Wirtschaftsministerium verpflichtet §34-Vermittler zur Abfrage von ESG-Präferenzen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat einen neuen Entwurf zu den erforderlichen Änderungen an der Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) vorgelegt. Demnach werden Vermittler nach §34f dazu verpflichtet, die Kunden nach ihren Nachhaltigkeitspräferenzen zu befragen. Es ist eine Kehrtwende vonseiten des Ministeriums. Bei den Vermittler-Verbänden stoßen die Pläne auf Zustimmung.

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Stornoquote als Qualitätsnachweis für Beratung? Votum-Verband kritisiert Bafin für ihre engstirnige Sicht „auf die Kostenseite von Produkten“

Der Provisionsrichtwert ist seit Montag vom Tisch, aber die Bafin will gegen die hohen Vertriebskosten weiterhin ankämpfen. Für den Votum-Verband greife das zu kurz, da „komplexe Produkte mit höheren Kosten für den Kunden höhere Rendite erbringen können.“ Auch die Stornoquoten als Messinstrument für die Vermittlungsqualität heranzuziehen, ist für den geschäftsführenden Vorstand Martin Klein höchst fragwürdig.

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Provisionsrichtwerte: Votum-Vorstand Klein kritisiert „klare Kompetenzüberschreitung der Bafin“

Die Pläne der Bafin, im zweiten Halbjahr Provisionsrichtwerte bei Lebensversicherungen einführen zu wollen, stoßen auch beim Votum-Verband – erwartungsgemäß – auf Kritik. Votum-Vorstand Martin Klein sieht darin „eine klare Kompetenzüberschreitung der Bafin. Nur weil man dem Kind mit dem Begriff ‚Richtwert‘ einen neuen Namen gibt, bedeutet dies nicht, dass sich die Zuständigkeiten ändern.“

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Votum-Vorstand Klein zur Digitalzukunft: „Der Vermittler kann nicht durch einen Robo-Advisor ersetzt werden“

Der Vermittlerverband Votum und die Free Insurance Data Initiative FRIDA starten zum 1. März 2022 eine Kooperation, um die Grundlagen für die Entstehung von digitalen Ökosystemen in der Finanzdienstleistungsbranche zu fördern. Was das bedeutet, was es mit Open Insurance auf sich hat und was Versicherer bei der Digitalität verbessern müssen, erklärt Votum-Vorstand Martin Klein im Interview. Eins ist für ihn sicher, Vermittler sind auch in der Zukunft der Schlüssel zu guter Beratung.

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Votum-Verband informiert über peinlichen Übersetzungsfehler in der Transparenzverordnung

Die Umsetzung der Transparenzverordnung, die schon zum 10. März 2021 in Kraft trat, und der Geeignetheitsprüfung für Kapitalanlagen- und Versicherungsanlageprodukte, die zum 2. August 2022 umgesetzt sein soll, ist deshalb besonders schwierig, weil auf europäischer Ebene z.B. (noch) die notwendigen Regulierungsstandards fehlen. Jetzt hat der Votum Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa e. V. auf ein neues Problem aufmerksam gemacht: ein Übersetzungsfehler in den amtlichen Dokumenten. Umso peinlicher, weil mittlerweile nach dem Brexit mehr Menschen in der EU amtlich deutsch sprechen als englisch.

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Votum-Chef Klein: „Staatliche Teillösungen haben in der dritten Säule der Altersvorsorge nichts zu suchen“

Diese Woche richtete sich der Votum-Verband mit klaren Forderungen an die Politik. Weniger Bürokratie und mehr Bekenntnis zur Schlüsselindustrie Finanzdienstleistung wird gefordert. „Die Politik muss erkennen, dass die Lösung der großen Herausforderungen der Nachhaltigkeit und Altersvorsorge nur über diese Schlüsselindustrie führt“, erklärt Martin Klein, geschäftsführender Vorstand des Branchenverbands VOTUM Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa. Auch sonst spart er nicht mit Forderungen und Vorschlägen.

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Das fordert Votum von der Regierung: „Starre Verbote bringen uns nicht weiter“

Nach 16 Jahren unter Bundeskanzlerin Angela Merkel steht Deutschland bei der Bundestagswahl 2021 eine richtungsweisende Entscheidung bevor. Der Staat braucht einen Modernisierungsschub, glaubt der VOTUM Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen (Votum). Er fordert von der kommenden Regierung u.a. die Beibehaltung der Privatvorsorge, Abbau von Bürokratie und mehr Nachhaltigkeitsfokus.

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Der Tag, an dem die Riesterrente starb

Mit der CDU/CSU hat sich die nächste Partei von der Riester-Rente verabschiedet. Außer dem Votum-Verband und dem BVK hat es niemand zur Kenntnis genommen, doch mit der CDU sind praktisch alle maßgeblichen Parteien vom millionenfach verkauften Produkt abgerückt. Eine Reform ist vom Tisch. Die Alternative soll ein „digitales Standardprodukt“ sein, doch was dahintersteckt, bleibt nebulös.

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„Falsch und ideologisch“, „mutloser Zuschauer“: Votum schießt gegen Bundesfinanzministerium und Bafin

Am Mittwoch bestätigten Jörg Kukies wie auch Frank Grund ihre Lust auf den Provisionsdeckel. Der Staatssekretär und der Bafin-Exekutivdirektor sehen eine Begrenzung der Provisionen weiter als unverzichtbar an und wollen sich dafür einsetzen. Wenig überraschend ist der Votum-Verband anderer Ansicht. Er erklärt lautstark, die Staatsstellen hätten ihren Fokus verloren; was noch das Netteste des Statements darstellt.

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Votum-Verband wirft Bundesregierung „erschütternde Naivität oder Unkenntnis“ bei Bafin-Plänen vor

Wenige Dinge sind so vorhersehbar: Kaum bestätigt die Regierung ihre Absicht zur Ausweitung der Vermittleraufsicht mittels Bafin, folgt prompt der wütende Widerspruch der betroffenen Verbände. Die Regierung ziehe nicht die richtigen Lehren aus dem Wirecard-Skandal, schimpft der Votum-Verband. Vorhang auf für eine weitere Runde Aktion & Reaktion im Streit um die gewerblichen Finanzanlagevermittler und Honorar-Finanzanlageberater.

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Votum-Kritik: Misst die Bafin mit unterschiedlichem Maß?

Die Bafin ist für einige Unternehmen und Verbände wie ein strenger Vater. Eine offene Rebellion ist nicht möglich, aber Entscheidungen können kritisiert werden. Ein Beispiel: Als kürzlich gerichtlich festgestellt wurde, dass Check24 gegen das Provisionsabgabeverbot verstieß, lobte der Votum Verband das Urteil und stichelte gegen den Finanzaufseher. Der „Vater“ wäre gegenüber Check 24 zu nachsichtig gewesen, bei anderen Unternehmen werde strenger gehandelt. Die Finanzaufsicht reagiert souverän.

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