committee sein.

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Sigma-Studie der Swiss Re: Corona beflügelt Infrastrukturinvestionen in den Schwellenländern

Die Corona-Pandemie könnte die Investitionen in die Infrastrukturentwicklung der Schwellenländer in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Faktoren für nachhaltiges Wachstum in den Schwellenländern. So rechnet die Swiss Re in ihrer jüngsten Sigma-Studie in den kommenden 20 Jahren mit einer Investitionssumme von jährlich rund 2.200 Mrd. US-Dollar. Dies entspreche 3,9 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP).

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Versicherungskarrieren und Corona: Wer kommt nach oben, wer fällt zurück?

Versicherer wissen genau, welchen Typus Manager sie brauchen, um Erfolge einzufahren oder Krisen wie aktuell Corona zu überwinden. Hervorragend ausgebildet, exzellent vernetzt, durchsetzungsfähig. Nach diesem Schema verlaufen die meisten Auswahlprozesse. Für aufstrebende Talente ist das eine gute Nachricht, einerseits. Sie können ihre Karrieren von Beginn an selbst aktiv steuern. Auf der anderen Seite ist es vorgezeichnet, wer am Ende in der Konzernspitze ankommt – und wie das Unternehmen geführt wird. In Coronazeiten ist aber auch das anders.

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Swiss Re schreibt wegen Corona rote Zahlen

Die Corona-Pandemie hat gleich zum Jahresbeginn bereits deutliche Spuren in der Bilanz der Swiss Re hinterlassen. So schrieb der Schweizer Rückversicherer in den ersten drei Monaten des Jahres einen Verlust von 225 Mio. US-Dollar. Die Gründe: Die Folgen der Corona-Pandemie und eine höhere Schadenbelastung durch Naturkatastrophen als erwartet.

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Swiss Re, Swiss Life und Zurich treffen sich mit Schweizer Aufsicht Finma zum Krisentreffen

In der Schweiz erörtern die Versicherer des Landes – die Swiss Re, die Swiss Life und die Zurich und andere Konzerne – mit der eidgenössischen Finanzaufsicht Finma die Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise. Medienberichten zufolge gehe es um Kapital- und Liquiditätsfragen nach dem Markteinbruch und vor einer erwarteten Welle von Ansprüchen im Zusammenhang mit Coronavirus-Todesfällen zu erörtern.

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Mögliche Olympia-Absage: Droht der Swiss Re ein Milliardenschaden?

Der Coronavirus wirbelt derzeit auch die Sportwelt massiv durcheinander. Nachdem die Deutsche Fußball-Liga (DFL) den Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga vorerst ausgesetzt hat, verschiebt die UEFA die Europameisterschaft auf 2021. Zudem will das Internationale Olympische Komitee (IOC) will allerdings (noch) wie geplant an der Austragung der Spiele im Juli festhalten. Und dennoch: Im Falle eines Ausfalls könnte der Swiss Re gar ein Milliardenschaden drohen.

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Swiss Re wächst und leidet

Die Naturkatastrophen des vergangenen Jahres haben bei der Swiss Re erneut für Ernüchterung gesorgt. So verursachten die Katastrophen 2019 einen Schaden von insgesamt 2,7 Mrd. Euro (2018: drei Mrd.). In der Sach- und Haftpflichtsparte stieg die Combined Ratio auf 107,8 Prozent (2018: 104,0 Prozent). Die Aktionäre können sich dennoch auf eine höhere Dividende freuen.

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Mumenthaler, Bäte, Buberl im Fokus: Wie zufrieden sind Swiss Re, Axa und Allianz mit ihren Chefs?

Diesen Donnerstag und Freitag präsentieren die Big Player Axa, Swiss Re und Allianz ihre Bilanzzahlen. Auch deren CEOs Thomas Buberl, Christian Mumenthaler und Oliver Bäte stehen dann wieder verstärkt im Rampenlicht. Und obwohl die drei Manager mit ihren Konzernen unterschiedliche Schwerpunkte in ihren strategischen Agenden setzen, sind sie doch im Schicksal vereint. Sie müssen performen – unabhängig von Sympathien innen oder außen. Die Zahlen müssen stimmen.

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Swiss Re führt 2024 IFRS-Rechnungslegungsstandards ein

Die Swiss Re will zum 1. Januar 2024 die IFRS-Rechnungslegungsstandards einführen. Der neue Standard soll für die Swiss Re AG (die Muttergesellschaft) und deren Tochtergesellschaften gelten. Abschlüsse für Zeiträume, die am oder vor dem 31. Dezember 2023 enden, werden auch weiterhin in Übereinstimmung mit US GAAP erstellt, heißt es weiter. Zudem gab der Rückversicherer den Verkauf seiner Tochtergesellschaft ReAssure bekannt.

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