Versicherungsrecht: „Die Bubble, in der sich die unglücklichen Sprachschützer*Innen verheddert haben, wird irgendwann platzen“

Wenn man/frau die Ureinwohner Nord-Amerikas früher beim Namen nennen wollte, sagte man/frau einfach „die Indianer“. Das geht nicht mehr, weil der Kindheitstraum Indianerhäuptling zu werden, als unzulässige identitäre Aneignung bewertet wird. Und die oberste Sprachautorität des Landes, der Autofabrikant AUDI, hat dekretiert, dass in internen Anschreiben nur noch die „Lieben Audianer_innen“ zu adressieren sind. Man hat lange diskutiert, ob man/frau nicht Audianer*innen oder Audianer*Innen sagen könne, aber das schien nicht inklusiv genug, weil sich „Diverse“ in dem sog. Gendersternchen nicht hinreichend repräsentiert finden würden. Der Unterstrich _ soll das Problem lösen. Ein Beitrag von Prof. Dr. Theo Langheid.

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Versicherungsrecht: Ist eine Urteilsschelte durch den Richterbund zulässig?

In der Heft 4/21 rista bietet der DRB NRW (Bund der Richter und Staatsanwälte in Nordrhein-Westfalen) seinen Lesern in der Rubrik Beruf aktuell tatsächlich so etwas wie eine (ganz) kleine Richterschelte. Unter der Überschrift „Urteilsschelte andersherum“ erkennt der nicht genannte Verfasser (möglicherweise die Redaktion), dass es Urteile gibt, die den ZPO-Normen § 313 und § 540 nicht entsprechen und viel Überflüssiges enthalten. Der (die) Verfasser lassen durchblicken, dass dies öfter vorkommen soll. Von Lothar Jäger.

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Versicherungsrecht: Streben nach höherer Rente ist kein Rechtsmissbrauch

Die gerade 63 Jahre alt gewordene schwerbeschädigte Klägerin strebte in die Rente. Sie erkundigte sich im Januar 2014 bei der Trägerin der gesetzlichen Rentenversicherung nach der Rentenhöhe, die unter Berücksichtigung „fiktiver Mindestentgeltpunkte bei geringem Arbeitsentgelt“ gemäß § 262 SGB VI monatlich 922,84 Euro betragen sollte. Ein Beitrag von Lothar Jäger.

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Versicherungsrecht: Quo vadis kollektiver Verbraucherschutz?

Anfang Mai hat die BaFin ihre Aufsichtsschwerpunkte für das laufende Jahr bekannt gegeben. Neben zwei Themen mit klarem Aktualitäts- und Zeitbezug – die BaFin möchte zum einen der Frage nach Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die beaufsichtigten Unternehmen und die Finanzmärkte weiter nachgehen und zum andern IT- und Cyberrisiken nach wie vor im Fokus belassen – ist dort zudem der kollektive Verbraucherschutz als Schwerpunktthema für das Jahr 2021 genannt. Von Joachim Grote.

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Theo Langheid beendet Anwaltstätigkeit

Alles hat ein Ende: Mit Ablauf des 30. Juni 2020 beendet Theo Langheid seine langjährige Anwaltstätigkeit, nachdem er bereits vor drei Jahren als Partner bei Bach Langheid Dallmayr (BLD) ausgeschieden ist. Langheid ist auch dem Verlag Versicherungswirtschaft verbunden, er ist Schriftleiter für die Zeitschrift Versicherungsrecht (VersR) und Autor.

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Das 62. Karlsruher Forum zum Haftungs-, Schadens- und Versicherungsrecht

Verantwortlichkeit im Zeichen digitaler Technik“ war das Thema des 62. Karlsruher Forums zum Haftungs-, Schadens- und Versicherungsrecht. Der Einladung des Verlags Versicherungswirtschaft und der Schriftleitung der Zeitschrift Versicherungsrecht (VersR) in den Tagungssaal der Karlsruher Lebensversicherung AG/Wüstenrot & Württembergische AG waren rund 85 hochkarätige Vertreter der Rechtswissenschaft, der Richter- und Anwaltschaft, der Versicherungswirtschaft sowie der außergerichtlichen Streitschlichtung gefolgt.

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Egon Lorenz ist verstorben

Prof. Dr. Egon Lorenz ist verstorben. Der angesehene Rechtswissenschaftler und Träger des Bundesverdienstkreuzes war unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender bei der Huk-Coburg und langjähriger Schriftleiter der Zeitschrift Versicherungsrecht. Er verstarb am 16. Oktober 2019.

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