Gothaer-Mann Opel wird Prisma-Life-Chef

Stefan Opel, ehemaliger Geschäftsführer der Gothaer Invest- und FinanzService GmbH, übernimmt zum 1. April den Chefposten beim liechtensteinischen Lebensversicherer Prisma Life. Er folgt auf Holger Beitz, der nach über elf Jahren als CEO in den Ruhestand tritt.

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Universa knackt erstmals Milliarden-Beitrags-Marke, doch Gewinn sackt weiter ab

Meilenstein für die Universa: Der Nürnberger Versicherer hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals die symbolträchtige Zielmarke von einer Milliarde Euro bei den Beitragseinnahmen überschritten. Nach vorläufigen Zahlen stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 8,2 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro. Dabei erwies sich die private Krankenversicherung erneut als wichtigster Wachstumstreiber. Auch beim Gewinn durchbrach die Universa eine markante Schwelle – allerdings nach unten.  

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Til Schweiger streitet 12 Jahre mit Hiscox und bekommt am Ende fast eine halbe Million Euro

Zwölf Jahre Warten, unzählige Gutachten und ein Nervenkrieg vor Gericht: Was wie ein Drehbuch für einen seiner Action-Filme klingt, war für den Wahl-Mallorquiner Til Schweiger bittere Realität in Berlin-Kreuzberg. Erst fluteten 10.000 Liter Wasser sein Luxus-Apartment, dann fackelte die Heizung ab – und der Versicherer Hiscox wollte ihn angeblich nur mit einer „lächerlichen Summe“ abspeisen.

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HBC setzt Expansion in Österreich fort  

Die Hamburger Maklergruppe Hanseatic Broking Center (HBC) ist in Österreich erneut ihrer Kauflust nachgegangen: Künftig schließt sich der Wiener Gewerbe- und Industriemakler IRM der HBC-Gruppe an. IRM soll operativ eigenständig bleiben, Gründer und Geschäftsführer Michael Patocka bleibt ebenfalls an Bord – und wird zugleich die österreichische Holding der HBC-Gruppe führen.

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Helmsauer-Gruppe kauft Gewerbemakler Wolfrath

Die Nürnberger Helmsauer Gruppe hat die Wolfrath GmbH, einen in Weidenberg ansässigen Versicherungs- und Finanzmakler, übernommen. Wie das Unternehmen mitteilte, dient die Akquisition der Stärkung der regionalen Präsenz in Oberfranken sowie dem Ausbau des Portfolios im Bereich der Gewerbekundenberatung.

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Nucleus Life verliert Lizenz

Die liechtensteinische Finanzmarktaufsicht FMA entzieht dem Lebensversicherer Nucleus Life mit sofortiger Wirkung die Bewilligung. Die Behörde ordnete die zwangsweise Übertragung des gesamten Versicherungsbestandes auf die Quantum Leben AG an, die bereits in der Vergangenheit in ähnlichen Situationen zuschnappte. Grund für das Einschreiten sind Verstöße gegen das Versicherungsaufsichtsgesetz.

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Montagskolumne mit Hannah Witzel: „Diversität meint nicht nur Geschlecht, sondern Erfahrung, Alter und kulturelle Prägung – all das stärkt unsere Entscheidungen“

Als ich erfuhr, dass mich ausgerechnet ein Konkurrent für das „40 unter 40“-Ranking nominiert hat, wurde mir klar: Echte Veränderung entsteht durch gegenseitige Sichtbarkeit, nicht durch Quoten. In diesem Beitrag teile ich meine Erfahrungen aus zwei Jahrzehnten Versicherungsbranche und erkläre, warum Diversität kein „Frauenthema“ ist, sondern ein strategischer Wachstumsfaktor, der Mut zum Unbehagen erfordert.

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W&W-Gruppe findet wieder in die Spur, tritt bei Neueinstellungen aber auf die Bremse

Der Stuttgarter Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) hat 2025 die Wende geschafft. Das Konzernergebnis nach IFRS legte gegenüber dem Vorjahr um mehr als das Dreifache zu. Ungeachtet des Ergebnissprungs von 35 Mio. auf 121 Mio. Euro, setzt Konzernchef Jürgen Junker verstärkt auf Kostendisziplin. Die Gruppe müsse „digitaler, standardisierter und noch effizienter werden“, fordert der CEO, was vor allem mit einer verbesserten KI-Kompetenz der Belegschaft gelingen soll. Zudem würden frei werdende Stellen „nur bei begründetem Bedarf nachbesetzt“, wie ein Sprecher gegenüber VWheute erklärte.

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„Versicherung + Dienstleistungen“: Ping-An-Strategie zeigt Wirkung

In den letzten Jahren war es um den chinesischen Marktprimus Ping An relativ still geworden. Es gab im Vergleich zu früher kaum Meldungen über Innovationen, beobachtet China-Korrespondent Heng Yan. Mit den neuen Geschäftszahlen sorgt das Unternehmen wieder für Aufsehen. Der aktuelle Finanzbericht zeigt, dass der Versicherer im Jahr 2025 einen Betriebsumsatz von ca. 1.050 Milliarden Yuan, umgerechnet 131,80 Mrd. Euro, erzielte. Eine Zahlenanalyse.

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Ex-AIG-Tochter Corebridge und Equitable fusionieren zu 22-Milliarden-Dollar-Konzern

In den USA bahnt sich eine Elefantenhochzeit an. Die Finanzdienstleister Corebridge Financial und Equitable haben sich am 26. März auf einen Zusammenschluss geeinigt. Die Fusion erfolgt im Rahmen eines reinen Aktientauschs. Das neue Unternehmen wird auf Basis der jeweiligen Schlusskurse vom Vortag mit rund 22 Milliarden US-Dollar bewertet und soll zu einem der führenden Akteure in den Bereichen Altersvorsorge, Lebensversicherung sowie Asset- und Wealth-Management aufsteigen.

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OVB setzt Wachstumskurs fort, doch der Heimatmarkt kommt nicht in Schwung

Der Kölner Finanzvertrieb OVB Holding AG hat seine Erträge aus Vermittlungen im Geschäftsjahr 2025 um 8,2 Prozent auf 437,2 Mio. Euro gesteigert und damit einen neuen Höchstwert erzielt. Getragen wurde der Zuwachs vor allem vom Geschäft in Mittel- und Osteuropa. In Deutschland waren hingegen sowohl Gewinn und Erträge als auch die Kunden- und Vermittlerzahlen rückläufig. Hinzu kommt, dass sich die weiteren Aussichten im Heimatmarkt aufgrund der Altersvorsorge-Reform, mit der die Politik die Branche auf dem falschen Fuß erwischt hat, kaum aufhellen dürften.

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Versicherungskammer-Finanzchef Kolb zieht Bilanz: „Uns ist der Abschied von der Nürnberger versüßt worden“

Die Versicherungskammer (VK) hat im Geschäftsjahr 2025 den höchsten Vorsteuergewinn ihrer Geschichte eingefahren und dabei vor allem vom Ausbleiben von Großschäden profitiert. Im Gespräch mit VWheute spricht Finanz- und Vize-Chef Andreas Kolb über die kontrovers diskutierte Reform der Altersvorsorge, die gelungene Trendwende im Kfz-Versicherungsgeschäft, die Exponierung der Münchner bei Private-Debt-Anlagen, die Auswirkungen von KI auf die Personalplanung des Konzerns, die Kosten der anstehenden IT-Modernisierung – und über die verpasste Chance, die Nürnberger zu kaufen.

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Rückversicherer Allianz Jio Re startet Geschäftsbetrieb

Die Münchener Allianz und der indische Finanzdienstleister Jio Financial Services Limited (JFSL) melden den operativen Start ihres gemeinsamen Rückversicherungs-Joint-Ventures. Die neue Einheit, die unter dem Namen Allianz Jio Reinsurance Limited firmiert, erhielt am 12. März die finale Zulassung durch die indische Aufsichtsbehörde IRDAI und ist ab sofort befugt, Rückversicherungsgeschäfte auf dem Subkontinent zu zeichnen.

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Urgewald: Allianz hinkt bei fossilen Ausschlüssen hinterher

Pünktlich zur Hauptversammlungssaison erinnert die Umweltorganisation Urgewald daran, dass einige große deutsche Versicherer ihre Geschäfte im Bereich Kohle inzwischen zwar „deutlich reduziert haben“ – bei Öl und Gas jedoch „auf der Stelle treten“. Vor allem die Allianz erntet Vorwürfe seitens der Aktivisten – deren Kritik gründet auf eine aktuelle Analyse der Zeichnungs- und Anlagerichtlinien von insgesamt 40 großen Versicherungsakteuren durch die britische NGO ShareAction.

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DEVK bläst Turmbau-Pläne ab

Im Oktober 2025 stellte der Versicherer seine Baupläne auf den Prüfstand. Nun hat der DEVK-Vorstand beschlossen, den ursprünglich geplanten Turmbau auf dem Grundstück des Zooparkhauses in Köln-Riehl nicht zu realisieren. Seit der ersten Projektidee vor sieben Jahren hätten sich „wesentliche Rahmenbedingungen deutlich verändert“, heißt es in einer Mitteilung. Homeoffice und digitale Technologie haben die Büronutzung spürbar verändert. Der Versicherer hinterfragte schon länger die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens.

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Allianz prescht bei Telematik vor

Allianz X und die amerikanische Private-Equity-Gesellschaft TPG, früher bekannt als Texas Pacific Group, stecken über 350 Millionen US-Dollar in den US-Telematikspezialisten Cambridge Mobile Telematics (CMT). Wie hoch die jeweiligen Anteile genau sind, ist nicht bekannt. Die Allianz wird im europäischen Markt als Hauptpartner operieren. Gegenüber VWheute spricht der Konzern von einem guten Investment und kündigt eine neue Generation von Telematik-Lösungen an.

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Huk-Coburg löst Rückstände in der Schadenbearbeitung mit Personalaufbau

Die Huk-Coburg meldet sich mit breiter Brust zurück: Der Marktführer in der Kfz-Versicherung hat die versicherungstechnische Verlustzone im Geschäftsjahr 2025 wieder verlassen und verzeichnete zugleich „das erfolgreichste Jahr in der Geschichte des Unternehmens“, wie Vorstandschef Klaus-Jürgen Heitmann bei der Bilanz-Pressekonferenz in München erklärte. Den Abstand zum Hauptrivalen Allianz habe man kräftig vergrößert, so Heitmann. Auch die Schadenrückstände wurden abgebaut.

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Maklerhaus Ardonagh Group streicht 200 Stellen

Die von Private-Equity-Investoren unterstützte Ardonagh Group hatte in den vergangenen Jahren massiv expandiert – durch Übernahmen, neue Plattformen und Kapitalmaßnahmen. Nun versucht der Londoner Makler, die Kostenbasis an das stark gewachsene Geschäftsvolumen anzupassen und streicht einem Medienbericht nach 200 Stellen.

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Hagelgilde verzeichnet „historisch niedriges Schadenjahr“  

Die Geschäfte der Hagelgilde waren im vergangenen Jahr erneut vom Strukturwandel in der deutschen Landwirtschaft geprägt. Die Zahl der Mitglieder sank auch 2025, dafür konnte das Unternehmen aus Ostholstein seine zwischenzeitliche Delle bei den Prämieneinnahmen wieder ausgleichen. Einen Gewinn fuhr die Hagelgilde trotz eines „historisch niedrigen Schadenjahrs“ nicht ein, das Management sieht den Versicherer aber solide aufgestellt.

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Montagskolumne: „Bafin-ready“ zu werden, heißt nicht, Rabatte abzuschaffen

Rabatte werden vom Vertriebshebel zur Governance-Frage. Denn die Bafin bewertet Pricing zunehmend im Kontext von Wohlverhaltensregeln und Customer Outcomes – und damit auch die Systematik hinter Rabatten. Welche Logik dahintersteckt und wie Versicherer „Bafin-ready“ werden, analysieren Dr. Dirk Schmidt-Gallas, Senior-Partner und Gründer der Insurance-Practice bei Simon-Kucher, und Philipp Kaupke, Partner bei Simon-Kucher.

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VIG prüft Verkauf von Nürnberger-Tochter Fürst Fugger Privatbank

Nachdem sich die Vienna Insurance Group mit der Nürnberger auf eine Übernahme geeinigt hat, rückt nun ihre traditionsreiche Augsburger Bankentochter in den Fokus. Medienberichten zufolge ziehen die Österreicher einen Verkauf der traditionsreichen Fürst Fugger Privatbank in Erwägung. Ein offizieller Verkaufsbeschluss steht zwar noch aus, eine Entscheidung könnte jedoch im zweiten Halbjahr fallen.

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Sekundärgefahren im Aufschwung: Swiss Re hält ruhiges Katastrophenjahr 2025 für eine Ausnahmeerscheinung

Das Naturkatastrophenjahr 2025 verschaffte der Versicherungsbranche eine wohltuende Atempause. Mit weltweit rund 107 Mrd. US-Dollar lagen die versicherten Schäden unter dem langfristigen Trend, wie der Rückversicherer Swiss Re auf Basis eigener Berechnungen meldete. Jérôme Jean Haegeli hält das jedoch nur für eine Momentaufnahme. Sorgen bereiten dem Chefökonomen der Swiss Re vor allem die Zunahme sogenannter Sekundärgefahren, wie Waldbrände, schwere Gewitter und Überschwemmungen. Mit Blick auf das laufende Jahr hält Haegeli Spitzenschadenszenario von 320 Mrd. Dollar für möglich.

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Munich Re-Tochter HSB greift mit Haftpflichtdeckung für KI-Risiken an

Der US-Spezialversicherer Hartford Steam Boiler geht mit einer Haftpflichtversicherung für KI-Risiken an den Markt. Das Produkt läuft unter dem Namen HSB AI Liability Insurance und greift bei rechtlichen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz. Es richtet sich primär an kleine und mittlere Unternehmen.

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Frankfurter Leben über die Krise bei Private Debt: „Wenn JP Morgan Kredite abwertet oder UBS das Armageddon prophezeit, dann bedeutet das für uns gar nichts“

Im Private-Debt-Sektor brodelt es gewaltig. Der oberste Bankenaufseher der Bafin, Nikolas Speer, verfolgt die Entwicklungen "mit einer gewissen Sorge". Nicht nur Finanzinstitute sind involviert. Manch ein Versicherer weist eine zweistellige Privat-Debt-Quote auf. Dazu gehört auch die Frankfurter Leben-Gruppe. Chief Investment Officer Peter-Henrik Blum-Barth und HAGIM-Geschäftsführer Thomas Herbert erklären im Gespräch mit VWheute, warum diese Assetklasse viele Vorteile hat und was mit der Kapitalanlage der Run-off-Gesellschaft passiert, wenn sich die Krise weiter zuspitzt.

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Talanx bestätigt Rekordjahr und bekennt sich zum Deutschlandgeschäft

Dass 2025 ein Rekordjahr sein wird, hatte der Versicherungskonzern Talanx bereits im Februar vermeldet – nun ist auch klar, in welcher Höhe die Aktionäre am Ergebnissprung von 25 Prozent beteiligt werden sollen. Der Vorstand schlage dem Aufsichtsrat vor, „die Dividende um 33 Prozent auf 3,60 Euro anzuheben“, kündigte Talanx-CEO Torsten Leue vor der Presse an. Leue will die guten Zahlen nun dazu nutzen, um die Bilanz des Konzerns noch robuster aufzustellen. Ob diese durch den Iran-Krieg unter Druck geraten könnte, kommentierte der Vorstandschef auf Nachfrage von VWheute.

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BVI-Chef Richter geht Lebensversicherer an: „Mit dieser Art von Sicherheit machen Sie mit Sicherheit Verlust“

Moritz Schumann vom Versichererverband GDV und Thomas Richter vom Fondsverband BVI laufen sich dieser Tage häufiger über den Weg – erst am Montag vertraten beide die Interessen ihrer Branchen bei der Anhörung im Finanzausschuss, tags darauf diskutierten sie in Berlin bei einer Fachveranstaltung darüber, was denn nun von den Plänen der Bundesregierung bei der Altersvorsorge-Reform zu halten ist. Es kam eine lebhafte Debatte heraus, die die Kluft zwischen Versicherer und Fondsbranche offen legte.

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Wie streng wird der Kostendeckel? BMF-Staatssekretär Schrodi will sich nicht auf 1,5 Prozent festlegen lassen

Michael Schrodi, Parlamentarischer Staatssekretär im SPD-geführten Bundesfinanzministerium (BMF), erwartet, dass es bei der finalen Ausgestaltung des Kostendeckels für das geplante Standardprodukt in der geförderten privaten Altersvorsorge „noch Bewegung geben wird“. Im Gesetzentwurf ist bislang von 1,5 Prozent die Rede. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert unterdessen mit Blick auf die Arbeit der Rentenkommission eine stärkere Kapitalmarktorientierung in Deutschland. „Es gibt null Komma null Erkenntnislücken. Es fehlt schlicht und einfach der Mut, die Dinge zu ändern“, so Linnemann.

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Swiss Re schließt Milliarden-Deal mit Apollo-Tochter Athene

Der Rückversicherer Swiss Re betritt neue Wege in den Vereinigten Staaten. Erstmals hat der Konzern eine Rückversicherungstransaktion zur Deckung von Langlebigkeitsrisiken für US-amerikanische Rentner abgeschlossen. Das Volumen des Deals beläuft sich auf zwei Mrd. US-Dollar. Vertragspartner der Schweizer ist der US-Lebensversicherer Athene, eine Tochtergesellschaft des New Yorker Investmentriesen Apollo Global Management.

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Vermittler und Verbraucherschützer liegen bei Kostendeckel über Kreuz, GDV weiter gegen Beratungspflicht

Die Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge nimmt Fahrt auf – und im Vorfeld der wichtigen Anhörung im Finanzausschuss ist nun noch einmal deutlich geworden, dass die Interessen von Vermittlern und Verbraucherschützern weit auseinanderliegen: Während der Branchenverband AfW einen möglichen Kostendeckel von 1,5 Prozent beim geplanten Standardprodukt als zu hoch kritisiert, fordert die Finanztip-Stiftung eine deutlich strengere Begrenzung auf 0,5 Prozent. Unterdessen bekräftigt der Versichererverband GDV seine Forderung nach einem Wegfall der Beratungspflicht beim Standardprodukt – und setzt sich damit über den Widerstand der Vermittler hinweg.

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Arbeitsmarktzahlen: Mehr offene Positionen als Arbeitssuchende in der Versicherungsbranche

In vielen Fällen fehlt es nicht zwingend an Bewerbern, sondern an der Passung zwischen offenen Stellen und verfügbaren Kandidaten. Die Analyse von ebuero mit den Daten von der Arbeitsagentur für Arbeit spricht daher von einem Arbeitsmarkt-Mismatch – einer Situation, in der Qualifikationen, Erwartungen oder Standorte von Bewerbern nicht mit den Anforderungen der Unternehmen übereinstimmen. In 14 von 16 Bundesländern gibt es für die Versicherungsbranche ein solches Mismatch.

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Generali bringt sich bei Monte dei Paschi als Axa-Ersatz in Stellung

Aus den Plänen der Generali, ihren Vermögensverwalter Generali Investment Holdings mit dem französischen Asset-Manager Natixis zu vermählen, wurde nichts. Doch Generali-CEO Philippe Donnet kann sich offenbar auch mit einer weniger spektakulären Neupositionierung im heimischen Bankenmarkt anfreunden – und zwar den französischen Konkurrenten Axa als Partner der traditionsreichen Bank Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) abzulösen, wie Donnet vor der Presse durchblicken ließ.

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Oliver Bäte verdient 11,6 Millionen Euro

Allianz-Chef Oliver Bäte hat 2025 deutlich mehr verdient als im Jahr davor. Wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht, stieg die Gesamtvergütung des 61-Jährigen inklusive Pensionsaufwand von 10,2 Millionen Euro auf 11,6 Millionen Euro. Der Schub ist auf die guten Ergebnisse des Versicherers sowie einen langfristigen Bonus zurückzuführen, der fällig wurde. 2025 erzielte die Allianz ein operatives Rekordergebnis von 17,4 Milliarden Euro.

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Juristischer Erfolg für die DEVK: Deutsche Bank unterliegt ehemaligen Postbank-Aktionären

Der jahrelange Entschädigungsstreit zwischen der Deutschen Bank und ehemaligen Postbank-Aktionären ist abgeschlossen. Der Bundesgerichtshof wies eine Nichtzulassungsbeschwerde der Deutschen Bank zurück. Die Karlsruher Richter bestätigten ein vorangegangenes Urteil des OLG Köln, das den Anteilseignern recht gegeben hatte. Diese hatten der Deutschen Bank vorgeworfen, im Zuge der Postbank-Übernahme einen zu niedrigen Kaufpreis geboten zu haben. Auch für die Kölner DEVK als früheren Aktionär der Postbank ist das Urteil ein Erfolg.

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SV Sparkassenversicherung verdient prächtig, Konzernchef Jahn strebt nach Höherem: „Unser Ziel ist, pro Kunde mehr Verträge zu generieren“

Die SV Sparkassenversicherung (SV) hat für das Jahr 2025 überaus ordentliche Zahlen vorgelegt. Vorstandschef Andreas Jahn sprach gegenüber VWheute von einem „sehr guten Jahr“. Dass die SV ausgerechnet in der oft als branchenweiter Sanierungsfall wahrgenommenen Lebensversicherung das beste Neugeschäft nach 2004 erzielte, kommentierte Jahn mit kritischen Worten Richtung Berlin und Brüssel: „Da denke ich manchmal, die Kunden verstehen uns besser als die Politik.“ Was der SV-Chef mit Blick auf die anstehende Altersvorsorge-Reform fordert, ob sein Haus auch 2026 auf Wetter-Glück hoffen darf, wie es um die defizitäre Kfz-Versicherungssparte steht – und ob er den Vertrieb von künstlicher Intelligenz (KI) bedroht sieht, erklärt er im Gespräch.

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VIG will Deutschland auch nach der Nürnberger-Übernahme nicht zum Kernmarkt machen

Der österreichische Versicherungskonzern Vienna Insurance Group hat im Geschäftsjahr 2025 ordentlich zugelegt. Erstmals in der Geschichte des Unternehmens überschritt das Ergebnis vor Steuern die Schwelle von einer Milliarde Euro. Wie der Vorstand auf einer Pressekonferenz berichtete, soll die zugekaufte Nürnberger das künftige Wachstum vorantreiben. Zum künftigen Einfluss der Deutschen auf die Ertragslage der VIG machte das Führungsgremium keine Angaben. CEO Hartwig Löger betont, dass Deutschland in Zukunft weiterhin ein Spezialmarkt bleibt. Indes signalisiert die VIG ihr Potenzial für weitere Zukäufe.

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Generali steigert Nettogewinn um 12 Prozent

Wie die großen Wettbewerber Allianz und Axa profitierte auch die Generali 2025 von einer milden Schadensbilanz bei Naturkatastrophen und meldet ein Rekordjahr. Während das operative Ergebnis um fast zehn Prozent auf rund acht Mrd. Euro kletterte, stieg der Nettogewinn sogar um zwölf Prozent auf 4,2 Mrd. Euro. Dem Branchen-Trend folgend, heben die Italiener die Dividende deutlich an und starten ein neues Aktienrückkaufprogramm – eine Nachricht, die an der Börse gut ankommt.

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MLP-Konzernergebnis fällt um 20 Prozent

Der Finanzdienstleister MLP hat im Geschäftsjahr 2025 zum zwölften Mal in Folge einen Rekordumsatz erzielt. Wie das Unternehmen aus Wiesloch mitteilte, stiegen die Gesamterlöse leicht auf 1,08 Mrd. Euro, nach 1,07 Mrd. Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis ging aufgrund eines Einmal-Effekts zurück: Es sank von 95,0 Mio. Euro auf 87,9 Mio. Euro. Das Konzernergebnis geht im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent zurück.

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„Vertrieb wird abgeschafft – KI übernimmt!“

In einem launigen Kommentar schreibt Branchenexperte Moritz Finkelnburg für VWheute über die Grenzen von KI im Vertrieb. Der Managing Partner der IT- und Strategieberatung Convista hat große Zweifel daran, dass künstliche Intelligenz die Beratung vollständig ersetzen kann. Nicht nur aus regulatorischen Aspekten. Ebenso aus emotionalen und reputativen Gründen.

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Condor Leben soll in Run-off-Plattform umgebaut werden

Die R+V verkauft ihre Tochtergesellschaft Condor Lebensversicherungs-AG an den Frankfurter Finanzinvestor Acathia Capital, wie das Handelsblatt berichtet. Die Transaktion umfasst ein Portfolio von rund 219.000 Lebensversicherungsverträgen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde in dieser Woche unterzeichnet. Der finale Kaufvertrag soll im zweiten oder dritten Quartal 2026 geschlossen werden.

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Trotz KI-Einzug: Zurich-Vorstand Nussbaumer erwartet keinen drastischen Beschäftigungsabbau bei Versicherern

Die Schadeninflation setzt den deutschen Versicherern stark zu und sorgt für einen massiven Automatisierungsdruck. Zurich-Deutschland-Vorstand Horst Nussbaumer erwartet trotzdem keinen drastischen Beschäftigungsabbau. „Die Mitarbeitenden, die in den nächsten fünf Jahren in den Ruhestand treten, könnten wir gar nicht ersetzen“, sagte er bei einem Pressegespräch der Versicherungsforen Leipzig. Branchenkollege Martin Gräfer von der Bayerischen wähnt die Branche in einer gefahrenträchtigen Übergangsphase: „Personalabbau findet schon statt, KI ist noch nicht da“, warnte der Bayerische-Vorstand. Einig war sich die Runde darin, dass die klassischen Kalkulationslogiken der Sachversicherer zunehmend an ihre Grenzen stoßen.

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Universa zieht um

Der Versicherer Universa wird seinen Hauptsitz innerhalb von Nürnberg verlegen. Wie das Unternehmen mitteilte, wechselt der Standort vom traditionellen Sitz am Rathenauplatz auf ein neu zu erschließendes Areal im Kohlenhof. Die Fertigstellung des Bauprojekts ist für das zweite Halbjahr 2030 avisiert.

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Warburg Pincus schmiedet norddeutschen Maklerpool-Riesen

Paukenschlag im deutschen Maklerpool-Markt: Blau Direkt aus Lübeck und die Hamburger Netfonds AG schließen sich unter dem Dach einer gemeinsamen Holding zusammen. Hinter dem Deal steht der Blau-Direkt-Eigner und Private-Equity-Investor Warburg Pincus. Mit der norddeutschen Elefantenhochzeit schickt sich das US-Unternehmen an, dem Münchner Platzhirsch Fonds Finanz die Marktführerschaft streitig zu machen.

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Zurich kauft Generali-Tochter RedClick

Der Schweizer Versicherer Zurich Insurance baut sein Irland-Geschäft kräftig aus. Der Konzern übernimmt die irische Generali-Einheit RedClick für einen Barpreis von 337 Millionen Euro. Mit diesem Schritt rückt die Zurich unter die Top-Drei der Versicherungsanbieter auf dem Ländermarkt. Die Generali ihrerseits bereinigt ihr Portfolio.

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Streit um Gesundheitsdaten: Debeka scheitert vor dem Bundesverwaltungsgericht

Die Debeka darf Diagnosen auf den Rechnungen ihrer Versicherten nicht mehr ohne deren explizite Einwilligung auswerten, um sie für spezielle Vorsorgeprogramme zu gewinnen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Freitag entschieden. Das höchste deutsche Verwaltungsgericht stärkt damit den Schutz sensibler Gesundheitsdaten und setzt der automatisierten Datenanalyse im Gesundheitsmanagement enge Grenzen. Für die Koblenzer, aber auch für die gesamte PKV-Branche hat die Entscheidung weitreichende Folgen.

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Allianz Commercial lagert Entertainment-Geschäft an US-Assekuradeur aus

Der Industrieversicherer Allianz Commercial startet zum 1. April eine Partnerschaft mit dem US-Assekuradeur Reel Media. Vorbehaltlich der endgültigen vertraglichen Vereinbarungen soll Reel Media künftig das Entertainment-Versicherungsgeschäft der Münchener verwalten. Das Geschäft wird in der Bilanz von AGCS verbucht.

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Über zehn Millionen Franken für Zurich-Chef Greco

Der Schweizer Versicherer Zurich hat im Geschäftsjahr 2025 einen Betriebsgewinn von 8,9 Mrd. Dollar eingefahren und damit so viel verdient wie nie zuvor. Das macht sich auch für den CEO Mario Greco bezahlt. Wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht, ging der Lohn des Managers ordentlich nach oben.

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Zurich-Zukauf Beazley meldet zweistelliges Gewinnminus und kündigt eine Innovation an: Sofortige Barauszahlung nach Cyberschäden

Nur wenige Tage nach der spektakulären 11-Milliarden-Dollar-Übernahme durch die Zurich präsentiert der Londoner Spezialversicherer Beazley seine Bilanz für 2025. Die Bruttobeitragseinnahmen blieben mit 6,1 Mrd. Dollar stabil. Im Bereich Specialty und Cyber sanken aber die Umsätze. Beim Vorsteuergewinn geht es sogar zweistellig runter. Auf die Frage, ob der Konflikt im Nahen Osten das Geschäft beeinträchtigt, hatte CEO Adrian Cox eine klare Antwort.

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Scor stabilisiert sich, aber die Prämien gehen zurück

Der französische Rückversicherer Scor legt solide Geschäftszahlen für das vergangene Jahr vor. Unter dem Strich steht ein Nettoergebnis von 851 Millionen Euro und eine Eigenkapitalrendite von über 19 Prozent. Der Gewinn glänzt deshalb hell, weil das Vorjahr schwach verlaufen war. Während die Konzernführung von „Disziplin“ spricht, offenbart der Rückgang der Versicherungsumsatzerlöse um 4,6 Prozent, dass der Konzern im Wettbewerb Federn lässt.

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