Studie: GKV schüttelt PKV in Sachen Innovation ab

Der PKV droht die Verdrängung. Schuld sind die Versicherer selbst, denn die Hälfte des Digitalisierungspotenzials bleibt ungenutzt. Zudem stehen die Kundenbedürfnisse bei den PKVen nicht in ausreichendem Maße im Fokus, zeigt die Studie von Iskander Business Partner. Ärgerlich ist für die Branche, dass die GKV beim Schritt zum Gesundheitsdienstleister die digitale Nase vorn hat. Überhaupt stehe den privaten Anbietern die digitale Disruption noch bevor. Zusätzlich zur Studie hat VWheute exklusiv mit Carsten Schüerhoff gesprochen, einem der Studienherausgeber.

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Kundenmonitor: Versicherer beliebt wie nie zuvor

Kunden mögen onlineaffine Unternehmen und die Kommunikation über mehrere Kanäle. Die Dienste von Optikern und Drogeriemärkten begeistern die Menschen, soziale Netzwerke sind dagegen das absolute Schlusslicht. Krankenkassen und Versicherungen finden sich in der Mitte des Feldes wieder, allerdings mit deutlichen Zuwächsen. Die Debeka ist gar ein „Zufriedenheitschampion“ des Kundenmonitor Deutschland 2020.

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SDK erzielt bestes Geschäftsergebnis in Geschichte

Mit einem Geschäftsergebnis von 134 Millionen Euro (Vorjahr: 95 Mio. Euro) erzielte die SDK das beste Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte. Die Beitragseinnahmen stiegen um 22 Millionen Euro auf 837 Millionen Euro. „Das gute Geschäftsergebnis resultiert aus einem Anstieg der Beitragseinnahmen und einem sehr guten Kapitalanlageergebnis“, resümiert Dr. Ralf Kantak, Vorstandsvorsitzender der SDK.

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Gedrückte Stimmung in der PKV-Vollversicherung

Die privaten Krankenversicherer (PKV) schätzen einer Assekurata-Untersuchung zufolge 2020 die aktuelle Geschäftslage ebenso wie die Geschäftserwartungen in der Vollkostenversicherung „leicht negativ“ ein. Nur ein Anbieter von Vollkostentarifen bewerte seine aktuelle Geschäftslage positiv, sagte Gerhard Reichl, Fachkoordinator Krankenversicherung, bei der Vorstellung des „Marktausblicks zur PKV 2020“.

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Private Krankenversicherer verschärfen tödliche Corona-Situation in den USA

„Wir haben vom Federal Emergency Management Agency 400 Beatmungsgeräte geschickt bekommen, wir brauchen aber 30.000“. Sie können die 26.000 Leute aussuchen, die sterben, weil sie nur 400 Beatmungsgeräte geschickt haben, zürnt New York Gouverneur Andrew Cuomo in einer Video-Botschaft gen Washington. Die Lage in den USA ist dramatisch und die privaten Krankenversicherer verschärfen die Krise.

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Debeka will den „Preiskrieg in der Kfz-Sparte nicht mitmachen“

Die Debeka gibt sich dieser Tage ziemlich selbstbewusst. Spartenübergreifend kann der Koblenzer Versicherer auf weitgehend gute Zahlen zurückblicken. Besonders in der privaten Krankenvollversicherung konnte der Konzern zulegen. Sorgenkinder sind allerdings die Riesterrente und die Pensionskasse. Zudem erteilte die Debeka dem „Preiskrieg“ in der Kfz-Versicherung eine klare Absage.

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Assekurata: PKV-Unternehmen werden um Beitragsanpassungen nicht herumkommen

Die Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung (PKV) sorgen immer wieder für Zündstoff. Jüngstes Beispiel ist das Urteil des Oberlandesgerichts Köln zur nicht ordnungsgemäßen Begründung einer Beitragserhöhung der Axa. Und dennoch: „Um das vertraglich garantierte Leistungsversprechen dauerhaft erfüllen zu können, sind die PKV-Unternehmen nämlich in regelmäßigen Abständen auf Beitragsanpassungen angewiesen“, glaubt Assekurata-Analyst Gerhard Reichl.

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„In aller Deutlichkeit“: Axa weist Vorwurf falscher PKV-Beitragserhöhungen zurück und zieht zum BGH

Der Bundesgerichtshof (BGH) sollte einen eigenen PKV-Senat gründen. Wieder landet eine Beitragserhöhung der Privaten in Karlsruhe, und wieder geht es um viel mehr. Der Anwalt Ilja Ruvinskij hat vor dem Oberlandesgericht (OLG) Köln ein Urteil gegen die Axa erstritten, der Versicherer habe seine PKV-Beitragserhöhung nicht ordnungsgemäß begründet. Die Axa ist der „festen Überzeugung“, die Anpassungen „ordnungsgemäß durchgeführt“ zu haben. Das letzte Wort hat Karlsruhe.

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Nach dem Treuhänder: Bald könnte privaten Krankenversicherern neue Prozesswelle drohen

Der Anwalt ist der PKV größter Feind. War es im Treuhänderprozess noch der Berliner Rechtsanwalt Knut Pilz, so ist es diesmal Ilja Ruvinskij aus Köln, der die Versicherer das Fürchten lehrt. Er hat in einem Prozess gegen die Axa-PKV einen Sieg wegen mangelnder Erklärung der Beitragserhöhungen errungen. Der Fall kann Kreise ziehen und die Branche Milliarden kosten, „zahlreiche Verfahren gegen die DKV und vereinzelt gegen kleinere Versicherungsgesellschaften“ sind auf dem Weg.

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PKV: Bertelsmann-Stiftung fordert Ende des Dualen Systems
 VWheute Sprint 

Die privaten Krankenversicherer stehen wieder einmal öffentlich am Pranger. Anlass ist eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung, welche mit dem Dualen System zwischen GKV und PKV hart ins Gericht geht. Zentraler Kernpunkt: Würden Privatversicherte in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) mit einbezogen, könnten gesetzlich Krankenversicherte könnten pro Jahr im Schnitt 145 Euro gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber sparen.

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PKV-Analyse: Zusatzversicherung Kunden- und Maklerhit, Vollversicherung wie angewurzelt

Das Wachstum in der PKV-Vollversicherung ist eher Ruder- statt Rennboot. Langsam und mühsam kämpfen sich die Unternehmen nach vorne, echte Wachstumschancen bietet derzeit wohl nur der Zusatzversicherungsmarkt. Wie die Unternehmen dort aufgestellt sind, hat die VEMA Versicherungsmakler Genossenschaft eG ihre Mitglieder gefragt. Ein gutes Angebot bei den Zusatzversicherungen ist derzeit wichtiger denn je, um die Stagnation in der Vollversicherung auszugleichen.

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Kantak: „Wir wollen die Regeln zur Beitragsanpassung modernisieren, damit Sprünge vermieden werden“

Seit über einem halben Jahr steht Ralf Kantak an der Spitze des PKV-Verbandes. Für den Manager hat sich seitdem so einiges verändert – zum Beispiel, dass er heute deutlich mehr auf Reisen ist, von Berlin bis Brüssel, wie er selbst sagt. Seine Hauptaufgabe indes besteht darin, bestmögliche Lösungen für die aktuellen Themen zu finden. Wie diese aussehen könnten, erklärt er im exklusiven Interview mit dem Magazin Versicherungswirtschaft.

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PKV sieht Trendwende bei Wechselwilligen

Der Verband der privaten Krankenversicherer (PKV) sieht einen Trendwechsel bei den Wechselwilligen von der GKV in die PKV. Demnach hätten sich 2019 insgesamt 146.000 Personen für einen Wechsel aus der GKV in die PKV entschieden. Umgekehrt wechselten 134.000 Personen in die GKV, wobei diese Abgänge in der Regel nicht freiwillig erfolgen, heißt beim Verband.

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Gesundheitsminister Spahn würdigt PKV-Fonds für Gesundheits-Innovationen

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die private Krankenversicherung (PKV) ausdrücklich für ihr Engagement gedankt, Wagniskapital für Start-ups bereitzustellen, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzubringen. Spahn forderte gestern auf einer Veranstaltung des PKV-Verbands in Berlin PKV und GKV auf, mutiger die Digitalisierung voranzubringen. PKV-Verbands Vorstandsvorsitzender Ralf Kantak sagte, es sei bereits gelungen 80 der avisierten 100 Mio. Euro für den Venture-Capital-Fonds „heal capital“ einzusammeln.

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Reuther: „Das deutsche Gesundheitswesen wird noch sehr froh sein, dass es die PKV als stabile und wachsende zweite Säule gibt“

Die PKV sorgte auch 2019 immer wieder für Zündstoff – sei es beim Thema Beitragsstabilität oder bei der Öffnung der GKV für Beamte. Und dennoch: „Erfreulich ist, dass wieder mehr Menschen aus der Gesetzlichen in die Private Krankenversicherung wechseln als umgekehrt“, konstatiert Florian Reuther im Exklusiv-Interview. Die Versicherungswirtschaft sprach mit dem PKV-Verbandsdirektor über aktuelle und künftige Herausforderungen im Gesundheitswesen.

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PKV-Kunden drohen mittelfristig Beitragserhöhungen

Nur 14 von 39 privaten Krankenversicherern wird einer Studie der Zielke Research Consult mittelfristig die Beiträge stabil halten können. Eine Sachwert orientierte Kapitalanlage sowie eine durch mehr Präventionsangebote an die Versicherten verminderte Schadenquote könnten die Beitragsseite entlasten. Dagegen spricht jedoch der Aktuarielle Unternehmenszins (AUZ). „Der ist Quatsch und gehört in die Archive“, sagte Carsten Zielke bei der Vorstellung seiner jährlichen SFCR-Analyse der deutschen Krankenversicherer.

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