Oliver Bäte spricht in Davos über hohe Krankenstände, Extremismus und das Demografieproblem: „Niemand über 50 Jahre wird für Rentenkürzungen stimmen“

Allianz-Chef Oliver Bäte warnte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor falschen Anreizen, die die Spaltung westlicher Gesellschaften begünstigten. Das größte Problem von Demokratien sei, „dass sie scheitern, wenn Sonderinteressen zur Mehrheit werden“. Der Top-Manager meinte damit nicht Lobbygruppen im klassischen Sinn, sondern die fortschreitende Alterung der Bevölkerung, wodurch die Anliegen junger Menschen zu kurz kämen. Mit Blick auf Deutschland kritisierte Bäte eine wachsende Bequemlichkeit nach dem Motto: „Ich habe Anspruch auf alles – und ich bin zu nichts verpflichtet.“

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Axa-CEO Thomas Buberl in Davos: „Meine große Sorge ist, ob wir in Europa die Kurve bekommen“

Axa-Chef Thomas Buberl sieht in künstlicher Intelligenz (KI) eine „phänomenale Chance“ für Europa, allerdings seien die KI-Projekte zu stark auf Kosteneinsparungen und zu wenig auf Wachstum ausgerichtet. Der Top-Manager hinterfragte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, „wie das Europa von morgen“ aussehen solle, und forderte weitreichende Wirtschaftsreformen. Statt auf US-Zölle blickt der CEO zuvorderst auf Handelshemmnisse innerhalb der EU, die es abzubauen gelte. Buberl war der einzige Europäer in einer Diskussionsrunde, an der unter anderem Alphabet-CIO Ruth Porat und Salesforce-Chef Marc Benioff teilnahmen.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Allianz-Chef Bäte warnt in Davos vor Vertrauensverlust in US-Finanzmärkte

Kurzfristiges Denken verstellt nach Ansicht von Allianz-Chef Oliver Bäte häufig den Blick auf strukturelle Risiken an den Kapitalmärkten. „Wir neigen dazu, sehr kurzfristig zu schauen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Münchener Versicherers am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Aufgabe institutioneller Investoren sei es, „durch das Rauschen hindurchzusehen und nach dem Signal zu suchen“. Risiken hätten sich über einen langen Zeitraum aufgebaut. Die zentrale Frage sei weniger, warum sich diese bislang noch nicht vollständig in den Marktpreisen widerspiegelten, sondern „wie wir unsere Kunden sicher halten“.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Weltwirtschaftsforum warnt nach Manager-Befragung: Alle 33 Risiken (bis auf eine) nehmen in den nächsten zehn Jahren an Schwere zu

Geopolitische Spannungen, technologische Umbrüche und gesellschaftliche Verwerfungen dürften Unternehmen weltweit in den kommenden Jahren stärker belasten als bislang angenommen. Zu diesem düsteren Befund kommt der „Global Risks Report 2026“ des Weltwirtschaftsforums. Wie damit umzugehen ist und welche Risiken besonders gefährlich sind, haben der Versicherer Zurich und der Großmakler Marsh als „strategische Partner“ des Forums gemeinschaftlich erörtert.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Bäte greift in die Trickkiste

Eingepackt in eine dicke Winterjacke holt Oliver Bäte im CNBC-Interview zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos zur kleinen Machtdemonstration auf internationaler Bühne aus. Zu berichten hat er vor allem Gutes. Die Allianz sei sehr widerstandsfähig geblieben. Zudem profitiere man jetzt enorm von den steigenden Zinsen im Versicherungsgeschäft. Ein Sonderlob erhält die deutsche Bundesregierung.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Generali-Boss Donnet warnt vor unkontrollierbaren Datenrisiken

Nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen hat Philippe Donnet, CEO des Generalikonzerns, wieder mehr Zeit für das Wesentliche – und nutzt diese, um vor den wachsenden Cyberrisiken zu warnen. „Die Sicherung von Daten war noch nie so wichtig wie heute.“ Cyber ist ein wichtiges Thema des aktuell stattfindenden Weltwirtschaftsforums in Davos.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Marsh: Top-Manager fürchten vor allem Arbeitslosigkeit

Corona zum Trotz: Arbeitslosigkeit gilt unter den Wirtschaftsführern derzeit als größte Hauptsorge. Fiskalkrisen – die größte Sorge im Jahr 2019 stehen derzeit an dritter Stelle. Infektionskrankheiten verzeichnen einen Anstieg um 28 Plätze und sind das zweithäufigste wiederkehrende Risiko, das in allen Regionen mit Ausnahme von Südasien, in den Top Ten auftaucht, heißt es in einer aktuellen Analyse von Marsh.

Weiterlesen

Zurich-Chef Greco will CO2 höher besteuern

CO2 gilt allgemein hin als Mitverursacher des Klimawandels. Wie der Ausstoß von Kohlendioxid in den kommenden Jahren reduziert werden soll, wird dieser Tage auch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erörtert. Zurich-Chef Mario Greco fordert nun eine höhere Besteuerung des Treibhausgases.

Weiterlesen

Weltwirtschaftsforum: In Davos dreht sich alles ums Klima

Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte ist dabei – ebenso wie Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank, oder Siemens-Chef Joe Kaeser. Wenn die wichtigsten Wirtschaftsbosse heute im Schweizer Skiort Davos auf Politprominenz wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, die neue EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, US-Präsident Donald Trump oder die Klima-Aktivistin Greta Thunberg, dreht sich nahezu alles um das Klima auf diesem Planeten.

Weiterlesen

WEF: Wirtschaftsentscheider fürchten sich besonders vor Klimarisiken

Erst diese Woche kürten Sprachwissenschaftler den Begriff „Klimahysterie“ zum Unwort des Jahres 2019. Damit würden Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und wichtige Debatten zum Klimaschutz diskreditiert, hieß es in der Begründung. Wie notwendig die Debatte scheint, belegt der jüngste Risikobericht des Weltwirtschaftsforums. Darin werden die Klimarisiken als größte Gefahr für die Erde angesehen.

Weiterlesen

WEF warnt vor „Klima-Feuer und politischen Flammenkriegen“
 VWheute Sprint 

Das Weltwirtschaftsforum zeichnet zum Jahresbeginn 2020 ein recht düsteres Bild für die Zukunft des Planeten Erde. Neben den „politischen Polarisierungen“ und „ökonomischen Konflikten“ sorgen sich die rund 750 befragten Wirtschaftsentscheider vor allem um den Klimawandel. Dies geht aus dem aktuellen Risikobericht 2020 hervor, der heute in London vorgestellt wurde.

Weiterlesen