Allianz-Finanzvorstand Terzariol: „Allianz hat die Belastungen der Corona-Pandemie recht gut weggesteckt“

Corona hinterlässt in diesem Jahr deutliche Spuren bei der Allianz. Um 20,5 Prozent auf 4,689 Mrd. Euro (HJ 2019: 6,121 Mrd. Euro) ist der Gewinn in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres eingebrochen. Dennoch zeigt sich Finanzchef Giulio Terzariol optimistisch: „Insgesamt bin ich mit den Ergebnissen und der Widerstandsfähigkeit der Allianz in der ersten Jahreshälfte sehr zufrieden.“

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Allianz verkauft Lebenbestände in Belgien und schließt einen Run-off in der Heimat aus

Neuer Run-off: Die Allianz will ihren Bestand von rund 95.000 Lebensversicherungspolicen in Belgien loswerden. Käufer ist der Rückversicherer Monument Re mit Sitz auf Bermuda. Zu dessen Aktionären zählt auch die Talanx-Tochter Hannover Rück, die mit dem Finanzinvestor Cinven auch in Deutschland als Abwickler von Lebensversicherungen auftritt. Laura Gersch, Firmenvorständin Allianz Leben, erklärt VWheute exklusiv, warum ein Run-off in Deutschland keine Option ist.

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US-Pensionsfonds verklagt Allianz auf Schadenersatz in Millionenhöhe

Der US-Pensionsfonds Arkansas Teacher Retirement System verklagt Allianz Global Investors sowie den Mutterkonzern auf Schadenersatz in Millionenhöhe. Der Allianz-Tochter wird vorgeworfen, ihre treuhänderischen Pflichten verletzt und Risikokontrollen vernachlässigt zu haben. Der Vorwurf: Die Allianz habe im Februar aufgelaufene Verluste durch unprofitable Geschäfte auszugleichen.

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Volvo und Allianz platzieren gemeinsames Kfz-Versicherungsprodukt

Der schwedische Automobilhersteller Volvo hat zum 1. Juli 2020 gemeinsam mit der Allianz eine neue Kfz-Police namens „Volvo Schwedenkasko“ auf den deutschen Markt gebracht. Die Police soll den Kunden vor finanziellen Folgen von Vollkasko-Schadenereignissen bis zu einer Höhe von 5.000 Euro schützen. Bereits vor einigen Monaten löste die Generali-Tochter Dialog die R+V als exklusiven Versicherungspartner ab.

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Allianz Deutschland baut um

Die Allianz Deutschland plant die Führung zentraler Bereiche ihres Kundenservices, die bisher im Vorstandsressort „Operations“ gebündelt sind, in die Zuständigkeit der Allianz Sach-, Lebens- und Krankenversicherung zu überführen. Ziel sei es, Schnittstellen zu reduzieren sowie die Produktverantwortung mit der operativen Serviceverantwortung direkt zu verzahnen, berichtet der Versicherer. Die Vorgaben kommen von ganz oben.

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Allianz-Chefökonom Subran: „Eine schnelle Rückkehr zum Tagesgeschäft steht nicht an“

Das Coronavirus wird Wirtschaft und Gesellschaft noch lange beschäftigen. Davon geht der Münchener Versicherer aus. “Wir befinden uns mitten in dieser Krise, der Phase 2 des Virus, mit lokalen und leichten Beschränkungen; verglichen mit der schweren großen Lockdown-Rezession wird diese Phase lang, holprig und darwinistisch sein und je nach Land, Sektor und Anlageklasse sehr unterschiedliche Auswirkungen haben”, sagt Ludovic Subran, Chefökonom des Unternehmens.

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„2020 an das Virus verloren“: Allianz prognostiziert düsteres Versicherungsjahr

Die Corona-Krise dürfte in diesem Jahr für einen erheblichen Einbruch der weltweiten Versicherungsprämien führen. So rechnet die Allianz mit einem weltweiten Rückgang der Beitragseinnahmen um 3,8 Prozent. In Westeuropa dürfte der Einbruch mit einem Minus von 4,7 Prozent noch deutlicher ausfallen. Verglichen mit dem erwarteten Trend vor Corona „fehlen“ damit Prämieneinnahmen von rund 360 Mrd. Euro.

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Keine Ruhe bei AGCS: Erneut Wechsel im Management

Wahrscheinlich gibt es beim Spezialversicherer der Allianz mittlerweile eine Drehtür. Die personellen Wechsel wollen nicht enden und betreffen alle Management-Ebenen. Aktuell hat die Allianz Global Corporate & Specialty SE (AGCS) Stephan Kammertöns zum neuen Regional Head of Claims Liability und Financial Lines in der Region Zentral- und Osteuropa ernannt.

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Markenkampf der Versicherer: Das Image, der Fußball, die Fehler

Die internationale Geldmaschine Fußball läuft wieder auf Hochtouren. Oliver Bätes Geschäftspartner Karl-Heinz Rummenigge lobt den „deutschen Weg“. Im August soll binnen einer Woche sogar die Champions-League-Saison fertig gespielt werden. Für die Versicherer ist das gut – vor allem mit Blick auf Sponsoring und Markenwerte, die zuletzt gelitten haben. Die Branche hat die große Chance, nicht nur mit den scheinbar unangenehmen Dingen des Lebens in Verbindung gebracht zu werden, sondern Lebensgefühle zu transportieren, Sicherheit in unsicheren Zeiten anzubieten. Das zu zeigen, fällt häufig schwer.

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Ping An wird Europas Spitzenversicherern gefährlich

Ping An zählt weltweit zu den wertvollsten Versicherern. Das chinesische Unternehmen hat etwas geschafft, was Konzerne wie Allianz oder Axa noch auf der Strategieagenda haben. Es hat funktionierende Ökosysteme aufgebaut, die weit über das eigentliche Geschäft hinausgehen. Mit seinen Gesundheitsangeboten will der Versicherer mitten in der Coronakrise noch einmal einen Gang hochschalten.

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Trotz zweistelligem Wachstum: Allianz verbessert Privatschutz und startet Mega-Kampagne

Großes Kino in München. Um die Neuerungen im Privatschutz aufzuzeigen, hat die Allianz gleich zwei Vorstände aufgeboten: Frank Sommerfeld, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG und Dirk Steingröver, Vorstand Privatkunden. Die Münchener wollen Versicherungen für die Kunden einfacher und verständlicher machen – genau wie es den Vorstellungen von CEO Oliver Bäte entspricht. Es gibt einige Neuerungen zu berichten.

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Schadenfall Wirecard: Ein Hoffnungsträger und Partner der Versicherer demontiert sich selbst

Eigentlich sollte Dienstleister Wirecard im großen Konzert der globalen Finanzplayer mitspielen. 1999 gegründet, verdiente das Unternehmen anfangs auch Geld mit Zahlungen für Glücksspiel und Pornografie. Von dieser Schmuddelecke löste man sich schnell, stieg 2018 mit einer fulminanten Performance in den Dax 30 auf. Doch kleine Pannen blieben. Mit dem Bilanzskandal kommt nun der große Rückschlag. Das hat auch Folgen für die Versicherer.

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Problemfall Lebensversicherung: Der große Aufkauf rückt näher

Es war ein lautes Lebensversicherungsgerücht mitten zur Corona-Zeit: Allianz und Generali wollen sich von großen und milliardenschweren LV-Beständen trennen, meldete Bloomberg. Die Unternehmen schweigen auf Nachfrage, doch die Run-off-Branche hat bereits Witterung aufgenommen. Experten zufolge muss sich ein Viertel bis ein Drittel der Versicherer ernsthaft Gedanken darüber machen, wie es mit den Altbeständen weitergeht. Die Zeit der LV-Käufer scheint gekommen.

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Umweltschützer kritisieren Versicherer für ihre Geschäfte mit Öl- und Gasindustrie

Das Engagement der großen Versicherer in der Öl- und Gasindustrie steht bei Umweltschützern in der Kritik. So fordert das NGO-Netzwerk „Unfried Coal/Insure our future“ in einem offenen Brief 30 Versicherungsgesellschaften weltweit auf, keine neuen Öl- und Gasprojekte sowie Kohlegesellschaften mehr zu versichern. Besonders im Fokus stehen dabei die Allianz und die Munich Re.

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Betriebsunterbrechungsschäden: US-Versicherer bangen um ihre Existenz

Die amerikanische Versicherungsbranche warnt vor massiven Folgen der Corona-Pandemie. Falls sie für den Shutdown und damit einhergehende Betriebsunterbrechungen oder -schließungen und Einkommenseinbußen alleine aufkommen müsste, beliefe sich der Schaden auf 255 bis 431 Mrd. US-Dollar – monatlich. Für die Branche wäre es das ein K.O.-Schlag. Doch es gibt auch andere Zahlen.

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Zinstief hilft Deutschland beim Schuldenabbau
 VWheute Sprint 

Der Allianz-Konzern ist fest davon überzeugt, dass Deutschland seinen durch die Corona-Krise anschwellenden Schuldenberg in absehbarer Zeit wieder auf eine tragfähige Größe reduzieren kann. Hauptsächlich dank extrem niedriger Zinsen. Der Leitzins im Euroraum liegt seit mittlerweile gut vier Jahren auf dem Rekordtief von null Prozent – und bislang hat die Europäische Zentralbank (EZB) keine Zinswende angedeutet.

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Betriebsschließungen: Britische Finanzaufsicht stellt Bedingungswerke der Versicherer auf den Prüfstand
 VWheute Sprint 

Die britische Finanzaufsicht FCA unterzieht ihre Versicherer einem Policencheck. Im Fokus: Betriebsschließungsversicherungen. Auch auf der Insel ist nach dem Corona-bedingten Lockdown eine heiße Debatte entbrannt, in der es darum geht, wie geschädigte Unternehmen nun geschützt werden können und in welcher Verantwortung die Assekuranz steht. Gerichte sollen entscheiden, wann gezahlt werden muss und wann nicht. Im Musterprozess werden Policen der britischen Niederlassungen u.a. von Allianz, Axa, AIG, Hiscox und Zurich untersucht.

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Lebensversicherungsbestände: Planen Allianz und Generali Verkäufe im großen Stil?
 VWheute Sprint 

Zwei Big Player, ein noch größerer Plan. Informationen des Nachrichtendienstes Bloomberg zufolge wollen sich sowohl die Allianz als auch der italienische Versicherer Generali von ihren Lebensversicherungsaktiva trennen. In München spricht man in diesem Zusammenhang von einem Verkauf von Vermögenswerten in Höhe von bis zu neun Mrd. Euro. Generali ihrerseits forciert die Veräußerung eines französischen Leben-Portfolios.

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Belastungstest BSV: Das internationale Problem der Versicherungsbranche

In der Diskussion um Zahlungen aus der Betriebsschließungsversicherung (BSV) gehen die Meinungen in Deutschland, aber auch international, weit auseinander. Während Gastronomen ihre Forderungen auf dem juristischen Weg durchsetzen wollen, verweisen Versicherer auf ihre Bedingungswerke. Andere wiederum setzen auf Kulanz, wie zuletzt die französische Axa oder die Schweizer Zurich. Das lässt aufhorchen. Und doch bleibt das Thema ein Problemfall.

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Die Leiden der Allianz

Die Corona-Pandemie hat in der Geschäftsbilanz der Allianz bereits erste gravierende Spuren hinterlassen. Wie der Münchener Versicherungskonzern am Dienstag mitteilte, sank der Gewinn um satte 22,2 Prozent auf rund 2,304 Mrd. Euro. Die Prämieneinnahmen stiegen um 5,7 Prozent auf 42,6 Mrd. Euro (VJ: 40,3 Mrd.). Erstmals wagte Finanzvorstand Giulio Terzariol eine erste vorsichtige Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2020.

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Versicherungssuche online: Die Macht von Check 24 und Co.

Die Suche nach Policen im Internet offenbart, dass Versicherer für Top-Platzierungen bei Google Anzeigen schalten müssen. Die meisten erzielen bei Search Engine Result Pages nur eine sehr geringe Sichtbarkeit. Für sie sind Listungen in Vergleichsportalen eine Lösung. Aufschlussreich ist auch der Blick auf die Art der Suchergebnisse. Bei den organischen Ergebnissen entfallen nur noch 40 Prozent auf Versicherer, 56 Prozent gehen an die Portale.

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Telematiktarife: Ist das Geschäftsmodell wirklich zukunftsfähig?

Telematik ist für Versicherer zweischneidig. Einerseits hält sich das Interesse der Kunden bei hohen Eigenkosten der Häuser in Grenzen, andererseits sind die eingesammelten Daten das sprichwörtliche Gold. Um die zweifelnden Kunden dauerhaft an sich zu binden und die Daten zu sichern, braucht es gute Tarife. Das Ratinghaus Assekurata hat aktuell die besten gekürt. Doch das Produkt an sich kämpft immer noch mit der Akzeptanz und ist längst noch nicht perfekt.

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Versicherungskarrieren und Corona: Wer kommt nach oben, wer fällt zurück?

Versicherer wissen genau, welchen Typus Manager sie brauchen, um Erfolge einzufahren oder Krisen wie aktuell Corona zu überwinden. Hervorragend ausgebildet, exzellent vernetzt, durchsetzungsfähig. Nach diesem Schema verlaufen die meisten Auswahlprozesse. Für aufstrebende Talente ist das eine gute Nachricht, einerseits. Sie können ihre Karrieren von Beginn an selbst aktiv steuern. Auf der anderen Seite ist es vorgezeichnet, wer am Ende in der Konzernspitze ankommt – und wie das Unternehmen geführt wird. In Coronazeiten ist aber auch das anders.

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Generali und die Krisenzeit: Verantwortung statt Verkauf

Heute lädt die Generali zur Hauptversammlung. Ein wichtiger Zeitpunkt, um dringliche Fragen zu klären und Fakten zu schaffen. Für den italienischen Versicherungsriesen verläuft das Treffen indes nicht immer ganz einfach. In diesem Jahr nicht nur aufgrund von Corona, sondern auch den zuletzt aufgekommenen Übernahmegerüchten, die Triest zu klaren Statements drängen. Generali dementiert die Gerüchte, mal wieder. Ganz von ungefähr kommen sie aber nicht.

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Wiesn-Absage tangiert die Versicherer bislang kaum

Der Corona-Pandemie fallen derzeit die bekannten Großveranstaltungen gleich reihenweise zum Opfer. Nachdem entsprechende Events in Deutschland nun zum 31. August 2020 untersagt sind, ist nun auch das diesjährige Oktoberfest dem Virus zum Opfer gefallen. Was für die Münchener Wirtschaft einen Verlust in Milliardenhöhe bedeutet, tangiert die Versicherer bislang kaum.

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VWheute-Umfrage: Versicherer bangen um ihre gute Geschäftsdynamik

Die Versicherer führen bei Covid-19 einen Kampf an mehreren Fronten. Die Schadenzahlen steigen, zudem schwächelt der Vertrieb wegen der Kontaktsperre. Vielleicht sind die Folgen aber noch tiefgreifender, einige Marktbeobachter haben eine Änderung des Kundenverhaltens festgestellt. Wie sehr Corona den Vertrieb verändert und welche Lücken sich in den Zwischenbilanzen auftun, haben die Versicherungs-Bigs beantwortet.

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Allianz X steigt bei Start-up Abracar aus

Investments in aufstrebende Start-ups sind auch bei den Versicherern durchaus beliebt. Voraussetzung ist natürlich, dass sich ein solches auf Dauer auch finanziell rechnet. Beim Münchener Start-up und Gebrauchtwagenvermittler Abracar scheint dies für die Allianz wohl nicht mehr zuzutreffen. Medienberichten zufolge zieht sich der Versicherer nun zurück.

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