Itzehoer verdient mit Kfz-Versicherungen noch kein Geld

Die Itzehoer hat 2025 das beste Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte erzielt, doch im wichtigsten Geschäftsfeld bleibt die Ertragslage angespannt. Trotz eines Rekordüberschusses von 21 Mio. Euro verdienen die Norddeutschen in der Kraftfahrtversicherung weiterhin kein Geld. Dieses Jahr will die Itzehoer nun endlich wieder profitabel werden und sowohl in der Kasko- als auch in der Kfz-Haftpflicht wieder „im Ertragsbereich“ landen. Großen Wert legt Vorstandschef Uwe Ludka auf die Stärkung der Eigenmittelbasis des Unternehmens, wie er vor der Presse ausführte.

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Personaleinsparungen nicht das Ziel: Swiss-Re-Chef-Berger rechnet mit größerem Volumen dank KI

70 Prozent. So hoch ist die Anwendungsreite bei KI-Tools, die der Schweizer Rückversicherer Swiss Re in der Breite einsetzt, sagt Andreas Berger in einem Interview mit NZZ. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass die restlichen 30 Prozent Verweigerer sind, ergänzt der CEO. „Das ist ja ein Prozess. Nicht alle steigen im gleichen Tempo ein.“ Die Produktivitätssteigerung beträgt in manchen Bereichen bis zu 80 Prozent.

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Coalition-Manager Bittig: „Gambling-Mentalität“ im Cyber-Markt verhindern

Nach der Sanierungswelle der Jahre 2021 bis 2023, die durch Ransomware-Schäden und Kapazitätsengpässe geprägt war, ist der Cyberversicherungsmarkt in eine weiche Phase mit sinkenden Prämien übergegangen. Konstantin Bittig sieht die Branche derzeit in einer „Gambling-Phase“. Der Underwriting-Manager Germany beim Assekuradeur Coalition fordert mehr Verständnis für die Technik.

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R+V muss schwächelnden Geno-Banken-Vertrieb kompensieren

Die R+V konnte sich jahrzehntelang auf den robust laufenden Bankvertrieb über die Volksbanken und Raiffeisenbanken verlassen. Infolge sinkender Filialbesuche werden jedoch bei Weitem nicht mehr so viele Bankkunden an die Versicherungspartner der R+V weitervermittelt wie gewohnt. „Statt bis zu 320.000 Überleitungen pro Jahr sind es inzwischen weniger als 200.000“, beziffert Vertriebsvorstand Jens Hasselbächer den Schwund. Wie sieht die Gegenstrategie des genossenschaftlichen Versicherers aus?

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Marshberry: Maklerverkäufe werden schwieriger

Die Zeiten, in denen die Umsätze europäischer Makler fast automatisch mitwuchsen, sind aus Sicht des Beratungshauses Marshberry vorbei. Steigende Prämien und knappe Kapazitäten auf Seiten der Versicherer hielten den Wachstumsmotor vielerorts verlässlich am Laufen – doch diese Ära gehe nun zu Ende, prognostizieren die Berater in einem Bericht, der VWheute vorab vorliegt. Demnach muss Wachstum wieder aktiver im Vertrieb erarbeitet werden: Durch bessere Prozesse, klare Spezialisierung, technologische Stärke und nicht zuletzt durch disziplinierte Übernahmen – wobei Größe allein keine Rettung verspricht. Hier kommen die Hintergründe zur Blut-, Schweiß- und Tränen-These von Marshberry.

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Neuausrichtung bei Generali: Nuno Antunes tritt in die Fußstapfen von Filippo Cinelli

Stabwechsel im globalen Maklergeschäft der Industrieversicherungstochter der Generali: Mit Nuno Antunes gewinnt Generali Global Corporate & Commercial einen erfahrenen Strategen, der u.a. bei AGCS, HDI Global und Everest arbeitete und nun das Erbe von Filippo Cinelli antritt. Die deutsche Einheit verabschiedet derzeit Gründungschef Hans-Peter Klebe, der seinen Posten an Matthias Arnold übergibt.

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VIG Re beruft Michael Klikovits zum Leiter Finanzen

Die Vienna Insurance Group (VIG) gab in diesen Tagen bekannt, ihr Vorstandsteam von sieben auf acht Personen zu erweitern – und auch die Rückversicherungstochter VIG Re meldet nun Zuwachs in der Führungsetage: Der langjährige VIG-Manager Michael Klikovits wurde mit Wirkung zum April 2026 zum Head of Finance berufen. 2025 erzielte VIG Re einen Gewinnsprung, Klikovits soll künftig das neue Strategieprogramms des Prager Unternehmens eng begleiten.

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SPD will bei Pflichtversicherung nicht nachgeben: „Mit einem Opt-out – dann können wir die Sache auch lassen“

Wird es eine Versicherungspflicht für Elementarschäden geben, aber mit Ausstiegsmöglichkeit? Aus Sicht des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner gilt es, dies zu verhindern: ein Opt-out dürfe keine Option sein. „Wenn ich die Möglichkeit eröffne, sich auszuklinken, dann gehe ich das Problem überhaupt nicht an, das ich eigentlich beseitigen will“, sagte der Politiker bei einer Fachtagung des Bundes der Versicherten. Widerspruch kam von Anja Käfer-Rohrbach vom Versichererverband GDV. Der Sachverständige und frühere Gothaer-Vorstand Hartmut Nickel-Waninger forderte im Falle einer Versicherungspflicht, dass der Staat die zusätzlichen Einnahmen aus der Versicherungssteuer in präventive Maßnahmen umleiten sollte.

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ALH zieht Bilanz: Rekord-Neugeschäft, Einstieg in Private Debt und KI-Offensive gegen die Demografie-Lücke

Bis 2035 verliert die ALH Gruppe jeden vierten Mitarbeiter. Für CEO Christoph Bohn wird die Technik nun zum entscheidenden Rettungsanker gegen den Personalverlust. Dass dieser Kraftakt gelingen kann, davon ist Vertriebschef Christian Pape überzeugt: Der ehemalige Axa-Manager war bei seinem Antritt als Vertriebsvorstand selbst vom hohen Digitalisierungsgrad der ALH überrascht, wie er auf der Bilanzpressekonferenz einräumte. Das Zahlenwerk zum Geschäftsjahr 2025 gibt ein gemischtes Bild ab: Während das Kerngeschäft Leben einen Neugeschäftssprung von über 52 % feiert, trüben teure Großschäden und die Kostenexplosion in der Krankensparte die Bilanz.

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Aegon verkauft britisches Geschäft an Standard Life

Der niederländische Versicherungskonzern Aegon treibt seinen radikalen Umbau voran und verkauft sein britisches Versicherungsgeschäft für rund zwei Milliarden Pfund an den Rivalen Standard Life. Der Kaufpreis setzt sich aus einer Barzahlung in Höhe von 750 Millionen Pfund sowie einer Beteiligung von 13,5 Prozent an Standard Life zusammen. Mit diesem Anteil avancieren die Niederländer zum größten Aktionär des britischen Versicherers, noch vor der japanischen MS&AD und der Aberdeen Group, und sichern sich zudem einen Sitz im Verwaltungsrat.

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VHV trotzt Kfz-Krise mit Rekordzahlen und erwägt Riester-Offensive

Die VHV liefert Rekordzahlen ab: Trotz massiver Prämiensprünge im Kfz-Sektor bleiben die Kunden treu, während das operative Ergebnis um über 60 Prozent nach oben schnellt. Doch Konzernchef Thomas Voigt nutzt die Gunst der Stunde für einen radikalen Umbau. KI soll künftig nicht Personal einsparen, sondern das Überleben des Betriebs sichern, wenn bis 2030 jeder vierte Arbeitsplatz durch natürliche Fluktuation vakant wird. Während sich das Management bei IT-Details und Investitionen bedeckt hält, zeigt man sich für die 16.000 Riester-Kunden im Bestand offen für neue Wege.

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Helvetia und Baloise aktivieren Vertriebsplan für deutsche Makler

Am 5. Mai 2026 startet der deutsche Baloise-Vertrieb unter der Marke Helvetia eine neue Identität. Im Zuge der Fusion von Helvetia und Baloise erfolgt die Harmonisierung der Produktlandschaften wie angekündigt ab Mai zuerst für Makler, ab Juli folgt der Exklusivvertrieb. Wie aus den FAQs herauszulesen ist, muss sich der Vertrieb auf einige Umstellungen gefasst machen. Tarife werden integriert und ausgewählte Produkte für das Neugeschäft geschlossen. Bis 2027 sind die Risikoträger separat nach den bisherigen Versicherungsgesellschaften aufgeteilt.

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Lemonade macht Fortschritte bei Sanierung des deutschen Bestandes

Der US-Digitalversicherer Lemonade treibt seine Expansion in Europa voran. Vor allem in Großbritannien verbuchte das Unternehmen starke Zuwächse. Auf dem Kontinent, wo die New Yorker in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland tätig sind, blieb das Plus verhaltener. Speziell im deutschen Markt tut sich Lemonade schwer – das Prämienvolumen sackte weiter ab, jedoch operiert das Unternehmen hierzulande inzwischen in den schwarzen Zahlen.

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Licht und Schatten bei der Alten Oldenburger

Die Alte Oldenburger Krankenversicherungsgruppe muss im Geschäftsjahr 2025 Verluste im Kundenbestand hinnehmen. Deren Zahl fiel von 321.674 auf 318.881. 2020 hatte der Bestand noch über 330.000 Versicherte. Die Summe der Vollversicherten, die 91 Prozent des Geschäfts ausmachen, entwickelte sich positiv. Das Zusatzgeschäft schwächelt. Der Bruttoüberschuss klettert insgesamt von 42,9 Mio. Euro auf 72,1 Millionen Euro.

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Huk24-Ergebnis steigt um über 44 Millionen Euro

Seit zwei Jahren kümmern sich Christoph Samwer und Daniel Schröder im Duo um die Geschäfte des Onlineversicherers Huk24. Samwer führt die Ressorts Marketing und Vertrieb, Schröder leitet den Bereich Betrieb, Technik und Prozesse bei der Huk-Coburg-Tochter, die formal ohne eigene Angestellte auskommt. Das Modell bleibt effizient, wie eine Analyse der Geschäftszahlen 2025 offenlegt. Preiserhöhungen brachten dem Haus einen kräftigen Beitragsschub um 21,7 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro. Der Gewinn kletterte deutlich.

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Neodigital erreicht positiven Jahresüberschuss, wird die versicherungstechnischen Verluste aber nicht los    

Der Digitalversicherer Neodigital hat im Geschäftsjahr 2025 seine Bestände weiter ausgebaut und kann zudem einen leichten Jahresüberschuss verbuchen. Auch im operativen Geschäft lief es zuletzt besser, von einem versicherungstechnischen Gewinn ist das Unternehmen aber noch weit entfernt, wie der aktuelle SFCR-Bericht offenbart. Auch die Insolvenz der Tochter Hector Digital dürfte das Management noch länger beschäftigen.

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Debeka verliert beim Zuwachs der Vollversicherten an Fahrt

Die Koblenzer Debeka-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 Prämieneinnahmen in Höhe von insgesamt 17,7 Mrd. Euro generiert. Das Krankenversicherungsgeschäft trug 9,66 Mrd. Euro zu diesem Ergebnis bei. Im Vorjahreszeitraum lag der Wert hier 17,8 Prozent darunter. Auslöser für den Sprung nach oben waren saftige Beitragsanpassungen. Insgesamt zählt der Marktführer 2,5 Millionen Vollversicherte. 2025 kamen 8.275 hinzu. Die Zugewinne von 2024 konnte die Debeka allerdings nicht halten.

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„Sehr gutes Schadenjahr“ beflügelt VPV

Die VPV Versicherungen haben im Geschäftsjahr 2025 sowohl in der Lebens- als auch in der Schaden- und Unfallversicherung ein ordentliches Wachstum von jeweils mindestens vier Prozent verbucht. Zugleich legte der Gewinn in beiden Segmenten zu. Dass „keine größeren Schäden durch Naturkatastrophen“ auftraten, trug wesentlich dazu bei, dass die Schaden- und Kostenquote der Stuttgarter um mehr als zehn Prozentpunkte nachgab.

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Pläne für Elementarschadenversicherung: Urgewald keilt erneut gegen GDV

Die Umweltorganisation Urgewald hat ihren Ruf nach einer Elementarschadenversicherung nach dem Vorbild Frankreichs erneuert. Das 1982 eingeführte „CatNat“-System zeige, „wie ein solidarisches Modell auch in Deutschland aussehen könnte“, schreibt Urgewald in einem Bericht. Den Gegenentwurf des Branchenverbandes GDV kritisiert die Autorin und Aktivistin Anna Lena Samborski hingegen als „unsolidarisch und unnötig teuer“. Die Versicherungswirtschaft machte ihrerseits bereits deutlich, dass man das französische Modell für dysfunktional hält.

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BarmeniaGothaer-Tochter Prisma Life steigert Neugeschäft und Gewinn

Der in Liechtenstein beheimatete Lebensversicherer Prisma Life hat sein Neugeschäft im Jahr 2025 abermals gesteigert, wenngleich nicht mehr ganz so stark wie noch im Vorjahr. Bei den Bruttobeitragseinnahmen stand ein leichtes Minus zu Buche, zugleich stieg der Gewinn deutlich. Der frischgebackene CEO Stefan Opel will an der bisherigen Produktstrategie festhalten, die auf den Vertrieb von fondsgebundenen Lebensversicherungen und Sterbegeldpolicen setzt.

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Hector Digital stellt Insolvenzantrag

Der Assekuradeur Hector Digital GmbH hat am 30. März beim Amtsgericht Münster Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das berichtet das Online-Portal Asscompact. Das Unternehmen kann seine vertraglich geschuldeten Leistungen demnach nicht mehr erbringen. Hector Digital war bei der Huk-Coburg-Tochter Neodigital Autoversicherung für die Vertrags- und Schadenbearbeitung im Bereich der Flottenversicherungen zuständig. Das Vertragsverhältnis wurde bereits fristlos gekündigt.

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Hendricks will mit neuer Spezial-Abteilung in Bankensektor vordringen

Der Spezialmakler Hendricks hat eine eigene Abteilung gegründet, die auf die Risiken für Finanzdienstleister zugeschnitten ist. Die Einheit, die am 15. April den Betrieb aufnimmt, wird von zwei erfahrenen Bankspezialisten geleitet: Regina Brune und Harald Kayser geben ihre jeweiligen Posten beim selben Tochterunternehmen des Bundesverbandes öffentlicher Banken auf, um zur Düsseldorfer Howden-Tochter zu wechseln.

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Alina vom Bruck: „Natürlich können wir unseren Kunden einen Verzicht auf Beratung anbieten, aber …“

Nach über zwei Jahrzehnten hat der Staat die Förderung der privaten Altersvorsorge reformiert. Alina vom Bruck, Vorstandsvorsitzende der Gothaer Lebensversicherung AG, zieht im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger eine gemischte Bilanz der frischen Regelungen. Während sie die Vereinfachung der Förderstruktur begrüßt, sieht sie in Sachen Beratungsqualität und der Absicherung im hohen Alter Defizite.

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Trump wirft State Farm und anderen Versicherern „grauenhaftes“ Verhalten vor

Die Wut der Brandopfer vom Januar 2025 hat ein neues Ventil gefunden. Wer nach der Zerstörung seines Heims durch die Flammen im bürokratischen Dickicht der Versicherer hängenblieb, bekommt nun Schützenhilfe aus dem Weißen Haus. Präsident Donald Trump schaltet sich jetzt persönlich in die Debatte ein und erhöht den Druck auf die US-Assekuranz. Besonders Branchenprimus State Farm gerät massiv unter Beschuss.

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Allianz hält an Anthropic-Partnerschaft fest

Das amerikanische KI-Startup Anthropic hat versehentlich Teile des Quellcodes seines KI-Modells Claude veröffentlicht. Die Ursache des Fehlers sei menschliches Versagen und keine Sicherheitslücke, heißt es. Sensible Kundendaten seien von der Veröffentlichung nicht betroffen gewesen. Es ist nicht die einzige Baustelle der Firma. Die Allianz, die im Januar eine Partnerschaft mit Anthropic eingegangen ist, bereiten die aktuellen Entwicklungen offenbar aber keine Sorgen.  

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Kombinierter Gewinn von Allianz, Axa, Generali und Zurich erreicht 32 Mrd. Euro, aber der Ausblick trübt sich ein

Die vier größten europäischen Erstversicherer Allianz, Axa, Generali und Zurich haben das Geschäftsjahr 2025 mit Rekordergebnissen abgeschlossen. Trotz der sprudelnden Gewinne und einer starken Kapitalbasis signalisiert die Ratingagentur Moody’s in einem aktuellen Bericht eine vorsichtige Einschätzung für die kommenden Monate. Geopolitische Spannungen und ein Abschwung bei den Wachstumstreibern könnten die bisherige Dynamik bremsen.

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Bafin konkretisiert Regeln für Lösegeldversicherungen

Die Bafin veröffentlicht ein Rundschreiben, das eine sensible Materie behandelt. In dem Dokument werden die aufsichtsrechtlichen Voraussetzungen festgelegt, unter denen Versicherer Lösegeldpolicen auf dem deutschen Markt anbieten dürfen. Das Papier ersetzt die bisherige Verwaltungspraxis auf Basis des Rundschreibens R 3/1998. Zu den wichtigsten Punkten zählen das Werbe- und Bündelungsverbot, die Laufzeitbegrenzung sowie die Verschwiegenheitspflichten.

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WTW baut EMEA-Geschäft um und befördert Michael Klüttgens

Der Berater- und Maklerkonzern Willis Towers Watson (WTW) hat seine Versicherungsberatung in der EMEA-Region auf neue Füße gestellt. Diese wird nicht mehr nach Ländern, sondern entlang der Sparten Schaden- und Unfallversicherung (P&C) sowie Lebensversicherung (Life) ausgerichtet. Für letztere Einheit ist der bisherige WTW-Nord- und Zentraleuropa-Chef Michael Klüttgens zuständig. Der Manager übernimmt damit eine Schlüsselrolle, um insbesondere KI-Anwendungen zügig länderübergreifend zu verbreiten.

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Howden formt globale Spezialeinheit für Versicherungsmathematik und Langlebigkeit

Der Versicherungsmakler Howden baut seine Analyse- und Beratungskompetenz aus. Die Londoner sichern sich über einen Zukauf die Dienste des „Insurance and Financial Services Consulting“-Teams von Hymans Robertson LLP. Intern bündelt Howden die Kräfte und lanciert offiziell die neue Sparte Howden Insurance Actuarial & Longevity.

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Zurich beruft Justen zum Chief Investment Officer

Ab dem 1. April 2026 wird Martin Justen offizieller Chief Investment Officer der Zurich Deutschland. Nachdem seine Vorgängerin Tatjana Helbing zum Jahresanfang die Position des Regional Chief Investment Officer Europe/Middle East (EME) in der Zurich Insurance Group übernahm, übte der 40-Jährige den Job bislang interimsweise aus.

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Gothaer-Mann Opel wird Prisma-Life-Chef

Stefan Opel, ehemaliger Geschäftsführer der Gothaer Invest- und FinanzService GmbH, übernimmt zum 1. April den Chefposten beim liechtensteinischen Lebensversicherer Prisma Life. Er folgt auf Holger Beitz, der nach über elf Jahren als CEO in den Ruhestand tritt.

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Universa knackt erstmals Milliarden-Beitrags-Marke, doch Gewinn sackt weiter ab

Meilenstein für die Universa: Der Nürnberger Versicherer hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals die symbolträchtige Zielmarke von einer Milliarde Euro bei den Beitragseinnahmen überschritten. Nach vorläufigen Zahlen stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 8,2 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro. Dabei erwies sich die private Krankenversicherung erneut als wichtigster Wachstumstreiber. Auch beim Gewinn durchbrach die Universa eine markante Schwelle – allerdings nach unten.  

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Til Schweiger streitet 12 Jahre mit Hiscox und bekommt am Ende fast eine halbe Million Euro

Zwölf Jahre Warten, unzählige Gutachten und ein Nervenkrieg vor Gericht: Was wie ein Drehbuch für einen seiner Action-Filme klingt, war für den Wahl-Mallorquiner Til Schweiger bittere Realität in Berlin-Kreuzberg. Erst fluteten 10.000 Liter Wasser sein Luxus-Apartment, dann fackelte die Heizung ab – und der Versicherer Hiscox wollte ihn angeblich nur mit einer „lächerlichen Summe“ abspeisen.

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HBC setzt Expansion in Österreich fort  

Die Hamburger Maklergruppe Hanseatic Broking Center (HBC) ist in Österreich erneut ihrer Kauflust nachgegangen: Künftig schließt sich der Wiener Gewerbe- und Industriemakler IRM der HBC-Gruppe an. IRM soll operativ eigenständig bleiben, Gründer und Geschäftsführer Michael Patocka bleibt ebenfalls an Bord – und wird zugleich die österreichische Holding der HBC-Gruppe führen.

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Helmsauer-Gruppe kauft Gewerbemakler Wolfrath

Die Nürnberger Helmsauer Gruppe hat die Wolfrath GmbH, einen in Weidenberg ansässigen Versicherungs- und Finanzmakler, übernommen. Wie das Unternehmen mitteilte, dient die Akquisition der Stärkung der regionalen Präsenz in Oberfranken sowie dem Ausbau des Portfolios im Bereich der Gewerbekundenberatung.

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Nucleus Life verliert Lizenz

Die liechtensteinische Finanzmarktaufsicht FMA entzieht dem Lebensversicherer Nucleus Life mit sofortiger Wirkung die Bewilligung. Die Behörde ordnete die zwangsweise Übertragung des gesamten Versicherungsbestandes auf die Quantum Leben AG an, die bereits in der Vergangenheit in ähnlichen Situationen zuschnappte. Grund für das Einschreiten sind Verstöße gegen das Versicherungsaufsichtsgesetz.

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Montagskolumne mit Hannah Witzel: „Diversität meint nicht nur Geschlecht, sondern Erfahrung, Alter und kulturelle Prägung – all das stärkt unsere Entscheidungen“

Als ich erfuhr, dass mich ausgerechnet ein Konkurrent für das „40 unter 40“-Ranking nominiert hat, wurde mir klar: Echte Veränderung entsteht durch gegenseitige Sichtbarkeit, nicht durch Quoten. In diesem Beitrag teile ich meine Erfahrungen aus zwei Jahrzehnten Versicherungsbranche und erkläre, warum Diversität kein „Frauenthema“ ist, sondern ein strategischer Wachstumsfaktor, der Mut zum Unbehagen erfordert.

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W&W-Gruppe findet wieder in die Spur, tritt bei Neueinstellungen aber auf die Bremse

Der Stuttgarter Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) hat 2025 die Wende geschafft. Das Konzernergebnis nach IFRS legte gegenüber dem Vorjahr um mehr als das Dreifache zu. Ungeachtet des Ergebnissprungs von 35 Mio. auf 121 Mio. Euro, setzt Konzernchef Jürgen Junker verstärkt auf Kostendisziplin. Die Gruppe müsse „digitaler, standardisierter und noch effizienter werden“, fordert der CEO, was vor allem mit einer verbesserten KI-Kompetenz der Belegschaft gelingen soll. Zudem würden frei werdende Stellen „nur bei begründetem Bedarf nachbesetzt“, wie ein Sprecher gegenüber VWheute erklärte.

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„Versicherung + Dienstleistungen“: Ping-An-Strategie zeigt Wirkung

In den letzten Jahren war es um den chinesischen Marktprimus Ping An relativ still geworden. Es gab im Vergleich zu früher kaum Meldungen über Innovationen, beobachtet China-Korrespondent Heng Yan. Mit den neuen Geschäftszahlen sorgt das Unternehmen wieder für Aufsehen. Der aktuelle Finanzbericht zeigt, dass der Versicherer im Jahr 2025 einen Betriebsumsatz von ca. 1.050 Milliarden Yuan, umgerechnet 131,80 Mrd. Euro, erzielte. Eine Zahlenanalyse.

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Ex-AIG-Tochter Corebridge und Equitable fusionieren zu 22-Milliarden-Dollar-Konzern

In den USA bahnt sich eine Elefantenhochzeit an. Die Finanzdienstleister Corebridge Financial und Equitable haben sich am 26. März auf einen Zusammenschluss geeinigt. Die Fusion erfolgt im Rahmen eines reinen Aktientauschs. Das neue Unternehmen wird auf Basis der jeweiligen Schlusskurse vom Vortag mit rund 22 Milliarden US-Dollar bewertet und soll zu einem der führenden Akteure in den Bereichen Altersvorsorge, Lebensversicherung sowie Asset- und Wealth-Management aufsteigen.

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OVB setzt Wachstumskurs fort, doch der Heimatmarkt kommt nicht in Schwung

Der Kölner Finanzvertrieb OVB Holding AG hat seine Erträge aus Vermittlungen im Geschäftsjahr 2025 um 8,2 Prozent auf 437,2 Mio. Euro gesteigert und damit einen neuen Höchstwert erzielt. Getragen wurde der Zuwachs vor allem vom Geschäft in Mittel- und Osteuropa. In Deutschland waren hingegen sowohl Gewinn und Erträge als auch die Kunden- und Vermittlerzahlen rückläufig. Hinzu kommt, dass sich die weiteren Aussichten im Heimatmarkt aufgrund der Altersvorsorge-Reform, mit der die Politik die Branche auf dem falschen Fuß erwischt hat, kaum aufhellen dürften.

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Versicherungskammer-Finanzchef Kolb zieht Bilanz: „Uns ist der Abschied von der Nürnberger versüßt worden“

Die Versicherungskammer (VK) hat im Geschäftsjahr 2025 den höchsten Vorsteuergewinn ihrer Geschichte eingefahren und dabei vor allem vom Ausbleiben von Großschäden profitiert. Im Gespräch mit VWheute spricht Finanz- und Vize-Chef Andreas Kolb über die kontrovers diskutierte Reform der Altersvorsorge, die gelungene Trendwende im Kfz-Versicherungsgeschäft, die Exponierung der Münchner bei Private-Debt-Anlagen, die Auswirkungen von KI auf die Personalplanung des Konzerns, die Kosten der anstehenden IT-Modernisierung – und über die verpasste Chance, die Nürnberger zu kaufen.

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Rückversicherer Allianz Jio Re startet Geschäftsbetrieb

Die Münchener Allianz und der indische Finanzdienstleister Jio Financial Services Limited (JFSL) melden den operativen Start ihres gemeinsamen Rückversicherungs-Joint-Ventures. Die neue Einheit, die unter dem Namen Allianz Jio Reinsurance Limited firmiert, erhielt am 12. März die finale Zulassung durch die indische Aufsichtsbehörde IRDAI und ist ab sofort befugt, Rückversicherungsgeschäfte auf dem Subkontinent zu zeichnen.

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Urgewald: Allianz hinkt bei fossilen Ausschlüssen hinterher

Pünktlich zur Hauptversammlungssaison erinnert die Umweltorganisation Urgewald daran, dass einige große deutsche Versicherer ihre Geschäfte im Bereich Kohle inzwischen zwar „deutlich reduziert haben“ – bei Öl und Gas jedoch „auf der Stelle treten“. Vor allem die Allianz erntet Vorwürfe seitens der Aktivisten – deren Kritik gründet auf eine aktuelle Analyse der Zeichnungs- und Anlagerichtlinien von insgesamt 40 großen Versicherungsakteuren durch die britische NGO ShareAction.

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DEVK bläst Turmbau-Pläne ab

Im Oktober 2025 stellte der Versicherer seine Baupläne auf den Prüfstand. Nun hat der DEVK-Vorstand beschlossen, den ursprünglich geplanten Turmbau auf dem Grundstück des Zooparkhauses in Köln-Riehl nicht zu realisieren. Seit der ersten Projektidee vor sieben Jahren hätten sich „wesentliche Rahmenbedingungen deutlich verändert“, heißt es in einer Mitteilung. Homeoffice und digitale Technologie haben die Büronutzung spürbar verändert. Der Versicherer hinterfragte schon länger die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens.

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Allianz prescht bei Telematik vor

Allianz X und die amerikanische Private-Equity-Gesellschaft TPG, früher bekannt als Texas Pacific Group, stecken über 350 Millionen US-Dollar in den US-Telematikspezialisten Cambridge Mobile Telematics (CMT). Wie hoch die jeweiligen Anteile genau sind, ist nicht bekannt. Die Allianz wird im europäischen Markt als Hauptpartner operieren. Gegenüber VWheute spricht der Konzern von einem guten Investment und kündigt eine neue Generation von Telematik-Lösungen an.

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Huk-Coburg löst Rückstände in der Schadenbearbeitung mit Personalaufbau

Die Huk-Coburg meldet sich mit breiter Brust zurück: Der Marktführer in der Kfz-Versicherung hat die versicherungstechnische Verlustzone im Geschäftsjahr 2025 wieder verlassen und verzeichnete zugleich „das erfolgreichste Jahr in der Geschichte des Unternehmens“, wie Vorstandschef Klaus-Jürgen Heitmann bei der Bilanz-Pressekonferenz in München erklärte. Den Abstand zum Hauptrivalen Allianz habe man kräftig vergrößert, so Heitmann. Auch die Schadenrückstände wurden abgebaut.

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Maklerhaus Ardonagh Group streicht 200 Stellen

Die von Private-Equity-Investoren unterstützte Ardonagh Group hatte in den vergangenen Jahren massiv expandiert – durch Übernahmen, neue Plattformen und Kapitalmaßnahmen. Nun versucht der Londoner Makler, die Kostenbasis an das stark gewachsene Geschäftsvolumen anzupassen und streicht einem Medienbericht nach 200 Stellen.

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Hagelgilde verzeichnet „historisch niedriges Schadenjahr“  

Die Geschäfte der Hagelgilde waren im vergangenen Jahr erneut vom Strukturwandel in der deutschen Landwirtschaft geprägt. Die Zahl der Mitglieder sank auch 2025, dafür konnte das Unternehmen aus Ostholstein seine zwischenzeitliche Delle bei den Prämieneinnahmen wieder ausgleichen. Einen Gewinn fuhr die Hagelgilde trotz eines „historisch niedrigen Schadenjahrs“ nicht ein, das Management sieht den Versicherer aber solide aufgestellt.

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