Allianz Commercial schafft neue Position für globales MidCorp-Geschäft

Über 15 Jahre ist Nina Simons beim Münchener Versicherer tätig und übernahm Führungspositionen sowohl bei der Allianz SE als auch bei der Industrietochter Allianz Commercial. Nach ihrer Elternzeit steigt die 38-Jährige gleich in eine neu geschaffene Position auf, die als „Scharnier“ zwischen LargeCorp- und MidCorp-Geschäft dient.

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CSS-Chefin Philomena Colatrella tritt zurück

Seit 1999 ist Philomena Colatrella beim Schweizer Krankenversicherer CSS tätig. 2016 übernahm sie den CEO-Posten und nach zehn Jahren „ist für mich nun der ideale Moment, meine nächste berufliche Phase einzuleiten“, begründet die Schweizerin mit italienischen Wurzeln ihren Rücktritt zum Jahresende. Während ihrer Amtszeit hat sich das Prämienvolumen des Versicherers gut entwickelt.

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Aufsicht setzt sich für mehr Proportionalität ein

Julia Wiens macht sich stark für das Prinzip der Proportionalität. Die Versicherungschefaufseherin der Bafin und ehemalige Baloise-Managerin fordert eine angemessene Regulierung nach Größe und Risikoprofil eines Unternehmens. „So können wir die Verhältnismäßigkeit wahren, übermäßige Belastungen vermeiden und das aufsichtliche Sicherheitsniveau aufrechterhalten.“ Aktuell präzisiert die EU-Kommission Kriterien, die auf Versicherer Anwendung finden sollen, die keine „Small and Non-Complex Undertakings“ sind und dennoch regulatorische Erleichterungen beanspruchen könnten

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Provinzial-Vorstand Rainer Sommer zum Umgang mit KI: „A fool with a tool is still a fool“

Rainer Sommer, Vorstand der Provinzial Holding AG, warnt die Versicherungsbranche vor einer überzogenen Erwartungshaltung, die vielerorts an künstliche Intelligenz (KI) gerichtet wird. Die Technologie sei zweifellos „ein mächtiges Werkzeug“, allerdings auch kein Allheilmittel für strukturelle Probleme in den Gesellschaften, betonte Sommer am Mittwoch auf dem IT-Kongress von MCC in München.

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Kriegsversicherung: Israel beschließt Milliarden-Garantien für Airlines

Die israelische Regierung hat eine staatliche Garantie in Höhe von acht Milliarden US-Dollar beschlossen, um Kriegsrisiken für in- und ausländische Fluggesellschaften abzusichern. Der entsprechende Beschluss wurde am Montag vom Finanzausschuss der Knesset für einen Zeitraum von zwei Jahren verabschiedet. Vor allem ausländische Airlines sollen zur Wiederaufnahme ihrer Flüge nach Israel animiert werden.

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DEVK saniert Kfz-Sparte: „Wir haben überall angepackt“

Mit einem Rekordergebnis im Neugeschäft, einem wachsendem Rückversicherungssegment und einem Generationswechsel an der Unternehmensspitze blickt der Kölner Versicherer DEVK zuversichtlich nach vorn. Doch nicht alle Sparten glänzen – vor allem die Kfz-Versicherung bleibt eine Baustelle. Dass die Finanzaufsicht Bafin die Autoversicherer zu größeren Anstrengungen bei der Sanierung der Sparte aufruft, hält Vorstandschef Gottfried Rüßmann für übertrieben.

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Ergo fusioniert Einheiten in Nordeuropa

Der Düsseldorfer Versicherungskonzern Ergo schließt seine dänische Reiseversicherung Europæiske Rejseforsikring A/S mit dem norwegischen Krankenversicherer Ergo Forsikring AS, ehemals Storebrand Helseforsikring AS, mit sofortiger Wirkung zusammen. Künftig firmieren beide Gesellschaften unter dem Namen Ergo Forsikring A/S. Für den Ausbau des Nordeuropa-Geschäfts steckt sich der Konzern hohe Ziele und kündigt millionenschwere Investitionen an.

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Hannover Rück zahlt am wenigsten: CEO-Gehälter der Top-Rückversicherer im Zehn-Jahres-Vergleich

Der Rückversicherer Hannover Rück vergütet seine Chefs deutlich weniger üppig als die großen kontinentaleuropäischen Konkurrenten Munich Re, Swiss Re und Scor. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Fachportals Insurance Insider. Demnach lag die CEO-Vergütung des drittgrößten Rückversicherers der Welt in den vergangenen zehn Jahren konstant unter dem Durchschnitt der großen Vier.

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Aon startet KI-Plattform im Gewerbegeschäft

Großmakler Aon führt mit dem „Broker Copilot“ eine digitale Plattform ein, die den Vermittlungsprozess für gewerbliche Versicherungen transformieren soll. Das System wurde nach Unternehmensangaben selbst entwickelt und ist zum Patent angemeldet. Der Copilot greift auf Künstliche Intelligenz, große Sprachmodelle und prädiktive Analysen zurück.

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Steigende Kriegsrisikoprämien belasten Schifffahrt im Nahen Osten

Die anhaltenden Spannungen in der Straße von Hormus führen zu deutlich höheren Kosten für Kriegsrisikoversicherungen in der Region. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters haben Angriffe der USA und Israels auf iranische Ziele sowie die Vergeltungsschläge Teherans in der vergangenen Woche zu einer Verdopplung der Prämien für See-Transporte in den Nahen Osten und den Golf geführt.

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Unicredit droht mit Rückzieher bei geplanter Banco BPM-Übernahme

Unicredit-Chef Andrea Orcel zieht die geplante Übernahme des rivalisierenden Bankhauses Banco BPM öffentlich in Zweifel. Sofern es nicht möglich sei, die Probleme im Zusammenhang mit den Auflagen des italienischen Staates zu lösen, will sich die italienische Großbank und Generali-Miteigentümerin zurückziehen, erklärte Orcel in einem Interview. Erst am Vortag hatte die EU der rund 14-Milliarden-schwere Aktienofferte für die Banco BPM zugestimmt.

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GGW Group durch Zukauf erstmals auch in Bremen präsent

Die Hamburger GGW Group verfügt jetzt auch über einen Standort in Bremen. Der Makleraufkäufer hat den 1908 gegründeten Mehrfachagenten Karl W. Blome GmbH übernommen. Das familiengeführte Unternehmen ist auf gewerbliche Risiken und betriebliche Versorgungskonzepte spezialisiert, berät aber auch Privatkunden.

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Axa und Allianz buhlen um italienisches Insurtech

Das italienische Insurtech Prima Assicurazioni wird derzeit stark umworben – sowohl Axa als auch Allianz bringen sich für einen Kauf des Kfz-Spezialisten in Stellung. Bei dem Übernahmepoker sollen die Franzosen laut italienischen Medienberichten etwas bessere Karten haben, doch entschieden ist noch nichts.   

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Insurtech gelingt größter Versicherungs-Börsengang des Jahres

Die der Apollo Global gehörende Aspen Insurance hat im vergangenen Monat bei ihrem Börsengang an der NYSE rund 400 Mio. Dollar eingenommen. Das US-Insurtech Slide Insurance übertraf die Summe, nachdem die Aktien bei ihrem Nasdaq-Debüt am Mittwoch um fast 24 Prozent zulegten. Das Unternehmen ist nun über zwei Mrd. Dollar wert.

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Tarifverhandlungen gehen am 4. Juli in die vierte Runde

Kommt es im Tarifstreit um die rund 183.000 Innendienst-Angestellten der Versicherungsbranche noch vor der Sommerpause zu einer Einigung? Zumindest haben sich die Verhandlungsführer auf einen „letztmaligen“ Versuch verständigt: Am 4. Juli kommen der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen (AGV) sowie die Gewerkschaften Verdi und die DBV zu einer vierten Verhandlungsrunde zusammen – per Videokonferenz. Dies habe logistische Gründe, teilte der AGV mit.

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Wecoya baut neue Einheit für M&A-Policen auf

Der Assekuradeur Wecoya, der unter dem Dach der GGW Group agiert, erweitert sein Portfolio um die Absicherung komplexer M&A-Risiken. Dafür gehen die Hamburger zum 1. Juli mit der Wecoya Transactional Risk Solutions GmbH an den Start. Die neue Underwriting-Einheit soll Fusions- und Verkaufsprozesse mit entsprechenden Policen absichern helfen. Die Leitung übernimmt der bisherige Dual-Manager Robin Lawless – und der bringt mehrere Kollegen von dem Wecoya-Konkurrenten mit.

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Unicredit will schrittweise aus Generali-Beteiligung aussteigen

Die italienische Großbank Unicredit strebte eine lange Zeit die Übernahme der Commerzbank und des heimischen Rivalen Banco BPM an – bislang ohne Erfolg. Im Februar erwarb Unicredit auch Anteile an der Generali. Was mit dem Aktienpaket passieren wird, stellt nun CEO Andrea Orcel klar. Gleichzeitig strebt man offenbar an, die Lebensversicherungseinheiten vollständig zurück in die Bankstrukturen zu integrieren und damit vom "Dänischen Kompromiss" zu profitieren.

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Fokus aufs Kerngeschäft: Munich Re lässt IoT-Tochter Relayr fallen

Der Rückversicherer Munich Re hat einen Schlussstrich unter sein Technologie-Start-up Relayr gezogen. Der Software-Spezialist für das Internet of Things (IoT) wurde im April abgewickelt. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte die Munich Re gegenüber VWheute. Künftig wolle sich der Konzern auf sein Kerngeschäft konzentrieren, hieß es zur Begründung.  

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VPV stößt in den Gewerbeversicherungsmarkt vor

Die VPV Versicherungen steigen in den Markt für Gewerbeversicherungen ein. Zum Auftakt bieten die Stuttgarter kleinen und mittleren Unternehmen eine Betriebshaftpflicht-, eine Inhaltsversicherung und eine Ertragsausfallversicherung an. Weitere Produkte sollen folgen. Was sich das Unternehmen von dem Eintritt in den umkämpften Markt erhofft, hat VWheute in Erfahrung gebracht.

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Internationale Versicherer haften für Indiens teuersten Flugzeugschaden

Der Flugzeugabsturz in Indien wird im Rahmen der Luftfahrt-Haftpflicht- und Kaskoversicherung gedeckt. Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass AIG das Rückversicherungs-Konsortium anführt. Auch Axa und Allianz sollen beteiligt sein. Als sicher gilt, dass zwar die Sachschäden beträchtlich sein werden, aber die Haftpflichtansprüche ungemein größer. 2025 wird damit zu einem der tödlichsten und teuersten Jahre für die Zivilluftfahrt.

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Hannover-Rück-CEO Jungsthöfel: „Wir wollen kein Prämienwachstum um jeden Preis“

Der drittgrößte Rückversicherer weist starke Wachstumszahlen auf, der neue CEO Clemens Jungsthöfel will dennoch keine neuen Hierarchieebenen aufbauen und die Hannover Rück schlank halten. Er sieht in vielen Sparten weiteres Wachstumspotenzial, gleichzeitig bereitet ihm der rückläufige Trend bei den Preise keine Sorgen, wie er gegenüber der Börsen-Zeitung erläutert.

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VGH kann beruhigt Geburtstag feiern

Die VGH Versicherungen aus Hannover sind gestärkt ins Jubiläumsjahr gegangen: 2024 kletterte der Gesamtumsatz des öffentlich‑rechtlichen Versicherungskonzerns, der 2025 sein 275‑jähriges Bestehen feiert, um 4,3 Prozent auf 2,94 Mrd. Euro. Der Brutto‑Überschuss stieg um 1,6 Prozent auf 288 Mio. Euro, was allerdings allein der Konzerntochter Landschaftliche Brandkasse Hannover zu verdanken war. Sorge bereitet dem Management, dass der Trend zu „extrem steigenden Schadendurchschnitten“ in der Kfz-Versicherung trotz der jüngsten Abschwächung anhält.

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„Streiks beeinträchtigen weder unseren Geschäftsbetrieb, noch werden sie die Verhandlungslinie des AGV beeinflussen“

Die Gewerkschaft Verdi ruft nach dem Scheitern der 3. Verhandlungsrunde regelmäßig zu Streiks in verschiedenen Städten auf. Hunderte Menschen nehmen jedes Mal zwar teil, aber wohl immer noch zu wenig, um die Position des AGV zu verändern. Wann es zur 4. Verhandlungsrunde kommt, hat VWheute in Erfahrung gebracht.

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Attikon übernimmt UWS Assekuranz-Makler, Blau Direkt firmiert Tochter um

Die UWS Assekuranz-Makler GmbH mit Hauptsitz in Schenefeld bei Hamburg ist seit über dreißig Jahren auf die Absicherung von Immobilien spezialisiert. Die Unternehmensnachfolge war jedoch bislang ungeklärt. Hier springt die auf Expansion setzende Attikon-Gruppe ein und schließt damit ihren 24. Zukauf ab. Derweil hat Blau Direkt seine Tochter ProSecura GmbH zur Tjara RheinMain GmbH umfirmiert.

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Axa-Gesundheitschef Nils Reich wird Komposit-Vorstand der R+V

Die R+V Versicherung hat mit Nils Reich einen Nachfolger für den bisherigen Komposit-Vorstand Klaus Endres gefunden. Reich tritt seinen neuen Posten zum 15. September an. Der 44-Jährige kommt von der französischen Axa-Gruppe, wo er seit Herbst 2023 das globale Krankenversicherungsgeschäft des Pariser Konzerns leitete. Mit seiner Rückkehr nach Deutschland gibt Reich zugleich sein Comeback in seinem angestammten Fachgebiet.

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Arag bleibt dem deutschen Tischtennis eng verbunden

Der Düsseldorfer Versicherer Arag setzt sein langjähriges Engagement im deutschen Tischtennis fort: Das Sponsoring des Traditionsvereins Borussia Düsseldorf wird bis 2028 verlängert, zudem führt das Unternehmen seine Partnerschaft mit Tischtennis-Ikone Timo Boll über das Ende seiner aktiven Karriere hinaus – fortan in seiner neuen Rolle als „Botschafter des Deutschen Tischtennis“ fort.

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Aon-Chef Greg Case will kräftig wachsen: „Wir lehnen die Vorstellung ab, dass es Risiken gibt, die nicht versicherbar sind“

Der Großmakler Aon hat zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten einen Investorentag veranstaltet – CEO Greg Case steht ebenfalls seit 2005 an der Spitze des Unternehmens. Die Botschaft, die der Manager an Aktionäre, Kunden und Mitarbeitende sendete: Die Welt wird volatiler – und Aon ist bereit, die Chancen dieser neuen Realität zu nutzen. Im US-Fernsehen verwies Case darauf, dass der traditionelle Versicherungsmarkt das globale Potenzial bei Weitem nicht ausschöpfe.

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Munich Re will Klimaschutz nur noch in Eigenregie betreiben

Der Rückversicherer Munich Re zieht sich aus vier internationalen Klimainitiativen zurück. Der Konzern begründet seinen Austritt mit regulatorischen Unsicherheiten und einem ausufernden administrativen Aufwand. Dessen ungeachtet bleibe der Klimaschutz für Munich Re ein „unvermindert dringliches Anliegen“, heißt es in einer Stellungnahme. Finanzchef Christoph Jurecka hatte mit Blick auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung der Versicherer wiederholt betont, dass diese oft zu viele Ressourcen binde. Hat zu dem Schritt auch die radikale Wende der US-Regierung beim Klimaschutz beigetragen?

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Kriselnde United Health forciert Verkaufspläne für Lateinamerika-Geschäft

Die United-Health-Gruppe sucht Auswege aus der Krise. Nachdem die Jahresziele gestrichen und der CEO ausgetauscht wurde, macht der US-Versicherer mehr Druck beim Verkauf des Lateinamerika-Geschäfts, welches schon länger geplant war. Offenbar haben Interessenten bereits erste Angebote für die Banmedica-Tochtergesellschaft eingereicht.

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Service-Ranking: Württembergische findet Trost in hohem Kundenzuspruch

Das Analysehaus Servicevalue hat die Württembergische auf Basis einer Verbraucherumfrage zum servicestärksten Versicherer gekürt, der dadurch den Münchener Verein von der Spitzenposition verdrängte. Damit nicht genug lieferten die Stuttgarter auch im Vergleich mit 34 weiteren Wirtschaftsbranchen den besten Kundenservice ab – der W&W-Konzern, der 2024 ein schwarzes Jahr verbuchte, wähnt sich inzwischen wieder im Aufwind. Auch die beitragsstärksten Player wie Allianz, R+V, Debeka und Huk-Coburg landen in der oberen Hälfte. Für Direktversicherer gab es ein gesondertes Ranking.

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Getsafe gibt Versicherungslizenz zurück

Beim Heidelberger Insurtech Getsafe hat sich ein Strategieschwenk schon lange angedeutet. Da der größere Teil des Umsatzes aus der Tätigkeit als Assekuradeur stammt, gibt man die Bafin-Versicherungslizenz für das Schaden- und Unfallgeschäft zurück. Diese war laut Firmengründer Christian Wiens zwar wichtig für die "Glaubwürdigkeit" als neuer Marktteilnehmer, beim Aufbau und Wachstum einer Versicherungsplattform für digitale Kunden sind die Lizenzen jedoch "zu langsam und weniger flexibel". Gegenüber VWheute verrät Wiens, ob sich dadurch der Regulierungsaufwand verändert und weniger Kosten entstehen und ob es Überlegungen gab, sich mit einem Versicherer zusammenzuschließen.

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Brennender Autofrachter befördert Debatte um Löschproblematik von Elektroautos

An Bord des Frachters "Morning Midas" ist auf dem Pazifik ein Feuer ausgebrochen. Das Schiff hat 3100 Autos geladen. Nach ähnlichen Schäden der „Felicity Ace“ 2022 und der „Fremantle Highway“ 2023 ist das der dritte Großbrand eines Autofrachters auf hoher See innerhalb kurzer Zeit. Für den GDV ist die Schuldfrage klar: "Brennende Elektroautos an Bord sind nur sehr schwer zu löschen". Der Verband fordert auf Schiffen moderne Feuerlöschsysteme statt "Technik aus den 50er-Jahren".

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Private-Equity-Investor Carlyle steckt 1,3 Mrd. Dollar in US-Makleraufkäufer

Der amerikanische Makleraufkäufer Trucordia meldet eine Kapitalerhöhung von 1,3 Mrd. US-Dollar. Der Deal wird über die Global Credit-Plattform des mächtigen Private Equity Investors Carlyle abgewickelt. Mit der Transaktion, deren Abschluss für diesen Monat geplant ist, will das Unternehmen seine Verschuldung verringern und die Führungsstruktur verschlanken. Dazu sollen Anteile von bestehenden Minderheitsinvestoren zurückgekauft werden.

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Baobab erhält frisches Geld für seinen Expansionskurs

Der Cyber-Assekuradeur Baobab hat von Investoren 12 Mio. Euro erhalten. Angeführt wurde die Series-A-Finanzierungsrunde von dem Venture-Capital-Fonds Viola Fintech, zudem erhöhten bestehende Geldgeber wie der frühere Allianz-Vorstand Christof Mascher ihr Engagement bei den Berlinern. Das frische Kapital soll vor allem für die Expansion in weitere EU-Märkte verwendet werden.

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Viridium steigert Gewinn und erhöht die Verzinsung  

Der Run-off-Spezialist Viridium hat den Besitzer gewechselt und will die neue Eigentümerstruktur dafür nutzen, nun endlich mit der ersehnten Expansion voranzukommen. Für Aufbruchstimmung sorgen nicht zuletzt die ordentlichen Geschäftszahlen für 2024: Mit einem Konzernergebnis von 361 Mio. Euro übertraf das Unternehmen den Vorjahreswert von 342 Mio. Euro deutlich. Auch die Solvenzquote verbesserte sich.

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Signal Iduna stellt Bestmarke im Vertrieb auf und schaut über die Leitermann-Ära hinaus

Der Versicherer Signal Iduna hat 2024 das beste Vertriebsergebnis seit der Gründung des Gleichordnungskonzerns erzielt. Mit einem Neugeschäftsvolumen von 393 Mio. Euro übertraf das Unternehmen sogar das Ausnahmejahr 2004. Der Gewinn litt allerdings unter den hohen Schadenaufwendungen. Konzernchef Ulrich Leitermann gibt die Führung nach zwölf Jahren an seinen Vorstandskollegen Torsten Uhlig ab – und der skizzierte bereits, wohin er den Versicherern zu steuern gedenkt.  

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PZU baut Konzernstruktur massiv um

Die polnische Nummer eins am Versicherungsmarkt, PZU, hat mit dem zweitgrößten Geldinstitut des Landes, Pekao, ein Memorandum of Understanding zur engeren Zusammenarbeit unterzeichnet. Hinter der Verständigung steckt ein Kniff aus der CRR3-Verordnung, mit dem Kapitalüberschüsse deutlich ertragreicher mobilisiert werden können. Nun stehen Strukturen und Unternehmensbeziehungen vor einem tiefgreifenden Umbau.

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Continentale steigert Umsatz und Ergebnis

Der Continentale Versicherungsverbund hat seine Beitragseinnahmen im Geschäftsjahr 2024 um 3,9 Prozent auf 4,75 Mrd. Euro gesteigert. Dabei trugen alle drei Geschäftsfelder – Kranken-, Lebens- sowie Sach- und Unfallversicherung – zum Wachstum bei. Bei den Krankenzusatzversicherten legten die Dortmunder zu, in der Vollversicherung gelang dies nicht. In der Kfz-Versicherung vergrößerte sich der versicherungstechnische Verlust, was der Verbund mit gestiegenen Ersatzteilpreisen und Werkstattkosten begründete.

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Naturgefahrenstatistik: Hochwasserschäden mehr als verdoppelt

Im vergangenen Jahr sind zwar große Schäden durch Winter- und Herbststürme ausgeblieben, dafür verursachten Hochwasser – im Mai im Saarland und in Rheinland-Pfalz, im Juni in Baden-Württemberg und Bayern – erhebliche Überschwemmungsschäden. Insgesamt ermittelte die GDV-Naturgefahrenstatistik für 2024 versicherte Schäden in Höhe von 5,7 Mrd. Euro, die gleiche Summe wie 2023. Ein Überblick, in welchen Bundesländern die höchsten Schadenssummen entstanden sind.

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Makler sind empört über Sanierungspläne der AIG

Nach Informationen von VWheute plant AIG hierzulande eine umfassende Sanierungsaktion in den Sparten Haftpflicht, Wohngebäude und Hausrat. Betroffen sind drei Prozent der Vema-Makler im Bereich der Privatkunden. AIG bestätigte gegenüber der Redaktion entsprechende Pläne. Makler befürchten, dass bei den Maßnahmen auch schadenfreie Verträge gekündigt werden müssen.

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Allianz Global Investors mischt erstmals bei aktiv gemanagten ETFs mit

Privatanleger investieren so viel wie noch nie in börsengehandelte Publikumsfonds, kurz ETFs (Exchange Traded Funds). Das wirkt sich negativ auf die Provisionserlöse der unabhängigen Vermögensverwalter aus – es sei denn, sie mischen selbst im ETF-Geschäft mit. Diesen Weg geht auch Allianz Global Investors (AGI) und legt erstmals einen aktiv gemanagten ETF auf. Dieser ist aber nicht für europäische Anleger bestimmt.

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Munich-Re-Chef Wenning: „Kein Kohle- oder Gaskraftwerk, das wir aus Überzeugung nicht mehr versichern, ist deswegen stillgelegt worden“

Joachim Wenning macht sich Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Ihm wird hierzulande zu wenig gearbeitet. Der Munich-Re-Chef verteidigte im Handelsblatt-Interview seine auf der Hauptversammlung geäußerten politischen Kommentare. Zudem bewertet er den Start der neuen Bundesregierung, die Folgen von Donald Trumps Zollpolitik und gab eine Lösung, wie man Treibhausgas-Emissionen einspart – statt Berichtspflichten über den CO2-Fußabdruck zu erstellen. Über die eigenen Fortschritte bei der Dekarbonisierung des Anlageportfolios ist er zufrieden, ebenso über die Ertragsentwicklung. "Anders als vor zehn Jahren verdienen alle Teilbereiche sehr gut."

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Nationale-Nederlanden steigt bei Panda ein

Der niederländische Versicherungskonzern Nationale-Nederlanden beteiligt sich über seine Tochter NN Ventures am jungen Tierversicherungsanbieter Panda Insurtech. Mit dem Kapitalgeber im Rücken will das Unternehmen um Geschäftsführer Jean-François Diet seine Entwicklungspläne realisieren. Vor wenigen Monaten musste sich Panda nach dem Element-Aus einen neuen Risikoträger suchen.

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Klaus Peter Röhler als Allianz-Aufsichtsrat gehandelt

Der ehemalige Munich-Re-Manager Jörg Schneider wird voraussichtlich im Jahr 2026 die Nachfolge von Michael Diekmann an der Spitze des Allianz-Aufsichtsrats antreten. Lange wird er doch nicht bleiben können, da er schon bald die Altersgrenze von 70 Jahren erreicht. Er muss somit seinen eigenen Nachfolger finden und auch das Erbe von Oliver Bäte klären, der im Mai 2028 aufhört. Das Manager Magazin spekuliert über mögliche Kandidaten.

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Concordia überschreitet erstmals Milliardenmarke bei Beitragseinnahmen

Die Concordia steigerte 2024 ihre Einnahmen über alle Gesellschaften und Sparten hinweg um 7,2 Prozent auf 1,0418 Mrd. Euro. Die wichtige Kfz-Sparte sowie das Krankengeschäft wuchsen zweistellig. In der Lebensversicherung sanken indes die Beiträge. Vertriebsvorständin Julia Palte zeigte sich zufrieden, dass das Neugeschäft über beide Vertriebswege (Ausschließlichkeit und Maklerkanal) zulegte.

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Zurich geht in die Offensive: „Ohne Prävention nur mit Versicherungen wird es nicht mehr gehen“

Zurich Deutschland rechnet damit, im industriellen Mittelstand und der Gewerbeversicherung künftig jährlich über zehn Prozent zu wachsen. „Wir haben in den letzten Jahren sehr viel in den Personalausbau investiert“, sagte Petra Riga-Müller, Vorständin Commercial Insurance, gegenüber Journalisten. Der Bereich Underwriting sei massiv regional ausgebaut worden. Zudem gebe es speziell für den Mittelstand eine Erweiterung des Produkt- und Serviceangebots. Das Beitragsvolumen beträgt in Deutschland im Industriezweig mittlerweile rund eine Milliarde Euro.

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