Frankfurter Leben über die Krise bei Private Debt: „Wenn JP Morgan Kredite abwertet oder UBS das Armageddon prophezeit, dann bedeutet das für uns gar nichts“

Im Private-Debt-Sektor brodelt es gewaltig. Der oberste Bankenaufseher der Bafin, Nikolas Speer, verfolgt die Entwicklungen "mit einer gewissen Sorge". Nicht nur Finanzinstitute sind involviert. Manch ein Versicherer weist eine zweistellige Privat-Debt-Quote auf. Dazu gehört auch die Frankfurter Leben-Gruppe. Chief Investment Officer Peter-Henrik Blum-Barth und HAGIM-Geschäftsführer Thomas Herbert erklären im Gespräch mit VWheute, warum diese Assetklasse viele Vorteile hat und was mit der Kapitalanlage der Run-off-Gesellschaft passiert, wenn sich die Krise weiter zuspitzt.

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Talanx bestätigt Rekordjahr und bekennt sich zum Deutschlandgeschäft

Dass 2025 ein Rekordjahr sein wird, hatte der Versicherungskonzern Talanx bereits im Februar vermeldet – nun ist auch klar, in welcher Höhe die Aktionäre am Ergebnissprung von 25 Prozent beteiligt werden sollen. Der Vorstand schlage dem Aufsichtsrat vor, „die Dividende um 33 Prozent auf 3,60 Euro anzuheben“, kündigte Talanx-CEO Torsten Leue vor der Presse an. Leue will die guten Zahlen nun dazu nutzen, um die Bilanz des Konzerns noch robuster aufzustellen. Ob diese durch den Iran-Krieg unter Druck geraten könnte, kommentierte der Vorstandschef auf Nachfrage von VWheute.

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BVI-Chef Richter geht Lebensversicherer an: „Mit dieser Art von Sicherheit machen Sie mit Sicherheit Verlust“

Moritz Schumann vom Versichererverband GDV und Thomas Richter vom Fondsverband BVI laufen sich dieser Tage häufiger über den Weg – erst am Montag vertraten beide die Interessen ihrer Branchen bei der Anhörung im Finanzausschuss, tags darauf diskutierten sie in Berlin bei einer Fachveranstaltung darüber, was denn nun von den Plänen der Bundesregierung bei der Altersvorsorge-Reform zu halten ist. Es kam eine lebhafte Debatte heraus, die die Kluft zwischen Versicherer und Fondsbranche offen legte.

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Wie streng wird der Kostendeckel? BMF-Staatssekretär Schrodi will sich nicht auf 1,5 Prozent festlegen lassen

Michael Schrodi, Parlamentarischer Staatssekretär im SPD-geführten Bundesfinanzministerium (BMF), erwartet, dass es bei der finalen Ausgestaltung des Kostendeckels für das geplante Standardprodukt in der geförderten privaten Altersvorsorge „noch Bewegung geben wird“. Im Gesetzentwurf ist bislang von 1,5 Prozent die Rede. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert unterdessen mit Blick auf die Arbeit der Rentenkommission eine stärkere Kapitalmarktorientierung in Deutschland. „Es gibt null Komma null Erkenntnislücken. Es fehlt schlicht und einfach der Mut, die Dinge zu ändern“, so Linnemann.

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Swiss Re schließt Milliarden-Deal mit Apollo-Tochter Athene

Der Rückversicherer Swiss Re betritt neue Wege in den Vereinigten Staaten. Erstmals hat der Konzern eine Rückversicherungstransaktion zur Deckung von Langlebigkeitsrisiken für US-amerikanische Rentner abgeschlossen. Das Volumen des Deals beläuft sich auf zwei Mrd. US-Dollar. Vertragspartner der Schweizer ist der US-Lebensversicherer Athene, eine Tochtergesellschaft des New Yorker Investmentriesen Apollo Global Management.

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Vermittler und Verbraucherschützer liegen bei Kostendeckel über Kreuz, GDV weiter gegen Beratungspflicht

Die Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge nimmt Fahrt auf – und im Vorfeld der wichtigen Anhörung im Finanzausschuss ist nun noch einmal deutlich geworden, dass die Interessen von Vermittlern und Verbraucherschützern weit auseinanderliegen: Während der Branchenverband AfW einen möglichen Kostendeckel von 1,5 Prozent beim geplanten Standardprodukt als zu hoch kritisiert, fordert die Finanztip-Stiftung eine deutlich strengere Begrenzung auf 0,5 Prozent. Unterdessen bekräftigt der Versichererverband GDV seine Forderung nach einem Wegfall der Beratungspflicht beim Standardprodukt – und setzt sich damit über den Widerstand der Vermittler hinweg.

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Arbeitsmarktzahlen: Mehr offene Positionen als Arbeitssuchende in der Versicherungsbranche

In vielen Fällen fehlt es nicht zwingend an Bewerbern, sondern an der Passung zwischen offenen Stellen und verfügbaren Kandidaten. Die Analyse von ebuero mit den Daten von der Arbeitsagentur für Arbeit spricht daher von einem Arbeitsmarkt-Mismatch – einer Situation, in der Qualifikationen, Erwartungen oder Standorte von Bewerbern nicht mit den Anforderungen der Unternehmen übereinstimmen. In 14 von 16 Bundesländern gibt es für die Versicherungsbranche ein solches Mismatch.

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Generali bringt sich bei Monte dei Paschi als Axa-Ersatz in Stellung

Aus den Plänen der Generali, ihren Vermögensverwalter Generali Investment Holdings mit dem französischen Asset-Manager Natixis zu vermählen, wurde nichts. Doch Generali-CEO Philippe Donnet kann sich offenbar auch mit einer weniger spektakulären Neupositionierung im heimischen Bankenmarkt anfreunden – und zwar den französischen Konkurrenten Axa als Partner der traditionsreichen Bank Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) abzulösen, wie Donnet vor der Presse durchblicken ließ.

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Oliver Bäte verdient 11,6 Millionen Euro

Allianz-Chef Oliver Bäte hat 2025 deutlich mehr verdient als im Jahr davor. Wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht, stieg die Gesamtvergütung des 61-Jährigen inklusive Pensionsaufwand von 10,2 Millionen Euro auf 11,6 Millionen Euro. Der Schub ist auf die guten Ergebnisse des Versicherers sowie einen langfristigen Bonus zurückzuführen, der fällig wurde. 2025 erzielte die Allianz ein operatives Rekordergebnis von 17,4 Milliarden Euro.

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Juristischer Erfolg für die DEVK: Deutsche Bank unterliegt ehemaligen Postbank-Aktionären

Der jahrelange Entschädigungsstreit zwischen der Deutschen Bank und ehemaligen Postbank-Aktionären ist abgeschlossen. Der Bundesgerichtshof wies eine Nichtzulassungsbeschwerde der Deutschen Bank zurück. Die Karlsruher Richter bestätigten ein vorangegangenes Urteil des OLG Köln, das den Anteilseignern recht gegeben hatte. Diese hatten der Deutschen Bank vorgeworfen, im Zuge der Postbank-Übernahme einen zu niedrigen Kaufpreis geboten zu haben. Auch für die Kölner DEVK als früheren Aktionär der Postbank ist das Urteil ein Erfolg.

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SV Sparkassenversicherung verdient prächtig, Konzernchef Jahn strebt nach Höherem: „Unser Ziel ist, pro Kunde mehr Verträge zu generieren“

Die SV Sparkassenversicherung (SV) hat für das Jahr 2025 überaus ordentliche Zahlen vorgelegt. Vorstandschef Andreas Jahn sprach gegenüber VWheute von einem „sehr guten Jahr“. Dass die SV ausgerechnet in der oft als branchenweiter Sanierungsfall wahrgenommenen Lebensversicherung das beste Neugeschäft nach 2004 erzielte, kommentierte Jahn mit kritischen Worten Richtung Berlin und Brüssel: „Da denke ich manchmal, die Kunden verstehen uns besser als die Politik.“ Was der SV-Chef mit Blick auf die anstehende Altersvorsorge-Reform fordert, ob sein Haus auch 2026 auf Wetter-Glück hoffen darf, wie es um die defizitäre Kfz-Versicherungssparte steht – und ob er den Vertrieb von künstlicher Intelligenz (KI) bedroht sieht, erklärt er im Gespräch.

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VIG will Deutschland auch nach der Nürnberger-Übernahme nicht zum Kernmarkt machen

Der österreichische Versicherungskonzern Vienna Insurance Group hat im Geschäftsjahr 2025 ordentlich zugelegt. Erstmals in der Geschichte des Unternehmens überschritt das Ergebnis vor Steuern die Schwelle von einer Milliarde Euro. Wie der Vorstand auf einer Pressekonferenz berichtete, soll die zugekaufte Nürnberger das künftige Wachstum vorantreiben. Zum künftigen Einfluss der Deutschen auf die Ertragslage der VIG machte das Führungsgremium keine Angaben. CEO Hartwig Löger betont, dass Deutschland in Zukunft weiterhin ein Spezialmarkt bleibt. Indes signalisiert die VIG ihr Potenzial für weitere Zukäufe.

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Generali steigert Nettogewinn um 12 Prozent

Wie die großen Wettbewerber Allianz und Axa profitierte auch die Generali 2025 von einer milden Schadensbilanz bei Naturkatastrophen und meldet ein Rekordjahr. Während das operative Ergebnis um fast zehn Prozent auf rund acht Mrd. Euro kletterte, stieg der Nettogewinn sogar um zwölf Prozent auf 4,2 Mrd. Euro. Dem Branchen-Trend folgend, heben die Italiener die Dividende deutlich an und starten ein neues Aktienrückkaufprogramm – eine Nachricht, die an der Börse gut ankommt.

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MLP-Konzernergebnis fällt um 20 Prozent

Der Finanzdienstleister MLP hat im Geschäftsjahr 2025 zum zwölften Mal in Folge einen Rekordumsatz erzielt. Wie das Unternehmen aus Wiesloch mitteilte, stiegen die Gesamterlöse leicht auf 1,08 Mrd. Euro, nach 1,07 Mrd. Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis ging aufgrund eines Einmal-Effekts zurück: Es sank von 95,0 Mio. Euro auf 87,9 Mio. Euro. Das Konzernergebnis geht im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent zurück.

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„Vertrieb wird abgeschafft – KI übernimmt!“

In einem launigen Kommentar schreibt Branchenexperte Moritz Finkelnburg für VWheute über die Grenzen von KI im Vertrieb. Der Managing Partner der IT- und Strategieberatung Convista hat große Zweifel daran, dass künstliche Intelligenz die Beratung vollständig ersetzen kann. Nicht nur aus regulatorischen Aspekten. Ebenso aus emotionalen und reputativen Gründen.

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Condor Leben soll in Run-off-Plattform umgebaut werden

Die R+V verkauft ihre Tochtergesellschaft Condor Lebensversicherungs-AG an den Frankfurter Finanzinvestor Acathia Capital, wie das Handelsblatt berichtet. Die Transaktion umfasst ein Portfolio von rund 219.000 Lebensversicherungsverträgen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde in dieser Woche unterzeichnet. Der finale Kaufvertrag soll im zweiten oder dritten Quartal 2026 geschlossen werden.

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Trotz KI-Einzug: Zurich-Vorstand Nussbaumer erwartet keinen drastischen Beschäftigungsabbau bei Versicherern

Die Schadeninflation setzt den deutschen Versicherern stark zu und sorgt für einen massiven Automatisierungsdruck. Zurich-Deutschland-Vorstand Horst Nussbaumer erwartet trotzdem keinen drastischen Beschäftigungsabbau. „Die Mitarbeitenden, die in den nächsten fünf Jahren in den Ruhestand treten, könnten wir gar nicht ersetzen“, sagte er bei einem Pressegespräch der Versicherungsforen Leipzig. Branchenkollege Martin Gräfer von der Bayerischen wähnt die Branche in einer gefahrenträchtigen Übergangsphase: „Personalabbau findet schon statt, KI ist noch nicht da“, warnte der Bayerische-Vorstand. Einig war sich die Runde darin, dass die klassischen Kalkulationslogiken der Sachversicherer zunehmend an ihre Grenzen stoßen.

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Universa zieht um

Der Versicherer Universa wird seinen Hauptsitz innerhalb von Nürnberg verlegen. Wie das Unternehmen mitteilte, wechselt der Standort vom traditionellen Sitz am Rathenauplatz auf ein neu zu erschließendes Areal im Kohlenhof. Die Fertigstellung des Bauprojekts ist für das zweite Halbjahr 2030 avisiert.

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Warburg Pincus schmiedet norddeutschen Maklerpool-Riesen

Paukenschlag im deutschen Maklerpool-Markt: Blau Direkt aus Lübeck und die Hamburger Netfonds AG schließen sich unter dem Dach einer gemeinsamen Holding zusammen. Hinter dem Deal steht der Blau-Direkt-Eigner und Private-Equity-Investor Warburg Pincus. Mit der norddeutschen Elefantenhochzeit schickt sich das US-Unternehmen an, dem Münchner Platzhirsch Fonds Finanz die Marktführerschaft streitig zu machen.

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Zurich kauft Generali-Tochter RedClick

Der Schweizer Versicherer Zurich Insurance baut sein Irland-Geschäft kräftig aus. Der Konzern übernimmt die irische Generali-Einheit RedClick für einen Barpreis von 337 Millionen Euro. Mit diesem Schritt rückt die Zurich unter die Top-Drei der Versicherungsanbieter auf dem Ländermarkt. Die Generali ihrerseits bereinigt ihr Portfolio.

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Streit um Gesundheitsdaten: Debeka scheitert vor dem Bundesverwaltungsgericht

Die Debeka darf Diagnosen auf den Rechnungen ihrer Versicherten nicht mehr ohne deren explizite Einwilligung auswerten, um sie für spezielle Vorsorgeprogramme zu gewinnen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Freitag entschieden. Das höchste deutsche Verwaltungsgericht stärkt damit den Schutz sensibler Gesundheitsdaten und setzt der automatisierten Datenanalyse im Gesundheitsmanagement enge Grenzen. Für die Koblenzer, aber auch für die gesamte PKV-Branche hat die Entscheidung weitreichende Folgen.

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Allianz Commercial lagert Entertainment-Geschäft an US-Assekuradeur aus

Der Industrieversicherer Allianz Commercial startet zum 1. April eine Partnerschaft mit dem US-Assekuradeur Reel Media. Vorbehaltlich der endgültigen vertraglichen Vereinbarungen soll Reel Media künftig das Entertainment-Versicherungsgeschäft der Münchener verwalten. Das Geschäft wird in der Bilanz von AGCS verbucht.

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Über zehn Millionen Franken für Zurich-Chef Greco

Der Schweizer Versicherer Zurich hat im Geschäftsjahr 2025 einen Betriebsgewinn von 8,9 Mrd. Dollar eingefahren und damit so viel verdient wie nie zuvor. Das macht sich auch für den CEO Mario Greco bezahlt. Wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht, ging der Lohn des Managers ordentlich nach oben.

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Zurich-Zukauf Beazley meldet zweistelliges Gewinnminus und kündigt eine Innovation an: Sofortige Barauszahlung nach Cyberschäden

Nur wenige Tage nach der spektakulären 11-Milliarden-Dollar-Übernahme durch die Zurich präsentiert der Londoner Spezialversicherer Beazley seine Bilanz für 2025. Die Bruttobeitragseinnahmen blieben mit 6,1 Mrd. Dollar stabil. Im Bereich Specialty und Cyber sanken aber die Umsätze. Beim Vorsteuergewinn geht es sogar zweistellig runter. Auf die Frage, ob der Konflikt im Nahen Osten das Geschäft beeinträchtigt, hatte CEO Adrian Cox eine klare Antwort.

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Scor stabilisiert sich, aber die Prämien gehen zurück

Der französische Rückversicherer Scor legt solide Geschäftszahlen für das vergangene Jahr vor. Unter dem Strich steht ein Nettoergebnis von 851 Millionen Euro und eine Eigenkapitalrendite von über 19 Prozent. Der Gewinn glänzt deshalb hell, weil das Vorjahr schwach verlaufen war. Während die Konzernführung von „Disziplin“ spricht, offenbart der Rückgang der Versicherungsumsatzerlöse um 4,6 Prozent, dass der Konzern im Wettbewerb Federn lässt.

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R+V verdoppelt fast den Gewinn

Wie erfolgreich die R+V im Vorjahr war, weiß man traditionell erst mit den Bilanzzahlen des Mutterkonzerns DZ Bank. Zwar hat der Wiesbadener Versicherer vor einer Woche vorläufige Zahlen präsentiert, aber zum 2025-Gewinn keine Angaben gemacht. Nun gibt es für die Tochter ein Extralob vom genossenschaftlichen Kreditinstitut.

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MSIG Europe befördert Michael Degenhardt

Die deutsche Niederlassung der MSIG Europe beruft den Branchenroutinier Michael Degenhardt zum Head of Financial Lines. Zuvor wurde der Bereich interimistisch von Michael Pille, Director Underwriting, geführt. Erst im letzten Jahr strukturierte der Industrieversicherer die Bereiche Casualty & Specialties um. Dabei ist die Abteilung Financial Lines frisch entstanden und von Sarah Sodies geleitet worden. 

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Deutsche Reisende von Luftraumsperrungen betroffen: Wie reagieren die Versicherer?

Die Verschärfung der Sicherheitslage im Nahen Osten infolge des Angriffs von Israel und den USA auf den Iran führt zu massiven Beeinträchtigungen im internationalen Flugverkehr. Nach Daten des Deutschen Reiseverbands sind derzeit rund 30.000 deutsche Urlauber von den Luftraumsperrungen in der Region betroffen. Eine Prognose über die Dauer der Einschränkungen ist derzeit kaum möglich. Der GDV betont, dass ein Reisrücktritt „allein wegen einer sich verschlechternden Sicherheitslage am Reiseziel nicht versichert" ist. 

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Zurich verlängert mit Carsten Schildknecht

Carsten Schildknecht bleibt bis 2030 Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland. Der Aufsichtsrat der Zürich Beteiligungs-AG hat der Verlängerung seines Vorstandsmandats um weitere drei Jahre zugestimmt, heißt es in einer Mitteilung. Der 58-jährige Manager ist seit mittlerweile acht Jahren im Amt und hat den Versicherer als Nachfolger von Marcus Nagel kräftig umgebaut.

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Clyde & Co kooperiert mit europäischem MGA-Verband FASE

Die internationale Wirtschaftskanzlei Clyde & Co hat eine strategische Partnerschaft mit der vor kurzem gegründeten Fédération des Agences de Souscription Européennes (FASE) geschlossen. Im Zuge der der Expansion von Assekuradeuren, auch als Managing General Agents bekannt, soll die Kanzlei die strategische Marktentwicklung in Europa in einem zunehmend fragmentierten Aufsichtsumfeld begleiten.

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Kurswechsel bei Berkshire: CEO Greg Abel drosselt Versicherungsgeschäft nach Gewinnrückgang

Greg Abel hat zum Jahreswechsel den CEO-Posten von Warren Buffett übernommen und am Samstag den ersten Brief an die Aktionäre in dieser neuen Rolle veröffentlicht. Der operative Gewinn des Gesamtkonzerns sank um etwa 30 Prozent auf 10,2 Mrd. Dollar. Die schwache Performance in der Versicherungssparte hat dazu erheblich beigetragen. Nun will Abel weniger Schaden- und Unfallgeschäft zeichnen.

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Swiss Re meldet Gewinnsprung um 47 Prozent

Der Rückversicherer Swiss Re fährt 2025 ein Rekordergebnis ein. Der Nettogewinn sprang ‌um 47 Prozent auf ‌4,8 Mrd. Dollar. Analystenschätzungen lagen mit 4,7 Mrd. Dollar knapp darunter. CEO Andreas Berger betont auf der Bilanzpressekonferenz neben der finanziellen Performance vor allem die gestärkte Resilienz des Portfolios sowie den Fokus auf Kosteneffizienz und technologische Innovation. Für 2026 hat sich die Gruppe einen Gewinn von 4,5 Mrd. Dollar zum Ziel gesetzt. Berger will „nicht zu aggressiv in einen Zielbereich gehen, in dem die Wahrscheinlichkeit, die Ziele nicht zu erreichen, sehr hoch ist."

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Zurich Deutschland: Ersfeld übernimmt Schaden-Vorstand von Troche

Beförderung für Sandra Ersfeld. Die seit 2014 bei Zurich Deutschland tätige Managerin übernimmt zum 1. Mai 2026 die Gesamtverantwortung für den Schaden-Bereich. Sie folgt damit auf Markus Troche, der über zehn Jahre beim Kölner Versicherer arbeitete und das Unternehmen nun auf eigenen Wunsch verlässt.

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Munich Re peilt 2026 „balancierte“ Gewinnsteigerung an, „Ergo läuft wie ein Uhrwerk“

CEO Christoph Jurecka zieht positives Fazit aus dem vergangenen Strategiezyklus und bescheinigt der Munich Re bei der Vorstellung der Bilanzahlen 2025 „extreme Stärke“. Man habe jedes einzelne finanzielle sowie nicht finanzielle Ziel erreicht und den Wert für die Stakeholder substanziell gesteigert. Für das laufende Geschäftsjahr hat der Rückversicherer die Messlatte angehoben. „Balanciert, aber ambitioniert“, wie Jurecka sagt. Auch der Stellenabbau bei Ergo war ein Thema. Der CEO sieht diesen als notwendigen Schritt, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Buberl: Keine Zukäufe um jeden Preis, Axa soll organisch wachsen

Es sind Zahlen, die aufhorchen lassen: Ein Prämienvolumen von knapp 116 Mrd. Euro und ein Nettoergebnis, das fast die Zehn-Milliarden-Grenze erreicht. Thomas Buberl, der die Axa seit 2016 führt, hat keinen Zweifel daran, dass die von ihm angetriebene Neuausrichtung des Unternehmens Früchte trägt. „2025 hat sich als ein historisches Jahr für Axa herausgestellt“, leitete der Manager seine Bilanz ein. Der stark verbesserte Gewinn resultiert in erster Linie aus Sondererträgen aus dem Verkauf von Axa IM. Interessant: Gedanken über einen Verkauf von Leben-Beständen schiebt Buberl einen Riegel vor.

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Allianz mit Rekordgewinn: CEO Bäte will mit KI-Einsatz Branchenführer bleiben

Wie erwartet haben geringere Katastrophenschäden der Allianz einen Rekordgewinn für 2025 beschert. Das operative Ergebnis stieg um 8,4 Prozent auf 17,4 Mrd. Euro. Auch beim Umsatz legte der Konzern deutlich zu. Hierzulande gab es im Kfz-Neugeschäft ein zweistelliges Wachstum. Die Aktie lag am Anfang im Minus und erholte sich im Laufe des Tages. Offenbar erhofften sich die Börsianer eine höhere Gewinnprognose für 2026. Was mit dem Personal im Zuge der KI-Transformation passiert, wird im Konzern "aktiv evaluiert", sagt CEO Oliver Bäte.

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Vorbereitung auf Ludka-Abschied: Itzehoer holt ehemaligen Baloise-Manager Christoph Wappler in den Vorstand

Itzehoer-Chef Uwe Ludka (62) tritt zum Jahresende in den Ruhestand ein. Wer das Unternehmen dann führen wird, verrät der Versicherer bislang nicht. Zumindest Ludkas Aufgaben werden bereits verteilt. Als Finanzvorstand agiert ab dem 1. Mai Christoph Wappler, der die Baloise Deutschland infolge der personellen Umstrukturierung rund um die Fusion mit der Helvetia im Dezember 2025 verließ.

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R+V legt bei Prämieneinnahmen um 8,6 Prozent zu

Die Wiesbadener R+V Gruppe hat das erste Jahr ihrer neuen Konzernstrategie „NextLevel“ mit einem kräftigen Wachstum abgeschlossen. Wie aus den am Mittwoch vorgestellten vorläufigen Zahlen hervorgeht, stiegen die Bruttobeitragseinnahmen im Geschäftsjahr 2025 um 8,6 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro. Damit rückt das für 2030 ausgegebene Ziel von 25 Milliarden Euro schon jetzt in greifbare Nähe. In Kfz schreibt die R+V wieder schwarze Zahlen.

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Munich Re nimmt größten Aktienrückkauf seit der Finanzkrise ins Visier

Der Rückversicherer Munich Re signalisiert unveränderte Zuversicht in seine Ertragskraft. Wie der Konzern mitteilt, will der Vorstand auf der kommenden Hauptversammlung eine Dividende von 24,00 Euro je Aktie vorschlagen. Damit übertreffen die Münchener die Markterwartungen deutlich: Analysten waren im Konsens bisher von einer Ausschüttung in Höhe von 21,86 Euro ausgegangen. Zusätzlich wurde ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm beschlossen.

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Allianz macht Aktionäre glücklich: Bäte vollzieht größtes Rückkaufprogramm seit 2017

Wie Munich Re kündigt auch die Allianz vor der Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse 2025 ein Aktienrückkaufprogramm an. Oliver Bäte, der vor etwa zehn Jahren die Leitung der Allianz übernahm, hat die Kapitalrückführung an die Aktionäre zu einer Priorität seiner Amtszeit gemacht. Schließlich muss das „überschüssige“ Kapital aus den vergangenen profitablen Jahren sinnvoll verwendet werden.

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Hiscox kündigt Aktienrückkauf über 300 Millionen Dollar an

Der britische Spezialversicherer Hiscox hat heute den Start eines Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben. Das Unternehmen beabsichtigt, eigene Stammaktien im Gesamtwert von bis zu 300 Millionen US-Dollar zurückzukaufen, um überschüssiges Kapital an die Aktionäre auszuschütten. Das Programm startet unmittelbar mit einer ersten Tranche in Höhe von 150 Millionen Dollar, die bis zum Ende des dritten Quartals 2026 abgeschlossen sein soll. 2025 steigerte Hiscox seinen Gewinn um 6,9 Prozent auf 732,7 Millionen Dollar.

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Aspen operiert künftig unter der Marke Sompo  

Der japanische Versicherer Sompo stärkt seine Stellung auf dem Weltmarkt. Wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab, hat die Tochtergesellschaft Sompo International die Übernahme von 100 Prozent der Class-A-Stammaktien von Aspen Insurance Holdings erfolgreich abgeschlossen. Damit verschwinden die Stammaktien des US-Hauses (Kürzel: AHL) von der New York Stock Exchange, während die Vorzugsaktien vorerst notiert bleiben.

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Zurich kommt Übernahme in Australien näher

Zurich schickt sich an, den australischen Versicherer Clear View zu übernehmen. Die dortige Tochter des Schweizer Versicherers, Zurich Financial Services Australia, hat eine entsprechende Vereinbarung mit dem Clear View-Management getroffen. Die geplante Transaktion bewertet den in Sydney ansässigen Lebensversicherer mit rund 415 Mio. australischen Dollar (249 Mio. Euro).

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Audi-Direktorin wechselt zur Generali

Die Deutschlandeinheit der Generali bekommt personelle Verstärkung vom Automobilhersteller Audi. Mit Wirkung zum 1. April sichert sich der Versicherer die Dienste der Transformations- und Organisationsexpertin Susanne Grattenthaler. Die Münchenerin übernimmt bei der Generali in wenigen Monaten den Posten als Head of Organizational Development & People Analytics. Ihr Vorgesetzter ist der 2025 berufene Arne Benzin.

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Fitch: Anerkennung von Klimaanpassungsmaßnahmen könnte Solvenzquoten von EU-Versicherern verbessern

Die Solvenzquoten europäischer Versicherer mit umfangreichen Sachversicherungsportfolios könnten moderat steigen, sollte die europäische Aufsichtsbehörde Eiopa ihre Pläne zur stärkeren Berücksichtigung von Anpassungsmaßnahmen an Naturkatastrophen im Standardformelwerk der Solvenzkapitalanforderungen vorantreiben. Zu diesem Ergebnis kommt die Ratingagentur Fitch in einer aktuellen Analyse.

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ROI-Erwartungen: Wenn KI zur Kostenfalle wird

Zwischen KI-Ambitionen und ROI-Erwartungen (Return on Investment) klafft eine Steuerungslücke. KI-Unschärfen, schwer quantifizierbare Risiken und volatile Prognosen vernebeln Priorisierung und Investitionsentscheidungen. Wie gelingt es Versicherern, belastbare Entscheidungslogiken, verlässliche ROI-Kriterien und nachhaltige Wertschöpfung zu etablieren? Eine Analyse.

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Max Weinhold verlässt GGW – Ex-Allianz-Manager Besendorfer übernimmt

Der Maklerzweig der GGW Group, Leading Brokers United (LBU), bekommt einen neuen Chef: Max Weinhold verlässt das Unternehmen nach etwas mehr als einem Jahr – an seine Stelle rückt zum 1. März 2026 der frühere Allianz Technology-CEO Daniel Besendorfer an die Spitze.

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Swiss Re übernimmt Kredit- und Kautionsversicherungsgeschäft von QBE

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re forciert sein Industrieversicherungsgeschäft mit einer Übernahme in Australien. Dazu erwirbt die Konzerneinheit Swiss Re Corporate Solutions das Kredit- und Kautionsversicherungsgeschäft des in Sydney ansässigen Industrieversicherers QBE.

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