Aktuare sehen Talsohle bei Überschussbeteiligungen

Die von den Lebensversicherern seit 2011 für klassisches Garantiegeschäft zu stellende Zinszusatzreserve (ZZR) dürfte nach Einschätzung der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) vielfach komplett ausfinanziert sein. "Sollte sich das aktuelle Zinsniveau verstetigen, wird die Zinszusatzreserve im Branchenschnitt Ende 2021 mit knapp 100 Mrd. Euro wohl ihren Höchststand erreicht haben und wird in den kommenden Jahren sogar leicht fallen", sagte Guido Bader in seiner Eigenschaft als DAV-Vorstand. Von einer kurzfristigen Anhebung der Überschussbeteiligung rät er aus "aktuarieller Vorsicht" aber ab. Vor der Presse äußerten sich die Aktuare auch zur Inflation und Pandemie.

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„Ich bin lieber Bilanzherr statt Rechenknecht“: DAV-Chef Schneidemann zur neuen Rolle des Aktuars

Die stillen Zahlenherren im Hintergrund eines jeden Versicherers sehen sich großen Aufgaben, aber auch Kritik gegenüber. Die Aktuare würden sich Kompetenzen zuschreiben, die ihnen nicht zustehen, sagen Kritiker. Pünktlich zur Jahrestagung von DAV und DGVFM hat VWheute mit dem Vorsitzenden der Aktuarvereinigung – Herbert Schneidemann - über diese und weitere Themen gesprochen.

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Eigenverschulden oder widrige Umstände: Schneidemann und Kleinlein im LV-Duell

Ein Duell zwischen einem leidenschaftlichen LV-Befürworter gegen den LV-Edelkritiker garantiert Spannung. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender Bayerische, und Axel Kleinlein, Vorstand Bund der Versicherten, lieferten sich bei einem Streitgespräch zur Lebensversicherung einen Meinungsaustausch zu allen wesentlichen LV-Punkten. Einigkeit wurde wenig überraschend keine erreicht.

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Bayerische-Vorstandsvorsitzender Schneidemann kritisiert BU-Wettbewerb als „Rattenrennen“

Keine Effizienz? Vergleicher und Rater forcieren den Wettbewerb in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) derart, dass es nach den Worten von Dr. Herbert Schneidemann inzwischen zu einem „Rattenrennen“ kommt, bei dem der Markt nicht effektiv genug bearbeitet wird. Er sieht auch ein Szenario, in dem die Versicherer als Risikopartner obsolet werden.

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Bayerische spricht von „Rekordjahr“ 2019

Die Bayerische hat 2019 nach eigener Aussage das beste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte verzeichnet. Dabei legte der Versicherer aus dem Freistaat bei den Beitragseinnahmen um 20 Prozent auf 607 Mio. Euro. Die Beitragssumme im Neugeschäft Leben kletterte um 23 Prozent auf über eine Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss stieg um 42 Prozent auf 13,8 Mio. Euro.

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