EU übernimmt einen Teil der Schadenersatzzahlungen durch Impffolgen

Seit wenigen Tagen wird in der gesamten Europäischen Union (EU) mit nunmehr zwei Impfstoffen gegen das Coronavirus geimpft. Doch was passiert bei möglichen Schadenersatzforderungen durch eventuelle Nebenwirkungen? So will die EU zumindest einen Teil der Schadenersatzzahlungen im Zuge der Corona-Impfungen übernehmen, betont Francine Brogyanyi, Partnerin und Leiterin des Bereichs Life-Sciences bei Dorda Rechtsanwälte.

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Covid-19-Impfstoffe: EU will Haftung für Nebenwirkungen übernehmen

Die Europäische Union (EU) gewährt Herstellern von potentiellen Impfstoffen gegen Covid-19 eine eingeschränkte Haftung im Falle von unvorhergesehenen Nebenwirkungen. Die EU-Kommission Haftungsklauseln in die Verträge mit AstraZeneca und Sanofi eingebaut und verhandle darüber auch bereits mit anderen Herstellern. Die Schadenerfahrungen der Versicherer zeigen indes, dass auch auch langfristig im Markt befindlichen Produkten Haftungsklagen drohen.

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Bittere Pille: Der Corona-Impfstoff und das Problem mit der Produkthaftung

Zahlreiche Firmen forschen derzeit an einem geeigneten Serum gegen das Corona-Virus – darunter auch das Biotech-Unternehmen Curevac mit seinem Haupteigner Dietmar Hopp. Es könnte ein Blockbuster werden. So bezeichnet man in der Pharmaindustrie Arzneimittel, die einen Umsatz von mehr als einer Mrd. US-Dollar generieren. Doch selbst, wenn sich ein Medikament auf dem Markt durchsetzt, schwebt über den Pharmaherstellern beständig das Damoklesschwert “Produkthaftungsklage”.

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