Concordia überschreitet erstmals Milliardenmarke bei Beitragseinnahmen

Die Concordia steigerte 2024 ihre Einnahmen über alle Gesellschaften und Sparten hinweg um 7,2 Prozent auf 1,0418 Mrd. Euro. Die wichtige Kfz-Sparte sowie das Krankengeschäft wuchsen zweistellig. In der Lebensversicherung sanken indes die Beiträge. Vertriebsvorständin Julia Palte zeigte sich zufrieden, dass das Neugeschäft über beide Vertriebswege (Ausschließlichkeit und Maklerkanal) zulegte.

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Zurich geht in die Offensive: „Ohne Prävention nur mit Versicherungen wird es nicht mehr gehen“

Zurich Deutschland rechnet damit, im industriellen Mittelstand und der Gewerbeversicherung künftig jährlich über zehn Prozent zu wachsen. „Wir haben in den letzten Jahren sehr viel in den Personalausbau investiert“, sagte Petra Riga-Müller, Vorständin Commercial Insurance, gegenüber Journalisten. Der Bereich Underwriting sei massiv regional ausgebaut worden. Zudem gebe es speziell für den Mittelstand eine Erweiterung des Produkt- und Serviceangebots. Das Beitragsvolumen beträgt in Deutschland im Industriezweig mittlerweile rund eine Milliarde Euro.

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Junker verlängert CEO-Vertrag bei W&W

Jürgen A. Junker bleibt bis 2031 Vorstandschef der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W). Der Aufsichtsrat verlängerte Junkers Arbeitspapier vorzeitig um fünf weitere Jahre. Gleiches gilt für den Chef der Wüstenrot-Bausparkasse Bernd Hertweck, der W&W somit ebenfalls bis 2031 erhalten bleibt. Der 55-jährige Junker steuert den Stuttgarter Finanzkonzern seit 2017 – und das zuletzt durch höchst unruhige Fahrwasser. Auf der Hauptversammlung erklärte der Manager nun, dass der Konzern gestärkt aus dem „Annus horribilis“ 2024 hervorgegangen sei.

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Lebensversicherer erzielen leichtes Prämienplus, aber viele Probleme bleiben

Die deutschen Lebensversicherer haben im Jahr 2024 ein leichtes Prämienplus erzielt. Angekurbelt wurde das Geschäft vor allem durch Einmalbeiträge. Laut aktuellen GDV-Zahlen stiegen die Einnahmen in diesem Segment um rund zehn Prozent. Die Zahl der insgesamt gehaltenen Lebensversicherungsverträge schrumpfte um 1,4 Prozent auf 84,3 Millionen Stück. Von Union und SPD fordert der Berliner Verband Reformen.

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Arag spürt höhere Rechtsschutz-Nachfrage

„Die Menschen in Deutschland werden konfliktbereiter. Und die Konflikte werden härter“, sagte Arag-Vorstandssprecher Renko Dirksen bei der Vorstellung der Geschäftsergebnisse 2024. Die Rechtsschutzfälle der Düsseldorfer stiegen hierzulande 2024 um zehn Prozent auf 745.000, die Beitragseinnahmen auf 2,8 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss schmolz allerdings von 86,2 Mio. Euro auf 75,9 Mio. Euro.

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Kfz-Versicherer drehen an der Preisschraube

Die Beiträge für Kfz-Versicherungen steigen 2025 im dritten Jahr in Folge. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die durchschnittlichen Prämien laut dem Kfz-Versicherungsindex des Vergleichsportals Verivox um 16 Prozent verteuert. Seit April 2022 summiert sich der Anstieg damit auf rund 50 Prozent.

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Swiss Life hält Kurs

Die Swiss Life-Gruppe hat im ersten Quartal 2025 ihren Wachstumskurs fortgesetzt – sowohl im Versicherungsgeschäft als auch im Fee-Bereich, der Einnahmen durch Gebühren und Provisionen bündelt, legte der Züricher Konzern zu. Besonders stark präsentierte sich das Anlagegeschäft für Drittkunden. CEO Matthias Aellig sprach von einem „erfreulichen Start“ in das neue Strategie-Programm „Swiss Life 2027“. Sorge bereitet hingegen das Segment „Swiss Life International“, während der französische und deutsche Markt weiter zulegte.

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Deutsche Rück wächst kräftig

Die Deutsche Rück-Gruppe schaut positiv gestimmt auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Der Düsseldorfer Rückversicherer konnte nicht nur seine Beitragseinnahmen signifikant steigern, sondern auch seine Kapitalbasis deutlich ausbauen. Dabei profitierte das Unternehmen von einer im Vergleich zum Vorjahr moderaten Schadenbelastung.

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Starke Beitragszuwächse und ein „schadenarmes Jahr 2024“ beflügeln Provinzial-Konzern

Der Provinzial-Konzern hat seine Beitragseinnahmen im vergangenen Jahr um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert und damit erstmals über die Schwelle von sieben Milliarden Euro gehoben. Der öffentliche Versicherer, der stark in der Wohngebäudeversicherung engagiert ist, profitierte von einem vergleichsweise schadenarmen Jahr. Mit Blick auf die im Koalitionsvertrag angekündigte Einführung einer Elementarpflichtversicherung äußert die Konzernführung klare Vorstellungen.  

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Marshberry holt drei neue Köpfe, um von Übernahmewelle im deutschen Maklermarkt zu profitieren

Der M&A-Berater Marshberry will den Konsolidierungsprozess im deutschen Maklermarkt künftig mit einer eigenen Einheit mitgestalten. Für seine Expansion in der DACH-Region hat sich das US-Unternehmen die Dienste von drei erfahrenen Branchenexperten gesichert – Fabian Seul, David Kuprasch-Sras und Fabian Tröppner verlassen für ihren neuen Job das Beratungsunternehmen EY-Parthenon.

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VersicherungswirtschaftCLUB über KI: „Man sollte Use Cases auswählen, die mit der bestehenden Infrastruktur schnell Erfolge bringen“

Künstliche Intelligenz ist in der Versicherungsbranche angekommen. Doch wie viel davon ist noch Experimentierfeld, wie viel schon echte Transformation? Beim VersicherungswirtschaftCLUB diskutierten Allianz-Datenspezialist Peter Heise, Palantir-Managerin Meline von Brentano und Wavestone-Berater Thorsten Schrader über die Bedeutung von technologischer Grundlagenarbeit, Einsatzfelder im Schadenmanagement und Realitätsnähe im Change-Prozess mit der Belegschaft. Ein Lagebericht.

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Swiss Re startet mit Gewinnplus ins Jahr

Der Rückversicherer Swiss Re verbuchte im ersten Quartal 2025 trotz Belastungen durch Naturkatastrophen und Man-made-Schäden einen Gewinnanstieg. Der Nettogewinn kletterte auf 1,3 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 1,1 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Versicherungsumsatz des Konzerns sank im Vergleich zum Vorjahr von 11,7 auf 10,4 Milliarden US-Dollar.

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Talanx meldet trotz überschrittenem Großschadenbudget Rekordquartal

Die Talanx-Gruppe ist mit dem bisher stärksten Quartalsergebnis der Konzerngeschichte in das Jahr 2025 gestartet. Trotz hoher Großschäden erzielte der Versicherer ein Konzernergebnis von 604 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum belief sich der Wert auf 576 Mio. Euro. Rund 60 Prozent des Ergebnisses entfielen auf die Erstversicherung. Das Rückversicherungsgeschäft steuerte aufgrund der Belastungen durch die Waldbrände in Kalifornien 40 Prozent bei.

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Allianz bleibt im Plan

Trotz hoher Schäden durch Naturkatastrophen im ersten Quartal geht Allianz-Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre davon aus, dass der Versicherer seine geplanten Jahresziele erreichen wird. Das operative Ergebnis stieg um 6,3 Prozent auf 4,2 Mrd. Euro – der neue Quartalsrekord bedeutet, dass die Münchner etwas mehr als ein Viertel der für 2025 angestrebten 16 Mrd. Euro eingefahren haben.

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BGV zieht gemischte Bilanz

Der badische Versicherer BGV schließt das Jahr 2024 mit einer gemischten Bilanz ab. Die gebuchten Beiträge kletterten im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent auf 464,5 Mio. Euro (2023: 434,4 Mio. Euro). Die Zahl der Versicherungsverträge beziffert das Unternehmen auf 1,8 Millionen. Der Jahresüberschuss schrumpfte jedoch von 10,5 Millionen Euro auf 8,1 Millionen Euro.

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VersicherungswirtschaftCLUB: „Wir denken in Sparten und Vertriebswegen – der Kunde aber nicht“

Traditioneller oder digitaler Vertrieb, zwischenmenschliche Nähe oder datengetriebene Effizienz. Beim VersicherungswirtschaftCLUB im Rahmen der Insurenxt ringt die Branche um das richtige Mischungsverhältnis. „Wir versuchen, die IT zu einem Unterstützer der Menschen zu machen – weil weniger da sind“, erklärte Provinzial-Vizechef Patric Fedlmeier mit Blick auf die alternde Belegschaft. Consileon-Geschäftsführer Ralph Hientzsch eröffnete die Diskussionsrunde mit einer nüchternen Analyse.

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Rentenversicherungen fallen bei Stiftung Warentest durch

Die Stiftung Warentest hat 14 klassische Rentenversicherungen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: ernüchternd. Die meisten Produkte zeigen Schwächen, insbesondere bei der garantierten Rentenhöhe. „Sehr gut“ schnitt kein einziger Tarif ab, lediglich drei Angebote erhielten die Note „gut“. Mit den Ergebnissen konfrontiert, mahnt die DAV gegenüber VWheute, die Ergebnisse der Studie differenziert zu betrachten.

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Axa-Manager Vollert: „KI-Einsatz hat massive Auswirkungen auf die Frage, wie wir Risiken zeichnen“

Drei Bilder von einem Gebäude machen und schon kann man mithilfe von KI einen dreidimensionalen Raum abbilden. So könne man Risiken besser verstehen und versichern, sagt Alexander Vollert, COO Axa Group. Auf der InsureNXT gab er Einblicke, wie Axa mit der neuen Technologie umgeht und welche Folgen das für Mitarbeiter hat, u.a. bräuchte das Personal einen Wertekompass. Schließlich müssen sie die KI-Bots mit Wissen füttern. Noch unzureichend wird seiner Meinung nach die Problematik der CO₂-Bilanz von Large Language Modellen (LLMs) wie ChatGPT thematisiert.

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Wefox will mit Trennung von Italien-Geschäft einen Schlussstrich ziehen

Das auf wirtschaftliche Gesundung hoffende Berliner Insurtech Wefox hat ein weiteres Kapitel seiner Umstrukturierung abgeschlossen: Mit dem Verkauf seiner italienischen Gesellschaften an die Private-Equity-Gesellschaft J.C. Flowers & Co. sieht sich das Unternehmen gut gerüstet für einen Neuanfang. Die Ankündigungen bleiben allerdings vage.

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Kalifornien-Feuer bremsen Jahresstart der Hannover Rück

Hohe Belastungen durch Naturkatastrophen, insbesondere die verheerenden Waldbrände in Kalifornien, haben den Gewinn der Hannover Rück im ersten Quartal 2025 deutlich gedrückt. Dieser sank gegenüber dem Vorjahresquartal um rund 14 Prozent auf 480 Mio. Euro. CEO Clemens Jungsthöfel sieht den weltweit drittgrößten Rückversicherer jedoch weiter auf Kurs – an der Erreichung der Jahresziele wolle man festhalten, betonte der Konzernchef vor Journalisten.

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Munich Re gibt sich trotz hoher Großschadenbelastung unbeirrt

Das Konzernergebnis der Munich Re hat sich im ersten Quartal 2025 aufgrund der verheerenden Waldbrände im Raum Los Angeles von zuvor gut 2,1 Mrd. auf 1,1 Mrd. Euro fast halbiert. Auch das versicherungstechnische Ergebnis litt unter den Großschäden. Finanzchef Christoph Jurecka bleibt allerdings gelassen – die Ziele des Rückversicherers für 2025 werden beibehalten. Wenig Sorgen bereiten Jurecka zudem die Markteintritte neuer Rückversicherungsplayer und der Gegenwind der US-Regierung beim Thema Inklusion.

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Hub-International-Wert springt auf 29 Milliarden Dollar

Der US-Versicherungsmakler Hub International hat sich eine Minderheitsbeteiligung in Höhe von rund 1,6 Milliarden US-Dollar gesichert. Mit der Finanzierung bringt es das Unternehmen aus Chicago auf eine Bewertung von 29 Milliarden Dollar – die bislang höchste für einen privat gehaltenen Versicherungsmakler.

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In Abu Dhabi erwächst ein neuer Rückversicherungsriese

In der globalen Rückversicherungsbranche formiert sich ein neuer Player: Das bislang noch namenlose Unternehmen soll mit einem Startkapital von über einer Milliarde Dollar ausgestattet werden und auf Basis von künstlicher Intelligenz arbeiten. Hinter dem Projekt stehen die International Holding Company (IHC) aus Abu Dhabi sowie die Vermögensverwalter Blackrock und Lunate.

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Vom Azubi zum Vorstand: Fabian Pütz steuert die Rückversicherung bei der DEVK

Die aktive Rückversicherung der DEVK leitete bislang Bernd Zens. Er ist jedoch seit Ende März im Ruhestand, also musste Gottfried Rüßmann das Ressort übergangsweise übernehmen. Da auch Rüßmann Ende des Jahres abtritt, suchte der Konzern nach einer langfristigen Lösung und präsentiert nun einen Generationenwechsel. Im Alter von 33 Jahren darf sich Dr. Fabian Pütz im Vorstand beweisen. Zudem hat Vorstand Michael Zons einen zusätzlichen Arbeitsbereich erhalten.

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Munich Re preist KI in höchsten Tönen, aber CEO Wenning warnt vor „neuen Schwachstellen und Haftungsproblemen“

Was heute mit KI für Versicherer oder andere Branchen revolutionär erscheint, kann morgen Standard sein. Teure Individualentwicklungen oder langfristige Softwarebindungen bergen daher Risiken. Stattdessen empfehlt Munich Re in ihrer umfassenden KI-Studie "Tech Trend Radar 2025" gezielte Investitionen in Differenzierungsfaktoren – und Partnerschaften dort, wo es nicht um Wettbewerbsvorteile geht. Ein Überblick über die Trends wie AI-Agents, Synthetic Data, Quantencomputer oder Spatial Intelligence und was diese für Versicherer bedeuten.

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Rückschlag für Huk-Coburg im Tarifnoten-Streit

Das Vergleichsportal Check24 darf seine Tarifnoten für Versicherungsangebote vorerst beibehalten. Der vom Landgericht München I eingeschaltete Europäische Gerichtshof sieht keine hinreichenden Anhaltspunkte für unzulässige vergleichende Werbung. Auslöser war eine Klage der Huk-Coburg gegen das Portal. Eine abschließende Entscheidung liegt nun beim LG München I.

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Turbulenzen am US-Markt beunruhigen Zurich nicht

Trotz aktueller Unsicherheiten in Verbindung mit der amerikanischen Handels- und Wirtschaftspolitik weicht die stark in den USA aktive Zurich Insurance Group nicht von ihren mittelfristigen Zielen ab. Für das erste Jahresquartal meldet Europas drittgrößter Versicherer nach Marktkapitalisierung Wachstum in allen Bereichen.

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Urgewald: „Die Allianz muss sich ehrlich machen und Geschäfte mit Gasinfrastruktur beenden“

Die Umweltschützer von Urgewald werfen den führenden deutschen Versicherungskonzernen Doppelmoral im Hinblick auf ihre Klimapolitik vor. Vor der Hauptversammlung der Munich Re Ende April kritisierte die Organisation bereits den Umgang des Rückversicherers mit Gasinfrastruktur. Jetzt zieht Urgewald bei Allianz - und auch Talanx nach. Anlagen wie LNG-Terminals „verschärfen den Umweltrassismus vor Ort und heizen den globalen LNG-Boom weiter an.“

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Scor fährt US-Haftpflicht-Geschäft weiter runter

Der französische Rückversicherer startet mit einem leicht verbesserten Nettogewinn ins laufende Jahr. Seine Combined Ratio drückte das Unternehmen in Schaden/Unfall auf 85 Prozent. Bei den Gesamteinnahmen verzeichnet Scor in Q1 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Einbußen. Den Abbau seiner Exponierung im Bereich US-Haftpflicht setzt der Rückversicherer fort.

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Axa wächst in allen Sparten

Der französische Versicherer Axa kommuniziert für die ersten drei Monate des laufenden Jahres „ein robustes Umsatzwachstum“ in allen Geschäftsbereichen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kletterten die Prämien um sieben Prozent auf 37 Mrd. Euro. In die Karten spielte den Franzosen trotz Waldbränden in Kalifornien ein ruhiger Naturkatastrophenverlauf.

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MRH Trowe steigt in den Markt für Corporate Finance ein

MRH Trowe verstärkte sich zuletzt im Finance-Bereich (Factoring, Leasing, Avalgeschäft und Warenkreditversicherung). Im Zuge dessen kommt nun die strategische Beratung von Firmenkunden bei der Aufnahme und Beschaffung von Fremd- und Eigenkapital hinzu. Dafür steigt das Frankfurter Maklerhaus um CEO Ralph Rockel bei Debt Advisory Partners ein. Gründer Philipp Widmaier war vorher bei der Beratungsfirma Goetzpartners, die Probleme mit der Justiz hatte.

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Taiwans Lebensversicherer unter Druck wegen Aufwertung der Landeswährung

Der taiwanesische Dollar verzeichnete am Montag einen Kurssprung von bis zu fünf Prozent und damit den größten Anstieg innerhalb eines Tages seit mehr als drei Jahrzehnten. Offenbar spekulieren Anleger, dass einige asiatische Länder bereit sein könnten, ihre Währungen aufzuwerten, um im US-Handelsstreit Zugeständnisse zu erhalten. Der Anstieg wurde möglicherweise durch Lebensversicherer verstärkt, die zu den größten Inhabern von US-Schuldtiteln in Asien gehören. Die zu Generali gehörende Cathay Life, Fubon Life und Nan Shan Life Insurance mussten sich gegenüber der Marktaufsichtsbehörde erklären.

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Continentale-Vorstand Helmut Hofmeier verstorben

Helmut Hofmeier, langjähriger Chef der Leben- und Krankensparte im Continentale Versicherungsverbund und Vorstand der Direktversicherungstochter Europa, ist Mitte April nach schwerer Krankheit gestorben. Dies bestätigte ein Sprecher des Dortmunder Unternehmens gegenüber VWheute. Hofmeier wurde 60 Jahre alt. Zum 1. Mai übernahm der frühere Generali-Manager Matthias Hofer den Vorstandsposten für die Lebensversicherung. Die Zuständigkeit für die Kranken-Sparte hatte Continentale-Vorstand Marcus Kremer bereits zum 1. März von Hofmeier übernommen.

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„Brave New World of Open Insurance“: Eine Bestandsaufnahme zu FiDA im Versicherungsbereich

FiDA soll nach Meinung der EU-Kommission bei Kunden mehr Kontrolle und Vertrauen schaffen und zudem den Datenfluss zwischen den beteiligten Akteuren einheitlich durch organisatorische und technische Standards klar und kostengünstig regeln. Das Ziel ist es, Datensilos zu vermeiden. „Aus Sicht einer Brave New World of Open Insurance sind die Vorteile offensichtlich", glaubt Kai Goretzky von der Wirtschaftskanzlei Dentons. Ein Gastbeitrag.

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Waldbrände in Kalifornien lassen Quartalsgewinn von AIG einbrechen

Trotz hoher Belastungen durch die Waldbrandschäden in Los Angeles zeigt sich der US-Versicherungsriese American International Group (AIG) zufrieden mit dem Abschluss des ersten Quartals 2025. Ungeachtet eines Gewinneinbruchs von rund 42 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erklärte CEO Peter Zaffino, dass AIG „aus einer Position der Stärke“ agiere. Gut lief es für das Unternehmen im heimischen Gewerbeversicherungsgeschäft.

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Neugeschäft und gutes Börsenjahr beflügeln LVM

Die LVM Versicherung ist 2024 kräftig gewachsen. Der Münsteraner Konzern steigerte seine Beitragseinnahmen um 9,1 Prozent auf knapp 4,9 Milliarden Euro. Bemerkenswert ist der Jahresüberschuss. Nach einem Tief von 85,3 Mio. Euro im Jahr 2023 hat sich das Unternehmen vom Kolde-Ring 21 im vergangenen Jahr wieder berappelt. Ein großes Thema bei der LVM bleibt die Gewinnung von Fachkräften.

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Grund berät Meyerthole Siems Kohlruss

Die auf aktuarielle Fragestellungen spezialisierte Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss gewinnt Frank Grund zum 1. Mai als strategischen Berater. Der ehemalige Bafin-Versicherungschef bleibt umtriebig. Neben einer Mitgliedschaft im Ratingkomitee von Assekurata hat er auch ein prominentes Aufsichtsratsamt inne.

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Rollinger hört als Verwaltungsratschef von R+V-Italien-Tochter auf

Arrivederci Mailand. R+V-Chef Norbert Rollinger legt sein Mandat als Verwaltungsratsvorsitzender der italienischen Firmentochter Assimoco nieder. Der Abschied soll dem Manager mehr Luft für seine Tätigkeiten als GDV-Präsident sowie bei der strategischen Weiterentwicklung der R+V verschaffen. Die Nachfolge ist geregelt.

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US-Makler Acrisure vor Milliardenspritze

Die Beteiligungsfirma Bain Capital hat kürzlich ihre Anteile an dem britischen Direktversicherer Esure an Ageas verkauft. Nun scheint man frisches Geld für neue Investments zu haben. Bloomberg berichtet über einen möglichen Einstieg bei Acrisure. Der US-Makleraufkäufer wächst stark, hatte aber auf dem deutschen Markt kein Glück.

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MRH Trowe holt Experten für Kautionsversicherungen von der Gothaer

Der Industrieversicherungsmakler MRH Trowe verstärkt seine Führung im Geschäftsfeld Finance. Zum 1. Mai übernimmt Stefan Jörißen die Leitung des Bereichs Surety & Bonding. Der bisherige Gothaer-Manager wird sich in dieser Funktion speziell der Kautionsversicherung widmen – ein Gebiet, in dem sich der 53-Jährige bestens auskennt. Als Abteilungsleiter beim Kölner Versicherer hatte er diesen Produktzweig aufgebaut und im Markt etabliert.

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DAV-Jahrestagung: „Ehrlich fragen, wie viel Fortschritt wir uns leisten wollen und können“

Maximilian Happacher, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV), hat zum Auftakt der DAV-Jahrestagung in Bonn einen gesellschaftlichen Konsens darüber gefordert, „was wir uns leisten können und wollen“. Die zentrale Herausforderung sei der wachsende Kapitalbedarf im Alter – bei sinkender Zahl Erwerbstätiger, warnte Happacher.

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Allianz Global Investors und Lurse wollen dem Mittelstand die Direktzusage schmackhaft machen

Der bAV-Spezialist Lurse kooperiert mit dem Vermögensverwalter Allianz Global Investors (AGI). Ziel der Partnerschaft ist es, die Verbreitung der fondsgebundenen Direktzusage in Deutschland voranzubringen. Dabei setzen die Unternehmen auf eine volldigitale Lösung, die es insbesondere mittelständische Unternehmen erleichtern soll, sich an den kompliziertesten Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung (bAV) heranzuwagen.

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Marsh, Aon und WTW ziehen gemischte Q1-Bilanz

Die weltweit führenden Versicherungsmakler Marsh McLennan, Aon und Willis Towers Watson (WTW) haben ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2025 präsentiert: Während Aon beim Umsatz die größten prozentualen Zuwächse vermeldete, kann sich Marsh McLennan trotz enttäuschter Erwartungen als unangefochtener Marktführer behaupten. Gallagher, der mit WTW um den dritten Platz im globalen Makler-Ranking streitet, gibt seine Zahlen erst am 1. Mai bekannt.

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Baloise-Aktionär Cevian legt Fusion mit Helvetia keine Steine in den Weg

Die geplante Fusion der beiden Schweizer Versicherer Helvetia und Baloise nimmt Formen an. Die Patria Genossenschaft, die mit 34,1 Prozent der größte Anteilseigner der Helvetia ist, übernimmt das Aktienpaket der Baloise Holding AG vom aktivistischen Investor Cevian Capital. Bislang war nicht sicher, ob Cevian den Weg für eine Fusion frei machen würde.

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Generali-Chef Philippe Donnet lässt sich nicht unterkriegen

Philippe Donnet hat den Machtkampf bei der Generali für sich entschieden – er bleibt für weitere drei Jahre an der Spitze des italienischen Versicherungskonzerns. Die Aktionäre bestätigten den 64-Jährigen auf der Hauptversammlung im Amt – trotz scharfer Kritik an einem strategischen Deal im Asset Management, der sowohl den Großinvestor Francesco Gaetano Caltagirone als auch die Regierung in Rom verärgert hatte.

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Erneuerungsrunde: Industriekunden profitieren von mehr Wettbewerb und neuen Kapazitäten

Bei Kfz- und Elementarrisiken steigen die Prämien, ansonsten haben Industriekunden bei der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2025 von sinkenden Preisen profitiert, so das Urteil des Großmaklers Marsh in seinem neuen Bericht. PFAS-Ausschlüsse wurden vermieden, weil Versicherer inzwischen das Risiko differenzierter betrachten. Ein Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Sparten.

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AGV-Experte Hopfner: „Tarifverhandlungen sind kein Ort für Träume“

Am 28. April findet in Frankfurt die zweite Tarifrunde zwischen AGV und der Gewerkschaft ver.di statt. Bei den Verhandlungen wird das erste Gehaltsangebot der Arbeitgeber erwartet. Einem Gehaltsplus von zwölf Prozent schoben die Versicherer zuvor bereits einen Riegel vor. Der stellvertretende AGV-Hauptgeschäftsführer Sebastian Hopfner skizziert für VWheute, was zu erwarten ist und worüber gesprochen wird.

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Wenning warnt vor deutschem Niedergang: „Vor Jahren hätte ich solche Aussagen auf einer Hauptversammlung für verfehlt gehalten“

Joachim Wenning, Chef des weltgrößten Rückversicherers Munich Re, hat ungewohnt deutlich vor einer „Schwächung Europas“ gewarnt. „Das sind ganz schön viele und mächtige Gegner, die die Zukunft von uns, unseren Kindern und Enkeln mit Füßen treten“, sagte Wenning in einer vorab veröffentlichten Rede zur anstehenden Hauptversammlung des Konzerns. Mit Blick auf den Regierungswechsel in Deutschland mahnte er an, dass die Bundesbürger auf „manch liebgewonnenen Besitzstand“ verzichten müssten. „Jeder erfolgversprechende politische Weg wird ihnen mehr abverlangen müssen“, so Wenning.

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