Angebotspflicht für Elementar-Deckung: GDV rechnet fest mit einem Gesetz in dieser Legislaturperiode, aber nicht für Unternehmen

Stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach (Bildquelle: GDV/Jörn Wolter)

Der vor fünf Monaten von CDU/CSU und SPD unterschriebene Koalitionsvertrag sieht eine verpflichtende Elementarschadenversicherung für Wohngebäude vor, die als Opt-out-Lösung umgesetzt werden soll. Doch Detailpläne oder Gesetzestexte mit konkreten Modalitäten lassen auf sich warten. Auf dem GVNW-Symposium forderte Verbandsvorsitzender Patrick Fiedler eine entsprechende Regelung auch für Unternehmen nicht zu vergessen. Schließlich haben deutsche Firmen es immer schwerer, NatCat-Deckungen zu finden. Anja Käfer-Rohrbach vom GDV glaubt nicht, dass die Politik diese Forderung aufgreift. Die Priorität liege auf einer Regelung für Privatgebäude. Ferner wehrte sie sich gegen die Vorwürfe des GVNW, dass die GDV-Musterbedingungen zu PFAS rechtswidrig seien.

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