Wenning: „Stark betroffen sind offensichtlich Reiseversicherungen, ebenso Betriebsunterbrechungen, soweit gedeckt“

Die Corona-Pandemie hat die Munich Re bislang spürbar getroffen. „Die wirtschaftlichen Kosten der Lockdowns im Frühjahr hatten wir nicht auf dem Zettel – einfach, weil es solche Lockdowns bislang ja nie gab“, glaubt Konzernchef Joachim Wenning. Allerdings sei man von früheren „pandemischen Vorfällen“ wie der Spanischen Grippe noch „sehr, sehr weit entfernt“.

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Hannover-Rück-Chef Henchoz exklusiv: „Am Ende setzt sich durch, was erfolgreicher macht“

Mehr als fünf Milliarden Menschen haben während der Coronakrise weltweit ihren Alltag, ihr Sozialleben und ihr Arbeitsumfeld zum Schutz der Bevölkerung und ihrer Gesundheit umgestellt. Eine ungewöhnliche Premiere in der menschlichen Geschichte. In der Folge wurden gesellschaftliche Transformationsprozesse verstärkt, die sich auch auf die Erst- und Rückversicherungsbranche auswirken. Ein Gastbeitrag von Jean-Jacquez Henchoz.

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Swiss Re: Katastrophen kosten die Versicherer im ersten Halbjahr 2020 rund 31 Mrd. US-Dollar

Die weltweiten Naturkatastrophen sowie die von Menschen verursachten Unglücke kosten die Versicherer im ersten Halbjahr rund 31 Mrd. US-Dollar. Dabei belaufen sich die gesamtwirtschaftlichen Schäden auf rund 75 Mrd. US-Dollar. Dies geht aus einer aktuellen Sigma-Studie der Swiss Re hervor. Allerdings sind die Folgen der Corona-Pandemie darin noch nicht eingerechnet.

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Gewinneinbruch bei der Axa – Keine Gewinnprognose bei der Munich Re
 VWheute Sprint 

Corona hat der Axa im ersten Halbjahr 2020 einen deutlichen Gewinneinbruch beschert. So sank der Überschuss um 39 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro. Einen Grund sieht der französische Versicherer in pandemiebedingten Sonderbelastung von 1,5 Mrd. Euro. Auch bei der Munich Re führt die Corona-Krise zu einer deutlich höheren Schadenbelastung. Eine Gewinnprognose für 2020 traut sich der Rückversicherer nicht zu.

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Halbjahresbilanz: Corona sorgt für Gewinneinbruch bei Allianz und der Hannover Rück
 VWheute Sprint 

Corona hat der Allianz einen deutlichen Gewinneinbruch beschert. Wie der Münchener Versicherer heute mitteilt, sank das operative Ergebnis im Jahresvergleich um 19 Prozent auf knapp 2,6 Mrd. Euro. Der Gewinn brach um 29 Prozent auf rund 1,5 Mrd. Euro ein. Eine konkrete Gewinnprognose für 2020 wollte Allianz-CEO Oliver Bäte nicht abgeben. Auch die Hannover Rück vermeldet einen Gewinneinbruch von 39,3 Prozent auf 402,4 Mio. Euro.

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Rückversicherer in Corona-Not: Swiss Re droht den Anschluss an die Spitze zu verlieren

Die Corona-Krise macht den Rückversicherern zu schaffen. Dass Wirtschaft und Gesellschaft bald zur Normalität zurückkehren, hält der Swiss-Re-Chef Mumenthaler für unwahrscheinlich. Eine Größenordnung der versicherten Schäden von bis zu 100 Mrd. Euro dagegen schon. Aus Sicht des Schweizer Konzerns wäre das eine wohl tragbare Summe. Die Halbjahresbilanz morgen ist für den Rückversicherer auch eine Zwischenbilanz aus der Coronazeit. Der Druck ist groß, denn die Konkurrenz aus München hat sich bislang wacker geschlagen.

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Scor rechnet mit Corona-Schäden von 248 Mio. Euro

Die Corona-Pandemie wird den französischen Rückversicherer Scor hart treffen. So rechnet der Konzern mit einer Schadenbelastung von insgesamt 248 Mio. Euro. Davon entfallen 194 Mio. Euro auf der Lebensseite und 14 Mio. Euro bei den Kapitalanlagen. Allerdings geht der Rückversicherer davon aus, dass die Pandemie in den nächsten zwölf Monaten überschaubare Auswirkungen auf das Portfolio von Scor Global Life haben werde.

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E+S Rück sucht Pilotkunden

Die Corona-Pandemie hat das Verhalten von Kunden und Nutzern nach Einschätzung von Birte Sewing „sehr schnell“ auch in datensensiblen Bereichen verändert. Dies wird sich positiv in Innovationen niederschlagen, sagte die Vorständin (COO) der Company-Builder-Gruppe Finleap GmbH auf dem „Hannover-Forum“.

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Sigma-Studie der Swiss Re: Corona beflügelt Infrastrukturinvestionen in den Schwellenländern

Die Corona-Pandemie könnte die Investitionen in die Infrastrukturentwicklung der Schwellenländer in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Faktoren für nachhaltiges Wachstum in den Schwellenländern. So rechnet die Swiss Re in ihrer jüngsten Sigma-Studie in den kommenden 20 Jahren mit einer Investitionssumme von jährlich rund 2.200 Mrd. US-Dollar. Dies entspreche 3,9 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP).

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Swiss Re schreibt wegen Corona rote Zahlen

Die Corona-Pandemie hat gleich zum Jahresbeginn bereits deutliche Spuren in der Bilanz der Swiss Re hinterlassen. So schrieb der Schweizer Rückversicherer in den ersten drei Monaten des Jahres einen Verlust von 225 Mio. US-Dollar. Die Gründe: Die Folgen der Corona-Pandemie und eine höhere Schadenbelastung durch Naturkatastrophen als erwartet.

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Scor profitiert von Erneuerungsrunde

Der französische Rückversicherer Scor geht augenscheinlich gestärkt aus der jüngsten Erneuerungsrunde hervor. Zum 1. April 2020 stiegen die gebuchten Bruttoprämien für die Verlängerung um 5,7 Prozent zu konstanten Wechselkursen auf 504 Mio. Euro.

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