Analyse eines Vorstandschefs: Wie sich die Versicherer nach der Pandemie aufstellen müssen

Auch wenn Deutschland und Europa noch mitten im Kampf gegen die Corona-Pandemie stecken – längst nicht genügend Menschen sind bislang gegen das Virus geimpft – ist es an der Zeit, sich Gedanken über die Zeit nach Covid-19 zu machen: Welche Lehren müssen wir als Gesellschaft aus dieser Krise ziehen? Und wie muss sich die Versicherungsbranche nach dieser Zäsur aufstellen? Eine Antwort in fünf Thesen von Signal-Iduna-Chef Ulrich Leitermann.

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Signal Iduna will sich auf das Wesentliche konzentrieren

“Corona” führt dazu, dass fast die gesamte Wirtschaft den Bach hinuntergeht – für die Versicherungsbranche gilt das nicht, wie der GDV letzte Woche feststellte. Auch die Signal-Iduna-Gruppe ist im Pandemie-Jahr 2020 bei den Beitragseinnahmen nicht nur stabil geblieben, sondern sogar um drei Prozent gewachsen und hat damit die Sechs-Milliarden-Beitragsgrenze überschritten, wie Vorstandschef Ulrich Leitermann in einem Einzelgespräch, welches in diesem Jahr das traditionelle Pressegespräch ersetzte, berichtete.

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Der Corona-Knall: Wie lernfähig ist die Branche?

Die deutsche Versicherungswirtschaft hat dazugelernt. Kaum ein Jahr hat der Branche gleich auf mehreren unternehmerischen Ebenen so viel abverlangt wie dieses – wirtschaftlich, technisch, organisatorisch. Die Prozesse laufen, doch das Geschäft ist gestört. Digitale Probleme sind nicht gelöst und die Debatte um die BSV hat Spuren hinterlassen. Einer der großen Versicherungs-CEOs stellt offen klar, dass dadurch viel Vertrauen zerstört worden sei.

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Signal-Iduna-Chef Leitermann im Interview: “Wir haben von Anfang an entschieden, uns in der BSV jeden Einzelfall anzuschauen und entsprechend zu regulieren”

Die Signal Iduna hält an ihren Unternehmens- und Vertriebszielen für dieses Jahr fest. “Wir wollen dieses Jahr Beitragseinnahmen von über sechs Mrd. Euro erzielen”, konstatiert Vorstandschef Ulrich Leitermann. Warum Homeoffice dennoch kein Zukunftsmodell ist und “die Betriebsschließungsversicherung nie als Pandemiedeckung gedacht war”, erläutert er exklusiv für VWheute.

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Signal Iduna schätzt Betriebsschließungspolicen auf Schaden-Faktor 100

Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und Zielgruppenversicherer für Handel, Handwerk fühlt sich die Signal Iduna-Gruppe bei der Regulierung der Schäden aus der Betriebsschließungsversicherung (BSV) nach den Worten ihres Konzernchef Ulrich Leitermann “besonders in die Pflicht genommen”. In der Bilanzkonferenz sagte er: “Wir setzen uns mit jedem Kunden auseinander. Es ist nicht unser Ziel, mit unseren Kunden in Rechtsstreit zu treten”. Oft sei den Kunden aber nicht klar, ob sie eine BSV oder eine Betriebsunterbrechungsversicherung geschlossen hätten.

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Stunde der Versicherer: Eine Zwischenbilanz aus der Coronakrise

Millionen von Menschen haben sich seit Anfang des Jahres mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, mehr als hunderttausend sind weltweit daran gestorben. Gerade jetzt in der Krise ist es wichtig, dass Versicherer zu ihrer Verantwortung stehen, schreibt Signal-Iduna-Chef Ulrich Leitermann vor der morgigen Bilanzpressekonferenz exklusiv bei VWheute. Doch Versicherer können nicht beliebig für alle Kosten dieser Jahrhundertkatastrophe bezahlen.

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