Aktuare stören sich an geplanten Regeln für strauchelnde Versicherer

Maximilian Happacher, unmittelbar vorangegangener Vorsitzender der DAV. Bildquelle: DAV

Gerät ein Versicherer in Schieflage, soll nach dem Willen der Bundesregierung ein umfassendes Regelwerk greifen, um die Folgeschäden so klein wie möglich zu halten. Doch was gut gemeint ist, ist aus Sicht der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) nicht automatisch gut gemacht. Am Referentenentwurf für das geplante Gesetz stört die Aktuare vor allem, dass sich die Regeln zu stark an die Bankenbranche anlehnten. Den Besonderheiten des Versicherungssektors würden diese nicht gerecht, so der Vorwurf. Zudem sieht die DAV gesunde Versicherer im Nachteil, wenn es bei einer Gesellschaft kriselt.  

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