Bayerische spricht von „Rekordjahr“ 2019

Vorstand der Bayerischen. Quelle: die Bayerische

Die Bayerische hat 2019 nach eigener Aussage das beste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte verzeichnet. Dabei legte der Versicherer aus dem Freistaat bei den Beitragseinnahmen um 20 Prozent auf 607 Mio. Euro. Die Beitragssumme im Neugeschäft Leben kletterte um 23 Prozent auf über eine Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss stieg um 42 Prozent auf 13,8 Mio. Euro.

Bei der Komposittochter Bayerische Beamten Versicherung AG stiegen die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen 2019 um 15 Prozent auf 156 Mio. Euro. Wachstumstreiber im Kompositgeschäft waren Unternehmensangaben zufolge die Segmente Sach-Haftpflicht-Unfall (plus 26 Prozent) sowie Krankenzusatzversicherung (plus 24 Prozent). Im Lebengeschäft legten vor allem Biometrie (plus 27 Prozent) sowie Fondsversicherungen (plus 26 Prozent) zu.

Das Eigenkapital der Bayerischen stieg 2019 um acht Prozent auf insgesamt 248,5 Mio. Euro (2018: 229,7 Mio.). Die Zinszusatzreserve der Bayerischen betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 316 Mio. Euro, was einem Plus von sieben Prozent entspricht.

Auch in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres zeigte die Corona-Pandemie bislang kaum Auswirkungen auf das Versicherungsgeschäft der Bayerischen. So stieg das Neugeschäft in Leben um 15 Prozent auf 240 Mio. Euro laufenden Beitrag. In Komposit legte das Neugeschäft in den ersten vier Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf fast 17 Mio. Euro zu.

„Die Zahlen bestätigen, dass wir trotz anhaltenden Niedrigzinsumfeld gut aufgestellt sind und mit breiter Brust den neuen Herausforderungen entgegentreten, die die Corona-Krise noch mit sich bringen wird. Seit der Finanzkrise 2008 haben wir über eine Milliarde Euro Sicherheitsmittel aufgebaut“, kommentiert Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe die Bayerische.

Autor: VW-Redaktion

Ein Kommentar

  • Da hat allerdings die Rückversicherung wieder kräftig mitgeholfen, die Verlust aus Abschlusskosten zu relativieren, immerhin ca. 15% der gebuchten Bruttobeiträge der Neuen Bayerischen fließen inzwischen schon an Rückversicherer weiter. Das schiebt also Lasten in die Zukunft…

    Man darf gespannt sein, wie sich das extrem unorthodoxe Anlageportfolio in der Corona Krise schlägt, die Quoten an Beteiligungen und Aktien liegen ja bei über 30% bzw. über 10%!

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