Cyberversicherer überstehen Stresstest: Branche wird auch mit Kumulrisiken fertig

Mit Blick auf mögliche Kumulrisiken haben Cyberversicherer stets die Kapazitäten knapp gehalten und die Preise erhöht. Nun stellt sich heraus, dass die Branche ein groß angelegtes Malware-Schadenereignis überstehen kann. So lautet das Fazit einer Untersuchung der beiden mit dem größten Cybervolumen agierenden Player Munich Re und Beazley sowie des Rückversicherungsmaklers Gallagher Re. Ein Jahr haben sie daran zusammengearbeitet. Das Unterfangen ist nicht ganz uneigennützig. Man will damit auch Bedenken von Investoren zerstreuen, die planen, in den Cybermarkt einzusteigen.

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„Wir werden dieses Jahr nicht auskömmlich sein. Da geht es uns genauso wie dem Markt“

Tiefrot. Das ist der aktuelle Zustand der Kfz-Versicherung. Itzehoer-Chef Uwe Ludka schaut lieber auf die positiven Seiten. Dazu gehört etwa die Verbesserung bei der Schaden- und Kostenquote oder dass sein Unternehmen in diesem Jahr trotz Tariferhöhungen im Neugeschäft „überrannt“ worden sei. Man arbeite daran, ab 2025 keine Verluste mehr zu schreiben und ab 2026 wieder in die Gewinnzone zu kommen. Der kleine Versicherer aus Schleswig-Holstein erzielte im vergangenen Jahr Prämieneinnahmen in Höhe von 717 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss belief sich auf knapp zehn Mio. Euro. Im Interview erklärt Ludka, wie es weitergeht.

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Bis zu 60 Prozent im Homeoffice: Diese Remote-Regelungen bieten Versicherer ihren Mitarbeitern

Mit der Pandemie hat sich das Homeoffice etabliert, doch immer mehr Großkonzerne kehren zur Präsenzform zurück. Auch einige Versicherer wünschen sich, dass Beschäftigte mehr im Büro arbeiten - obwohl aktuell bereits mehr Mitarbeiter im Office als Zuhause sind. Allerdings erlauben die meisten Betriebsvereinbarungen bei Versicherern 60 Prozent mobiles Arbeiten - etwa HDI, Gothaer, Provinzial oder Axa. Allianz Deutschland ist noch großzügiger. Als Nebeneffekt wird die ungenutzte Bürofläche meist untervermietet.

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Besuch bei Signal Iduna: Neue Hamburg-Zentrale soll Belegschaft aus dem Homeoffice locken

Die Signal Iduna hat nach fünf Jahren Bauzeit ihre neue Konzernzentrale in Hamburg bezogen. Das gläserne Doppelhochhaus in der City Nord bietet auf bis zu 15 Etagen Platz für mehr als 1.000 Mitarbeitende. Der Versicherer steht nun vor der Herausforderung, die Belegschaft aus dem liebgewonnenen Homeoffice zurückzuholen. Die Allianz, die gleich nebenan über eine ähnlich große Niederlassung verfügt, will hingegen an ihrer besonders großzügigen Homeoffice-Regel festhalten. Anders als die Signal Iduna bekennen sich die Münchner auf Nachfrage von VWheute nicht zum Traditionsstandort City Nord.

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Allianz-Chef Bäte: „Als ich als CEO anfing, hatten wir 17 Prozent der Mitarbeiter als Aktionäre. Jetzt sind es 75 Prozent.“

Wenn Oliver Bäte öffentlich spricht, dann bevorzugt vor einem internationalen Publikum. Der Manager spart dabei nicht an Kritik über die bestehenden politischen Verhältnisse. Das war auch beim Berlin Global Dialogue der Fall. Der Allianz-Chef beobachtet eine "Veränderungsmüdigkeit" bei den Menschen und stellt das Geschäftsmodell von Deutschland und ganz Europa infrage. Mit Blackrock-Chef Larry Fink war er in vielen Punkten auf einer Linie.

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Zurich Life Legacy startet operativen Betrieb

Im Sommer vor zwei Jahren kündigte Zurich Deutschland an, im Rahmen des Projekts „Sander“ einen Teil der traditionellen Lebensversicherungsaltverträge in einer separaten Gesellschaft zu bündeln. Dieser Schritt ist mit Wirkung Oktober nun auch operativ erfolgt, wie das Unternehmen gegenüber VWheute bestätigt. Für die unter dem Namen Zurich Life Legacy von Leverkusen aus arbeitende Einheit wurden mehrere Mitarbeiter neu eingestellt. Der Versicherer sucht nach dem geplatzten Viridium-Deal weiterhin nach einem Abnehmer für das Lebengeschäft.

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pAV-Reformgesetz: „Lebenslange Absicherung bleibt auf der Strecke“

Am 23. September wurde der Referentenentwurf zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge im Bundesfinanzministerium letztmalig bearbeitet. Jetzt ist das Papier für Stellungnahmen offen. Die Versicherer werden Einwände haben. Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) dagegen spricht von einer Revolution. Der Grund ist einfach: Mit der aktuellen Fassung würden die Renditemöglichkeiten des Kapitalmarktes viel stärker genutzt werden.

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Hurrikan „Helene“: Über 100 Mrd. Dollar wirtschaftlicher Schaden – Versicherer bangen

Der zerstörerische Sturm "Helene", der mehr als 60 Menschenleben gefordert hat, könnte zu einem der kostspieligsten Stürme in der modernen Geschichte der USA werden. Schätzungen zufolge beläuft sich der wirtschaftliche Schaden auf 95 bis 110 Mrd. Dollar. Die Risikoanalysenfirma Corelogic, der Rückversicherungsmakler Guy Carpenter und die Ratingagenturen A.M. Best und DBRS Morningstar haben bereits die ersten versicherten Schäden berechnet. Am stärksten sind die Bundesstaaten Florida, Georgia sowie North und South Carolina betroffen.

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Fondsverband schießt gegen Versicherer zurück und knöpft sich Rollinger und de la Vina vor

Für den Vorschlag einer sogenannten „Fondsrente“ des Verbands BVI gab es Kritik von allen Seiten – die Aktuare von DAV und IVS sowie der GDV bezeichnen sie als „Mogelpackung“. Als nun Norbert Rollinger und Katja de la Viña in der FAZ davon sprachen, dass es ein Fehler sei, alles auf Aktien zu setzen und die Performance an der Börse nur Glück oder Pech sei, wurde es dem BVI zu viel. Beide würden das Schreckensszenario einer gesetzlichen Rente malen, die nicht mehr zum Überleben ausreicht und dafür den Menschen eine „private Zwangsrente“ auferlegen. Auf Linkedin wird gefordert, dass beide für ihre Aussagen noch mal die Schulbank drücken müssten.

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Swiss Life Deutschland gibt gesamte IT-Infrastruktur in die Obhut von Amazon

Swiss Life Deutschland verlagert die gesamte IT-Infrastruktur der Versicherungssparte in die Cloud von Amazon Web Services (AWS). Bis Ende des Jahres soll der Umzug abgeschlossen sein, gleiches gilt für nahezu alle Anwendungen des hiesigen Finanzberatungszweigs von Swiss Life. Die Kernsysteme der Versicherung seien bereits zu AWS migriert worden, wie Swiss Life gegenüber VWheute mitteilte. Auf lange Sicht verspricht sich das Unternehmen von dem Schritt erhebliche Kosteneinsparungen und schnellere Prozesse.

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GDV-Präsident Norbert Rollinger exklusiv: „Es gehört zum Job, etwaige Wogen zu glätten“

Norbert Rollinger gibt sich im Exklusiv-Interview mit VWheute selbstbewusst und voller Tatendrang. Dass der 60-jährige Manager am Mittwoch als Präsident des Versichererverbands GDV bestätigt wird, ist Formsache. Im Gespräch sagt der Manager und Funktionär, was er beim GDV noch bewegen will, ob es in seiner bisherigen Amtszeit Versäumnisse gab und wie es um die Zusammenarbeit mit Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen bestellt ist.

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Ex-Allianzer Joachim Müller wird Wefox-Chef

Joachim Müller strebte bei der Allianz nach ganz oben. Weil er die Industriesparte des Versicherers auf Vordermann brachte, wurde zeitweise sogar darüber spekuliert, dass er als Konzernchef übernehmen könnte. Als der Vertrag von CEO Oliver Bäte im letzten Jahr dann bis 2028 verlängert wurde, fiel bei Müller vermutlich die Entscheidung, seinen 2023 gültigen Vertrag auslaufen zu lassen. Den beiden Alphamanagern wird ein nicht einfaches Verhältnis nachgesagt. Jetzt soll der 53-Jährige das angeschlagene Insurtech Wefox sanieren. Müller lässt sich auf ein Abenteuer ein.

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Headhunterin Inken Peters: „Egal ob hierarchische oder agile Strukturen – beides braucht ein neues Führungsverständnis“

Wie die New Work-Bewegung ganze Führungsebenen dazu gebracht hat, sich neu zu erfinden, beschreibt nwp-Expertin Inken Peters im Gastbeitrag für VWheute. Als Headhunterin für das Top-Management kennt sie die Bedürfnisse des Marktes und weiß, dass die Ansprüche größer werden. „Um zukunftsfähig und als Arbeitgeber attraktiv für Fach- und Führungskräfte zu bleiben, haben die Versicherer die Formen der Zusammenarbeit radikal hinterfragt. Vieles wurde ausprobiert, nicht alles hat sich durchgesetzt.“ Ein Kommentar.

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Crash mit Ansage: Deutsche Familienversicherung zieht sich von der Börse zurück

Als einzig funktionierendes Insurtech Europas bezeichnete Stefan M. Knoll die Deutsche Familienversicherung. Obwohl es profitabel ist, sind die Börsianer der Aktie nie verfallen. Das Zahlenwerk und das Geschäftsmodell reichen für Kursfantasien nicht aus. Somit verursacht das Dasein an der Börse nur Kosten. Das Parkett wieder zu verlassen, war längst überfällig.

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Wie Versicherer ihre IT-Architektur der Zukunft bauen

SaaS-Angebote und No-Code-Plattformen machen Software und ihre Programmierung so einfach und benutzerfreundlich wie nie. Cloud-Anbieter maximieren die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells und setzen neue Maßstäbe in Sachen Cybersecurity. Doch es gibt einen Haken an der schönen neuen Welt der IT-Revolutionen: Um von ihnen zu profitieren, benötigen Unternehmen die passende IT-Architektur. Hier gibt es bei Versicherern noch einiges zu tun. Ein Gastbeitrag.

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Schifffahrt: „Transport von Lithium-Ionen-Batterien muss verstanden und versichert werden“

Die Schifffahrt ist die älteste Form des Versicherungsschutzes der Welt - und die 1874 in Berlin gegründete International Union of Marine Insurance der älteste Versicherungsverband, der über nationale Grenzen hinweg arbeitet. Diese Woche treffen sich die IUMI-Mitglieder in der deutschen Hauptstadt im Rahmen ihres Jahrestreffens zum Austausch. Generalsekretär Lars Lange berichtet für VWheute über aufkommende Risiken und die aktuelle Marktlage.

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Itzehoer-Chef Ludka: „Wir brauchen die Rückversicherer bei Naturkatastrophen – nicht, um unser Geschäft auskömmlich zu betreiben“

Itzehoer-Chef Uwe Ludka ist der Ansicht, dass die Kfz-Versicherer ihre Probleme selbst lösen können und müssen – die Rückversicherer seien für die Hilfe im Katastrophenfall zuständig und nicht für den Ausgleich des fehlenden Prämienaufkommens bei den Erstversicherern. Ab 2026 könne man sich als Branche „wieder aufs Geldverdienen freuen“, gab sich Ludka auf einer Veranstaltung in Köln optimistisch.

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Eiopa schlägt umfassende PEPP-Reform vor

Warum die Pläne um das Paneuropäische Pensionsprodukt gefloppt sind, beleuchtet die europäische Versicherungsaufsicht in einem aktuellen Arbeitspapier. Die Rede ist etwa von angebots- und nachfrageseitigen sowie strukturellen Hindernissen. Ganz begraben ist das Projekt aber wohl nicht. Die Behörde um die Vorsitzende Petra Hielkema ringt um den Fortbestand und sieht Chancen für eine breite Akzeptanz.

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Ex-Friday-CEO Samwer tritt in die großen Fußstapfen von Stuhldreier bei Huk24

Der Allianz ist im Sommer ein Coup gelungen. Man warb mit Uwe Stuhldreier einen erfahrenen Kenner des Direktversicherungsgeschäfts vom schärfsten Konkurrenten Huk-Coburg ab. Beim größten Kfz-Versicherer hinterließ das eine enorme Wissenslücke mit starker Vertriebskraft. Diese füllt nun Christoph Samwer, Gründer des Digitalversicherers Friday. Großen Erfolg konnte er dort jedoch nicht feiern. Das 2017 mit Unterstützung der Baloise-Gruppe gegründete Insurtech hatte immer Probleme, Gewinne zu schreiben und war kürzlich auch ein Übernahmeziel von Getsafe.

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Swiss Re und Hannover Rück dämpfen Hoffnungen auf weichere Marktphase

Angesichts einer weiter wachsenden Nachfrage dämpfen der zweit- und drittgrößte Rückversicherer der Welt die Erwartungen der Erstversicherer nach sinkenden Preisen und weniger restriktiven Bedingungen. Swiss Re und Hannover Rück äußerten sich in Monte Carlo außerdem besorgt über steigende Schadenersatzurteile in den USA, die das US-Haftpflichtsegment belasten, wachsende Cyberbedrohungen und die Intensivierung von Extremwettereignissen.

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Munich Re schließt systemische Risiken wie Cyberwar kategorisch aus

Seit dem Wochenende treffen sich Rückversicherer mit Maklern und Kunden in Monte-Carlo, um Preise und Konditionen für die große Vertragserneuerung im kommenden Jahreswechsel zu verhandeln. Munich Re prognostiziert, dass der weltweite Rückversicherungsmarkt nach einem ausgeprägten Wachstum in den letzten Jahren bis 2027 inflationsbereinigt um zwei bis drei Prozent wachsen wird. Trennen will sich der Dax-Konzern von Geschäft, das nicht nachhaltig profitabel ist.

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Allianz schließt hunderte Agenturen in Ostdeutschland: „Kosteneinsparungen stehen nicht im Vordergrund“

Die Allianz baut ihr Agenturnetz in Ostdeutschland grundlegend um – gut jeder fünfte der insgesamt 2.500 Standorte verschwindet zum Jahreswechsel. Als Kahlschlag will der Versicherer den harten Einschnitt nicht verstanden wissen. Man reagiere damit „frühzeitig auf die demografischen Veränderungen in den ländlichen Regionen“, teilte die Allianz gegenüber VWheute mit. Den betroffenen Vertretern biete man „neue Perspektiven“ an. Folgt bei den Münchnern nach dem Abbau-Ost eine weitere Bereinigung der Agenturlandschaft in anderen Regionen?

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GVNW-Initiative zur Datenplattform startet im Oktober: Nicht alle Versicherer und Großmakler sind dabei

Der Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft (GVNW) lädt heute die wichtigsten Industrieplayer zum Symposium nach Unterschleißheim bei München ein. Der aufgeweichte Markt hebt wieder die Stimmung, aber das langfristige Problem rund um die Digitalisierung der Sparte mit einer markteinheitlichen Datenplattform birgt Zündstoff. Die DataX-Initiative des GVNW unterstützen laut Informationen von VWheute viele Versicherer wie Allianz Commercial und Makler wie Marsh, WTW und Funk. Der Konkurrent Aon ist bislang noch nicht dabei, aber auch ohne den Großmakler wird das Projekt gestartet. Welche Kosten jeder Teilnehmer trägt, ist auch bekannt.

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„Sehr fragwürdig und riskant“: Versicherer schießen sich auf Studie des Fondsverbands BVI ein

Der Versichererverband GDV geht in die Konfrontation mit dem Investmentverband BVI. Grund hierfür ist eine Studie des BVI zur sogenannten Fondsrente. Demnach würde ein Fonds-Auszahlplan in „fast allen“ Fällen bis zum Lebensende reichen – eine Verrentung des Guthabens hält die Fondsbranche daher für überbewertet. Der GDV will das so nicht stehen lassen – und nennt die BVI-Studie eine „Mogelpackung“. Die Berechnungen seien „äußerst problematisch“, kommentierte GDV-Präsident Norbert Rollinger. Es ist nicht das erste Mal, dass die Versicherer mit der Fondsindustrie aneinandergeraten – und die Spannungen dürften eher noch zunehmen.   

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Was wir aus dem Wefox-Fall lernen können

In den vergangenen Monaten dominierten negative Schlagzeilen die Berichterstattung über das deutsche Vorzeige-Insurtech Wefox. Inzwischen ist klar, dass die großen Visionen aus der Gründungszeit des Unternehmens unrealisiert bleiben und die Investoren viel Geld verlieren werden. Angesichts der Bedeutung von Wefox für die Entwicklung der Insurtech-Szene im deutschsprachigen Raum lohnt es, sich den Fall von Wefox einmal genauer anzuschauen. Eine Analyse von Torsten Oletzky.

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Game Changer KI

Die Marktforscher des Hamburger Brand Science Institute haben in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass ein Großteil der Kunden (78 Prozent) Künstlicher Intelligenz in der Kfz-Schadenregulierung ablehnend gegenübersteht. Je jünger die befragten Versicherten sind, desto aufgeschlossener äußern sie sich. Die Vorteile, die der Einsatz von KI für die Versicherer mit sich bringt, sind in der Wahrnehmung der Kunden laut Studie allerdings nicht präsent. Die Redaktion hat bei R+V, LVM, Huk-Coburg, Axa und Allianz nachgefragt, wie KI in der Schadenregulierung Abhilfe schaffen kann. Wichtige Erkenntnis vorab: eine Allzweckwaffe ist es nicht.

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Ergo macht Ernst im Annex- und Embedded-Insurance-Geschäft

Seit drei Jahren arbeitet der Düsseldorfer Versicherer mit Tech11 zusammen. 2021 implementierte der Würzburger Softwareentwickler bei der Ergo ein neues Kernversicherungssystem. Das hinterließ im Management offenbar einen bleibenden Eindruck. Künftig stellt Tech11, deren Geschäfte der ehemalige Adesso-Mann Oliver von Ameln mit anführt, die Backend-Lösung für die Bestandsführungs- und Schadenverwaltungsprozesse des Annex- und Embedded-Insurance-Geschäfts der Versicherungsgruppe zur Verfügung.

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GDV kontert Bafin-Forderung nach Besserstellung von Storno-Kunden: „Wer früh aussteigt, belastet das Kollektiv“

Bafin-Versicherungsaufseherin Julia Wiens hat mit ihrer Rede auf dem diesjährigen Strategiemeeting Lebensversicherung des Handelsblatts für mächtig Furore gesorgt. Auf dem Podium monierte die Exekutivdirektorin, dass nicht alle fondsgebundenen Lebensversicherungen einen angemessenen Kundennutzen stifteten – etwa, weil Kunden, die ihre Verträge früh stornierten, zu schlecht wegkämen. Moritz Schumann vom Branchenverband GDV hielt in einer Diskussionsrunde dagegen.

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Versicherungsmanager Almbanis tödlich verunglückt

Der Vertriebsexperte und frühere Covomo-Manager Athanasios Almbanis ist vor wenigen Tagen bei einem Unfall in Griechenland tödlich verunglückt. Almbanis, der von seinen Freunden und langjährigen Weggefährten Atha genannt wurde, hinterlässt seine Ehefrau. Die Online-Plattform Covomo, für die der Manager sieben Jahre tätig war, bevor er Anfang 2024 zu Cherrisk wechselte, würdigte die Verdienste des Managers. Unterdessen wird deutlich, dass sich die Uniqa-Tochter wieder aus dem deutschen Markt zurückzieht.

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Nachholbedarf bei High-Stakes-Verhandlungen

Großschäden beschäftigen Versicherer oft jahrelang und binden viel Managementkapazität bis die Claims abgeschlossen sind. Der Grund: Den Assekuranzen fehlt es bei komplexen Fällen an strategischer, taktischer und operativer Verhandlungsexpertise. Was man besser machen kann, erläutert Yurda Burghardt, Partnerin der Negotiation Advisory Group (NAG), in einem Gastbeitrag.

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Heim in die République: Frankreichs vergeblicher Versuch, Captives anzulocken

Paris erleichtert die Bedingungen für Captives im eigenen Land. Gegenüber VWheute berichten Insider, ob sich dadurch eine Redomizilierung lohnt. Ein Überblick über Frankreichs Bemühen und welche besseren Bedingungen aktuell die Rivalen Luxemburg, Irland und Malta den Captives und ihren Eignern bieten.

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Management-Stratege Andreas Berger: So tickt der CEO der Swiss Re

Im ersten Quartal fuhr die Swiss Re einen Reingewinn von 1,1 Mrd. US-Dollar ein und erzielte eine Eigenkapitalrendite von 21,3 Prozent. Mit Blick auf das erste Halbjahr schraubte der Rückversicherer seinen Gewinn auf 2,1 Mrd. Dollar hoch, wie es aktuellen Zahlen hervorgeht. Ab jetzt werden sich die Blicke vieler noch stärker auf Andreas Berger richten. Wie sich der Konzern in Zukunft entwickelt, hängt in hohem Maße von ihm als CEO ab. VWheute zeigt in einem Hintergrundbericht, was den Nachfolger von Christian Mumenthaler ausmacht.

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Buberls Welt: Hat der deutsche Manager die französische Axa nach acht Jahren an der Spitze besser gemacht?

16 Jahre lang führte Henri de Castries den Tanker Axa, bevor Thomas Buberl als erster Ausländer überhaupt an die Spitze befördert wurde. Das ist mittlerweile acht Jahre her und in der Zwischenzeit ist viel passiert. Der Mann mit der Bilderbuchkarriere, dem früher manche nachsagten, mehr diese voranzutreiben als das eigentliche Geschäft, hat es verstanden, die richtigen Leute auf seine Seite zu bringen und eine neue Axa zu formen. Bleibt bloß die Frage, ob der stolze Weltkonzern wirklich besser geworden ist. Eine ausführliche Analyse.

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WTW-Studie zum Industriegeschäft: „Bei Cyber fallen die Preise, bei NatCat und ESG bleibt der Markt angespannt“

Vor dem GVNW-Symposium Anfang September präsentiert Großmakler WTW traditionell seinen Marktreport, den VWheute exklusiv bereits sichten konnte. Zudem verraten die Manager Lukas Nazaruk und Safak Okur im Gespräch, wo es an Kapazitäten mangelt und wo ein Überfluss herrscht, ob es pauschale PFAS-Ausschlüsse gibt und ob noch Captives eine große Rolle spielen. Wie die Rolle des Maklers sich in den vergangenen Jahren gewandelt hat, analysierte WTW in einer gesonderten Untersuchung.

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Kompass-Chef Matthias Schmidt im Interview: “Ich fahre nicht in den Urlaub, um Abstand vom Business zu bekommen”

2024 ging es bei der Kompass Group Deutschland hoch her. Im Sommerinterview mit VWheute erklärt CEO Matthias Schmidt, ob der Streit mit der ursprünglichen Gesellschaft Kompass Group AG nun endgültig geregelt ist, wie er im Urlaub entspannt und wie er es mit der Work-Life-Balance hält. Auch bezüglich neuer Investoren und der Plattform matching.de gibt es Fortschritte.

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„Diese Versicherung ist eine Katastrophe“: Ergo reagiert auf Kundenbeschwerden mit Samstags- und Mehrarbeit

Anhand der jüngsten vorgelegten Quartalszahlen großer Versicherer hierzulande, zeigt sich, dass unwetterbedingte Schäden hohe Kosten verursachten. Sie führen auch dazu, dass die Schadenabteilungen an ihr Limit kommen, wie im Fall der Ergo. Dort beschweren sich Kunden und Makler über wochenlang unbearbeitete Leistungsfälle. Der Ergo ist das Problem bewusst, aber man versichert, dass es keine Rückstände gebe.

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Warum Polen so gute Geschäfte für Talanx, Allianz und Munich Re bringt

Die gestern von Talanx präsentierten Halbjahreszahlen offenbarten, dass das ausländische Privat- und Firmenkundengeschäft vor allem dank Polen so gut wuchs. Der dortige Versicherungsmarkt ist im Vergleich zu Deutschland relativ gering. Allerdings liegen die Wachstumsprognosen im zweistelligen Prozentbereich. Neben Talanx profitieren auch die Allianz und Munich Re davon. Eine Analyse.

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Wie sich Versicherer an neue Risiken anpassen sollten

Nichts ist so beständig wie der Wandel – auch in der Assekuranz. Das zeigen insbesondere die Entwicklungen der vergangenen Jahre: Eine steigende Zahl an Extremwetterereignissen, verschärfte Datenschutzverordnungen und die Zinsentwicklung stellen die Versicherer vor Herausforderungen, während sie sich gleichzeitig auf die neuen Anforderungen einer jungen Kundengruppe und disruptive Technologien wie GenAI einstellen müssen. Die Versicherer sollten sich anpassen, um in dem sich wandelnden Marktumfeld bestehen und profitabel bleiben zu können. Ein Gastbeitrag.

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Funk-Geschäftsführer Becker über das Renewal: „Versicherer werden dauerhaft mit einer erhöhten Risikolage umgehen müssen“

Der Trend zur Profitabilität vieler Industrieversicherer hat sich seit 2018 insgesamt verbessert. Der Makler Funk erhofft sich dadurch "optimistischere Verhandlungssituation für die Vertragserneuerungsrunde", sagt der geschäftsführender Gesellschafter Ralf Becker. Im Gastbeitrag für VWheute fordert er für die Zukunft von allen "eine Veränderung, ein Aufbrechen aus Gewohntem, ein neues Denken. Ein Renewal – im wahren Sinn des Wortes."

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„Wachstum ist die Kernidee“ – Schoeller und Eurich im Exklusiv-Interview

Mit dem erwartenden Segen der Bafin und der Handelsregistereintrag in wenigen Wochen geht die wichtigste deutsche Versicherungsfusion der vergangenen Jahre über die Bühne. Gothaer-Chef Oliver Schoeller und Barmenia-CEO Andreas Eurich sprechen im Exklusiv-Interview über die Zusammenlegung der IT, die Sorgen der Mitarbeiter und das Feedback aus dem Vertrieb und verraten, mit welchem Schriftzug Bayer Leverkusen auf der Brust in Zukunft aufläuft.

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Wer haftet für die ausgefallenen Taylor-Swift-Konzerte?

Drei Konzerte sollte der US-Popstar Taylor Swift in den kommenden Tagen in Wien geben. Wegen Terrorgefahr wurden sie abgesagt. Der Verdacht bestätigte sich, denn ein festgenommener 19 Jahre alter Islamist wollte eine "große Menschenmenge" töten. Die Konzertabsagen werden wohl einen versicherten Millionenschaden hinterlassen.

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Hiscox setzt Erfolgskurs fort, Crowdstrike-Ausfall kein nennenswertes Schadenereignis

Sowohl bei den Beitragseinnahmen als auch beim Gewinn legte der Spezialversicherer Hiscox seit Jahresbeginn zu – trotz eines „aktiveren Schadenumfelds". Dazu gehörten etwa Überschwemmungen in Deutschland oder der Einsturz der Baltimore-Brücke. Zum Exposure des IT-Ausfalls von Crowdstrike zeigt man sich wortkarg, dafür umfassender in der Analyse zur steigender Nachfrage nach Cyberpolicen. Unterdessen reagiert man Hiscox in Deutschland auf die verschärften Anforderungen, die Amazon an seine Verkäufer stellt und überarbeitet die eigene Onlineshop-Versicherung.

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Frankeichs Versicherungsmarkt im Fokus: Neue Dynamik durch Bancassurance 

Nicht nur wegen Olympia lohnt es sich nach Paris zu schauen. Dort erfährt man wie der französische Versicherungsmarkt tickt und wie die großen Player mit der Inflation und den steigenden Belastungen durch Katastrophenschäden umgehen. Mitten in der Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur lotet die Branche vorsichtig auch die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz aus. Bancassurance-Versicherer sind zu einem der Haupttreiber einer intensiveren Ausrichtung auf Technologie geworden. Eine Analyse.

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GGW-Manager im Hockey-Fieber: „Es lassen sich sehr viele Parallelen aus der Sportwelt in die Geschäftswelt übertragen“

Die deutschen Hockey-Männer stehen zum sechsten Mal nacheinander im Halbfinale der Olympischen Spiele. Heute spielen sie gegen Indien. Mit Benjamin Wess hat die GGW Group einen zweifachen Olympiasieger in ihren Reihen. In Paris feuert er gemeinsam mit CEO Tobias Warweg die Nationalmannschaft an. Im VWheute-Interview sprechen beide über ihre Begeisterung für den Hockeysport, eine ausbaufähigere Sportförderung und ob sich etwas von der Sportkarriere auf das tägliche Business im Versicherungsgeschäft übertragen lässt.

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„Von amerikanischen Verhältnissen sind wir in Deutschland noch weit entfernt“

Als Versicherungsmakler führt Nicolas Streker viele Gespräche mit seinen Kunden darüber, wie Wohngebäude richtig abgesichert sind. Dabei stellt er fest, dass es oft erst eine Katastrophe brauche, um Menschen wachzurütteln. Eine Pflichtversicherung hält Streker aber nicht für den richtigen Weg. Warum und was aus seiner Sicht nachhaltigere Lösungen sind, erklärt er im Interview mit VWheute.

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Axa stößt Asset Manager ab

Nach der Übernahme der XL Group vor sechs Jahren ist es der bedeutendste Deal, der in die Amtszeit von CEO Thomas Buberl fällt. Der französische Versicherer Axa verkauft seinen Vermögensverwalter Axa Investment Managers an BNP Paribas. Es ist ein Geschäft der Superlative, so wie es Buberl mag. Der Barerlös für die Axa beläuft sich auf eine Milliardensumme, falls die exklusiven Verhandlungen nicht platzen. Dass zudem in Italien zugekauft wurde und die Halbjahreszahlen stimmen, ist eher Nebensache.

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Wefox zieht Schlussstrich in Deutschland, Ecclesia betritt Neuland

Der im Juni beschlossene Rückzug von Wefox aus dem deutschen Markt nimmt Formen an. Der auf Fahrrad- und E-Bike-Versicherungen spezialisierte Assekuradeur Assona, der seit 2021 zu Wefox gehört, wird an den Makler Ecclesia verkauft. Zugleich trennt sich das Unternehmen von seinen hiesigen Versicherungsvermittlungs-Aktivitäten und vom Bestand des Berliner Maklers 123versichert.de. Gegenüber VWheute erklärte die Ecclesia, wie es nach der Übernahme mit Assona weitergehen wird.

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