Allianz-Chef Bäte warnt in Davos vor Vertrauensverlust in US-Finanzmärkte

Oliver Bäte, seit 2015 CEO der Allianz SE (Bildquelle: WORLD ECONOMIC FORUM / SIKARIN FON THANACHAIARY/ HTTPS://CREATIVECOMMONS.ORG/LICENSES/BY-NC-SA/2.0/), Archivbild

Kurzfristiges Denken verstellt nach Ansicht von Allianz-Chef Oliver Bäte häufig den Blick auf strukturelle Risiken an den Kapitalmärkten. „Wir neigen dazu, sehr kurzfristig zu schauen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Münchener Versicherers am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Aufgabe institutioneller Investoren sei es, „durch das Rauschen hindurchzusehen und nach dem Signal zu suchen“. Risiken hätten sich über einen langen Zeitraum aufgebaut. Die zentrale Frage sei weniger, warum sich diese bislang noch nicht vollständig in den Marktpreisen widerspiegelten, sondern „wie wir unsere Kunden sicher halten“.

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