Caesar-Kasino verklagt Versicherer auf zwei Mrd. US-Dollar

Der Strip in Las Vegas. Bild von zzim780 auf Pixabay

Eine Riesenklage in den USA. Das Casino Caesar in Las Vegas hat seine Versicherer wegen der erlittenen Corona-Schäden verklagt. Die Summe beträgt zwei Mrd. US-Dollar. Betroffen ist eine Gruppe von Versicherern.

Der Versicherungspartner des Casinos ist eine Gruppe aus Versicherern, wie das Wall Street Journal schreibt. Die Policen wären eine “all-risk-policy”, die alle Schäden abdeckt und würden keinen Virus- oder Pandemie-Ausschluss beinhalten, kann der Klageschrift entnommen werden. Die Versicherungsprämie für die “all-risk-policy” beträgt nach den Unterlagen 25 Mio. US-Dollar. Caesars, ein Zusammenschluss von Eldorado Resort Inc.’s und Caesars Entertainment Corp.,  hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 1,76 Milliarden US-Dollar angeführt.

Bisher haben die Gerichte bei ähnlichen Klagen mehrheitlich für die Versicherer entschieden, 80:20, wie die University of Pennsylvania Carey Law School ermittelt hat, meldet die Zeitung. Allerdings gibt es auch Gegenbewegungen, im Bundesstaat Washington ist ein Gesetz in Planung, dass rückwirkend in die Betriebsschließungsversicherung eingreift.

Die Klage des Casinos folgt dem Muster vieler Sport-Franchises, die ähnliche Ansprüche wegen der Covid-Schäden geltend machen. Beispielsweise haben das Basketball-Team Los Angeles Lakers und die Football-Mannschaft Philadelphia Eagles diesen Weg zuletzt beschritten. Eine solche Höhe wie die Caesars-Klage wurden aber bisher nicht erreicht.

Autor: VW-Redaktion

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