Hannover Rück will Aktionären keine Sonderdividende zahlen

Die Hannover Rück hat das Corona-Jahr 2020 noch vergleichsweise glimpflich überstanden. So brach der Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahr zwar um 31,2 Prozent auf 883,1 Mio. Euro (2019: 1.284,2 Mio. Euro) ein. Dennoch wurden die eigenen Gewinnerwartungen von 800 Mio. Euro damit noch deutlich übertroffen. Die Anteilseigner sollen eine höhere Basisdividende von 4,50 Euro je Aktie bekommen.

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Bilanzen: Corona belastet die Munich Re und Axa – MLP legt weiter zu
 VWheute Sprint 

Heute ist großer Bilanztag: Die Axa und der Rückversicherer Munich Re sowie der Finanzdienstleister MLP gewähren einen Einblick in ihre Geschäftsbücher. Dabei fallen die Bilanzen für 2020 wenig überraschend aus. Während die Franzosen und Münchener trotz Gewinneinbruch eine Dividende zahlen wollen, sehen sich die Wieslocher in ihrem Wachstumskurs bestätigt.

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Bilanz 2020: Corona sorgt für dicken Verlust bei der Swiss Re und Gewinneinbruch bei Allianz
 VWheute Sprint 

Corona und die Naturkatastrophen haben der Swiss Re im Jahr 2020 einen deutlichen Verlust eingebrockt. So schreibt der Schweizer Rückversicherer für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Minus von 878 Mio. US-Dollar. 2019 stand noch ein Gewinn von 727 Mio. US-Dollar in den Büchern. Dem deutschen Branchenprimus Allianz hat die Pandemie einen Gewinneinbruch von 14 Prozent auf 6,8 Mrd. Euro beschert.

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Millionengewinn voraus: Hannover Rück immun gegen Corona

Erstaunlich offensiv und coronaresistent. Das war das präsentierte Bild der Hannover Rück beim Ausblick auf das Jahr 2021. Zwar erwartet das Unternehmen negative Coronafolgen durch Insolvenzen, doch die positiven Effekte wie Prämien- und Qualitätsanstiege würden das “überkompensieren”, erklärt der Vorstandsvorsitzende Jean-Jacques Henchoz. Auch Absagen von Olympia und der Fußball-Europameisterschaft würden das Bild nicht entscheiden trüben.

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Munich Re legt ambitionierten Fünf-Jahres-Plan vor

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat sich für die kommenden fünf Jahre ein ehrgeiziges Wachstumsprogramm verordnet. Unter dem Label “Ambition 2025” wollen die Münchener ihre Rendite auf das Eigenkapital auf zwölf bis vierzehn Prozent steigern, den Gewinn pro Aktie um durchschnittlich mindestens fünf Prozent erhöhen, ihre Dividendenpolitik fortführen (plus fünf Prozent) sowie die Solvenzquote bei im “optimalen Bereich” genannten 175 bis 220 Prozent halten.

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Wenning: “Stark betroffen sind offensichtlich Reiseversicherungen, ebenso Betriebsunterbrechungen, soweit gedeckt”

Die Corona-Pandemie hat die Munich Re bislang spürbar getroffen. “Die wirtschaftlichen Kosten der Lockdowns im Frühjahr hatten wir nicht auf dem Zettel – einfach, weil es solche Lockdowns bislang ja nie gab”, glaubt Konzernchef Joachim Wenning. Allerdings sei man von früheren “pandemischen Vorfällen” wie der Spanischen Grippe noch “sehr, sehr weit entfernt”.

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Hannover-Rück-Chef Henchoz exklusiv: “Am Ende setzt sich durch, was erfolgreicher macht”

Mehr als fünf Milliarden Menschen haben während der Coronakrise weltweit ihren Alltag, ihr Sozialleben und ihr Arbeitsumfeld zum Schutz der Bevölkerung und ihrer Gesundheit umgestellt. Eine ungewöhnliche Premiere in der menschlichen Geschichte. In der Folge wurden gesellschaftliche Transformationsprozesse verstärkt, die sich auch auf die Erst- und Rückversicherungsbranche auswirken. Ein Gastbeitrag von Jean-Jacquez Henchoz.

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Swiss Re: Katastrophen kosten die Versicherer im ersten Halbjahr 2020 rund 31 Mrd. US-Dollar

Die weltweiten Naturkatastrophen sowie die von Menschen verursachten Unglücke kosten die Versicherer im ersten Halbjahr rund 31 Mrd. US-Dollar. Dabei belaufen sich die gesamtwirtschaftlichen Schäden auf rund 75 Mrd. US-Dollar. Dies geht aus einer aktuellen Sigma-Studie der Swiss Re hervor. Allerdings sind die Folgen der Corona-Pandemie darin noch nicht eingerechnet.

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