DEVK überdenkt Hochhauspläne am Kölner Zoo-Parkhaus

Die DEVK stellt ihre Baupläne für das Grundstück am Zoo-Parkhaus in Köln-Riehl auf den Prüfstand. Das Unternehmen untersucht derzeit ein alternatives Nutzungskonzept, nachdem sich die Rahmenbedingungen für Büroimmobilien in den vergangenen Jahren grundlegend gedreht haben. Homeoffice und digitale Technologie hätten die Büronutzung spürbar verändert, stellen die Kölner fest. Zudem hinterfragt der Versicherer die Wirtschaftlichkeit der bisherigen Pläne.

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Oliver-Wyman-Analyse: Wie Lebensversicherer im Investmentmanagement umdenken

Das Investment Management der Lebensversicherer steht im Wandel. Die Unternehmen sehen sich der Frage gegenüber, welches zusätzliche Ertragspotenzial es für sie bietet – und wie sich dieses heben lässt. Sie wägen ab, ob dies aus eigener Kraft geschehen soll oder über Kooperationen oder Zukäufe. „Doch auch die Gegenposition findet Anhänger unter den Lebensversicherern Europas: der Abschied vom eigenen Investment Management und der geschärfte Fokus auf das eigentliche Versicherungsgeschäft“, schreiben die Oliver Wyman-Experten Kamil Kaczmarski und Walter Reinl. Ein Gastbeitrag.

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GGW baut Spaniengeschäft aus  

Über ihren spanischen Arm tätigt GGW-Tochter Leading Brokers United eine Übernahme des katalanischen Maklerhauses Costa Serra. Das 1989 von José Costa Borràs gegründete Familienunternehmen zählt zu den etablierten Maklern in der Region, ist aber auch im Ländermarkt vertreten. Costa Serra ist der zweite Zukauf in Katalonien.

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BDVM-Präsident Billerbeck: „Es ist sehr anstrengend geworden, nicht in der Masse, aber in der Klasse“

Der deutsche Versicherungsmarkt steht nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Versicherungsmakler vor einem strukturellen Engpass: Ein Deckungsnotstand treffe inzwischen Teile der mittelständischen Wirtschaft, sagt Thomas Billerbeck bei einem Pressegespräch in Hamburg. Der BDVM-Präsident berichtet von „teils verzweifelten Hilferufen“ und nennt vier Treiber des Problems: den Rückversicherungsmarkt, die Zunahme von Elementar- und Naturkatastrophen-Risiken, die Schadeninflation sowie die mangelnde Rentabilität vieler Erstversicherer.

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Bain stellt sich im Versicherungsgeschäft neu auf: Reineke übernimmt Leitung in der DACH-Region von Ellringmann

Der drittgrößte Strategieberater der Welt befördert die Versicherungsspezialistin Dr. Christina Ellringmann im November zur Deutschlandchefin. Bislang war unklar, wer Ellringmanns aktuelle Position als Leiterin der Praxisgruppe Versicherungen bei Bain in Deutschland, Österreich und der Schweiz übernimmt. Nach Informationen von VWheute wurde Dr. Malte Reineke für den Job ausgesucht. Der langjährige Bain-Manager nimmt auch am nächsten VersicherungswirtschaftCLUB teil – ein Roundtable im Rahmen der DKM.

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Einigung mit Continental: D&O-Versicherer kommen glimpflich davon

Vor zehn Jahren wurde der Diesel-Skandal aufgedeckt und Continental war als Zulieferer involviert. Das Unternehmen zahlte Millionensummen an Bußgeldern und Anwaltskosten. Rund 300 Mio. Euro wollte sich Continental daher von dem AIG-angeführten D&O-Versicherungskonsortium zurückholen. Stattdessen gibt es nun einen Vergleich im zweistelligen Millionenbereich.

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BavariaDirekt-Chef Krams im Interview: „Das Einzige, was uns beschäftigt, ist die Frage, woher wir Spitzenpersonal bekommen“

BavariaDirekt wird das Jahr 2025 mit einem Volumen von 340 Mio. Euro abschließen. Die Tochter des Konzerns Versicherungskammer sieht sich damit aktuell auf Platz fünf der deutschen Direktversicherer und hat die Ambition, weiter nach oben zu klettern, verrät Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Krams. Im Interview mit VWheute spricht er über den Einstieg in neue Segmente, verändertes Kundenverhalten und was die Versicherungskammer von der Digitaltochter lernen kann.

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VBL vergibt Milliardenmandat an Allianz und Blackrock-Tochter

Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) setzt bei ihrer Kapitalanlage auf europäische Infrastruktur: Mit zwei Mandaten über insgesamt 1,5 Milliarden Euro baut die größte Zusatzversorgungseinrichtung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes ihr Engagement in Transformationsbranchen aus. Jeweils 750 Millionen Euro gehen an Allianz Global Investors (AllianzGI) sowie an die Blackrock-Tochter Global Infrastructure Partners.

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HDI dreht kräftig am Personalkarussell   

Der Versicherer HDI Deutschland organisiert seinen Vertrieb zum 1. Januar des kommenden Jahres personell kräftig um. Neue Aufgaben bekommen Thorsten Jahnke und Stefan Eversberg. Holm Diez´ Wirkungsradius verändert sich. Das Unternehmen wolle seine Vertriebsstrategie mit der Neuausrichtung „gezielt vorantreiben“, heißt es in einer Mitteilung.

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BGH kippt D&O-Vergleich mit VW: „Die Erneuerung der Vergleichsvereinbarung wird sehr viel Geld kosten“

Der milliardenschwere Dieselskandal ist für den Volkswagen-Konzern auch viele Jahre später noch nicht ausgestanden: Der von der VW-Hauptversammlung im Juli 2021 gebilligte Vergleich mit D&O-Versicherern wurde vom Bundesgerichtshof (BGH) für nichtig erklärt. Die Frage, in welchem Umfang die D&O-Versicherer für den Skandal einzustehen haben, sei nunmehr „neu zu bewerten“, schlussfolgert Anwalt Klaus Felke von der mit dem Fall befassten Kanzlei Wilken gegenüber VWheute. Fachexperte Michael Hendricks glaubt, dass eine Erneuerung der Vergleichsvereinbarung „sehr viel Geld kosten“ werde – und auch der maßgeblich betroffene D&O-Versicherer Zurich meldete sich auf Anfrage der VWheute-Redaktion zu Wort.

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Signa: Millionengelder von Signal Iduna womöglich für andere Zwecke genutzt

In der Annahme, dass die Mittel vollständig und projektbezogen in Immobilien fließen, steckte die Signal-Iduna-Tochter Hansa Invest über Genussscheine Dutzende Millionen Euro in Projekte des Signa-Konzerns. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, verdichten sich die Anzeichen, dass das Geld durch das frühere Immobilienkonglomerat möglicherweise für andere Zwecke genutzt wurde. Im Sommer war bekannt geworden, dass sich Signal Iduna gegen die Vorgänge juristisch mit einer Strafanzeige zur Wehr setzt.

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Chefwechsel bei HBC

Gert Schlossmacher, Gründer und bisheriges Board-Mitglied, rückt als CEO an die Spitze des Hamburger Makleraufkäufers Hanseatic Broking Center. Die Entscheidung kommt vor dem Hintergrund des Einstiegs des britischen Private-Equity-Investors Bridgepoint im Juli nicht ganz überraschend. HBC will in der „DACH-Region und darüber hinaus dynamisch wachsen“, wie es in einer Mitteilung heißt. Hauke Martinsen bleibt dem Haus in anderer Funktion erhalten.

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EU Data Act: Versicherer müssen rechtliche, technische und organisatorische Prozesse neu ausrichten

Seit dem 12. September 2025 gelten weite und wichtige Teile des Data Act in der Europäischen Union. Für die Versicherungswirtschaft bedeutet dies einen Paradigmenwechsel. Anders als bei klassischen Regulierungsthemen wie Kapitalanforderungen oder Berichtspflichten geht es diesmal um den freien Datenzugang – und damit um die Grundlage vieler künftiger Geschäftsmodelle. Rechtsanwalt Benedikt Vogel ordnet die Lage für VWheute ein.

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Allianz Commercial: Schwere und Häufigkeit der Cyber-Schäden nehmen weltweit deutlich ab

Sinkende Preise, höhere Kapazitäten: Der Cybermarkt weicht auf. Und auf der Schadenseite gibt es kaum Fälle, die für eine Trendumkehr sorgen würden – daran ändert auch der jüngste Hackerangriff auf den IT-Dienstleister Collins Aerospace nichts. Der Industrieversicherer Allianz Commercial liefert in seiner neuen Studie die genauen Zahlen: Die Schwere der Cyber-Schäden ist weltweit im 1. Halbjahr 2025 um die Hälfte zurückgegangen – die Häufigkeit der Großschäden (über eine Mio. Euro) um 30 Prozent. Gemessen an den Fallzahlen und Kosten bleibt Ransomware der Haupttreiber von Cyber-Versicherungsschäden. Die meisten Vorfälle lassen sich jedoch leicht vermeiden.

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„Weckruf für die Luftfahrt“: Ransomware-Angriff auf Collins Aerospace rückt Cyberversicherung in den Brennpunkt

Der Cyberangriff auf den US-amerikanischen IT-Dienstleister Collins Aerospace sorgt weiterhin für Turbulenzen an mehreren europäischen Flughäfen. Fragen nach der Sicherheit kritischer Infrastrukturen werden laut – und auch nach der Absicherung gegen solche Störungen. Der Vorfall sei ein „Weckruf für die Luftfahrt“, betonte der Cyberversicherungsexperte Andrew Saula gegenüber VWheute. Auch der Industrieversicherer HDI Global, der Branchenverband GDV und ein Sprecher des BER-Flughafens ordnen die aktuelle Lage auf Anfrage der Redaktion ein.

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Hendricks über die Entwicklungen in der D&O-Sparte: „Ein gefährliches Spiel für alle Beteiligten“

Der weiche D&O-Versicherungsmarkt wird offenbar nicht nur das Jahr 2026 überdauern, sondern das Bild für Jahrzehnte prägen. Diese Meinung teilen viele Experten. Michael Hendricks sieht das ähnlich und beschreibt in einem exklusiven Gastbeitrag das aktuelle Marktgeschehen und die Probleme der Sparte, vor allem die Interessenkollisionen im Umgang mit D&O-Versicherungen.

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Nürnberger sucht neuen IT-Chef

Bei der Nürnberger bleibt es unruhig. Nach Informationen von VWheute wird Thomas Reimer seine Arbeit beim Versicherer Anfang kommenden Jahres niederlegen. Der aktuelle Vorstand für Informationstechnik, Digitalisierung und Datenschutz stieg vor gut drei Jahren zunächst in der Rolle des Generalbevollmächtigen bei der Nürnberger ein. Erst seit März 2023 führte er die Konzern-IT.

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Axa strukturiert Personalabteilung um

Die deutsche Niederlassung der Axa gibt dem Thema KI und Daten innerhalb des Vorstandsressorts Personal eine höhere Gewichtung. Zum Jahreswechsel wird der Bereich „Data Experience“ in die Abteilung integriert. Der Versicherer reagiert damit auf die Wucht von KI-Inhalten, die auf die Mitarbeiter der Assekuranz täglich einprasseln und besser kontrolliert werden müssen. Sirka Laudon verlässt das Unternehmen. Für die Nachfolge greifen die Kölner auf einen Mann zurück, der unter dem heutigen Konzern-CEO Thomas Buberl einmal als Assistent arbeitete.

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Marktanteile-Studie: BarmeniaGothaer überholt Talanx

Die Allianz bleibt souveräner Spitzenreiter im deutschen Versicherungsmarkt, während die neu zusammengeschlossene BarmeniaGothaer-Gruppe in die Top Ten vorstößt. Das zeigt das aktuelle Marktanteils-Ranking des Kölner Instituts für Versicherungsinformation und Wirtschaftsdienste (KIVI). Dass der Talanx-Konzern nicht mehr zu den zehn größten Anbietern zählt, sei einer Änderung der Methodik geschuldet, wie die KIVI-Muttergesellschaft Assekurata mitteilt.

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„Wie in der Steinzeit“: Südvers-Chef Florian Karle kritisiert Arbeitsprozesse der Branche

„Es gibt wohl kaum eine Branche, in der so viel über Digitalisierung gesprochen und gleichzeitig so wenig bewegt wird, wie in der Versicherungsbranche“, kritisiert Florian Karle, geschäftsführender Gesellschafter Südvers bei VWheute. Im Bereich Cyber sitzen hier beispielsweise Experten, die sich mit Risiken rund um die Digitalisierung bestens auskennen. Man entwickelt Lösungen, um Innovationen den Weg zu ebnen und berät Kunden bezüglich Compliance-Konformität. „Und doch scheint die Transformation in der eigenen Branche auf der Strecke geblieben zu sein.“

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Angebotspflicht für Elementar-Deckung: GDV rechnet fest mit einem Gesetz in dieser Legislaturperiode, aber nicht für Unternehmen

Der vor fünf Monaten von CDU/CSU und SPD unterschriebene Koalitionsvertrag sieht eine verpflichtende Elementarschadenversicherung für Wohngebäude vor, die als Opt-out-Lösung umgesetzt werden soll. Doch Detailpläne oder Gesetzestexte mit konkreten Modalitäten lassen auf sich warten. Auf dem GVNW-Symposium forderte Verbandsvorsitzender Patrick Fiedler eine entsprechende Regelung auch für Unternehmen nicht zu vergessen. Schließlich haben deutsche Firmen es immer schwerer, NatCat-Deckungen zu finden. Anja Käfer-Rohrbach vom GDV glaubt nicht, dass die Politik diese Forderung aufgreift. Die Priorität liege auf einer Regelung für Privatgebäude. Ferner wehrte sie sich gegen die Vorwürfe des GVNW, dass die GDV-Musterbedingungen zu PFAS rechtswidrig seien.

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Allianz X steigt bei US-Assekuradeur Coterie Insurance ein

Allianz X, die Investment-Einheit des Allianz-Konzerns, hat sich erneut an einem Insurtech aus den USA beteiligt: Der Assekuradeur (MGA) Coterie Insurance ist auf Gewerbeversicherungen für kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert und setzt dabei auf seine datengetriebene Plattform. Gegenüber VWheute erklärt Allianz X-Manager Alexander De Kegel, was der Konzern mit seinem neuesten US-Engagement bezweckt.  

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Patrick Fiedler: „GVNW hat kein wirkliches Lobby-Know-how“

Milliardenschwere Dax-Konzerne entrichten nur einen maximalen Gebührenbeitrag in Höhe von 3.500 Euro. Dennoch hat der Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft (GVNW) mit seinen begrenzten Ressourcen viel erreicht. Das wird der Vorstandsvorsitzende Patrick Fiedler heute in seiner Rede auf dem GVNW-Symposium betonen. Im Gespräch mit VWheute erklärt Fiedler vorab, wie es um die Fortschritte bei der Open Risk Data Association (ORDA) steht und was ihn an den GDV-Musterbedingungen zu PFAS stört.

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Deal abgeschlossen: Das sind die neuen Eigentumsverhältnisse bei der ÖRAG

Dass sich beim Rechtsschutzversicherer ÖRAG die Eigentumsverhältnisse ändern, ist seit gut einem Monat bekannt – doch jetzt nimmt die Konsolidierung im Lager der öffentlichen Versicherer konkrete Formen an. Provinzial-Chef Wolfang Breuer und ÖRAG-Chef Marcus Hansen erklären im Exklusiv-Gespräch mit VWheute, mit welchem Anteil die Provinzial bei dem Düsseldorfer Verbundunternehmen einsteigen wird, was mit dem Umbau der Eignerstruktur bezweckt wird und wie es bei der ÖRAG weitergeht.

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Axa-XL-Manager Kuklinski sieht Industriegeschäft in einer Transitionsphase

Nach Jahren teils drastischer Preiserhöhungen, die viele Unternehmen unter Druck setzten, hat sich die Lage in der Industrieversicherung spürbar verändert. „Die Branche ist in einer Transitionsphase“, sagt Axa-XL-Deutschlandchef Kai Kuklinski im Gespräch mit VWheute. „Das heißt nicht, dass überall die Preise sinken. Aber es gibt keine einheitliche Entwicklung mehr.“

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Monte-Carlo: Swiss Re kritisiert steigende Maklermargen in der Rückversicherung

Der Rückversicherer Swiss Re bemängelt in Monte-Carlo eine zunehmende Ausweitung der Margen von Maklern und Assekuradeuren in der Rückversicherungs-Wertschöpfungskette. Die dadurch „entzogenen“ drei Prozentpunkte wolle das Unternehmen künftig wieder zur Verbesserung der eigenen Profitabilität zurückholen.

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Aon: „In jedem Fall wird es enttäuschte Parteien geben“

Uneinheitlich. Diese Antwort bekommt man öfter zu hören, wenn man Branchenexperten zur Situation am Markt für Industrieversicherungen befragt. Zu sehr bewegen sich die Sparten auf unterschiedlichen Pfaden. Von einem durchweg weichen Markt könne keine Rede sein, betonen die Aon-Manager Kai-Frank Büchter und Marcel Armon im Interview mit VWheute. Zudem sprechen sie über die Maklerkonsolidierung, Potenziale durch KI und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel.

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GDV-Präsident in Brüssel: „Wir sitzen nicht nur bequem herum”

Seit 30 Jahren vertritt der GDV die Interessen der deutschen Versicherer in Brüssel. „Wir sind hier, um relevant zu sein und etwas zu bewirken”, sagte GDV-Präsident Norbert Rollinger beim Jahresempfang in der EU-Hauptstadt. Zuletzt baute der Verband in Brüssel personell um. Der Versicherungsmanager sprach u.a. vor einigen Mitgliedern des EU-Parlaments über die Spar- und Investitionsunion, Resilienz und Digitalisierung.

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Ergo-Manager im Interview: „Viele Frauen unterschätzen ihre Vertriebskompetenz“

Im Zuge des demografischen Wandels bewegt sich die Zahl der Vertriebskräfte in Deutschland kontinuierlich nach unten. „Jedes Jahr gehen allein im Vertrieb viele Hundert Vermittler in den Ruhestand", stellen Ergo-Vorstand Christian Gründl und Recruiting-Expertin Jacqueline Schüttler im Gespräch mit VWheute fest. Der Frauenanteil im Vertrieb bei den Düsseldorfern liegt aktuell bei rund 30 Prozent. Das soll besser werden. Ein Gespräch über Talententwicklung.

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GGW kauft Hamburger Traditionsmakler

Der 1883 gegründete Versicherungsmakler O. Giffey aus Hamburg wird Teil des Aufkäufers GGW. Dort operiert das Haus als Partnerunternehmen der Einheit Leading Brokers United. Giffeys unternehmerischer Kern ist das Gewerbe- und Industriegeschäft sowie das Transportsegment. Geführt wird die Firma in mittlerweile vierter Generation.

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Industrieversicherung: Keine pauschale Marktentspannung

Der Industrieversicherungsmarkt ist in Bewegung und zeigt je nach Sparte ein sehr unterschiedliches Bild. Auffällig sind die Differenzen zwischen dem globalen und dem deutschen Markt: Während weltweit, etwa in den Bereichen Sachversicherung, Financial Lines und Cyber, nach rund sieben Jahren steigender Prämien erste Entspannungstendenzen sichtbar werden, ist hierzulande lediglich in Teilbereichen ein Weichmarkttrend erkennbar. In Kfz seien viele Risikoträger gezwungen, sich im Zweifel von besonders defizitär verlaufenden Kundenverbindungen proaktiv zu trennen. Das geht aus dem Marktmonitor des Maklers Südvers hervor. Insgesamt bleibe die Lage „komplex“.

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„Zukunft der Versicherungsbranche ist eng mit Embedded Insurance verknüpft“

Versicherungen, die nahtlos in den Kaufprozess anderer Produkte und Dienstleistungen eingebettet sind, entwickeln sich zu einem Standard im digitalen Vertrieb. Manche sprechen euphorisch vom Vertriebsmodell des Internetzeitalters. Trotz der wachsenden Präsenz bleibt das Potenzial von Embedded Insurance vielerorts unterschätzt. Und Verbraucherschützer mahnen zur Vorsicht. Die „Convenience“, mit der diese Versicherungsprodukte abgeschlossen werden, gehe häufig zulasten von Transparenz und Vergleichbarkeit.

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Urteil zum Arbeitgeberzuschuss: Bundesarbeitsgericht beendet langjährigen Versicherungsstreit

Im Kern des Prozesses vor dem Bundesarbeitsgericht stand die Frage, ob Versicherer verpflichtet sind, den Arbeitgeberzuschuss gem. § 1a Abs. 1a Betriebsrentengesetz zu bezahlen. Gestritten wurde darum, was mit den bei Entgeltumwandlung in der BAV „gesparten“ Sozialversicherungsbeiträgen des Arbeitgebers passiert. Laut Gesetz müssen sie an die Angestellten weitergegeben werden. Davon ausgeschlossen sind jedoch Fälle, in denen ein Tarifvertrag besteht.

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Nürnberger macht Wirtschaftsprüfer Ott zum Finanzchef

Peter Ott ist mit Wirkung zum 1. Oktober in den Konzernvorstand der Nürnberger Beteiligungs-AG berufen worden. Er übernimmt das Ressort des ausscheidenden Finanzchefs Jürgen Voß. Mit dem 57-jährigen Ott greift der Versicherer auf die Dienste eines profilierten Diplom-Mathematikers und Aktuars zurück. Bei einer potenziellen Übernahme durch die VIG würde ihm eine wichtige Rolle zukommen.

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Prudential kommt bei Eastspring-Verkauf nicht voran

Der globale Versicherungskonzern Prudential Plc hat die Verkaufspläne für seinen Vermögensverwalter Eastspring Investments vorerst auf Eis gelegt. Das Vorhaben, einen Minderheitsanteil an dem in Singapur ansässigen Asset Manager zu veräußern oder eine Partnerschaft einzugehen, stieß bei potenziellen Interessenten zuletzt auf verhaltenes Interesse. Das geht aus einem Medienbericht hervor, der sich auf anonyme Quellen stützt.

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Signal-Iduna-Vorstand Rath im Interview: „Wir haben Top-Leute von ING und Vodafone ins Haus geholt, gleichzeitig eigene Talente entwickelt“

Johannes Rath, Jahrgang 1983, geboren in Münster, gehört bei der Signal Iduna zu den wichtigen Köpfen hinter der Transformation. Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Volksfürsorge und einem BWL-Studium in Hamburg und Boston übernahm er verschiedene Führungsaufgaben im Vertrieb der Generali Deutschland. 2010 wechselte er zur Signal Iduna und gründete dort die Versicherungsmarke sijox. Seit 2022 leitet Rath das Vorstandsressort Kunde, Service und Transformation. Im großen Interview mit VWheute spricht er über Meilensteine und agile Arbeitsmethoden.

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Swiss Life-Chef von der Crone: „Es braucht Vielfalt in den Produktpaletten, um am Markt bestehen zu können“

In einer Zeit, in der die Lebensversicherungsbranche vor vielfältigen Herausforderungen steht, braucht es einen differenzierten Blick auf aktuelle Entwicklungen, kommentiert Swiss Life Deutschland-Chef Dirk von der Crone im Gastbeitrag bei VWheute. Die Sparte befindet sich in einem Spannungsfeld: „Bestenfalls soll sie ihre traditionellen Stärken – Sicherheit, Verlässlichkeit und lebenslange Begleitung – mit den Anforderungen einer digitalisierten, renditeorientierten Kundschaft verbinden.“ Ein zentrales Thema bleibt die Debatte um Kosten und Transparenz.

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Allianz-Partner Coalition expandiert nach Frankreich

Der US-Cyberassekuradeur Coalition tritt mit Frankreich in seinen nächsten europäischen Markt ein. Der Geschäftsbetrieb läuft über die Tochtergesellschaft Coalition Insurance Solutions GmbH. Das Angebot des Start-ups richtet sich an französische Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu einer Milliarde Euro. Für Kapazitäten sorgt die Allianz.

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Arbeiten in der Assekuranz: Ein Job so attraktiv wie bei Google?

Gerade einmal 0,5 Prozent der Studierenden können sich nach ihrem Abschluss eine Tätigkeit
bei einem Versicherer vorstellen. Eine vernichtende Quote, die zeigt, dass Kriterien wie Stabilität
und Sicherheit bei der Generation Z allein nicht mehr ausreichen. Es gilt, die jungen Talente vom
positiven Einfluss ihrer Arbeit zu überzeugen, schreibt Finanzchef24-Co-CEO Payam Rezvanian im Gastbeitrag für VWheute. Auch die Gestaltungsmöglichkeiten und Entwicklungsspielräume müssen besser aufgezeigt werden.

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Private-Equity-Firma Astorg steigt bei Attikon ein

Die Luxemburger Private-Equity-Firma Astorg ergänzt als größerer strategischer Partner den Investorenkreis bei Attikon. Mit dem Geld der Beteiligungsgesellschaft, deren Spektrum auf Anfrage von VWheute nicht kommentiert wurde, soll der angepeilte Weg des Makleraufkäufers in die Gruppe der Top-Ten-Makler im Firmen- und Gewerbesegment beschleunigt werden.

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Allianz-Partners-Manager Carsten Staat im Interview: „Besonders für jüngere Kundengruppen ist Embedded Insurance oft der einzige Zugang zur Versicherung“

"Es reicht nicht, einen digitalen Versicherer zu bauen – man muss auch ein Ökosystem um ihn herum entwickeln", kommentiert Carsten Staat die Element-Pleite. Im Exklusiv-Interview mit VWheute spricht der Managing Director bei Allianz Partners Deutschland über Plattformdenken, Partnerschaften und über Wachstumspotenziale von Embedded Insurance und warum sie mit der Ausschließlichkeit vereinbar ist.

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Allianz bestellt EY zum neuen Bilanzprüfer

Aufgrund der Größe und Komplexität der Allianz kommen in der Regel nur die sogenannten "Big Four" infrage, um die Bilanzen des Münchener Versicherers zu prüfen. Da PwC seit 2018 der Prüfer ist und aufgrund einer EU-Verordnung eine Rotation erfolgen muss, hatten KPMG und EY gute Chancen auf das Allianz-Mandat. Nach Informationen von VWheute fiel die Wahl auf EY, obwohl die Prüfungsgesellschaft aufgrund des Wirecard-Skandals in Verruf geraten ist.

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Milliardendeal: Private-Equity-Investor kauft Versicherungssoftware-Hersteller Sapiens

Sapiens bedient weltweit über 600 Kunden aus dem Versicherungssektor und stattet sie u.a. mit Kernsystemen aus. Hierzulande hat der israelische Softwareanbieter seine Präsenz erheblich verstärkt, nachdem es Anfang 2020 das deutsche Insurtech sum.cumo von der Bayerischen übernahm. Nun wird Sapiens von einem Private-Equity-Haus aufgekauft und von der Börse genommen.

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Investor 7Square warnt vor Übernahme der Nürnberger durch VIG

Die in Frankfurt am Main ansässige Beratungs- und Investmentgesellschaft 7Square hält nur einen kleinen Anteil an der Nürnberger. Dieser reicht aber aus, um als aktivistischer Investor Druck auf die Unternehmensführung auszuüben. 7Square glaubt, dass die Nürnberger mehr wert ist, als die VIG bietet, und drängt den deutschen Versicherer, Angebote von anderen interessierten Käufern einzuholen.

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KI-Einsatz lässt Gewinn von Fonds Finanz um 25 Prozent steigen

Deutschlands größter Maklerpool baut seinen Vorsprung zur Konkurrenz aus. Die Fonds Finanz steigerte 2024 ihren Umsatz um 17 Prozent auf 341,2 Mio. Euro (Vorjahr: 292,4 Mio. Euro). Auch das Ergebnis vor Steuern wuchs zweistellig. Das wird mit Kostenreduzierung durch den KI-Einsatz begründet. Nur bei der Zahl der an den Pool angeschlossenen Makler gibt es ein wenig Verwirrung.

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Provinzial-Chef Breuer im Interview: „Wir sind an vielen Stellen überreguliert, aber das wird aus meiner Sicht nicht weggehen“

Fusion, Ahrtalflut und die Coronakrise: Wolfgang Breuer hat die größten Herausforderungen mit der Provinzial hinter sich. In zwei Jahren gibt er das Ruder des Vorstandsvorsitzenden ab. Zurücklehnen will er sich in dieser Zeit dennoch nicht. "Wir haben noch viele Felder abzuarbeiten", erklärt er. Im Exklusiv-Interview spricht Breuer über potenzielle Wachstumsfelder, warum der Abschluss einer Lebensversicherung über den Bankschalter nach wie vor funktioniert, ob eine Katastrophenanleihe aufzulegen eine Option wäre und in welchem Bereich KI ein Gamechanger ist.

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Börse feiert Allianz-Ergebnisse

Die Allianz hat im zweiten Quartal 2025 und im ersten Halbjahr glänzend verdient. Das operative Ergebnis stieg in den ersten sechs Monaten um 9,3 Prozent auf einen Rekordwert von 8,6 Mrd. Euro. Obwohl die Münchner damit auf das obere Ende ihrer Zielspanne für 2025 zusteuern, sei es „zu früh“, die Prognose anzuheben, wie Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre vor der Presse betonte. Trotzdem glaubt die Börse, dass es bald so weit sein wird. CEO Oliver Bäte äußerte sich ausführlich über die jüngsten M&A-Aktivitäten der Münchner – und dabei ging sein Blick vor allem nach Indien.

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Generali steigert Gewinn, wächst aber kaum noch

Die Generali hat ihren Nettogewinn dank geringer Schäden im ersten Halbjahr 2025 um 4,9 Prozent auf 2,15 Mrd. Euro gesteigert. Die gebuchten Bruttoprämieneinnahmen legten hingegen nur um 0,9 Prozent zu – im ersten Halbjahr 2024 lag das Plus noch bei 20,4 Prozent. Während vor allem die Lebensversicherung Einbußen verzeichnete, wuchs die Schaden- und Unfallsparte deutlich. Konzernchef Philippe Donnet sprach von einem „sehr starken Start“ des italienischen Versicherungsriesen in den neuen Strategieplan „Lifetime Partner 27“. Die Zukunft des Vermögensverwalters Banca Generali ließ Donnet vorerst offen.  

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Eiopa-Chefin Petra Hielkema über hohe Kosten bei Versicherungen: „Europas Leben-Markt hat kein strukturelles Preis-Leistungs-Problem – aber eine Minderheit der Unternehmen schon“

Die hohen Kosten bei versicherungsbasierten Anlageprodukten sind Eiopa schon lange ein Dorn im Auge. Die Chefin Petra Hielkema schildert im exklusiven Gastbeitrag, warum bereits einige wenige schlecht konzipierte Produkte mit hohen Kosten dem gesamten Sektor schaden. Sie fordert mehr Machtbefugnisse für die EU-Aufsicht und: "Wir sollten auch bedeutende Fortschritte bei der Harmonisierung von Sicherungseinrichtungen der Versicherer in der gesamten EU machen."

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