Höhere Preise, mehr NatCat: Wie Swiss Re und Hannover Rück im harten Markt bestehen wollen

Nach den coronabedingten Verlusten und den steigenden Schäden aus Naturkatastrophen kämpfen der zweit- und drittgrößte Rückversicherer nun auch mit Themen wie Inflation und Rezession. Thierry Léger, Chief Underwriting Officer bei Swiss Re, hatte noch nie so eine Erneuerung in seinen 25 Arbeitsjahren erlebt. Trotz der konjunkturellen Schwäche ist die Nachfrage nach Naturkatastrophendeckungen enorm. „In einigen Fällen haben wir kein Geschäft gezeichnet“, sagte Hannover Rück-Vorständin Silke Sehm. "Jetzt haben wir gesteigerten Appetit auf NatCat in Europa".

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Not macht erfinderisch: Kann man Cyber-Risiken an ILS-Märkte weitergeben?

Auf fast allen Veranstaltungen in Monte Carlo befassten sich die Manager mit dem Thema Cyber - vor allem was den Haftungsumfang auf der direkten Ebene, den Umfang der Zession an Rückversicherer und die mögliche Verlagerung auf ILS-Märkte angeht. Generelles Ziel ist es, möglichst wenig an den kaum modellierbaren Risiken im Selbstbehalt laufen zu lassen, dennoch hierfür aber Prämien zu vereinnahmen. Dies gilt sowohl für Erst- als auch Rückversicherer.

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VWheute berichtet aus Monte Carlo: Munich Re kritisiert Atomausstieg, Scor enttäuscht mit neuem Führungsstil, Guy Carpenter und Aon profitieren vom harten Markt

Auf dem Rendez-Vous de Septembre in Monte Carlo kam gestern die globale Rückversicherungsbranche zusammen. Klimawandel, Krieg und Inflation bereiten vielen Sorgenfalten. Während Scor weniger zeichnet, ist Munich Re stolz auf die Profite in der Cyber-Sparte. Den großen Maklern Guy Carpenter und Aon scheint dagegen die Krise gute Geschäfte zu bringen.

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Rückversicherer in Monte Carlo: Zwischen Last und Luxus

Die Prämienraten bewegen sich auf einem mehrjährigen Hoch und eigentlich sollten sich die Rückversicherer frohen Mutes nach zwei Jahren erstmals am Sonntag wieder im Café de Paris von Monte Carlo einfinden und gleich sieben fette Jahre erwarten können. Doch die Weltpolitik, das Klima und angespannte Beziehungen zu Kunden trüben das sonnige Bild.

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Effizienz gesucht: Fehlentwicklungen und neue Perspektiven in der Rückversicherung

Für die Rückversicherer dieser Tage wieder um die künftige Weichenstellung bei der Preisgestaltung. Da der diesjährige Rückversicherungskongress im September in Monte Carlo wegen Covid-19 erneut abgesagt wurde, treffen sich die führenden Branchenvertreter erneut in virtuellen Meetings, um die Preise und Konditionen für die Hauptrunde der Vertragserneuerungen zum Jahreswechsel besprechen zu können. Doch das Preismodell der Branche bröckelt: Zehn Thesen, welchen Herausforderungen die Rückversicherer derzeit ausgesetzt sind.

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Monte Carlo 2020 abgesagt – auch Baden-Baden und DKM wackeln

Rückversicherer leben eine fast bäuerliche Jahresroutine: Anfang September wird im durch Panama-Hut veredelten smart-casual Look die Bodenqualität in Monte Carlo geprüft, während beim herbstlichen Baden-Baden Reinsurance Kongress bereits nadelgestreifte Business-Outfits inklusive Regenschirm die seriösen Gespräche dominieren. Ende Dezember folgen dann die eigentlichen Geschäftsabschlüsse und im Lauf des Folgejahres dann die reiche oder missliche Ernte, je nach derzeitiger Position im Pricing-Circle und dem Eintreten oder Ausbleiben von Natur- und sonstigen Katastrophen.

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Lehren aus Monte Carlo: Rückversicherer verhalten optimistisch

Im klassichen surrealistischen Theaterstück des irischen Dramatikers Samuel Becket geht es um zwei Landstreicher, die auf den ihnen unbekannten Godot warten, der jedoch nie erscheint, wohl aber ein sie weiter vertröstender Bote. Die Situation der Beckett’schen Landstreicher erinnert an die der großen Rückversicherer, die jedes Jahr auf neue in Monte Carlo verkünden nun endlich komme die Marktverhärtung.

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