Aktuare kritisieren Entnahmesparpläne und halten niedrigere Prämien durch Elementarschadenpflicht für sehr unwahrscheinlich

Dass der Absicherungsbedarf in der Rente mit zunehmendem Alter abnimmt, hält die Deutsche Aktuarvereinigung für einen riskanten Irrtum. Neben den Kosten für die Grundbedürfnisse würden die Ausgaben für Gesundheit, Pflege und altersgerechtes Wohnen oft steigen, je älter man wird. „Entnahmesparpläne, die von manchen als Instrument der Absicherung genannt werden, bieten keinen ausreichenden Schutz“, warnt der Vorstandsvorsitzende Maximilian Happacher. Auch der Umgang mit Elementarschäden nimmt auf der Jahrespressekonferenz viel Raum ein.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

DAV-Chef Happacher: „Komplette Abkehr von der Garantie ist nicht notwendig und zielführend“

Die Vorschläge der Fokusgruppe Altersvorsorge stoßen in der Branche augenscheinlich nur bedingt auf Gegenliebe. "Die Ergebnisse der Fokusgruppe private Altersvorsorge verfolgen in einigen Punkten den richtigen Ansatz, dem Kernthema Lebensstandardsicherung im Alter werden sie aber nicht gerecht", kommentiert Max Happacher, Vorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV).

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Aktuare sprechen sich für Pflicht bei Elementarschadenversicherung aus

Die Frage "Sind Sie für eine Elementarschadenpflichtversicherung?" bejahten 70 Prozent der Anwesenden beziehungsweise online zugeschalteten Aktuare auf der Jahrestagung der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) und der Deutschen Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik e.V. (DGVFM). Offene Fragen gibt es trotzdem.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Aktuare sehen Talsohle bei Überschussbeteiligungen

Die von den Lebensversicherern seit 2011 für klassisches Garantiegeschäft zu stellende Zinszusatzreserve (ZZR) dürfte nach Einschätzung der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) vielfach komplett ausfinanziert sein. "Sollte sich das aktuelle Zinsniveau verstetigen, wird die Zinszusatzreserve im Branchenschnitt Ende 2021 mit knapp 100 Mrd. Euro wohl ihren Höchststand erreicht haben und wird in den kommenden Jahren sogar leicht fallen", sagte Guido Bader in seiner Eigenschaft als DAV-Vorstand. Von einer kurzfristigen Anhebung der Überschussbeteiligung rät er aus "aktuarieller Vorsicht" aber ab. Vor der Presse äußerten sich die Aktuare auch zur Inflation und Pandemie.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

PKV gerät in die Kritik

Dass die Mehrzahl der Teilnehmer der DAV-Jahrestagung die umlagefinanzierte Gesundheits- und Pflegesystem für nicht nachhaltig hält, überrascht nicht. Aber auch das private System wird kritisch gesehen. Einigen DAV-Vorschläge zur Stärkung des Systems kann auch der Bund der Versicherten zustimmen. 

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Aktuare machen sich für Telematik-Tarife stark

Die Aktuare der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) sehen in Telematik-Tarifen ein Zukunftspotenzial. So könnten die Versicherten damit Einfluss auf das individuelle Risiko und damit auf die Versicherungsprämie nehmen, so die Aktuare. „Mit der Kfz-Telematik eröffnen sich nicht nur für die Versicherungsnehmenden, sondern auch für die Aktuarwissenschaften völlig neue Perspektiven für die Beschreibung des relevanten Risikoverhaltens“, konstatiert DAV-Vorstand Detlef Frank.

Weiterlesen