MLP: Ebit steigt auf 41,3 Mio. Euro
MLP-Zentrale in Wiesloch. Bildquelle: MLP
Der Finanzdienstleister MLP erzielte im ersten Quartal 2026 sowohl bei den Erlösen als auch beim operativen Ergebnis Höchststände. Die Gesamterlöse der Gruppe kletterten in den ersten drei Monaten um fünf Prozent auf 315 Mio. Euro, verglichen mit 301 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Haupttreiber war das Segment Absicherung, das ein kräftiges Plus von zwölf Prozent auf 114 Mio. Euro verzeichnete. In den anderen Kernbereichen bewegte sich das Geschäft auf Vorjahresniveau.
Der Leistungsbereich Vermögen stieg leicht um ein Prozent auf 126 Mio. Euro, der Bereich Vorsorge schrumpfte um ein Prozent auf 64 Mio. Euro. Innerhalb des Vermögensmanagements gelang es dem Konzern, Schwächen in der Immobilienvermittlung und -finanzierung durch ein erfolgreiches Management der Bestände zu kompensieren. Hervorgehoben wird das verwaltete Prämienvolumen in der Sachversicherung, das zum 31. März 2026 einen Rekordwert von 859 Mio. Euro erreichte. Das betreute Vermögen blieb trotz deutlicher Kursrücksetzer an den Börsen mit 65,2 Mrd. Euro konstant. Zum 31. Dezember 2025 lag der Wert bei 65,9 Mrd. Euro.
In den ersten drei Monaten ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von MLP um neun Prozent auf 41,3 Mio. Euro nach oben. Angesichts der Entwicklungen im Auftaktquartal bestätigt das Unternehmen die Prognose eines Ebits zwischen 100 und 110 Mio. Euro.
Mittelfristig planen die Wieslocher bis zum Jahr 2028 mit einer Steigerung des Ebits auf 140 bis 155 Mio. Euro. Zudem soll das betreute Vermögen auf bis zu 81 Mrd. Euro und der Sachversicherungsbestand auf bis zu 1,1 Mrd. Euro ausgebaut werden.
Autor: VW-Redaktion
